Blog entries from category deutschland
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... scheint den Berliner Politikern nun vollkommen zu entgleiten. Der CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla hat sich heute dafür ausgesprochen, dass erwachsene Kinder verpflichtet werden sollen, für ihre arbeitslosen Eltern Unterhalt zu zahlen. Als Beispiel nannte Pofalla einen 30-jährigen Sohn mit einem über 50-jährigen arbeitslosen Vater als "Verantwortungsgemeinschaft".
Seit Jahren ist die Politik unfähig, auf die Problemaitk bei Bildung und Globalisierung angemessen zu reagieren. Mit ein Grund für den massiven Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland.
Lieber Herr Profalla: Die Weltmeisterschaft in Deutschland ist vorbei. So eine gequierlte Scheiße möchte niemand hören. Mach mal Politik für die Menschen und nicht gegen die Menschen. Wie soll ein normal verdienender Arbeiter oder Angestellter Arbeitslosenbeiträge und seine arbeitslosen Eltern finanzieren? Statt Angst und Horror zu verbreiten, wie wäre es mal mit konstruktiven Ideen? Read entry » |
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Manchmal wird zu Hause der Kühlschrank leer und dann fahre ich spontan einkaufen. Mein Job ist flexibel (nein, es ist nicht die Kunstgalerie) und so finde ich am Vormittag Zeit für Dinge, die berufstätige Menschen üblicherweise wochentags kurz vor 20 Uhr oder am Samstag erledigen müssen. Schließlich leben wir nicht in Tschechien oder Ungarn, wo zum Beispiel die britische Supermarktkette Tesco rund um die Uhr geöffnet hat und das an 7 Tage die Woche. Es leben die gesetzlichen Ladenschlußzeiten!
Aber egal ... ich fahre also zum örtlichen Supermarkt. Im Markt befindet sich eine eigene Bäckerei - hinter Glas sozusagen - und man kann ein wenig hinter die Kulissen des Handwerkes schauen. Allerdings, ich denke mal, dort werden bestenfalls halbfertige Produkte fertiggebacken, portioniert und eingetütet. Auf alle Fälle gibt es dort auch Boxen aus Acrylglas, wo der Kunde das Brot seiner Wahl einzeln entnehmen kann. Vorwiegend verschiedene Brötchen (hier in Bayern heißen die Teile Semmeln), Brezen und Laugenstangen. Jede Box ist, zur hygienischen Entnahme des entsprechenden Backproduktes, mit einer Zange versehen. Nicht zuletzt weisen Schilder darauf hin, diese Zangen wirklich zu benutzen. Schon klar, wer möchte Schrippen kaufen, welche bereits durch unterschiedliche Kundenhände in „Augenschein“ genommen wurden?
Beim zurollen (ich schob ja einen Einkaufswagen durch den Laden) auf die Bäckerabteilung konnte ich eine ältere Dame beobachten, die ein paar Brötchen aus den Acrylboxen holte ... mit der Hand. Plötzlich erscholl im Hintergrund eine schrille Stimme: „Benutzen Sie gefälligst die Zange! Auch andere Kunden wollen hier noch einkaufen!“ Die Dame fuhr betroffen – weil ertappt – zusammen. So ein Pech, die Bäckerei erlaubt nämlich von beiden Seiten ein Blick „hinter“ die Kulissen. Vor lauter Schreck ließ sie eines ihrer Semmeln zu Boden fallen. Ganz automatisch wollte sich die alte Dame nach der verlorenen Semmel bücken, aber sie hatte das Teil aus den Augen verloren. „Nehmen sie sie sich eine neue Semmel“, sagte ich aufmunternt zu ihr und erneut schnautzte es aus dem Hintergund: „Mit der Zange wäre das nicht passiert.“
Die alte Dame schaute mich reichlich verzweifelt an und ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. So entgegnete ich in Richtung Backstube – „passen sie auf ihre Backbleche auf, sonst werden die Brötchen schwarz“. Die Antwort war ein Art „lautleises“ Zischen und ich konnte den Wortlaut nicht eindeutig verstehen. Nun versuchte die „ertappte“ Dame eine neue Semmel mit der Zange rauszufischen. Für sie war es eben nicht ganz einfach, mit der einen Hand die Box offen zu halten und mit der anderen Hand die Zange erfolgreich zu bedienen. „Nehmen sie die Semmel mit der Hand, ich mache das manchmal auch so.“ Dankbar für meinen Satz entnahm die Kundin zwei weitere Semmeln um anschließend fluchtartig den Backbereich zu verlassen.
Inzwischen fischte ich mir ein paar Vollkornbrötchen aus eines der Boxen – mit der Zange, so wie es sich für einen gelenkigen (relativ) jungen Menschen gehört. Ich knotete gerade meine Tüte mit den „zangengefischten“ Brötchen zu, da tauchte die „Stimme“ hinter Glas in Person auf und füllte die Boxen mit frisch gebackener Ware nach. Mit ihren Händen verteilte sie die Brötchen in die verschiedenen Verkaufsbehälter. Nein liebe Leser, die Fachfrau aus dem Bäckerhandwerk trug keine Gummihandschuhe. Read entry » |
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Künftig dürfen gesetzliche Krankenkassen bestimmte Insulinmedikamente nur noch in medizinisch begründeten Ausnahmefällen übernehmen. Diese Entscheidung gab der Gemeinsame Bundesausschuss bekannt, das höchste Entscheidungsgremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Betroffen sind rund 400.000 Patienten, die nun auf andere Medikamente umgestellt werden müssen. Der Beschluss hat Signalwirkung weit über Diabetesmittel hinaus. In den kommenden Monaten und Jahren stehen Bewertungen umsatzstarker Medikamente gegen Bluthochdruck, Asthma und Demenz an.
Worum geht es?
Der Beschluss betrifft so genannte kurzwirksame Insulinanaloge. Das sind gentechnisch veränderte Insuline, die Patienten mit Altersdiabetes verabreicht werden. Die Mittel dürften von den Kassen künftig nur dann bezahlt werden, wenn diese nicht teurer sind als Humaninsulin. Die derzeitigen Preise liegen allerdings 30 bis 60 Prozent höher.
Wie unterscheiden sich die Insuline?
Kurzwirksames Analoginsulin zerfällt nach der Injektion in das Unterhautgewebe sofort in einzelne Insulinbestandteile und gelangt dadurch viel schneller in die Blutbahn als Normal- oder Humaninsuline. Deshalb wirkt kurzwirksames Analoginsulin schneller als Alt- oder Normal-Insuline und kommt damit der natürlichen Insulinausschüttung im gesunden Körper näher. Eine positive Folge ist, dass dadurch Hyperglykämien (Überzuckerung) verringert werden können, wodurch das Risiko für Folgeschäden verringert wird. Besonders praktisch: Es muss kein Spritz-Ess-Abstand eingehalten werden, weil das Insulin nach der Injektion sofort zu wirken beginnt. Daher kann es sogar nach dem Essen injiziert werden.
Die blutzuckersenkende Wirkung unterscheidet sich nicht zum Normal- oder Humaninsulin. Aber schon nach einer halben bis einer Stunde ist die stärkste Wirkung erreicht, die Gesamtwirkdauer beträgt nur ca. 2-3 Stunden. Durch die kurze Wirkdauer sind Zwischenmahlzeiten nicht mehr notwendig, um einer Unterzuckerung entgegenzuwirken. Und sollte spontan Lust auf einen Snack bestehen, kann kurzwirksames Analoginsulin je nach Art und Umfang der Mahlzeit erneut gespritzt werden.
Meine Meinung:
Kein Patient sucht sich seine Krankheit aus und jede Linderung ist wünschenswert. Ein Fortschritt in der Therapie ist so eine Linderung. War es nicht gerade die aktuelle Bundesregierung, die uns mit einer Reform weiterhin am medizinischen Fortschritt teilhaben lassen wollte? Die Pharmaindustrie muss sich fragen lassen, warum Analoginsuline wesentlich teurer sind, als Humaninsuline. An der Herstellung kann es nicht liegen. Ein Aufschlag für Innovation ist selbstverständlich gerechtfertigt ... aber die Branche hat es immer schon verstanden, ordentlich in den Topf der solidaren Krankenversicherung zu greifen. Die Pharmaindustrie ist wie ein 800-Pfund-Gorilla, der macht, was er will", schreibt Marcia Angell, die frühere Chefredakteurin des New England Journal of Medicine. Die maßlose Preis- und Lobbypolitik der Branche hat durchaus „kriminelle“ Züge. Genau hier gehört der Riegel vorgeschoben und nicht (wieder einmal) beim Patienten. Read entry » |
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Im siebten und letzten Fußball-WM-Spiel mit deutscher Beteiligung, kicken sich unsere Jung´s auf den dritten WM-Platz. Sieg gegen Portugal mit drei zu eins Toren. Glückwunsch! Wer hätte das im März für möglich gehalten, als Italien die deutsche Mannschaft mit 4:1 vom Platz schrubbte? Danke an Klinsmann und seine Jung´s ... das war eine tolle Weltmeisterschaft, eine tolle sportliche Leistung! Und noch: die Farben Schwarz-Rot-Gold haben – zum ersten mal seit der Wiedervereinigung - eine besondere Wertschätzung in der eigenen Bevölkerung erreicht. Für morgen habe ich folgenden Wunsch: zwei Treffer für Zinédine Zidane und drei Treffer für die italienische Mannschaft. Smile! Read entry » |
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Es sollte ein großer Wurf werden, die seit vielen Monaten diskutierte Gesundheitsreform. Das Meisterstück der Kanzlerin Angela Merkel. Also offen gesagt ... das war wohl nix! Die große Koalition ist in der Gesundheitspolitik an ihre Grenzen gestoßen. Eine Reform bedeutet eigentlich Veränderung oder Umgestaltung bestehender Verhältnisse oder Systeme. Ja, unsere Politiker verändern mal wieder ... in erster Linie den Beitragssatz nach oben.
Weder der SPD noch der Union ist es gelungen, die unterschiedlichen Positionen zu einem überzeugenden und langfristig tragfähigen Finanzkonzept der Krankenversicherung zusammenzufügen. Die beiden wichtigsten Ziele der Reform - die sichere Finanzierung der Gesundheitskosten einer alternden Gesellschaft und die Entlastung des Arbeitsmarktes - werden mit dem nun gefundenen Kompromiß nicht erreicht.
Was die alte Regierung (und die Regierungen zuvor) lange Zeit verpennt hat, wollte die große Koalition – mit Hilfe ihrer Machtfülle – lösen. Aber statt dessen werden die Probleme nur weiter in die Zukunft verschleppt. Damit hat diese Regierung ihren Anspruch, die Probleme des Landes zu mindern, sauber verspielt. Das alles im Schatten der erfoglreichen Weltmeisterschaft. Ich muß kein Prophet sein um sagen zu können: das wird noch ein „heißer“ Herbst! Read entry » |
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... denn es ist die Weltmeisterschaft im eigenen Lande, unsere Fußballer sind hier zu Hause. Das Spiel gegen Italien endete gestern Abend bitter und leider ohne Autokorso. Bei mir im Münchner Outback haben sich ein paar einzelne Italiener getraut zu hupen. Smile! Der Schmerz der Niederlage sitzt tief. Knapp daneben ist auch vorbei. Dennoch sollte im ganzen Land der Stolz der Fans auf die Leistungen der Klinsmann-Elf überwiegen.
Mag sein, der Traum vom vierten Weltmeister-Titel ist geplatzt und die Enttäuschung überwiegen im Moment ... aber Leute ... ein Spiel der deutschen Mannschaft steht noch aus und die Weltmeisterschaft im eigenen Lande war bisher ein Riesenerfolg! Wir alle konnten mitzittern, lachen, feiern und darüber bloggen. Ist das nun alles nichts? Diese Weltmeisterschaft wird – ganz bestimmt nicht nur mir – in allerbester Erinnerung bleiben. Ich brauche dafür nur in meinen eigenen Blog nachzuschauen.
Wie auch immer, die bessere Mannschaft gewinnt (so ist Fußball) und das war in diesem Fall Italien. Jetzt sollen die Jungs aus dem süden Europas auch Weltmeister werden ... mir wäre das allemal lieber als Frankreich oder Portugal. Und noch was: am Samstag, nach dem Spiel um Platz 3, möchte ich noch einmal ein Autokorso erleben ... in schwarz-rot-goldenen Farben! Read entry » |
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Den Artikel habe ich gerade bei Spiegel-Online aufgeschnappt:
Wir sind ein Frings
Die Fifa hat entschieden: Torsten Frings darf heute Abend im WM-Halbfinale gegen Italien nicht mitspielen. Der Mittelfeldrackerer ist gesperrt. Doch wir lassen den Bremer nicht allein - und basteln uns als Zeichen der Unterstützung für das deutsche Team einen Frings.
Als gute Gastgeber und vorbildliche Rechtsstaatler steht es uns nicht an, das Urteil der Fifa zu kritisieren. Ein Spiel Sperre für Frings, ein weiteres auf Bewährung. Aber wir heulen nicht wie andere. Wir lassen uns auch nicht zu Boden fallen, wälzen wild herum und tun so, als ob uns jemand gefoult hätte. Nein, wir stecken auch den Daumen nicht in den Mund. Wir stehen, alle zusammen. Und zwar zu unserem Torsten. Er ist dabei heute Abend, in unser aller Herzen, und als guter Geist das ganze Spiel über an der Seite seines Vertreters.
Artikel von Achim Achilles weiter lesen ... Read entry » |
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... will ja keiner mehr hören aber trotzdem:
Urlauber meiden Bayern wegen "Brunos" Tod
Mehr als 30 Urlauber haben bislang Reisen nach Schliersee in den bayerischen Alpen storniert. Das bestätigte am Samstag der Leiter der Kurbetriebe, Matthias Schrön. Grund ist der Abschuss des aus Tirol eingewanderten Braunbärs "Bruno".
Die Gemeinde war laut Schrön allerdings nicht an der Abschussentscheidung beteiligt: "Wir fühlen uns wie die Prügelknaben, die den Kopf hinhalten müssen, obwohl wir nicht dabei waren."
"Bruno" habe sich bei seinen Wanderungen im österreichisch-bayerischen Grenzgebiet zufällig gerade in der Region aufgehalten, so der Sprecher. Tatsächlich war der Bär am Montag im Morgengrauen nicht einmal auf Schlierseer Gebiet erlegt worden, sondern auf dem direkt angrenzenden Gebiet der Gemeinde Bayrischzell.
In Schliersee fand allerdings die Pressekonferenz nach dem Abschuss des aus dem italienischen Trentino stammenden Bären mit dem offiziellen Namen "JJ1" statt. Beide Gemeinden hätten mit der Abschussgenehmigung des Umweltministeriums und dem Abschuss durch ein staatlich beauftragtes Sicherheitsteam nichts zu tun gehabt, unterstrich Schrön.
"Urlaub in Bayern? Nö!
Dennoch häufen sich in den Internet-Gästebüchern der beiden oberbayerischen Ferienorte wütende Einträge. "Urlaub in Bayern? Nö!", ist dort zu lesen, und: "Bei Mördern wollen wir keinen Urlaub machen. Wir reisen ab - und kommen nie wieder!"
Andere Stimmen mahnen hingegen zu Mäßigung: "Was kann denn die Gemeinde Schliersee dafür, dass "JJ1" geschossen wurde! Also lasst mal die Kirche im Dorf und besucht weiter Bayern! Und Schliersee hat eine schöne Kirche!"
Es gebe allerdings auch Touristen, die nach dem Abschuss erleichtert seien - sie hätten Angst gehabt, sagte Schrön. Erst in etwa einem Jahr werde absehbar sein, ob in Schliersee tatsächlich ein wirtschaftlicher Schaden entstanden sei. Schliersee zählt im Jahr durchschnittlich 500.000 Übernachtungen.
Justiz entscheidet über Strafanzeigen
Gegen Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU), seine Mitarbeiter und die Jäger gibt es wegen "Brunos" Abschuss eine Reihe von Strafanzeigen. Die Staatsanwaltschaft München II will frühestens Ende der kommenden Woche entscheiden, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.
Der Bär, dessen Kadaver derzeit tiefgefroren aufbewahrt wird, soll ausgestopft in ein Museum kommen. Sein Skelett und die präparierten Organe werden wissenschaftlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
"Bruno" war am vergangenen Montag im Morgengrauen erlegt worden, nachdem wochenlange Fangversuche gescheitert waren.
Quelle: N24.de, Netzeitung Read entry » |
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Impressionen aus dem Münchner Outback: diese Fotos habe ich gestern Abend kurze Zeit nach dem WM-Sieg unserer deutschen Kicker gegen Argentinien gemacht. Schwarz-Rot-Goldene Euphorie mitten in Bayern! Ob am Dienstag ein ähnlicher Jubel zu beobachten sein wird? Schön wäre das ... nach wie vor drücke ich der deutschen Mannschaft die Daumen. Fünf Siege in Folge ... das konnte vor der WM niemand erwarten. Hut ab ... Klinsmann und Co.
Zitate, welche ich beim fotografieren aufgeschnappt habe:
Ein PKW mit zwei relativ jungen Insassen stehen im Autokorso. Der Faher mach ein genervtes Gesicht und der Beifahrer meint trocken: „Was soll den der Scheiß hier?“ Ich schaue auf das Kennzeichen des Fahrzeuges ... ein „D“ für Düsseldorf. Naja, wir sind ein freies Land und nicht jeder hat Bock auf Weltmeisterschaft. Spontan fällt mir dazu noch ein: "Aus einem verzagten Arsch kommt selten ein fröhlicher Pfurz".
Ein Rentnerehepaar steht hinter dem Gartenzaun und beobachtet argwönisch die Szene. Autos, Hupen, Jubel, Hektik ... meint die Frau zu ihrem Mann: „Das Benzin ist offenbar noch immer viel zu billig.“ Fast fällt mir die Kamera aus der Hand ... „nein, die Rentenbeiträge sind zu teuer“ murmel ich schließlich so vor mich hin.
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... "schwarz, rot, geiler" ... so titelte heute die Bild-Zeitung ... manchmal ist Schweigen GOLD ... das Wort "geil" gefällt mir ... aber nicht wenn es die "Bild-Zeitung" oder der "Metro-Konzern" (Saturn) benutzt ... Read entry » |
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Anläßlich der guten Stimmung durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland stellt sich mir nämlich die Frage, wie geht es nach der bisher tollen WM eigentlich weiter? Ich meine, wie lässt sich die gute Stimmung fördern, erhalten und (mindestens EU-weit) übertragen? Der Sommer hält nicht ewig (Schneestürme oberhalb von 400 Meter ab September, vielleicht bekommen wir auch bald Hochwasser entlang der Oder und Elbe) und möglicherweise (wenn auch recht unwahrscheinlich) werden wir schlußendlich doch nicht ganz Fußball-Weltmeister. Dazu Steuererhöhung und Reform der Krankenkassen (erneut ein Stück sauer verdiente Kohle weg, ohne Mehrwert am Leben). Die kollektive (deutsche) Depression ist fast unausweichlich.
Das müssen wir Blogger unbedingt verhindern!
Aber wie? Wer von Euch hat praktische Vorschläge? Für jede gute Idee vergebe ich einen goldenen „tapatapatu“. Ich lege auch einen vor, quasi per Eilantrag an den Deutschen Bundestag: Alle Bürger der Bundesrepublik Deutschland werden verpflichtet, in der Zeit vom 01. Oktober bis zum 31. März - tagtäglich - Blogs zu lesen und eigene zu schreiben. Dann wären wir Pabst, (fast) Fußball-Weltmeister und Blogger of the World in einem! Read entry » |
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