Wir haben uns für dieses Wochenende Next ausgeliehen. Ich wusste rein gar nichts über den Film; ich wusste noch nicht einmal, dass es ihn überhaupt gibt. Bin irgendwie per Zufall drüber gestolpert. Der Film entpuppte sich fast als Zeitreise-Film. Aber ich stufe ihn nicht wirklich so ein. Mehr über Zeitreise-Filme findet ihr in meinem Blog-Eintrag "Top-Ten Zeitreise-Filme".
Der Action-Film aus dem Jahre 2007 ist hochkarätig besetzt: U.a. Nicolas Cage (u.a. Ghostrider, Lord of War, Word Trade Center, 8mm) Julianne Moore (Big Lebowski, Jurassic Park, Boogie Nights) und Jessica Biel (Blade: Trinity, Texas Chainsaw Masacre).
Die Story kommt ganz interessant daher: Cris Johnson, gespielt von Nicolas Cage, kann zwei Minuten in die Zukunft schauen und dort sein persönliches Schicksal verfolgen. Das alles ohne Technik-Schick-Schnack oder so. Als zweitklassiger Showmagier schlägt er sich offensichtlich mehr Schlecht als Recht in Las Vegas durch. In den Casinos räumt er mit seiner Fähigkeit nur Kleingeld ab, damit er nicht weiter auffällt. Doch dann wird er von der FBI-Agentin Callie Ferris (Julianne Moore) beschattet. Sie hat ein Spiel durchschaut und will die Fähigkeiten von Chis für Ihre Zwecke nutzen. Denn: Europäische Terroristen planen einen Nuklearanschlag auf Los Angeles und der ahnungslose Cris soll nun voraussagen, wo sich die Bombe befindet. Cris will aber nicht helfen und will viel lieber Zeit mit seiner Freundin (Jessica Biel) verbingen. Cris verwickelt sich immer mehr in die Sache mit der Atombombe und hilft am Schluß dann doch noch.
Rezension von Movieman.de:Movieman.de
Das größte Problem des Films ist, dass er der eigenen Logik nicht treu bleibt. Dass ein Mann zwei Minuten in seine eigene Zukunft blicken kann, hat einiges Potenzial, das hier auch angedeutet wird, doch dass das FBI ihn will, um eine Bombe zu finden, und die Terroristen ihn töten wollen, um eben das zu verhindern, ist überflüssig. Weil, ja weil er ja eh nur seine eigene Zwei-Minuten-Zukunft sieht. Damit hebelt sich der immerhin actiontechnisch gut umgesetzte Streifen selbst die Beine aus. Die Schauspieler mühen sich redlich, aber die Chemie mag auch nicht so recht stimmen. Das sieht man besonders an Nicolas Cage und Jessica Biel, denen man das Paar zu keiner Sekunde abnimmt. Fazit: Als Actionfilm goutierbar, als SF-Film verschwendetes Potenzial Der Film kommt am Anfang super spannend daher. Gute Besetzung, gut Idee. Aber leider passt nichts zusammen. Cage und Biel gehen sowas von nicht ab. Da bin ich fast eingeschlafen. Die Motive der Protagonisten sind so was von nicht nachvollziehbar... Z.B. warum Cris (ausgestattet mit seinen Fähigkeiten) nicht helfen will, acht Millionen Menschen vor dem Tot zu retten. Man weiß es nicht und wird es wohl nie erfahren.
Dennoch ist der gute Nicolas Cage mal wieder fähig durch seine Präsenz diesen durchschnittlichen Film auf aktzeptables Niveau zu heben. Alles in allem ist das gute Popcorn-Unterhaltung für einen gemütlichen Freitag-Abend!
Es grüß euch euer Slayer!
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