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All Blog entries from category Was mich ärgert

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Werbung macht dumm

2007/12/14
| Comments: 3
Tags: werbung
Echt, ich mag keine Werbung (ja klar, ist notwendig, weiß ich auch, aber trotzdem). Richtig gute Werbung, die auch unterhaltsam ist, ist wirklich selten. Und außerdem fange ich langsam an zu glauben, daß die Werbung entweder alle für dumm verkaufen will oder denkt, alle sind schon total verblödet.

Vor ein paar Wochen habe ich zum ersten Mal den Spot einer Katzenfutterfirma gesehen, in dem es heißt "sieben Leben sind zum leben da". Seitdem überlege ich, ob der Spruch nicht heißt "neun Leben einer Katze". Ich weiß es echt nicht mehr und das macht mich ganz wuschig. (Und das Kuriose ist - ich finde auch im Internet nichts dazu.)

Und heute morgen habe ich den Spot eines Nasenspray-Herstellers im Radio gehört. Dort wurde angepriesen, daß das Nasenspray Schnupfenviren bekämpft. Schnupfenviren??? Ich dachte immer Schnupfen ist ein Bazillus. Habe ich da etwa was falsches gelernt???

Ich wußte schon immer, daß die Werbung Dinge verspricht, die die Produkte dann nicht halten. Das ist halt so. Aber können die nicht wenigstens Begriffe verwenden, die mit der Realität übereinstimmen???
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Ist das zu fassen?

2007/11/08
| Comments: 2
Tags: auto  parkplatz  verkehr
Hinter dem Gebäude, in dem ich Büroräume gemietet habe, befindet sich ein öffentlicher Parkplatz. Einer der wenigen, die noch keine zeitliche Beschränkung haben. Leider läßt der Zustand zu wünschen übrig. Nach starken Regenfällen bilden sich riesige Pfützen. Und da kann man immer wieder beobachten, daß einige Leute lieben andere Verkehrsteilnehmer behindern, als daß sie ihr geliebtes Auto in eine Pfütze stellen.
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Bitte an Motorradfahrer

2007/11/06
| Comments: 0
Tags: jäger  motorrad  pferd  reiter  wald  wild
Vorweg: ich habe nichts gegen Motorradfahrer. Ich wollte selbst mal den Führerschein machen, hatte dann aber irgendwie nie genug Zeit. Aber es gibt Situationen, wo sie einfach nur nerven.

Am Sonntag war wieder mal so eine Situation. Das Wetter war herrlich. Sonnig und trocken. Also haben wir uns in einer kleinen Gruppe zusammengetan und sind ausgeritten. Wir waren kaum 10 min unterwegs, als von hinten ein lautes Knattern kam. Vier BMX-Räder (naja, halt so geländegängige Dinger) kamen da angebraust. Zum Glück blieben unsere Pferde ruhig. Die Fahrer haben nämlich weder abgebremst, noch haben sie einen anderen Weg eingeschlagen. Die sind einfach an uns vorbei. Und was habe ich gesehen? Hamburger Kennzeichen hatten die. Die fahren extra eine gute Stunde, um durch unser schönes Gelände zu heizen?!? Ist ja nicht so, daß es hier erlaubt wäre.

Ich meine, wir haben echt Glück mit unserem Gelände. Der Mann von der Stallchefin ist Jagdpächter des an den Hof angrenzenden Reviers und wir habe auch zu den anderen Jagdpächtern ein gutes Verhältnis. Noch! Aber das kann auch ganz schnell vorbei sein. Die meisten Jäger glauben, daß Reiter die Waldwege kaputt machen und das Wild vertreiben. Und wenn zu viele Motorräder durch den Wald preschen, kann es schnell passieren, daß die Wege abgeriegelt werden. Dann ist es aus mit unseren schönen Ausritten.

Ich weiß, daß hier niemand ist, der mit dem Motorrad durch "unser" Revier fährt, aber ich mußte das jetzt einfach mal loswerden. Vielleicht denkt ja der eine oder andere, der das hier liest, mal drüber nach, bevor er die Straße verläßt, ob er diesen Kick wirklich braucht. Schließlich gibt es genug eingezäunte Cross-Strecken, auf denen man üben kann. Da kann man den Wald doch Reitern, Fußgängern und dem Wild überlassen.
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Zuviel Technik?

2007/10/18
| Comments: 1
Tags: auto  technik
Ist euch auch schonmal aufgefallen, daß es immer mehr Technik gibt, die uns das Leben erleichtern soll, aber eigentlich nur nervt?

Bei meinem Auto ist das so. Der Wagen ist mit Elektronik vollgestopft, die mich vor kritischen Situationen mit einem lauten "piep, piep, piep" warnen soll. Z.B. wenn es weniger als 4° C sind, werde ich davor gewarnt, daß die Straßen glatt sein könnten (als ob ich da nicht von selbst drauf kommen würde). Es piept, wenn ich noch für etwa 100 km Sprit habe, und dann noch mal bei einer Reichweite von weniger als 40 km (dann aber auch jedesmal, wenn ich den Wagen starte).

Tja, und neuerdings piept es auch ohne Grund. In der Anzeige erscheint zwar: Nebelschlußleuchte defekt, aber die ist in Ordnung (habe ich getestet). Was mich nervt ist, daß ich jedesmal, wenn es piept, auf das Display gucken muß, um zu erfahren, warum es piept (bei viel Verkehr gar nicht so einfach). Denn wenn es piept erscheint nur für wenige Sekunden eine Anzeige die erklärt, wo der Fehler liegt. Verpaßt man die, weiß man nicht, was los ist (außer bei Kälte, da erscheint dauerhaft eine Schneeflocke, die auch dann bleibt, wenn es wieder wärmer wird - die verschwindet erst, wenn der Motor aus ist).
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ebay

2007/09/17
| Comments: 0
Tags: ebay  sattel
Ich habe gerade mal wieder einen Anflug von Paranoia und muß davon berichten. Ich habe versucht, einen Sattel über ebay zu verkaufen. Eigentlich ein gutes Stück, nur daß ich nicht richtig darin sitzen konnte (meine Freundin schon). Naja, damit das gute Stück nicht allzu billig weg geht, habe ich einen Startpreis von 99,99 € gewählt - absolut nicht ungewöhnlich. Ich habe Sättel von der gleichen Marke entdeckt, die für weit mehr weggegangen sind. Aber obwohl beim ersten Versuch 6 Leute den Sattel beobachtet haben, hat kein einziger ein Gebot abgegeben. Okay, das Angebot endete an einem Mittwoch, war vielleicht nicht so günstig.

Ich habe dann den Sattel so wiedereingestellt, daß das Angebot Sonntag am späten Nachmittag endete (sprich gestern). Zwei Leute haben beobachtet, aber wieder kein Gebot.

Und bei drei Stofftieren, die ich verkaufen will - das gleiche. Kein einziges Gebot.

Was mache ich denn bloß falsch????? Steht irgendwo zwischen den Zeilen, daß man bei mir nichts kaufen darf???? Es ist soooo deprimierend.

Zum Glück hat jemand aus dem Stall nach dem Sattel gefragt. Vielleicht werde ich ihn ja doch noch los, ganz ohne ebay.
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Umweltschutz zu Hause

2007/08/23
| Comments: 0
Tags: steuer  umwelt
In letzter Zeit wird man ja von allen Seiten zu dem Thema Umweltschutz berieselt. MTV rät dazu, einfach mal abzuschalten, PRO 7 schießt gegen CO2. Eigentlich alles nichts Neues. Strategien, wie man zu Hause gut zu der Umwelt sein kann gibt es schon seit den 70ern (soweit ich mich erinnere).

Aber so sehr man sich auch anstrengt, die Industrie schießt immer wieder dagegen. Seit den 90ern wird an einem sparsamen Auto gebastelt. Eigentlich könnte es längst Standart sein - ist es aber nicht.

Tja, und ich versuche, mit Papier sparsam umzugehen. Ich bedrucke (soweit möglich) immer Vorder- und Rückseite. Es gibt aber ein Problem, das mich dazu zwingt Papier zu verwenden, wo ich eigentlich nicht will - Kassenzettel auf Thermopapier. Eigentlich kann man die Dinger ja kurz nach dem Einkauf wegwerfen. Dazu sind sie auch gedacht, das Thermopapier verblaßt nach einiger Zeit. Bei manchen Dingen muß ich aber für die Steuer Belege 5 Jahre lang aufbewahren. Also bin ich gezwungen, jeden Thermopapier-Kassenzettel zu kopieren. Das kotzt mich echt an. Aber mittlerweile haben sich die Dinger durchgesetzt. Kaum noch ein Geschäft, in dem es "normale" Kassenzettel gibt. Und wenn man dann mal nach einer ordentlichen Quittung fragt, wird man nur ganz entgeistert angeschaut. An der Tanke hat mir sogar mal die Kassiererin versucht weißzumachen, daß sie keine Quittung ausstellen darf *häh*.

Also werde ich weiter jeden Beleg sorgfältig kopieren und so einen Berg sinnloses, weil überflüssiges Altpapier produzieren. Soviel zum schonenden Umgang mit unseren Ressourcen.
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Zicken...

2006/07/03
| Comments: 3
Tags: No Tags available
...Weiber. Okay, es stimmt, Frauen sind seltsam.

Bis vor etwa 1 - 1 1/2 Jahren gab es bei mir im Reitverein auch eine Voltigier-Abteilung (Turnen auf dem Pferd). Ende 2004 gab es dann Zoff. Die Voltigierer wollten sich nicht mehr an Arbeitseinsätzen beteiligen, haben den Stall fast immer im Chaos verlassen und fühlten sich arg mißverstanden. Das Ende vom Lied: sie haben geschlossen den Stall verlassen.

Meine Trainerin hat dann zwar versucht, eine neue Gruppe aufzubauen, aber hat keinen Trainer gefunden, der mit genügend Engagement dabei war. Egal!

Letzten Samstag waren wir mit unserem Reiternachwuchs bei den Kreis-Jugend-Sport-Spielen, einem kleinen Reitsport-Turnier. Dort haben wir auch "unsere" Voltigierer wiedergetroffen. Und denkt euch, kaum einer von denen hat gegrüßt. Nicht einmal mich, obwohl ich als "nur"-Reitschüler mit dem Stress, der zum Verlassen des Hofes geführt hat, eigentlich gar nichts zu tun hatte.

Nicht einmal die Trainerin, mit der ich damals doch so einige Male durch die Gegend gefahren bin (mal zum Einkaufen, mal zu Parties - meist bin ich gefahren) hat mich gegrüßt. Ganz schön undankbar. Steht da zwei Meter neben mir und tut so, als ob sie mich nicht kenne.....:(

Allerdings ist für mich jetzt eines klar, ich muß mich auch nicht mehr verstellen und freundlich sein. Ab jetzt bin ich sachlich neutral und grüße nur noch, wenn ich gegrüßt werde.
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Immer wieder die Autofahrer

2006/05/17
| Comments: 3
Tags: No Tags available
Gestern auf dem Weg nach Hause habe ich mich wieder maßlos aufregen können.

Ich glaube, ich habe schonmal erwähnt, daß ich in der glücklichen Lage bin, morgens zu Fuß zur Arbeit gehen zu können (naja, jedenfalls noch bis zum Umzug).

Egal, gestern jedenfalls bin ich nach Hause gegangen und in der Straße, in der ich wohne stand ein PKW mitten auf dem Fußweg. Ich bin gerade noch daran vorbei gekommen, aber es war sehr eng.

Der Fahrer stand etwa 1 m neben dem Fahrzeug an einer Haustür. Er wartete wohl auf jemanden. Als ich neben dem Auto war, sah er mich irgendwie erwartungsvoll an (vielleicht dachte er, ich sei die Person, auf die er wartete - oder er hatte Angst, ich könnte einen Kratzer im Lack hinterlassen).

Ich ärgere mich jedesmal, wenn mal wieder ein Wagen auf dem Bürgersteig steht, und ich auf die Straße ausweichen muß. Da kam mir der Typ gerade recht, um mal meine Meinung loszuwerden. Also sagte ich zu ihm, daß ein Kinderwagen da nicht mehr zwischen PKW und Hauswand durchpassen würde (ich habe in der Fahrschule gelernt, daß man auf dem Bürgersteig immer so stehen muß, daß noch ein Kinerwagen durchpasst).

Und der Typ: zeigt kein bißchen, daß er ein schlechtes Gewissen hat. Der war tatsächlich der Meinung, daß es ganz okay ist, wenn man Fußgänger behindert. Der kam mit Ausreden wie, daß er nur kurz dort stehen würde, daß er nicht wisse, wo denn Parplätze wäre (einer war direkt auf der anderen Straßenseite, was ich ihm auch gezeigt habe), daß er gleich wegfahren würde, wenn ein Kinderwagen kommt, weil er ja kinderlieb ist, daß er erst zum zweiten mal in der Stadt wäre und sich nicht auskenne...

Mir ist ja bald der Kragen geplatzt. Ist es denn die Möglichkeit, daß die Verkehrsregeln doch nicht für alle gelten. Ich bekomme immer gleich einen Strafzettel, wenn ich mal im Parkverbot stehe oder wie neulich vergesse meine Parkscheibe ins Fenster zu legen und andere kommen bloß mit platten Ausreden? Das ist nicht fair.

Naja, irgendwie hat es mir nichts gebracht, dem Typ die Meinung zu geigen, weil der einfach zu cool geblieben ist. Hinterher war ich fast noch wütender, als zu dem Zeitpunkt, als ich den Wagen zuerst gesehen hatte. So ein Scheißkerl.
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Augen auf....

2006/04/24
| Comments: 2
Tags: No Tags available
... bevor Du unterschreibst!

Dieser Rat hat sich auch am Freitag bewahrheitet. Ich war noch schnell in meinem Lieblingssupermarkt, den Wochenendeinkauf erledigen.

Im Eingangsbereich machte ein freundlicher junger Mann Werbung für freenet. Er schenkte mir ein Schlüsselband und bat mich, frei Felder auf einer Karte freizurubbeln - ich könnte einen Laptop gewinnen. Ich wollte eigentlich nicht, habe dann aber doch.

Der Laptop war es dann nicht, aber er könne mir 30 Freiminuten für meinen T-Com Festnetzanschluß anbieten. Ganz ohne Verpflichtung.

30 Freiminuten? Na, die nehme ich doch. Schnell meine Daten angegeben - dann legte er mir einen Zettel zum Unterschreiben vor.

Von wegen "Freiminuten ohne Verpflichtung" - einen Tarifwechsel sollte ich bestellen. Alle Gespräche sollten auf einen 01019 (oder so) umgestellt werden. Und das ganz ohne Aufklärung, was denn an Kosten kommt, wenn die Freiminuten aufgebraucht sind.

Na ohne mich. Den Zettel habe ich natürlich nicht unterschrieben. (Das Schlüsselband habe ich trotzdem mitgenommen - schön leuchtend grün)
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Wildes Parken

2006/04/12
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Hier nochmal ein Eintrag über die Autofahrer.

Aus meinem Bürofenster blicke ich direkt auf einen öffentlichen Parkplatz (einer von vielen). Einmal die Woche -immer Mittwochs- ist Markt. D.H. viele Leute kommen in die Innenstadt, um einzukaufen. Und alle wollen -so scheint es- auf diesem einen Parkplatz stehen. Das geht soweit, daß die anderen Fahrzeuge einfach blockiert werden. Zum Glück hat es noch nicht gekracht....

Aber am schönsten sind immer die Autofahrer, die nicht einparken können. Es muß Montag oder Dienstag gewesen sein, da sah ich direkt unter meinem Fenster eine junge Frau (Sorry!), die sich auf einen freien Platz stellte. Als sie stand, merkte sie wohl, daß sie quer zur Markierung geparkt hatte. Also führ sie nochmals um den Parkplatz herum auf die gleiche Lücke zu. Bei der Lücke wurde sie langsamer (ich dachte sie will richtig einparken) fährt dann aber an der Lücke vorbei. Und obwohl zu dem Zeitpunkt noch 1-2 andere Lücken da waren, ist sie weggefahren. :)

Ich warte ja immer darauf, daß es auf dem Parkplatz mal so richtig scheppert, weil einer von den Fahrern nicht aufpasst und zu schnell zurücksetzt. Aber komischerweise, egal wie eng es von hier oben aussieht, es scheint immer zu passen.
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Medienrummel

2006/04/11
| Comments: 2
In letzter Zeit wundere ich mich ein wenig über die Medien (mal wieder).

Erinnert Ihr euch noch an die "Jahrhundertflut" von 2002. Ständig liefen auf allen Sendern Sondersendungen. Berichte über Evakuierungen, darüber, daß hohe Strafen zu zahlen sind, wenn man den Gefahrenbereich nicht verlaßt und gerettet werden muß. Es gab Theorien, wie es zu der Flutkatastrophe kommen konnte.

Hier vor Ort wurden ständig Freiwillige gesucht, zum Sandsackbefüllen. Die Häuser in der Altstadt wurden zugemauert und mit Sandsäcken gesichert. Die ganze Altstadt (auch meine Wohnung und unser Büro) wurden evakuiert. Tage vorher wurden die genauen Pläne bekannt gegeben. Es herrschte hier richtige Panikstimmung.

Und jetzt? Jetzt haben wir wieder Hochwasser an der Elbe. Die Pegelstände von 2002 werden übertroffen. Hitzacker liegt unter Wasser. Panik? Scharen von Freiwilligen? Evakuierung? Sondersendungen? Keine Spur! Gut, es wurde Katastrophenalarm gegeben, aber nur, weil die Deiche unter ständiger Beobachtung stehen. Eine Evakuierung ist nicht geplant. Die Sandsäcke werden von den Mitarbeitern der Feuerwehren gefüllt. Und Berichte gibt es nur im Rahmen der Regionalnachrichten.

Da stellt sich mir doch die Frage: ist Hochwasser an der Elbe (so wie an Rhein und Mosel) jetzt völlig normal? Werden wir auch über den nächsten Tsunami in einem Urlaubsgebiet nur am Rande informiert? Wonach wird entschieden, welches Thema sich für eine Sondersendung eignet? Können wir den Medien trauen, uns wirklich objektiv und umfassend zu informieren? Ich für meinen Teil bin da skeptisch.
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Autofahrer

2006/03/29
| Comments: 2
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Nachdem ich neulich über Radfahrer geschimpft habe, muß ich eigentlich auch mal die Autofahrer rügen. Das fällt mir nur schwer, weil ich selbst einer bin und sicher auch nicht alles ganz richtig mache.

Aber über ein paar Sachen kann ich mich immer wieder aufregen.

Zum einen: viele Autofahrer blinken gar nicht mehr oder zu spät. Klar, die wissen, wo sie langfahren wollen. Aber ich wundere mich oft, warum der Wagen vor mir plötzlich langsamer wird. Neulich hatte ich sogar einen Spezialisten vor mir, der plötzlich auf die Gegenfahrbahn fuhr, weil er etwa 100 m später nach links in eine Auffahrt abbiegen wollte. Das war echt gruselig.

Das nächste ist schlechte oder falsch eingestellte Beleuchtung. Ist euch aufgefallen, daß gerade LKW besonders kleine und meist verdreckte Rückleuchten haben? Wenn ich früher im Dunkeln auf der Autobahn war, mußte ich immer extrem aufpassen, weil die LKW erst dann zu sehen waren, wenn ich ganz dicht dran war. Zum Glück bin ich jetzt meist auf der Landstraße unterwegs.

Hier ist es eher störend, wenn jemand die Nebelschlußleuchte ohne Grund eingeschaltet hat. Das Ding blendet nämlich ganz schön. Ich mußte mal eine geschlagene halbe Stunde hinter einer solchen "Leuchte" hinterher fahren, weil ich wegen des Gegenverkehrs nicht überholen konnte. Autsch! Mir tränten ganz schön die Augen.

A Propos blenden - schlimm sind auch die Autofahrer, die ihre Scheinwerfer zu hoch eingestellt haben. Neulich kam mir einer entgegen und ich dachte, er hätte noch Fernlicht an. Ich machte ihn mit Lichthupe aufmerksam und er hat mir ebenfalls mit Lichthupe signalisiert, daß es nur Abblendlicht war. Trotzdem hat es geblendet wie Fernlicht.

Tja, und dann sind da noch die Fußkranken, die ohne Rücksicht auf andere dort parken, wo sie wollen. In der Straße, in der ich wohne gibt es nicht allzuviele Parkplätze. Wenn ich Glück habe, stehe ich direkt vor meiner Haustür, aber meisten muß ich noch ein ziemliches Stück laufen. Es gibt aber einen Spezialisten, der sich immer dann, wenn der passende Parkplatz auf der Straße vor seinem Haus nicht frei sit, er sich einfach mitten auf den Fußweg stellt. Wenn ich zu Fuß an seinem Haus vorbei nach Hause gehe, muß ich jedesmal, wenn er da steht auf die Straße ausweichen. Also ich habe in der Fahrschule noch gelernt, daß der fließende Verkehr und Fußgänger nicht behindert werden dürfen. Gilt das noch?

Zuletzt fallen mir dann noch die Autofahrer ein, die immer auf dem Behinderten-Parkplatz stehen, ohne behindert (außer vielleicht herzlos und Gehirnamputiert) zu sein. Das muß doch nicht sein. Interessant ist auch die Variante, daß der Beifahrer behindert ist, dieser aber im Auto bleibt während der Fahrer einkauft o.ä. Der Behinderten-Parkplatz ist doch für Menschen, die Problem beim Ein- und Aussteigen haben, oder etwa nicht?

Es gibt sicher noch mehr, worüber man sich bei Autofahrern aufregen kann, aber das sind die Punkte, die mich am Meisten stören.
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Radfahrer

2006/03/20
| Comments: 4
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Bevor ich jetzt loslege erst mal zur Klarstellung: ich habe sonst nichts gegen Radfahrer und trete auch mal selbst in die Pedale.

Aber gerade hier in meinem Dorf macht sich eine Unsitte breit, die ich gar nicht gut finde. Es ist die Tatsache, daß sich immer weniger Radfahrer an Verkehrsregeln halten.

Da ist einmal die Angewohnheit, daß die Radfahrer auf dem Bürgersteig fahren (wegen des Kopfsteinpflasters!) und dann auch noch frech werden, wenn man als Fußgänger nicht schnell genug zur Seite springt. Dabei sind hier die Fußwege manchmal kaum breit genug für zwei Fußgänger nebeneinander.

Dann besteht hier oft die Gefahr, daß einem Autofahrer in einer stark befahrenen und nicht extra gekennzeichneten Einbahnstraße Radfahrer entgegenkommen. Und wenn man etwas sagt, wird man angepöbelt.

Zum Glück gibt es hier im Ort keine Ampeln. Sonst müßte man wahrscheinlich noch auf die Idioten achten, die sich rechts neben einen Wagen stellen, der rechts abbiegen will.

Mal ehrlich, Verkehrsregeln sind keine Schikane, sondern sollen Unfälle verhindern. Das kann aber doch nur funktionieren, wenn sich alle - also auch Radfahrer, Fußgänger, Rollerblader - daran halten.
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Stirbt Höflichkeit aus?

2006/03/15
| Comments: 4
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Moin, also...ich war gerade bei ALDI, noch ein paar Kleinigkeiten besorgen. Als ich zu den Kassen kam, waren zwei besetzt. Ich steuerte also zielstrebig auf die Kasse mit der küzeren Schlange zu, als ich dort ein Schild bemerkte : "Bitte nicht mehr anstellen, Kasse wird geschlossen"

Da ich eigentlich recht gut erzogen bin, habe ich mich also in der anderen Schlange eingereiht. Während ich so warte, sehe ich, wie sich an der anderen Kasse kurz hintereinander zwei Frauen anstellen. Beide haben das Schild bewußt ignoriert. Die Kassiererin hat dazu aber nichts gesagt.

Da beide Frauen mit dem Bezahlen schneller ferig waren als ich, fühle ich mich etwas verarscht. Ich frage mich wirklich, ob es da noch zeitgemäß ist, sich an gewisse Umgangsformen zu halten. Dazu kommt noch, daß beide Frauen deutlich älter als ich waren -- es hilft also auch nicht über die Jugend von heute zu schimpfen.

Es gibt scheinbar keinen Anstand mehr. Kein Wunder, wenn Deutschland langsam vor die Hunde geht.
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