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Russische Seele

2006/09/04
| Category: ukraine | Comments: 0
Tags: russland  ukraine
Die russische Seele - immer wieder wird sie in der Literatur beschrieben und in Liedern besungen. Manche empfinden sie als stolz und unberechenbar, andere als weinerlich und empfindsam. Schwermütig und nahe des Herzens wird sie angesiedelt. Doch für den Westen ist die russische Seele immer noch mit dem Nimbus des Undurchschaubaren und Geheimnisvollen verbunden.

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Es ist soweit ...

2006/09/04
| Category: luftfahrt | Comments: 0
... der Airbus A380 wird heute zu seinem ersten Testflug mit richtigen Passagieren starten. Bislang wurde deren Gewicht mit Ballast-containern simuliert. Bis zum Freitag wird Airbus insgesamt vier nahezu vollbesetzte Flüge mit dem A380 von Toulouse aus über Europa durchführen. Dabei sollen in erster Linie der Komfort und die Serviceinfrastruktur an Bord erprobt werden.

Die Passagiere wurden aus Airbus-Angestellten rekrutiert. Es waren 2.000 Tickets zu vergeben, auf die sich über 15.000 Konzernangehörige bewarben, sodass das Los über die Vergabe entscheiden musste. Die Deutsche Lufthansa AG hat Stewardessen und Stewards nach Frankreich geschickt, die erstmals den Bordservice in einem A380 durchführen werden.

Viel Glück und allzeit einen guten Flug!
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Auf ein langes Leben ...

2006/09/04
| Category: ukraine | Comments: 2
Tags: wodka
... Wodka ist nun wirklich kein Getränk für Schwächlinge ... erklärt mir Sascha, ein angestellter des Hauses hier in Kiew und sozusagen ein Kollege von mir. Sein steinalter "Djeduschka" auf dem Land brennt das Getränk in Eigenregie und der muss es wissen.

Um Wodka mit 45% Alkoholgehalt herzustellen, sind drei bis vier Destialltionen erforderlich. Nun ist russischer Wodka weit über seine Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Geruch und Geschmack eines guten Wodkas werden beim Ansetzen mit Minze, Senf, Wacholder, Zimt oder Zitrone (und 1000 andere Dinge mehr) verfeinert und variiert. Aber das ist nicht alleine das Geheimnis des russischen Wodkas ... erklärt mir Sascha.

Echter Wodka kann nur aus Russland stammen. Das hat rein biologische und geologische Gründe. Zwar kann man mit Geräten und entsprechenden Technologien in der ganzen Welt Wodka herstellen ... aber niemals einen russischen Wodka. Denn niemand kann das weiche Wasser aus russischen Waldbächen und das unbeschreibliche Klima Russlands künstlich erschaffen, auf dessen Felder das echte russisches Getreide die Ähren treibt. Deshalb ist nur Wodka aus Russland echter russischer Wodka.

Mein Opa aus Slowenien (Djeduschka) ist 83 Jahre alt geworden. Ich kann mich gut erinnern, wie er mit Hilfe eines abenteuerlichen Kupferkessels und Zwetschken, seinen eigenen Slibovic destilliert hat. Junge, junge ... von dem Zeug konnte man echt blind werden. Auf jeden Fall gehören die Slawische Seele und der Schnaps irgendwie zusammen.

Trinken wir auf ein langes Leben ...

Na zdorowje!
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Spaziergang in Lviv

2006/09/02
| Category: ukraine | Comments: 0
Was den Wienern ihr Zentralfriedhof, ist den Lembergern ihr Lytschakiwski-Friedhof (polnisch Janowski-Friedhof). Der Friedhof (so wie die ganze Stadt Lemberg) hat eine sehr bewegte Geschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lemberg von der Sowjetunion annektiert und die Mehrheit der überlebenden Vorkriegsbevölkerung wurde vertrieben. Damit begann auch der Verfall des Lytschakiwski Friedhofes. Zahlreiche Monumente und Skulpturen wurden zerstört.

Anfang der 70er Jahre machten sowjetische Panzer die Ruhestätte der Lemberger Adler dem Erdboden gleich. Erst 1975 wurde der Friedhof als historisches Denkmal anerkannt und die Entehrung beendet. Seit den spätern 80er Jahren wurde der Lytschakiwski-Friedhof Stück für Stück saniert. Wer die Gelegenheit hat, Lemberg zu besuchen, sollte sich ausreichend Zeit für einen Spaziergang über den berühmten Friedhof nehmen.

Wikipedia: Lychakivski-Friedhof
Wikipedia: Lemberger Adler
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Schwarzer Humor

2006/09/02
| Category: humor | Comments: 1
Tags: araber  humor  new york  paris
An old Arab lived close to New York City for more than 40 years. One day, he decided that he would love to plant potatoes and herbs in his garden. But he knew he was alone and too old and weak. His son was in college in Paris, so the old man sent him an e-mail explaining the problem: "Beloved son, I am very sad, because I can't plant potatoes in my garden. I am sure, if only you were here, that you would help me and dig up the garden for me. I love you, your father." The following day, the old man received a response e-mail from his son: "Beloved father, please don't touch the garden. That is where I have hidden the „THING“. I love you, too, Mohammed." At 4pm the FBI and the Rangers visited the house of the old man and took the whole garden apart. Searching every inch. But they couldn't find anything. Disappointed, they left the house. The next day, the old man received another e-mail from his son: "Beloved father, I hope the garden is dug up by now and you can plant your potatoes. That is all I could do for you from here. You're loving son, Mohammed".
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Russischer Kaviar ...

2006/09/02
| Category: ukraine | Comments: 3
Tags: kaviar  russland
... ist der behandelte Rogen von schlachtreifen, weiblichen Stören aus dem Schwarzen, Asowschen oder Kaspischen Meer. Kaviar kann theoretisch von jedem weiblichen Fisch stammen, dessen Eier nicht giftig sind. Allerdings gilt der Russische Kaviar als der beste Kaviar der Welt und wird zurecht als „schwarzes Gold“ bezeichnet.

In der Ukraine wird der Kaviar auf einen Eissockel angerichtet. Als klassische Beilage werden Sauerrahm und Blinis (das sind kleine Buchweizenpfannkuchen) serviert. In anderen Regionen sind gebutterter Toast, gebackene Kartoffeln oder ganz kleine Kartoffelpuffer mit Creme Fraiche üblich.

In jedem Fall aber sollte die Beilage über keinen starken Eigengeschmack verfügen, wie zum Beispiel Zitronen oder Zwiebel. Sie überdecken den feinen Geschmack des Kaviars und das kann kaum Sinn der Sache sein.

Als passendes Getränk gibt es einen trockenen Weißwein und natürlich reichlich Wodka. Wer mag, bekommt ebenso Champagner oder Krimskoje gereicht.

Außer dem hohen Genußwert hat Kaviar noch andere wertvolle Eigenschaften. Kaviar ist sehr reich an Eiweiß (25 bis 30 Prozent), essentiellen Aminosäuren, Mineralien und Vitaminen ... allerdings auch etwas Fetthaltig (16 Prozent). Darüber hinaus hat es einen hohen Gehalt an Cholesterin. Doch wer ißt schon Kaviar mit dem Suppenlöffel?

Apropos: Um Kaviar zu genießen, benötigt man spezielles Kaviarbesteck aus Perlmut, Horn, Holz oder gar Gold. Auf keinen Fall sollte Kaviar mit Silber oder Edelstahl in Berührung kommen. Silber oxidiert und gibt dem Kaviar einen fischigen Geschmack.

Lasst uns anstoßen ... auf ein langes Leben!
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Russen steigen bei Airbus ein

2006/08/29
| Category: luftfahrt | Comments: 0
Wenn man der russischen Wirtschaftszeitung "Wedomosti" Glauben schenken darf, dann steigt die russische Bank Vneshtorgbank - VTB - mit einer Milliarde Dollar beim Airbus-Mutterkonzern EADS ein. Das entspräche einen Kapitalanteil von knapp 5 Prozent. VTB (die zweitgrößte russische Staatsbank) und EADS haben sich zum Deal bisher nicht geäußert.

Damit hätte die VTB eine günstige Gelegenheit genutzt. Den der Aktienkurs des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS hatte – nach Ankündigung von Lieferverzögerungen beim Airbus A380 – kräftig Federn lassen müssen. Russlands Einstieg bei EADS dürfte aber auch strategische Gründe haben. Vor allem Unternehmen aus der boomenden Rohstoff- und Energiebranche sind auf der Suche nach lukrativen Investments im Westen.

EADS expandiert derzeit in Russland. Russische Firmen bauen Airbus-Flugzeuge zu Frachtmaschinen um und EADS hat sich in diesem Jahr zu 10 Prozent am russischen Kampfflugzeugbauer Irkut beteiligt. Nicht zuletzt konkurriert Airbus mit dem US-Flugzeugbauer Boeing um die Modernisierung von Aeroflot.

Größer Gesellschafter an EADS ist der DaimlerChrysler-Konzern mit 22,5 Prozent, gefolgt vom französischen Staat mit 15 Prozent und dem französischen Technologieunternehmen Lagardère mit 7,5 Prozent. Über die Holding Sepi ist die spanische Regierung mit 5,5 Prozent am EADS-Kapital beteiligt.

Tja liebe Leute ... dank exorbitanter Rohstoffpreise sind die Kassen russischer und ukrainischer Oligarchen randvoll. Ich kann euch schon heute versichern, solche Schlagzeilen dürften bald mehr werden. Roman Abramowitsch und Rinat Achmetow kaufen nicht nur europäische Fußball-Clubs.
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Für immer jung

2006/08/29
| Category: automobil | Comments: 0
Tags: auto  renault
45 Jahre und kein bisschen greise: Als Renault 1961 den R4 vorstellte, sorgte er für Staunen und ungläubiges Kopfschütteln. Der kleine Revoluzzer stellte die bisherige Kompaktklasse auf den Kopf. Doch die Berührungsängste verwandelten sich schnell in große Begeisterung: Acht Millionen Mal und 31 Jahre lang lief der Fronttriebler vom Band - eine Erfolgsgeschichte, die kaum Vergleichbares kennt.

Der Renault 4 platzte in die beschauliche, höchst konservative Welt von 1961 als eine Provokation auf vier Rädern. Der Bundeskanzler hieß Konrad Adenauer und das Idol der Jugend Peter Kraus. Die 68er-Generation schien noch so weit weg wie der erste Mensch auf dem Mond. Doch als am 21. September die internationale Automobil-Ausstellung zu Frankfurt/M. ihre Tore öffnete, da war es das kleine französische Multitalent, das den vom Wirtschaftswunder beflügelten deutschen Herstellern die Show stahl. Ausgerechnet hier, wo Kompaktklasse mit Käfer oder Kadett übersetzt wurde, schob Renault einen ungewöhnlichen Kleinwagen ins Rampenlicht: Die weltweit erste Kombi-Limousine mit vierTüren, großer Heckklappe, geräumigem Gepäckabteil und variablem Innenraum.

Die zündende Idee zum Renault 4 war Pierre Dreyfus, seinerzeit Vorstandsvorsitzender des Renault-Konzerns, 1956 bei der Lektüre eines Berichts über die demografische Entwicklung in Frankreich gekommen: Europa wartete auf ein erschwingliches Auto, das den Bedürfnissen der jungen Familie ebenso entspricht wie jenen des Rentner-Ehepaares. Dreyfus erteilte seinen Entwicklungs-Ingenieuren einen radikalen Auftrag: Er stellte alle bislang üblichen Konstruktionsprinzipien in Frage und löste damit intern heftigsten Widerstand aus. Doch die Vorgabe, mit freiem Kopf auf einem leeren Blatt Papier das Auto quasi neu zu erfinden, erwies sich als richtiger Weg. Der R4 setzte mit seinem Konzept Maßstäbe in puncto Funktionalität und Vielseitigkeit. Bei kompakter Außenlänge von 3,66 Metern bot der R4 fünf Erwachsenen sowie deren Gepäck Platz. Das Kofferraumvolumen von bis zu 950 Litern kann sich bis heute sehen lassen.

Dreyfus' Konzept ging auf: Studenten und Professoren liebten den R 4 gleichermaßen. Er diente als Möbelwagen und Liebeslaube, Familienkutsche und Nutzfahrzeug. Abenteurer gingen mit ihm auf Weltreise und kehrten nach spektakulären Erlebnissen wohlbehalten zurück. Seine größten Erfolge feierte der R4 allerdings als Sparmobil im Alltagseinsatz: Mit Durchschnittsverbräuchen zwischen 5,4 und 6,5 Liter Benzin pro 100 Kilometer wäre er selbst heute noch eine der preiswertesten Möglichkeiten, ein vollwertiges Auto zu fahren.

Zusätzlicher Vorteil des R4 - der 1965 offiziell den Namen „Renault 4" erhielt - war seine auf einem Baukastensystem basierende Plattformstrategie. Schnell und kostengünstig ließen sich unterschiedliche Versionen realisieren: Neben der fünftürigen Limousine bot Renault den ebenfalls erfolgreichen Kastenwagen Fourgonnette an, 1964 tauchten erstmals der allradgetriebene „Sinpar 4x4" sowie ein praktischer Pick-up auf. 1969 debütierte der „Plein Air", ein Fun-Cabrio ohneTüren, und 1970 folgte der eigenständige „Rodeo".
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Männer ...

2006/08/28
| Category: privat | Comments: 7
Tags: aldi  jäger  lidl  männer  sammler  tesco  ukrainer
... gehen nicht so unbedingt gerne einkaufen. Das ist nicht nur ein Klischee, dass ist einfach so. Na gut, jedenfalls bei mir ist das so. Aber mal ehrlich liebe Männer: Der Griff (nach einem Stück Fleisch) ins Tiefkühlfach ist für uns - den genetisch geprägten „Jäger und Sammler“ – wirklich kein Erfolgserlebnis. Schließlich haben wir über Jahrtausende (äußerst risikoreich) unsere Beute eigenhändig gejagt und erlegt. Deshalb darf für uns der Besuch bei Aldi, Lidl, Metro oder Rewe (habe ich einen bedeutenden deutschen Handelskonzern vergessen?) ein bestimmtes Zeitlimit nicht überschreiten. Die Demütigung ist einfach zu groß ... für den Jäger. Bei mir wird das sehr schnell kritisch und mein allgemein positiver Gemütszustand sinkt im Quadrat zur fortlaufenden Zeit im Supermarkt.

Allerdings, es gibt bei mir eine Ausnahme. Unterwegs. Ja, „unterwegs“ ist bei mir das Zauberwort. Bin ich auf Reisen, dann habe ich tatsächlich auch mal Laune zum einkaufen. In Städten wie Essen, Frankfurt oder Görlitz kann ich Klamotten kaufen ... egal ... nur nicht zu Hause. Manchmal fahre ich sogar nach Tschechien um Lebensmittel einzukaufen. Na gut, ich fahre nicht extra ins benachbarte Land ... bin ich in Tschechien, dann gehe ich dort einkaufen. Im Tesco. Mir liegt es fern, für Tesco Werbung zu machen. Schließlich ist das ein britischer Handelskonzern – so in der Art wie Walmart oder Metro. Tesco gibt es weltweit - nur nicht in Deutschland. Ganz im gegensatz zu Walmart wissen die Briten sehr genau, warum sie den deutschen Markt (wie der Teufel das Weihwasser) meiden. Denn nirgendwo in Europa sind die Handelsspannen so knapp, wie in Deutschland. Hinzu kommt, wer kann schon ernsthaft mit den Platzhirschen im Lebensmittelhandel Aldi oder Lidl konkurrieren?

Tesco hat sich sehr stark in Osteuropa eingerichtet: Polen, Tschechien und Ungarn. Für Polen bin ich mir jetzt nicht sicher, aber sehr wohl für die Länder Tschechien und Ungarn: Die Tesco-Märkte haben rund um die Uhr geöffnet und das 7 Tage die Woche. Das sind „echte“ Ladenöffnungszeiten. Leute, ich kann euch sagen, es gibt nichts „geileres“ als mitten in der Nacht einkaufen zu können! So hatte ich in der Nacht von Freitag auf Samstag das Vergnügen in Ungarn. Ein Tesco-Markt in Nyiregyháza (ja – so ist eben ungarisch, klingt so wie man es spricht ... hi hi), gut 70 Kilometer vor der ungarisch-ukrainischen Grenze. Ein ganzer riesiger Supermarkt (fast) nur für mich! Nach rund 950 Kilometer Autofahrt ist das mein kleines Ritual. Ich schlendere durch die Reihen, betrachte Schreibwaren, Kosmetika und Obst. Lasse mich vom Duft der Brot- und Kuchenabteilung locken und studiere das eine oder andere Weinfläschchen. Entdecke Bier und Süßes aus halb Europa und jede Variante von Salamiwurst aus Ungarn selbst.

Zu nachtschlafender Zeit verlieren sich die Kunden im Supermarkt völlig. Oft sind es Ukrainer, die tagsüber in der Grenzschlange stehen, um dann in der Nacht einzukaufen. Noch eher trifft man auf fleißige Tesco-Angestellte die Regale mit frischer Ware auffüllen. Wie auch immer, am Schluß hatte ich die Wahl aus drei besetzten Kassen ohne Schlange stehen zu müssen ... will sagen, alle drei Kassen ohne lästige Mitbewerber (also ohne Kundschaft für Tesco)! Ich suche mir die hübscheste Kassiererin aus und bezahle per Kreditkarte: zwei kleine Flaschen Pepsi-Light (nix da mit Pfand), ein paar Bleistifte und eine Dose Rasierschaum. Ja, das war mal wieder ein schöner Einkauf. Smile!
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Armer Plato ...

2006/08/21
| Category: dies und das | Comments: 1
... äh Pluto! Denn in diesen Tagen könnte es Pluto, dem neunten Planeten im Sonnensystem, an den Kragen gehen. In Prag streiten sich Wissenschaftler der Internationale Astronomische Vereinigung (IAU)um die Definition für einen Planeten. Die Vereinigung ist gespalten. Etwa die Hälfte der Experten wollen Pluto den Planeten-Status absprechen.

Bleibt Pluto ein Planet, so hätten auch andere Himmelskörper im Sonnensystem Anspruch auf den Planeten-Status. Pluto selbst, übrigens benannt nach dem römischen Gott der Unterwelt, nimmt an der Veranstaltung in Tschechinen nicht teil. Der kalte Himmelkörper zieht unbeeindruckt seine Bahn um die Sonne. Ganz gleich, ob mit oder ohne "menschlich" abgesegneten Status.
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