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hier,nochmal lesen.... diesmal nichts zum lachen

2008/04/19

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...Wenn ich dann von der pause damals raus ging, schaute ich immer direkt zur kasse am ausgang. Dort stand sie meistens und füllte leckerlies für hunde in kleine tüten ab, bediente kunden oder fegte denn kassen gang. Immer wenn ich dann rüberschaute erfüllte sich meine leere. Sie schaute meist in diesem moment auch rüber. Und dann trennten sich unsere blicke wieder. Ich ging zurück zur meiner arbeit, schaute noch ein letztes mal zurück. Ich weiss nicht mehr warum, damals wusste ich allerdings auch nicht warum, ich immer wieder zurückschaute. Ich denke weil... ich mir irgendetwas erhoffte.
Ich bin mir nicht sicher... aber... vielleicht war diese hoffnung ja für einen kurzen moment berechtigt. Und ich glaube der moment endete als das leben mit seinen tiefen anfing. Tiefen für die ich selbst im großen und ganzem schuld bin. Könnte ich eine kleinigkeit ändern auf dem weg hinab von damals wäre wohl alles anders gekommen. Auf grund dessen das das nicht mehr funktioniert, wird mir klar das mein leben schon damals zuende war. Und das ich noch immer lebe liegt wohl mehr an meinen dickkopf. Aber das leben zeigt mir immer wieder das das es war. Denn nicht umsonst kann ich mir ja jetzt das kinder bekommen von der backe schmicken, die arbeit an denn nagel hängen, denn blick in die zukunft vergessen sowie die frau meiner träume vergessen. Mir bleibt nur die Erinnerung an damals. Und wenn ich mich an sie erinnere dann kommt mir immer wieder die momentane Trostlosigkeit hoch...

...es ist so als würde jemand sagen, so darfst du nicht leben denn du musst in elend leben...

aber warum,
warum darf ich nicht. Ich will mir doch nicht selbst im weg stehen.

Sie war so voller leidenschaft in ihrer arbeit, hat sich immer bemüht alles richtig zu machen.
Manchmal war sie auch ziemlich witzig, bei guter laune.
Ich weiss noch wie ich sie das erste mal so erlebt habe. Wir hatten schon 19uhr, kurz vor ladenschluss, da geht die laune immer hoch. Sie stand an der kasse, ich auch und sie fing an spögiss zu machen. Sie sah so süss dabei aus und ihr lächeln das sie immer versteckte mit der hand vorm mund. Ich sagte dann immer das sie das nicht zu machen braucht weil sie so schön dabei aus sieht und sie ruhig öfters lächeln könnte. Denn sie sah immer so ernst aus.

Wenn ich dann jeden morgen zur arbeit ging freute ich mich sie wieder zusehen, mir war jede arbeit recht, solang ich sie sehen durfte. Meist waren wir dann auch die ersten. Wir hielten uns morgens bevor wir denn laden öffneten noch eine halbe stunde in der küche auf. Tranken kaffe und unterhielten uns oder lesten zeitung von gestern. Kurz vor Öffnung fing ich dann schon mal an die tiere zu füttern, zu reinigen und eventuelle kohllateral schäden zu beseitigen.
Jeder kümmerte sich dann auch schon so langsam um seine arbeit im laden. Sie prüfte dann später immer meine arbeit, hatte immer irgendetwas auszusetzen. Aber diese momente habe ich immer genossen, hab immer so getan als könnt ich dies nicht ab haben auf das sie es nie merken würde. Aber wenn wir uns immer so nah waren und an dem Vogelkäfig standen konnte ich ihr immer so tief in die augen schauen. Sie vom nahen erleben.
Ich weiss noch heute wie zart ihre haut war, wie niedlich ihr lächeln, ihre lippen so zart und klein ihr haar ihre Wangen
Die war ein Stückchen kleiner als ich aber hatte eine unzerstörbare persönlichkeit. Viel reifer als ich, wusste immer was sie wollte.... und ich war es nicht denn sie wollte!

...
Liebesgeschichten
Enden immer in einem happy end und wenn nicht dann sterben die besten zum schluss.
Eine liebesgeschichte endet nie mit einem offenen ende bei dem eventuell ein zweiter teil rauskommen würde. Vor so einem offenen ende steh ich. Nicht tot, nicht mit der frau derer geschichte vereint. Ich wurde einfach weggeschmissen von mir selbst. Nun lieg ich hier. allein
...
ich weiss genau wodurch und weiss das es unmöglich ist dies je wieder zu ändern.
Wo will ich eigentlich noch hin? Wenn ich doch so oder so schon weiss wie eine liebesgeschichte noch enden kann. Was will ich jetzt noch erreichen? Wenn doch schon alles getan wurde.
Ich würde gern..... zuspät....

Manchmal trank sie auch kaffe mit viel milch und zucker, so das es kein kaffe mehr war.
Kamm jeden morgen aus neuss mit ihrem kleinen auto bis düsseldorf und war immer pünktlich. Sie war nichtraucher, dazu hat sie dann immer erzählt dass sie mal an einer zigerrete gezogen hätte und diese sei mit dem filter an der lippe hängen geblieben als sie sie wieder wegnehmen wollte und seit dem würde sie nicht mehr rauchen. Sie erzählte das jedes Mal wenn man sie fragte. Ob sie es immer wieder vergass? Das sie es mir bereits einemillionenmal erzählt hatte! Irgendwann war mir das egal, hauptsache war das sie mir überhaupt was erzählte. Und ich sie während dessen anschauen durfte ohne das sie denken würde, warum schaut der denn so.
Manchmal lächelte sie einfach so, ging an einem vorbei und lächelte. Einfach so.
Ich kann mich noch dran erinnern wie ich sie um etwas bat, es ging um die unterschriften bei meinen berichtsheften. Ich brauchte noch ein paar unterschriften wegen der prüfung und als ich ihr das so erzählte schaute sie mich mit unglaublich großen augen an. Sie hörte mir sehr aufmerksam zu wie noch nie jemand anderes dies getan hatte. Sie nahm mich ernst und meine alltäglichen sorgen über meine person waren wie weggefegt. Denn so wie ich war, war ich richtig für sie. So hatte es denn Anschein. Das es nicht so war weiß ich selber. Denn sie war einfach nur liebevoll...

Nur den anschein, ich hab mir all die zeit etwas vor gemacht.
In der hoffnung das ich lieben dürfte. Mit ihr leben kann.

Ich weiss noch wie einmal ein mitarbeiter blödsinn über mich redete und als ich heraus fand wer es war, ging sie hin und hat diese zu sau gemacht, einfach so. sie war richtig wütend. Eigentlich unverständlich... aber... irgendwie...
Sie war die einzige die mir so denn rücken wieder stärkte. Danach war die Mitarbeiterin die denn blödsinn verzapft hatte plötzlich ganz leise und hat sich noch entschuldigt bei mir. Aber das sie so ganz ohne zweifeln hinging und diese Mitarbeiterin zur sau machte fand ich mehr als stark.

Jetzt ... ist es so leer. Mir fehlt alles. Keine aufgaben. Kein lächeln. Kein gar nichts.
Keine Grundbedürfnisse die ich haben könnte. Alle liegen sie in der ewigkeit der vergangenheit begraben. Brauchen würde ich diese in dieser Gegenwart sowieso nicht.
Diese gegenwart, in dieser macht es noch nicht mal sinn zu leben.
Ich steh morgens auf, esse was, geh mit dem hund raus, spüle,sauge,schaue tv oder mach musik und dann geh ich noch mal mit dem hund raus. Tag für tag für tag.
Versuch dann zu schlafen was nicht klappt.
Manchmal hab ich das glück und jemand will mit mir was unternehmen, allerdings fühlt sich das mehr nach gezwungener Duldung an. Denn wie kann es sein das man nur einmal im monat für jemanden zeit hat. Wenn überhaupt.

Man fängt an jeden beschissenen zweig zu ergreiffen, weill man einfach die kraft hat immer wieder es zu versuchen. Ich weiss aber doch eigentlich ... das das nichts wird.
25 jahre, habe ich nichts anderes kennengelernt.
25 jahre einsamkeit.
Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein, Allein,

kein begriff dieser welt kann diese einsamkeit beschreiben die sich durch jede Ader des lebens zieht. Sich in jeder eigentlich für andere selbstverständlichkeit von zweisamkeit durchzieht.

Ich bin also verbannt ins lebendige dunkel, an stelle einfach zu sterben.

Warum ich das hier alles erzähl?
Weill da draussen die leute nicht zuhören und wenn denn doch...
Dann gibt’s keine antwort... ist doch so tribaln!

Und immer diese alten jammerein die man mir gegen den kopf wirft...

Ich hab mich damals ab und an mit ihr über killerspiele unterhalten. Wie schlimm manche wirklich sind und wie überbewährtet manche werden nur weil blut fliest. Ich hab ihr dann immer denn Ethik punkt erklärt. Wonach ein spiel eigentlich an ethischen Brutalitäten gewertet werden sollte. Ich hab dann immer ein harmloses killerspiel wie resident evil mit einem ego kriegs spiel das sich nah an die Realität anlehnt verglichen. Ich glaub ich hab sie da was überzeugen können. Sie selbst aber spielt nicht. Ich mein mich aber dran zu erinnern das sie eine ps one hatte. Aber kaum spiele. Wir haben uns immer in der pause darüber unterhalten, na ja , nicht immer.

Was sie jetzt wohl macht...
Ihr geht es aber besser als mir. Das ist gut so. denn eines weiß ich ganz genau

Diese beschissene hölle in mir nehm ich mit ins grab.

...
was, frage ich, was kann ich machen?
Was ist nötig, damit ich wieder schlaffen kann ohne zu weinen?
Was brauch ich um wieder zu leben?
Schaff ich es überhaupt allein?
Hab ich denn nicht schon zu genüge bewissen das ich es 25 jahre lang nicht allein schaffe?
Wer braucht den hife?
Wer darf sich denn hilfe erbitten?
Was bin ich denn, der so abstößlich behandelt wird?
Wer darf ich sein, wenn nicht ich selbst?
Was muss geschrieben werden, wenn nicht dies?
Warum ist soviel nötig?
Warum muss es so weit gehen?
Weshalb ich?
Weshalb weist keiner mir denn weg?
Wieso keine hilfe?

Es reicht doch wenn man mich am leben teil haben lässt! Ist das denn schon zu viel? Darf ich nicht an eurer seite atmen ohne schund Gefühle?

Wir sind die einzigen Lebewesen auf dieser welt die müll produzieren! Also ist es normal das es bei so vielen Individuum auf der welt der menschen auch so einen menschen wie mich es geben muss. Einer der weggeworfen wird. Auf den müll berg des unnützlichen.




ende
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