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... gehen nicht so unbedingt gerne einkaufen. Das ist nicht nur ein Klischee, dass ist einfach so. Na gut, jedenfalls bei mir ist das so. Aber mal ehrlich liebe Männer: Der Griff (nach einem Stück Fleisch) ins Tiefkühlfach ist für uns - den genetisch geprägten „Jäger und Sammler“ – wirklich kein Erfolgserlebnis. Schließlich haben wir über Jahrtausende (äußerst risikoreich) unsere Beute eigenhändig gejagt und erlegt. Deshalb darf für uns der Besuch bei Aldi, Lidl, Metro oder Rewe (habe ich einen bedeutenden deutschen Handelskonzern vergessen?) ein bestimmtes Zeitlimit nicht überschreiten. Die Demütigung ist einfach zu groß ... für den Jäger. Bei mir wird das sehr schnell kritisch und mein allgemein positiver Gemütszustand sinkt im Quadrat zur fortlaufenden Zeit im Supermarkt.
Allerdings, es gibt bei mir eine Ausnahme. Unterwegs. Ja, „unterwegs“ ist bei mir das Zauberwort. Bin ich auf Reisen, dann habe ich tatsächlich auch mal Laune zum einkaufen. In Städten wie Essen, Frankfurt oder Görlitz kann ich Klamotten kaufen ... egal ... nur nicht zu Hause. Manchmal fahre ich sogar nach Tschechien um Lebensmittel einzukaufen. Na gut, ich fahre nicht extra ins benachbarte Land ... bin ich in Tschechien, dann gehe ich dort einkaufen. Im Tesco. Mir liegt es fern, für Tesco Werbung zu machen. Schließlich ist das ein britischer Handelskonzern – so in der Art wie Walmart oder Metro. Tesco gibt es weltweit - nur nicht in Deutschland. Ganz im gegensatz zu Walmart wissen die Briten sehr genau, warum sie den deutschen Markt (wie der Teufel das Weihwasser) meiden. Denn nirgendwo in Europa sind die Handelsspannen so knapp, wie in Deutschland. Hinzu kommt, wer kann schon ernsthaft mit den Platzhirschen im Lebensmittelhandel Aldi oder Lidl konkurrieren?
Tesco hat sich sehr stark in Osteuropa eingerichtet: Polen, Tschechien und Ungarn. Für Polen bin ich mir jetzt nicht sicher, aber sehr wohl für die Länder Tschechien und Ungarn: Die Tesco-Märkte haben rund um die Uhr geöffnet und das 7 Tage die Woche. Das sind „echte“ Ladenöffnungszeiten. Leute, ich kann euch sagen, es gibt nichts „geileres“ als mitten in der Nacht einkaufen zu können! So hatte ich in der Nacht von Freitag auf Samstag das Vergnügen in Ungarn. Ein Tesco-Markt in Nyiregyháza (ja – so ist eben ungarisch, klingt so wie man es spricht ... hi hi), gut 70 Kilometer vor der ungarisch-ukrainischen Grenze. Ein ganzer riesiger Supermarkt (fast) nur für mich! Nach rund 950 Kilometer Autofahrt ist das mein kleines Ritual. Ich schlendere durch die Reihen, betrachte Schreibwaren, Kosmetika und Obst. Lasse mich vom Duft der Brot- und Kuchenabteilung locken und studiere das eine oder andere Weinfläschchen. Entdecke Bier und Süßes aus halb Europa und jede Variante von Salamiwurst aus Ungarn selbst.
Zu nachtschlafender Zeit verlieren sich die Kunden im Supermarkt völlig. Oft sind es Ukrainer, die tagsüber in der Grenzschlange stehen, um dann in der Nacht einzukaufen. Noch eher trifft man auf fleißige Tesco-Angestellte die Regale mit frischer Ware auffüllen. Wie auch immer, am Schluß hatte ich die Wahl aus drei besetzten Kassen ohne Schlange stehen zu müssen ... will sagen, alle drei Kassen ohne lästige Mitbewerber (also ohne Kundschaft für Tesco)! Ich suche mir die hübscheste Kassiererin aus und bezahle per Kreditkarte: zwei kleine Flaschen Pepsi-Light (nix da mit Pfand), ein paar Bleistifte und eine Dose Rasierschaum. Ja, das war mal wieder ein schöner Einkauf. Smile! Read entry » |
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… dabei gibt es nicht viele Nachrichten, die mich noch richtig erschrecken können. Der Krieg im Libanon … ja vielleicht, aber ich habe schon zu viele Kriege im Fernsehen übertragen bekommen. Nein, mich hat eine Nachricht von heute erschrocken: ein Störfall im schwedischen Atomreaktor Forsmark. Möglicherweise stand dieser Reaktor - vor ein paar Tagen - kurz vor der Kernschmelze.
Warum ich darauf so reagiere? Ich war dieses Jahr in Tschernobyl. Ich stand direkt am völlig maroden Sarkophag des vor 20 Jahren durchgebrannten sowjetischen Reaktors. Aber das war es nicht alleine. Ich habe auch die Geisterstadt Pripjat … nur drei Kilometer vom Kraftwerk Tschernobyl entfernt … “besuchen” können. Ein Moment, der sich mir nachhaltig eingeprägt hat.
Irgendwann im Herbst werde ich euch davon erzählen und meine Fotos veröfffentlichen. Ich brauche noch die Distanz um die passenden Worte zu finden, wenngleich ich schon einen “halben Roman” verfasst habe. Read entry » |
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Ich weiß, es interessiert im Grunde genommen keinen Menschen hier und ich wurde auch sicher nicht vermisst. Aber nach über drei Wochen in der Ukraine bin ich nun zurück in Deutschland. Eigentlich habe ich jede Menge zu erzählen, aber ich muss erstmal hier zu Hause ankommen. Habe aber zumindest schon mal die Post in zwei Haufen sortiert: Rechnungen die zu bezahlen sind und Altpapier. Wenigstens scheint auch hier mal die Sonne und Deutschland ist in der WM noch nicht ausgeschieden. Wenn das kein Grund zur Freude ist? Read entry » |
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Wat is nu los?
Es ist nach zwei Uhr Früh hier und draußen geht mal wieder ne olle Alarmanlage von einem noch olleren Auto. Mensch Meier, was für eine Welle ... und ich kann nicht pennen. Dazu ist es auch noch bierwarm hier.
"drb" meint ich lebe um eine Stunde in der Zukunft (Kiew hat eine Stunde Zeitverschiebung) also ist es hier früher als spät ... oder wat? Nee, es ist hier später und bald Früh. Oder wie oder wat?
Mama, ich kann nicht einschlafen!!!!!! Das ist eigentlich die Stammaussage meines 10jährigen Sohnes.
Sagt mal, müsst ihr eigentlich nicht auch mal in die heia? Zeitverschiebung hin oder her. In Deutschland ist es auch schon spät. Read entry » |
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In den letzten Tagen habe ich meinen Blog doch so ziemlich vernachlässigt. Naja, kein Wunder ... schließlich war ich in Berlin, in Warschau und jetzt in Kiew. Rückfahrt ... irgendwann in der nächsten Woche. Smile!
Und dann stelle ich hier "1000" Fotos ein. Und jeder wird maulen, weil ich spamme! Aber mir egal, dass ist mein Blog! Aber weiter im Text:
Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin. Das war so richtig etwas für Papas Sohn! Das Highlight: natürlich der neue Airbus A380. Ein wunderschöner Riesenvogel, eine fliegende Kleinnstadt. Boeing, diese Runde geht an Airbus! Aber cool fand ich auch den Showflug einer MIG 29. Der Hammer! Die Maschine kann sich aufstellen und dann eine komplette 360-Grad-Drehung hinlegen. Um die Querachse wohlgenmerkt!
Aber der eigentliche Höhepunkt meiner Reise steht noch bevor. Denn am kommenden Dienstag werde ich das Kernkraftwerk Tschernobyl und die Stadt Pripjat besuchen. Nach über fünf Jahren in Kiew habe ich endlich die Genehmigung für eine Fotoreportage bekommen. Das ganze hat einen speziellen Hintergrund, aber darüber berichte ich ein anderes mal. Obwohl mir im Kopf alles klar ist ... ich bin schon echt nervös, vielleicht eine Mischung aus Unheimlichkeit und Neugierde. OK, ich berichte darüber, wenn es soweit ist ... war.
Einen kleines Unglück habe ich auch schon hinter mir. Runde 250 Kilometer vor Warschau ist mir der Zahnriemen gerissen. Jawoll, und der Motor hat sich festgedreht. Der ADAC hat mir über den ersten Schock geholfen. Abschleppdienst und Übernachtung war kein Thema. Zwei Mechaniker haben dann am nächsten Tag die ganze Maschine zerlegt und wieder zusammengebaut. Naja, so kam es mir jedenfalls vor ... so 12 Arbeitsstunden kamen da schon zusammen. Auf jeden Fall haben sie die Kiste wieder zum schnurren gebracht und ich habe alles in allem 250 Euro dafür bezahlt.
Nicht nachdenken, was das in Deutschland gekostet hätte! Vermutlich hätte mir die deutsche Werkstatt einen Austauschmotor angedreht. Ich mache nie wieder Polenwitze über geklaute Autos! Aber das habe ich eh nie gemacht. Smile! Der Service war echt fair und freundlich. Danke den tüchtigen Jungs!
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben.
Gute Nacht aus Kiew! Read entry » |
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2006/05/14 | Comments: 12
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Vor einigen Tagen bin ich auf „logwave“ gestoßen und habe hier mit dem publizieren von Texten begonnen. Das ist nicht mein erster Block und nicht der einzige Blog, wo ich schreibe und veröffentliche. Meine Texte sind eine Mischung aus fremden und eigenen Inhalten und natürlich verlinke ich meine Blogeinträge mit meiner Webseite. Schließlich ist das ganze Internet eine einzige Verlinkung.
Warum schreibe ich Selbstverständlichkeiten? Nun, inzwischen werfen mir „alteingesessene“ Blogger bei „logwave“ vor, ich würde spammen. Namen muss ich jetzt nicht nennen, die lassen sich in den Kommentaren finden. Klar, ich habe gestern 10 oder 12 Artikel geblogt und das war so ziemlich genau die Hälfte dessen, was gestern bei „logwave“ in der Summe geblogt wurde. Übrigens: Mein Problem war auch, dass ich die Peter-Pinguin-Geschichte auf sieben Teile publizieren musste, weil es eine Bildergeschichte ist und ich aber nur ein Bild pro Blog hochladen kann.
Hallo, bin ich Schuld daran, dass sich „logwave“ erst noch weiter entwickeln muss? Es fehlt an tüchtigen Schreibern. Leser jedenfalls sind offenbar da, wenn ich den Zugriff auf meine Einträge richtig interpretiere.
Um was geht es den Kritikern also? Mißgunst? Angst? Ja, um was denn eigentlich? Ich möchte niemanden zu nahe treten, ansonsten würde ich die Komplexe genau benennen. Auf jeden Fall würde ich mir nicht erlauben, Einträge oder Geschichten von anderen Schreibern als Spam zu bezeichnen. Was Spam wirklich ist, sehe ich jeden Tag in meinen eMail-Boxen. Um so verwerflicher die Meinung meiner Kritiker, welche offenbar nichts von meinen Geschichten oder Artikeln gelesen haben.
Solange mich der Betreiber von „logwave“ nicht darum ersucht meine Publikationen einzustellen, mache ich hier weiter. Auf meine Art und Weise. Das ich bereit bin Kritik anzunehmen, wird vielleicht logwaver „Plato“ bestätigen. Texte, welche ich redaktionell übernommen habe, werde ich künftig (und nachträglich) eindeutig mit entsprechender Quelle ausstatten. Read entry » |
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Das ist Frieda. Klar kommt niemand von uns hier auf die Idee, das "putzige" Tierchen aufzuspießen, zu grillen und zu verspeisen.
Mit meinen Beitrag Meerschweinchen als Grilldelikatesse wollte ich nur mal demonstrieren, wie unterschiedlich auf dieser Welt gedacht und gehandelt wird.
Ausführliche Infos und Wissen zum Thema:
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Das ist Stummel.
Eine Meerschweinchen-Dame.
Im gleichen Stall wohnen noch Frieda und Purzel.
Ebenfalls Meerschweinchen-Damen.
Besitzer: Mein Sohn.
Bewahrung vor dem Hungertot: Ich.
Smile! Read entry » |
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Gerade keine Logwaver online
...aber 14 Guests und Du 
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