All Blog entries from shadowchaser
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Gestern auf dem Weg nach Hause habe ich mich wieder maßlos aufregen können.
Ich glaube, ich habe schonmal erwähnt, daß ich in der glücklichen Lage bin, morgens zu Fuß zur Arbeit gehen zu können (naja, jedenfalls noch bis zum Umzug).
Egal, gestern jedenfalls bin ich nach Hause gegangen und in der Straße, in der ich wohne stand ein PKW mitten auf dem Fußweg. Ich bin gerade noch daran vorbei gekommen, aber es war sehr eng.
Der Fahrer stand etwa 1 m neben dem Fahrzeug an einer Haustür. Er wartete wohl auf jemanden. Als ich neben dem Auto war, sah er mich irgendwie erwartungsvoll an (vielleicht dachte er, ich sei die Person, auf die er wartete - oder er hatte Angst, ich könnte einen Kratzer im Lack hinterlassen).
Ich ärgere mich jedesmal, wenn mal wieder ein Wagen auf dem Bürgersteig steht, und ich auf die Straße ausweichen muß. Da kam mir der Typ gerade recht, um mal meine Meinung loszuwerden. Also sagte ich zu ihm, daß ein Kinderwagen da nicht mehr zwischen PKW und Hauswand durchpassen würde (ich habe in der Fahrschule gelernt, daß man auf dem Bürgersteig immer so stehen muß, daß noch ein Kinerwagen durchpasst).
Und der Typ: zeigt kein bißchen, daß er ein schlechtes Gewissen hat. Der war tatsächlich der Meinung, daß es ganz okay ist, wenn man Fußgänger behindert. Der kam mit Ausreden wie, daß er nur kurz dort stehen würde, daß er nicht wisse, wo denn Parplätze wäre (einer war direkt auf der anderen Straßenseite, was ich ihm auch gezeigt habe), daß er gleich wegfahren würde, wenn ein Kinderwagen kommt, weil er ja kinderlieb ist, daß er erst zum zweiten mal in der Stadt wäre und sich nicht auskenne...
Mir ist ja bald der Kragen geplatzt. Ist es denn die Möglichkeit, daß die Verkehrsregeln doch nicht für alle gelten. Ich bekomme immer gleich einen Strafzettel, wenn ich mal im Parkverbot stehe oder wie neulich vergesse meine Parkscheibe ins Fenster zu legen und andere kommen bloß mit platten Ausreden? Das ist nicht fair.
Naja, irgendwie hat es mir nichts gebracht, dem Typ die Meinung zu geigen, weil der einfach zu cool geblieben ist. Hinterher war ich fast noch wütender, als zu dem Zeitpunkt, als ich den Wagen zuerst gesehen hatte. So ein Scheißkerl. Read entry » |
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Neulich im Internet - ich dachte, ich vertreibe mir ein wenig die Zeit und Besuche auch mal einen Chat. Die Anderen schwärmen ja immer - da kann man sich so gut unterhalten und lernt jede Menge nette Leute kennen.
Erste Hürde - Nickname. Ich wollte "littlefox" (mein Spitzname aus der Reiterei war zeitweilig "Fuchs"), aber der war schon vergeben. Nach einigen Versuchen kam dann 'ne Mischung aus einer Nummer und Foxy raus (schon vergessen).
Dann einen Raum suchen. Ich war bei meinem Internet-Anbieter und wollte für's erste da bleiben. Ich habe ein paar Räume durchprobiert. Wenn weniger als drei Personen anwesend war, bekam ich aber nie eine Antwort. Auf anderen Seiten kam ich kaum hinterher, so schnell erschienen die Textzeilen auf den Bildschirm. Aber ich konnte dann doch ein paar Gespräche führen.
Vor ein paar Wochen wurde der Chat von meinem Internet-Anbieter mit Lycos zusammengelegt. Macht nichts, dachte ich. Ich mußte nur ein paar Formalitäten erledigen, um meinen Nickname zu bestätigen - und dann wollte ich wieder chatten.
Kaum war ich auf der entsprechenden Seite, hatte ich das Gefühl, daß sich alle schon ewig kennen (es ging nicht gerade um Backrezepte) und ich wurde ziemlich angebaggert.
Ich bin ja eigentlich nicht prüde, aber wenn mir jemand schreibt, er habe eine Freundin, sich aber für den gleichen Abend zum "Kaffee" ankündigt, dann bin ich doch etwas schockiert. (vor allem, da ich in der Mittagszeit und nicht etwa nachts auf dieser Seite war.)
Seither habe ich irgendwie keine Lust mehr zum chatten. Ist es denn immer so? Oder gibt es noch Seiten, wo man mal ganz unverfänglich small-talk halten kann?
Ernsthaft - verglichen mit meinen Chat-Erfahrungen finde ich Bloggen angenehmer. Hier kann ich auch über alles mögliche reden und über die Kommentare entsteht auch eine Art Dialog. Nur, daß ich mehr Zeit habe, meine Gedanken zu formulieren. Read entry » |
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Das Thema kommt immer wieder hoch: sollen die Promillegrenzen im Staßenverkehr runtergesetzt werden? Oder sollen für Fahren unter Alkohol höhere Strafen angedroht werden?
Sinnvoll ist es sicher - das absolute Alkoholverbot. Aber mal ehrlich. An die Promillegrenze hält sich doch nur, wer Angst hat, erwischt zu werden. Und erwischt werden meist nur die, die auch erheblich einen in der Krone haben und deshalb wegen ihres Fahrverhaltens auffallen.
Um nämlich wirklich jeden "Alkoholfahrer" zu erwischen müßte die Polizei jeden Fahrer zu jeder Zeit überprüfen. Das ist aber schon technisch gar nicht machbar.
Es können immer nur Stichproben gemacht werden. Die Termine hierfür werden aber so gelegt, daß auch wirklich ein paar Sünder ins Netz gehen - also überwiegend bei Dorffesten, am Wochenende auf der Strecke von der Disko wohinauchimmer... das allabendliche Feierabendbier bleibt so meist unentdeckt.
Was also tun, um durch Alkohol am Steuer bedingte Unfälle zu vermeiden. Ich denke, mit höheren Strafen o.ä. kommt man nicht weiter. Vielmehr ist die Automobil-Industrie gefragt. Jeder Wagen müßte mit einem Sensor ausgestattet werden, der feststellen kann, ob der Fahrer alkoholisiert ist und der dann wie eine Wegfahrsperre funktioniert (also verhindert, daß der Motor gestartet wird).
Es gibt mittlerweile so empfindliche Meßgeräte, die kleinste Gasmengen in der Luft genauestens aufspüren können, daß diese Idee auch technisch realisierbar sein sollte. Und dann wird doch wirksam verhindert, daß jemand alkoholisiert fährt.
Aber so etwas entwickelt ja keiner. Stattdessen werden die Autos immer schneller und leistungsstärker. Und das, obwohl die Straßen so überfüllt sind, daß man die 200 km/h, die der Wagen schaffen soll, meist gar nicht fahren kann. Read entry » |
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Moin, ich merke gerade, daß ich schon ein paar Tage nicht hier war.
Naja, eigentlich wollte ich ja im Urlaub ab und an schreiben - aber das Wetter war einfach zu schön. Also habe ich nur das Allernötigste gemacht (meine Steuererklärung - Vater Staat bekommt demnächst wieder ordentlich Geld von mir) und habe die meiste Zeit bei meinem Pferd verbracht (oder im Garten).
Gut erholt konnte ich mich dann am 08.05. dem Stress im Büro stellen. Und der kam - mein Kollege hatte mehrere Termine außerhalb und eine dementsprechend schlechte Laune - ich bin ihm möglichst aus dem Weg gegangen.
Seit letztem Mittwoch wissen wir, daß unser Chor vermutlich auseinander bricht. Unser Chorleiter - der Pastor der Gemeinde - wird "versetzt" (man sollte halt nicht für die Kirche arbeiten). Einfach so nach drei Jahren. Tja, und ohne Chorleiter sehe ich keine Chance, daß wir noch weitermachen. Wir haben jetzt noch zwei Auftritte, die schon lange geplant waren und dann......?
Als wir davon erfahren haben, war uns allen zum Heulen zumute. Es ist irgendwie seltsam - ich war ja selbst erst seit einem Jahr dabei, aber irgendwie hat es immer Spaß gemacht. Trotz meist chaotischer Proben und trotzdem wir manchmal das Gefühl hatten, wie verrostete Gießkannen zu klingen. Und jetzt soll das alles vorbei sein, nur weil ein paar Gemeindemitglieder mit ihrem Pastor nicht klarkommen. Die Welt ist ungerecht.
Wenn wir nicht weiterproben, kann ich mir überlegen, was ich mit dem weiteren freien Abend anfange. Noch eine Trainingsstunde beim Reiten kann ich mir wohl nicht leisten (dreimal Training in der Woche sind auch genug). Alleine Reiten geht auch nicht, weil der Platz von der Reitstunde belegt ist.
Ich überlege schon, ob es nicht sinnvoll ist, einen Kontrastsport anzufangen. Irgendwas für bessere Gelenkigkeit (Jazz-Gymnastik oder so). Aber die entsprechenden Kurse werde hier im Fitness-Studio meist am frühen Nachmittag angeboten. Ist alles nicht so einfach.
Ob meine Springstunde so weiterläuft wie bisher, weiß ich auch noch nicht. Die beiden, die sonst mitgeritten sind, reiten jetzt eine Stunde früher. Das schaffe ich aber nicht, weil ich da noch im Büro bin. Und jedesmal Einzelstunde ist auch nicht so das Wahre. Bei meinem Können ist das viel zu anstrengend.
Tja, so ist das Leben - ständig im Wandel. Read entry » |
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... war richtig toll. Wir hatten wahnsinniges Glück mit dem Wetter. Ich mußte zwar morgens mein Auto freikratzen, aber im Laufe des Tages wurde es richtig warm und sonnig.
Die Quadrille hat gut geklappt. Bei einer Figur hat sich zwar ein Fehler eingeschlichen, aber alles in allem sah es gut aus.
Leider habe ich keine Fotos. Mir ist erst eingefallen, daß ich die Kamera dabei hatte, als alles vorbei war. Schön blöd.
Naja, das kommt vor, wenn man schon um 20 vor 6 aufstehen muß. Und dann ging der erste Programmpunkt (ein kleines Turnier) auch schon um 8 Uhr los.
Ich bin auch zwei Dressurprüfungen mitgeritten, habe allerdings keinen Preis abbekommen. Andererseits bin ich mit den Noten, die ich bekommen habe, zufrieden.
Für die E-Dressur habe ich eine 5,6 bekommen und für die A-Dressur eine 5,2. Immerhin gab es auch schlechtere. Die beste Note war jeweils eine 7,3 - glaube ich.
Als alles vorbei war, hätte ich im Stehen einschlafen können. Deswegen habe ich den 2. Mai auch mehr oder weniger faulenzend verbracht. Ich mußte zwar jede Menge Wäsche waschen, aber ich habe immer nur die Maschine bestückt und mich dann wieder vor den Fernseher gesetzt (tagsüber ist das Programm echt Scheiße, aber als Hintergrundgeräusch gerade so zu gebrauchen).
Jetzt werde ich den Rest von meinem Urlaub auch noch genießen. Read entry » |
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So, Quadrille war Chaos. Wir sind zweimal durchgeritten und es hat fast nichts geklappt. Schließlich mußten wir den Ablauf nochmal zu Fuß durchgehen.
Jetzt kennen wir also den Ablauf, aber Sonntag müssen wir wohl nochmal zusammen mit den Pferden üben.
Aber eines ist komisch: die Reiter, die es mit dem Pferd nicht schaffen, die Abstände zu halten, haben es auch zu Fuß nicht geschafft. Read entry » |
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Heute Morgen wurde meine gute Laune getrübt. Mein Kollege hat mir gesteckt, daß die anderen meinen, ich würde zu wenig arbeiten. Er sagte, er wüßte gar nicht, was ich den ganzen Tag mache. Das gibt mir zu denken.
Dann hatte ich einen Termin, der echt besch... gelaufen ist.
Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, daß ich nächste Woche in Urlaub gehe. Naja, ich werde nicht faul rumhängen. Ich muß meine Steuererklärung machen, Fenster putzen und so'n Kram, aber trotzdem.
Naja, nach dem Urlaub werde ich mich zusammenreißen und mal ordentlich ranklotzen. Das heißt leider auch, daß ich etwas weniger Zeit mit Internet verbringe. :(
Naja, ich werde aber trotzdem regelmäßig schreiben, nur ab jetzt von zu Hause aus. (Über Modem, echt sch..., weil der PC ständig "hakt"). Egal, ich will den Job ja nicht verlieren.
So, jetzt noch schnell die Wäsche in den Trockner und dann ab zum Hof - Quadrille üben. Read entry » |
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Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich schreiben soll. Aber im Moment bin ich einfach Mega-Happy. Die Sonne scheint und ich hatte einen Termin der (jedenfalls dem Gefühl nach) richtig gut gelaufen ist. Wie immer dauert es noch ein paar Wochen, bis ich das Ergebnis kriege.
Jedenfalls hat der Andere ordentlich eins auf den Deckel gekriegt. :)))
Außerdem dauert es nicht mehr lange, und ich habe Urlaub. Eine ganze Woche!!!
Die Chorprobe gestern hat auch mal wieder Spaß gemacht. Es war zwar eine der zwei Nörgelziegen da, aber ich habe mich nicht allein über deren Betragen aufgeregt. Irgendwie fühlt es sich besser an, wenn man mit eine Meinung nicht allein ist. Wir konnten jedenfalls in der Sopran-Ecke befreiend über die Dame lästern. :) Und meine Soli haben auch gut geklappt.
Ach ja, nach dem Termin hatte ich noch kurz Zeit, bei einem Juwelier reinzuschauen. Jetzt habe ich ein Teil, das mir für ein Gliederarmband gefehlt hat. Jetzt sieht es wieder symmetrisch aus. (Als ich das Teil neulich über Internet bestellte, war es nicht mehr lieferbar.)
Alles, was mir jetzt noch fehlt, ist ordentlich was zu mampfen. Aber gleich ist ja Mittag. :) Read entry » |
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2006/04/26 | Category: Wetter | Comments: 3
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Gestern konnten wir Nordlichter einen Anflug von Sommer genießen (bis 20° C und Sonne).
Ich hatte mir zufällig den Nachmittag frei genommen - eigentlich wollte ich meine Bude noch ein wenig aufräumen, weil ich ja am Wochenende Besuch bekomme und meine Wohnung noch nicht ganz vorzeigbar ist - und da habe ich das Wetter ausgenutzt (wer weiß, wann wieder so ein Tag kommt).
Tja, ich habe also meine Pläne flugs über den Haufen geworfen, bin mittags schnell nach Hause, habe mir eine Lasagne (leider Fertigfutter) in den Ofen geschoben und nebenbei eine Maschine Wäsche "durchgejagd". Dann bin ich ab in den Garten. Dort habe ich mich dann schön in die Sonne gepackt, gelesen, ein wenig mit dem Hund gespielt und einfach nur relaxt. Herrlich!
Am späten Nachmittag bin ich zum Reiterhof und habe einer Freundin bei der Springstunde zugeschaut. Weil es nicht so gut lief, haben wir danach noch ziemlich lange gequatscht. Auf dem Rückweg habe ich noch schnell ein bißchen eingekauft (Pizza für´s Wochenende). Insgesamt ein recht erholsamer Tag.
Und - trotz des ausgiebigen Sonnenbades habe ich noch keinen Sonnenbrand. Read entry » |
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Keine Angst, jetzt kommt nichts blutiges. ;)
Angeregt durch Martina´s Eintrag über Esoterik habe ich mal wieder darüber nachgedacht, wie wichtig für uns Rituale sind. Und ich denke da gar nicht an so Sachen wie jeden Morgen drei Ave Maria zu beten.
Ich denke an die kleinen Dinge, mit denen wir unseren Tag einteilen. Bei mir sind das morgens die schöne heiße Dusche (okay, kalt wäre gesünder für den Kreislauf, aber heiß ist doch angenehmer), danach die Tasse Kaffee und dabei noch ein bißchen lesen, dann nochmal ins Bad und stylen (Zähne putzen, Make-up, Haare). Danach ab ins Büro.
Wenn da was Unvorhergesehenes dazwischen kommt, ist der Tag gelaufen. (Ich muß mich auf Änderungen im Tagesablauf rechtzeitig (also am Abend vorher) einstellen können, dann klappt es.)
Ich weiß noch, einmal ist meine Heizung über Nacht ausgefallen und morgens kam nur kaltes Wasser aus der Dusche. *brr frier* Ich war noch nicht ganz wach und mußte erstmal die Heizung wieder anschmeißen. Während ich gewartet habe, daß das Wasser warm wird habe ich meinen Kaffee getrunken und dann erst geduscht. Es war einfach nicht dasselbe. Ich stand bis zum Mittag ziemlich neben mir. Erst nach dem Mittagessen kriegte ich wieder die Kurve.
Es ist schon seltsam, aber der Mensch ist halt doch ein Gewohnheitstier.
Genauso ist es beim Training. Wenn ich mein Pferd nicht selbst geputzt und gesattelt habe, fühle ich mich nicht wirklich wohl. Mir fehlt dann etwas.
Ist das nur bei mir so? Read entry » |
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