Emergency Room - Fan oder nicht?
Liebe Fans der gemeinen zeitgenössischen US-Arztserie,
es gibt viele US Arztserien mittlerweile. Angefangen hat jedoch alles mit Emergency Room. Die amerikanische Version der Schwarzwaldklinik spielt in Chicago im County General Hospital in der Notaufnahme. Seit 1994 hat die Serie nicht nur gnadenlos hohe Einschaltquoten - sie hat mit George Clooney auch einem Darsteller aus ihren Reihen den Weg zum inzwischen weltweit bekannten Filmstar geebnet. Michael Crichton, der Jurassic Park geschrieben und ehemals Medizin studiert hat, hat mit Emergency Room eine der langlebigsten, aber durch ihren Erfolg und die Masse an Auszeichnungen vielleicht auch wichtigsten Serie der letzten 20 Jahre eine Welt geschaffen, in der auf realistische, dramatische und teilweise auch humorvolle Weise versucht wird, das Leben in einem Chicagoer Lehrkrankenhaus zu erzählen. Und dieses Leben sieht nicht sehr erstrebenswert aus: Überstunden, Überbelastung, überfüllte Warteräume warten auf die Mediziner, Schwestern und Pfleger in "ER". Dass dazu das Privatleben der Charaktere meist auch nicht gerade in geordneten Bahnen verläuft, hilft den Machern der Serie, zu denen anfangs auch Regie-Ikone Steven Spielberg gehörte, in den über 260 Episoden geschickt zwischen Traurigkeit, Entsetzen, Galgenhumor und schlichter Komik zu lavieren.
Wie in einem richtigen Krankenhaus wechselt das Personal auch im County General Hospital in Chicago häufiger. Wenn im Herbst 2006 die 13. Staffel die Fernsehschirme Amerikas erreicht, ist kein Darsteller des Pilotfilms mehr im regulären Cast vertreten. Den Einschaltquoten tut dies indes keinen Abbruch und so hat das NBC-Network die Serie vorzeitig bereits um mehrere Staffeln verlängert.
Wer Krankenhaus-Serien mag, wird Emergency Room lieben. Es kann gar nicht anders sein. Allen anderen sei gesagt, dass die Chancen nicht schlecht stehen, dass auch sie dem Charme dieser langlebigen Dramaserie erliegen werden. "ER" hat es einfach das gewisse Etwas.
Auf jeden Fall darf man während des Genusses einer Folge ER nicht essen. Und wenn man einen Hang zum Hypochonder hat, sollte man die Serie definitiv meiden, denn was man alles so kriegen kann bzw. was einem alles passieren kann ist schon manchmal haarsträubend... Ich bin jetzt bei der 9. Staffel und bin gespannt, wie's weiter geht.... |
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Comments on 'Emergency Room - Fan oder nicht?'
Refresh
Hat mit "ER" wirklich alles angefangen? Es gab doch schon vorher massenhaft Arztserien. Ich denke da z.B. an "M*A*S*H", "Trapper, John MD" (in gewisser Weise ein Spin Off von M*A*S*H), "General Hospital" und andere. Sicherlich hat aber "ER" einen Boom losgetreten. Ich habe leider den Faden verloren, als irgendwann der Sendeplatz geändert wurde und ich es nicht mehr geschafft habe, "ER" zuschauen. Und bei den neuen Folgen, die gerade gezeigt werden, kriege ich nicht mehr mit, wer eigentlci mit wem und so :).
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Ja, man muss wirklich von vorne und eine nach der anderen. Deshalb kucke ich mir Serien auch nur auf DVD, in meinem Tempo und Originalton. Bei den ganz aktuellen kenne ich auch gar niemanden mehr. Aber mich wundert, dass ich trotzdem dran bleibe, obwohl die Schauspieler ständig wechseln. Ist halt einfach gut gemacht.
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