Blog entries from category ungereimt
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Stell dir vor
du liegst da und bist wach
und keiner ist da,
der mit dir spricht.
Sie kommen
und gehen
und dazwischen
tun sie
was sie
"für dich" tun
an dir
statt mit dir
Stell dir vor
du liegst da und bist wach
und niemand sieht dich
sondern nur
die Hülle
den Körper,
in dem du steckst
und niemand
niemand
niemand nimmt dich wahr
weiss, dass du
noch da bist
Stell dir vor
du wärst gefangen
in einem dunklen Raum
mit einem Fenster
durch das du
nur hinausschauen
kannst,
doch niemand
zu dir hinein.
Und stell dir vor
du würdest hören
wie sie sagen:
Da ist niemand mehr...
Stell dir vor
du liegst da und bist wach
und das Leben passiert
an dir vorbei
mit fürsorglicher
Geschäftigkeit
und alle tun so
als wärst du tot
und hättest nur
vergessen
mit dem Atmen
aufzuhören... Read entry » |
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Eines Nachts auf dem Flur
hab ich den Tod gesehen:
Dunkel und still
schritt er den Gang hinunter
und ich fürchtete mich:
doch eine alte Frau
ging mit ihm fort.
Diese alte Frau, so zerbrechlich
und vom Leben gebeugt,
sah zu ihm auf und lächelte
so strahlend und glücklich
wie sie einst gelächelt haben mag
mit achtzehn beim Anblick ihres Liebsten
oder als man ihr,
später, ihr Neugeborenes in den Arm legte
oder noch später, inmitten all ihrer Enkel.
Wie sie so ging neben ihm
sprach sie ihn an, ganz furchtlos
und sagte leise:
" Spät kommst du,
so lang hab ich gewartet..."
Und der Tod schaute sie an
und lächelte liebevoll auf sie herab,
als er antwortete:
"Ich weiss...
Doch nun bin ich da..." Read entry » |
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(für einen freund)
manchmal frage ich mich schon
wie es wäre
so ganz ohne dich
und ob mir dein fehlen nicht
irgendwie bewusst würde
auf die eine oder andere art
ich habe dich mir nicht gewünscht
als grosses los
und auch nicht als
trostpreis
aber irgendwie
habe ich gewonnen
und wenn ich also
des nachts
oder im wirren mancher tage
nach dir ausschaue
dann ist es fast so
als wärst du schon ewig da
denn manchmal bist du alles
was ich nötig habe
wie eine kleine kerze im fenster
oder eine hand im sturm
wie eine deutliche antwort
auf geheime fragen
ich würde dich nicht vermissen
wenn ich von dir nicht wüsste
und mein leben geriete
ohne dich nicht aus der bahn
aber insgeheim würde ich
immer auf dich warten Read entry » |
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Die Susi musste
ins Krankenhaus,
die Katie durfte
nicht mit.
Welch ein Drama:
die eine
wollte nicht weg,
wegen der anderen.
Und die andere
nicht
allein bleiben
ohne die eine.
Aber dann
war Susi weg
und Kati
war verloren.
Die beiden sind
nicht nur
ein Herz und eine Seele
von Geburt an,
sondern seit Jahren
schlicht ein Mensch
in zwei
Altenheimbetten
Der erste Abend
war der schlimmste für Kati:
Keiner sagte ihr,
wann sie zum Essen gehen soll.
Und niemand
schickte sie danach
wieder zurück
ins Zimmer.
Der Fernseher
blieb ausgeschaltet.
Und Kati war
ratlos:
Was sollte sie tun?
Sich aus oder anziehen?
War es Zeit fürs Bett
oder fürs Frühstück?
Die Lampe auf dem
Nachttisch blieb an
und die Tür blieb auf
die ganze Nacht-
so wie die Kati
mit dem Nachthemd
überm Kleid und
zwei Teddybären im Arm. Read entry » |
Eines Tages taucht er auf,
einfach so.
Du weisst nicht, woher,
doch auf einmal ist er da
und er sieht dich an,
als würde er dich schon
dein ganzes Leben lang kennen,
und als sei es ganz selbstverständlich,
dass er nun da steht,
vor deiner Tür. . .
vor dir.
Und mit eben dieser
Selbstverständlichkeit
betritt er dein Zimmer
und dein Leben.
und geniesst es,
dass du dich um ihn kümmerst,
dass du ihn streichelst.
Er rollt sich zusammen
und schnurrt.
Du gewöhnst dich an ihn.
Du beginnst, ihn zu lieben.
Du bist glücklich, weil er da ist.
Bis er eines Tages
wieder verschwindet.
Sie sind überall
und nirgendwo zuhause.
Sie gehören zu jedem,
der ihnen die Tür aufmacht...
und sie gehören nur sich selbst.
Sie kommen und sie gehen,
Sie stehen eines Tages da
Und du lässt sie hinein
in dein Leben.
Und in dein Herz.
Und genau das brechen sie dir,
wenn sie irgendwann
ganz plötzlich
wieder verschwinden.
Sie tun es vielleicht
nicht absichtlich.
Aber sie tun es.
und manchmal weisst du es...
und du öffnest ihnen trotzdem die Tür
Kater sind so. Read entry » |
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Ich werde nicht sagen können:
Ich wusste es nicht.
Nur, dass ich nicht wusste:
was hätte ich sagen können...?
*
Und wieder: Veränderungen.
Ungewollt.
Aber unaufhaltsam.
Wenn wir sie nicht ändern
bleiben die Dinge oft
trotzdem nicht so
wie sie sind.
Sie verändern sich nur
auf andere Weise.
Manche Dinge sollte man ändern
bevor sie es selbst tun.
*
Eines Tages
wirst du dich erinnern
an mich
und dich umdrehen
nach mir.
Ich bin fort...
Schon lange.
*
Irgendwann vielleicht
wirst du mich fragen
warum ich nichts sagte.
Und ich werde fragen
warum du
das Offensichtliche
nicht sahst.
Und wir werden beide
keine Antwort erhalten
*
Wenn du eine Sternschnuppe siehst
hast du einen Wunsch frei.
Aber du darfst ihn nie aussprechen:
sonst bleibt er unerfüllt.
Manche Wünsche erfüllen sich
wenn man sie laut sagt.
Und nur dann.
Aber es ist nicht mehr das selbe
irgendwie.
Ich wünschte
...
*
Die Erfüllung mancher Wünsche
ist wie das grosse Kuchenstück
von dem deine Mutter immer sagte
dass es sich nicht nicht ziemt
danach zu greifen.
Du siehst, was du gern hättest.
Du müsstest nur die Hand ausstrecken...
Aber du bekommst es nicht.
Weil niemand fragen wird:
Willst du? Read entry » |
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Liebe ist...
zu träumen,
ohne zu vergessen,
dass du träumst.
Und dennoch
weiter zu träumen
und dich nicht zu fürchten
vor der Möglichkeit
eines unsanften Erwachens.
Wenn wir
nicht zumindest
die Möglichkeit bedenken,
dass dieses Märchen
kein gutes Ende haben könnte,
kann es sein,
dass unser Traumschloss
unbewohnt in den Wolken steht
und traurig aufragt
als Mahnmal für
zerbrochene Illusionen.
Doch wenn uns die Angst
vor einem solchen Ende
hilflos macht
von Anfang an,
und wenn wir
das Unmögliche
nicht wagen aus Sorge,
dass wir scheitern könnten,
dann wird dieses Schloss
erst gar nicht erbaut.
Von allen Träumen,
die wir je
zu Grabe trugen,
sind die traurigsten
all jene,
welche ungeträumt
sterben mussten
Und das ist viel schlimmer.
Liebe ist...
dass du nicht planst mit Gefühlen.
Dass du wünschst, ohne zu fordern.
Dass du hoffst, nicht erzwingst.
Dass du lebst.
Jeden Augenblick.
So, als wäre es der erste.
Oder der letzte.
Liebe ist...
wie Fliegen
Kann dich wie schwerelos
in den Himmel heben.
Kann dich aber auch
fallen lassen
wie einen Stein
Ich liebe dich:
Bereit zu fliegen
ohne Angst
vor dem Absturz
Liebe ist...
Eine unsichere Angelegenheit.
Flüchtig mitunter.
Zebrechlich.
Vergänglich.
Ein Strohfeuer manchmal,
hell lodernd
für Augenblicke.
Nicht unsterblich.
Nicht ewig.
Aber immer unvergesslich.
Liebe ist...
zu wollen, ohne zu sagen:
Ich will.
Aber doch wollen.
Alles.
Was es sei.
Das Gute und das Schlechte.
Nicht zu wählen.
Einfach nur wollen.
Von Anfang bis Ende.
Alles.
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Ein Herz
davor bewahren zu wollen,
dass es bricht
bedeutet in etwa
das gleiche
wie wenn man
eine hübsche Vase
aus Sorge,
dass sie Schaden nähme
zur Nutzlosigkeit verdammt
Und das wäre so traurig!
Weil eine Vase da ist,
Blumen in sich zu tragen.
So wie ein Herz
eben Liebe
Und so ein Herz
ganz ohne Sprung
ist eigentlich
ein
armes Ding
weil es nicht
hingehen kann,
stolz zu sagen:
DA...
da hab ich geliebt!
*
*
*
Wenn ich mir mein Herz so ansehe:
ein bisschen verschrammt
und zerbeult,
hier und da
sogar gesplittert,
dort eingerissen
und angeknackst
Nicht alle Blessuren
sind dein Werk;
doch etliche
gehen auf dein Konto,
gewollt
und ungewollt
Du hast
es ein paar Mal
fallen gelassen
und auch schon mal
danach getreten...
Aber liegengelassen nie
Und
irgendwie
fühlt sich
DAS
auch noch
gut an,
besser jedenfalls,
als wenn du es,
in Watte gepackt,
hättest
einstauben lassen
irgendwo.
Wenn ich mir mein Herz so ansehe:
Ziemlich zerliebt schon
aber innerlich
noch immer
in tadellosem Zustand
und kein bisschen müde
für dich zu schlagen. Read entry » |
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Was ich bin
ist nicht das,
was du wolltest,
dass ich werde.
Was ich bin,
ist die Summe
aus Liebe
und Ablehnung.
Manches tu ich,
so wie ich
es dich tun sah.
Manches tu ich,
gerade weil
du es nicht tust,
und manchmal
dir zum Trotz.
Und vieles
tue ich nie,
weil du es tatest.
Was ich bin
bin ich nicht
für dich,
Nicht die
Zweitversion
oder
Neuauflage
deines Lebens,
deiner Träume
oder
Wünsche.
Was ich bin
ist alles,
was du recht tatest
und auch das,
was du
falsch machtest.
gut getan oder angetan...
am Ende
zählt nur
was ich bin
für mich.
Was ich bin,
sind nicht
Erinnerungen
an dein Gestern
oder Vorstellungen
von meinem Morgen
Was ich bin,
das bin ich
in meinem Heute
in meinem Leben.
Was ich bin
das bin nur
und vor allen Dingen
ich:
trotzdem
und
gerade deshalb
Das Schönste
Das Beste
Das Stärkste
Das Wunder an sich.
Ich bin nicht
du
und nicht
dein
und wenn du sagst,
dass ich
mich dir verdanke,
dann
irrst du dich.
Jedoch:
Was ich bin
bin ich,
weil du
die Tür geöffnet hast
für mich. Read entry » |
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Da gibt es dieses Gefühl, das ist
Wie ein kühler Windhauch
im Sommer
Wie Morgennebel,wie Veilchenduft
Wie ein Traum, aus dem du erwachst.
Kaum da, schon wieder fort
Dauert einen Schmetterlingsflügelschlag nur
und ist doch Liebe
Da gibt es dieses Gefühl, das ist
Wie die Mittagssonne im August
Wie schwerer Wein
Wie der betäubende Duft der Orchidee
Wie Eiscreme mit Sahne
nach einem guten Essen
macht dich matt und satt
und ist auch Liebe
Da gibt es dieses Gefühl, das ist
Wie ein erfrischender Regenschauer
so perlend
wie ein Kinderlachen
Wie Champagner auf der Zunge
Wie Jasminduft im Frühling
verspielt und leicht
und heisst Liebe
Da gibt es dieses Gefühl, das ist
Wie eine warme Decke
Wie der Platz am Ofen
Wie Kakao und Butterbrot
Wie der Zimtduft
zur Weihnachtszeit
beständig und solide
und wird genannt Liebe
Da gibt es dieses Gefühl, das ist
Wie das Innere einer Kirche
Wie ein Schatz, unfassbar wertvoll
Wie der Anblick eines Monuments
Wie Lilienduft
erhaben und ewig
das ist Liebe
Da gibt es dieses Gefühl, das ist
Wie Schnee im Juli
Wie Rosen im Winter
Wie wenn du fliegen kannst
Wie alle Wunder der Welt
Wie der salzige Duft nach Meer
unglaublich eben
man sagt, das sei Liebe
Da gibt es dieses Gefühl
und jenes
bekannt und fremd,
gross und bedeutend
klein und "banal"
und alle passen hinein
in dieses
EINE Wort... Read entry » |
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(für A.)
Auf dem Dach
Über dem Meer
aus Beton und Asphalt
haben wir den Mond
eingefangen im Rotweinglas
Auf dem Dach
hörten wir die Brandung
aus Strassenlärm
wie sie toste unter uns
und sich brach an der Nacht
Auf dem Dach
sassen wir beeinander
wie Kinder
schauten in den Himmel
und träumten vom Fliegen
Auf dem Dach
gaben wir den Sternen
unsere Namen
und erfanden eine Sprache
nur für uns
Auf dem Dach
über dem neonbunten
Strassenmeer
fange ich den Mond
im Rotweinglas
Auf dem Dach
am Abgrund
aus Nacht und Beton
rufe ich deinen Stern
beim Namen
Auf dem Dach
sitze ich und warte,
schaue in den Himmel
und wünsch mir
ich könnte fliegen... Read entry » |
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An Tagen wie diesem
träumen alle
vom Sommer...
Mit Kuschelsocken und Lieblings-Pulli
dem Regen zusehen:
Millionen Gründe,
nicht raus zu gehen,
ein gutes Buch oder auch
einfach vor mich hin dösen
auf Katzenart
Kerzen schon am Vormittag
'ne grosse Tasse Cappuccino
und Adam D. singt mir was
von der "Sullivan Street"...
perfekt...
von Tagen wie diesem
träum ich
im Sommer... Read entry » |
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(für CAListo)
Sich begegnen.
Auf irgendeine Art.
Und sich mögen.
Und von nun an wissen,
dass es den anderen gibt.
Und sich dann wiederbegegnen.
Unerwartet.
Auf eine andere Art.
Und sich freuen.
Vor einiger Zeit habe ich ein Bild gesucht. Ist ja an sich nicht das Ding: man findet schliesslich so ziemlich alles im WWW. Ich fand auch bald etwas...und das Bild gefiel mir so gut, dass ich nachschaute, woher es denn eigentlich stammt ( wer weiss, vielleicht gibt's da ja noch mehr???) Und wie sich herausstellte, waren es die Fotografien einer Freundin die ich über ihr Blog kennengelernt hatte. Solche Wiederbegegnungen machen mich happy... Read entry » |
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Eben hast du mich eingehüllt
in eine Decke aus lieben Worten
und mir deine Stimme
so weich und warm
unter den Kopf gelegt
wie ein Kuschelkissen
und ich kann ihn tatsächlich fühlen
deinen Gute-Nacht-Kuss
mit dem du mich entlässt
in meinen Traum von dir
Ich werde uns eine Wiese träumen
oder einen silbernen Strand
oder einen Wald mit uralten Bäumen
unter einem Himmel voller Sterne
und dort warten
bis du einschläfst.
Vielleicht werde ich mir Blumen träumen
zum Zeitvertreib.
Also lass mich nicht zu lange warten
Wenn du mich nicht suchen willst
in einem Blütenmeer
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sich im streit getrennt.
böses blut als letzte erinnerung.
für immer dieser gedanke:
als es vorbei war,
war es nicht wieder gut.
etwas für's leben daraus gelernt?
fraglich.
gute vorsätze sind wie taschentücher:
nicht da, wenn man sie braucht. Read entry » |
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Weisst du
dass mir dich die Zeit stiehlt
Stück für Stück?
Ich weiss kaum noch
wie du aussahst
und wie deine Stimme klang
Nur in meinen Träumen
wo kein Kalender
weise Sprüche klopft
und keine Uhr
mir je die Stunde schlägt-
Dort dreht sich die Welt
immer nur um dich
und niemals weiter
so dass der Nacht
nicht vor dem Morgen graut
*
Rosen im Februar
Ich frage
längst nicht mehr
nach dem Sinn
oder Grund,
oder der Antwort
auf das Warum.
Es gibt Zufälle
die ganze Galaxien
verlöschen lassen...
oder auch nur
ein Herz.
Liebe reicht oft
kein Leben lang
und manchmal
ist das Leben
nicht lang genug
für eine Liebe
und endet
schneebedeckt
mit Rosen im Februar
*
chaoskind
Immer,
wenn ich glaubte
alles im Griff zu haben,
auf dem Boden zu stehen
mit beiden Beinen
unerschütterlich und fest,
kamst du daher mit deinem Lächeln-
und schon stand alles kopf!
Du warst das Chaos-Kind:
dir zu folgen
war eine Abenteuerreise
fürs Herz;
auf eigenes Risiko
wie die Fahrt auf einer Achterbahn,
mit Gänsehaut-Garantie
und der Sicherheit
dass nichts sicher ist... Read entry » |
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Heute
ziehe ich die
Gute-Laune-Stiefel an
und das Himmelblaue
mit dem Wolkenweiss,
pfeife
mit allen Vögeln
auf gestern
und zeige mich
von meiner
Sonnenseite.
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wenn du wütend bist,
schliesst du mich aus
mit
fremdklingenden worten.
doch wann immer
ich es dir gleich tue und
mich verschanze
hinter den mauern
meiner sprache
springst du
auf die barrikaden
und schwenkst
unmissverständlich
die weisse fahne...
(...beziehungskabbelei zwischen zwei leuten mit unterschiedlichen muttersprachen...*erklär*
:)
...)
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Ivy war meine Nachbarin.
Wir lernten uns kennen, als ich gerade einzog,
und sie kam einfach durch die offene Tür:
höchstens zwanzig, mit blonder Mähne
in abgeschnitten Jeans und Top
Kaugummi kauend
sah sich um und sagte dann:
"Yeah, das sind 'ne Menge Bücher, Schätzchen!
Bist du ne Studentin oder so?"
Und sie war die erste, die nicht lachte,
als ich sagte, dass ich versuchte,
sowas wie eine Schriftstellerin zu werden.
Statt dessen nickte sie und meinte:
"Wenn du ganz fest dran glaubst,
dann schaffst du alles."
Ich fand Ivy nett,
und wir wurden schnell Freundinnen.
Wir sahen uns zwar nicht so oft, weil sie
tagsüber meist schlief und nachts arbeitete,
aber manchmal, wenn wir Eistee tranken
auf ihrem Balkon,
dann las ich ihr was vor: Sie war mein erster Fan
und sagte immer, ich wäre verdammt gut,
und dass sie ein signiertes Exemplar wolle
von meinem ersten Buch.
Ivy glaubte auch ganz fest daran,
einmal ganz gross raus zu kommen.
Sie wollte zum Film oder ins Fernsehen
und bis dahin
arbeitete sie als Tänzerin
in einem Club.
Es war nicht gerade Kunst,
aber es brachte gutes Geld
und Ivy sagte immer:
"Ob du's glaubst oder nicht, es braucht ne Menge
Talent da vorn an der Stange;
du musst ne gute Schauspielerin sein,
und eine Menge Stars haben genau da
angefangen."
Ausserdem sagte sie,
dass im Club auch eine Menge
wichtige Leute wären,
die kämen dahin,
wenn sie für eine Rolle
"was authentisches" suchten.
Ich bat sie, vorsichtig zu sein,
und sie sagte, ich müsse mich nicht sorgen,
sie sei schliesslich nicht
auf den Kopf gefallen.
Eines Tages kam sie nach Hause
und war ganz aufgedreht
weil sie ein Vorsprechen hatte
und sie sagte, dass sie bestimmt
die Rolle kriegen würde,
das sei so gut wie sicher.
Wir feierten ein bisschen
mit ein paar Freunden
und Ivy sagte, wenn sie erst mal berühmt sei,
dann könnte ja ich ihre Biografie schreiben.
Drei Tage später
hatte es Ivy tatsächlich ins Fernsehen geschafft
und war beinahe berühmt:
sie zeigten ihr Bild in den Achtuhr-Nachrichten
und sagten, dass man sie
aus dem Hafenbecken gezogen habe
mit Pakettband an den Handgelenken
und eingeschlagenem Schädel. Read entry » |
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Gib mir
einmal mehr
fünf Minuten
in denen du
zulässt
was sich verbirgt
in den Schatten
hinter
deinen Gedanken
und ich will
mich deinen
Ängsten stellen
wo sie es
am wenigsten
erwarten Read entry » |
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heroine
Da hast du heute wieder einmal
Drachen erschlagen
und die Welt vor dem Bösen bewahrt.
Aber auch Helden und Ritter
brauchen mal eine Pause.
Und ein kaltes Bier und jemanden,
der ihnen den Nacken krault.
Ruf nicht nach Superman.
Du hast mich.
Und ich
brauch zum Umziehen
noch nicht mal eine Telefonzelle... Read entry » |
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daneben
eines tages
vielleicht
kommt jemand
und nimmt
dich so
wie du bist
na, hoffentlich
bist du dann
auch
du
wenn nämlich nicht
kann das
gehörig
daneben
gehen
im sinne des wortes
*
fairer Preis
Manchmal tut es mir
unendlich leid
um die vielen richtigen Worte
zum falschen Zweck.
Welch eine Verschwendung!
Ich weiss nicht mehr
was so wichtig war
dass ich so vieles sagte,
das nun für immer
unausgesprochen bleibt.
Damals war die Bedeutung
nichts weiter
als Illusion.
Heute stehe ich ihr
sprachlos gegenüber.
Du kannst die Wahrheit
nicht wieder erwecken
wenn du sie
erst einmal zu Grabe
getragen hast.
Ein fairer Preis
für die Lüge.
*
richtig & falsch
Morgen früh
wenn mein Spiegelbild
die Augen niederschlägt
und mir mein Gewissen
den letzten Rest
verbotener Wärme
von der Haut friert
werde ich wieder einmal wissen
dass es falsch war.
Bitte,
mach,
dass es sich
richtig anfühlt.
Jetzt.
*
demaskiert & abgeschminkt
in meinem leben
ist es immer
fünf vor zwölf
auf dem maskenball
in meinem leben
ist es immer
ganz kurz vor
dem letzten vorhang
und manchmal
tanz ich heimlich
maskenlos
im leeren saal
und manchmal
spiel ich
abgeschminkt
auf leerer bühne
und
finde mich
schön Read entry » |
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Schön
Manchmal bin ich
sprachlos;
wie schön du bist,
einfach so
wie du bist:
ganz du.
Wie du da sitzt
so ganz
bei dir und
in dir
und mit dir
und nur du
In solchen Momenten
bist du
das absolute
Wunder:
ein Mensch
eins mit sich
Und das Beste ist
dass du
nicht einmal weisst
von deiner
schönen
Vollkommenheit
*
Nah
Du bist einer
den in meinem Leben
zu wissen
mir völlig reicht
um mich wohl zu fühlen
in meiner Haut
Es wird nie
viele Worte geben
zwischen uns
oder das wir
uns die Zeit teilen
um des anderen willen
Aber immer wieder
wirst du sein
wo ich bin
wenn der Zufall es will
und das ist schon alles
was ich brauche
Manchmal ist Nähe
allein schon das:
Sich begegnen
und von da an
zu wissen
voneinander
*
geschenkt
Heute habe
ich mir ein Lächeln
mitgenommen
einfach so
Ich schätze
du wirst es nicht
als gestohlen
melden
Du hattest
soviel davon
und ich brauchte
eins
Also betrachte
ich es einfach
als ein
Geschenk
Danke. Read entry » |
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Als ich klein war
konnte ich Blumen im Dunkel sehen
mit den Schatten spielen
und hatte den Wind zum Freund
Als ich lesen lernte
kannte ich einen Indianer namens Joe,
und der lebte
in einem Buch
Als ich schreiben konnte
erfand ich mir Gefährten
in anderen Zeiten
und nannte mich selbst
die Wanderin zwischen Welten
Als ich ein Teenager war
stellte ich fest,
dass meine Gedanken bunter waren
als es mein Leben je sein würde
und dass die Unendlichkeit
in eine Seifenblase passt
Als ich älter wurde
liess ich mich verbiegen
und ich wäre fast zerbrochen
bis ich beschloss
mich so oft neu zu erfinden
bis ich mich wiedergefunden hätte
Heute lasse ich manchmal
wieder Blumen im Dunkel blühen
spreche mit den Schatten
und grüsse den Wind
Ich habe Freunde in aller
Herren Bücher
und schreibe mir
dann und wann
ein Stück Leben neu,
während ich
zwischen den Welten
auf Wanderschaft gehe
mich in Seifenblasen
hineinträume
und immer wieder staune
über das, was ich finde
auf der Suche
nach mir Read entry » |
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Das Kind neulich im Bus
hat den Hund betrachtet
als sei er ein
neuer Kontinent,
eben entdeckt
und ein echtes Wunder
und einen Moment lang
beneidete ich das Kind
um diesen
angstfreien Blick:
voller Neugier
auf das Unbekannte
*
*
*
Das Kind neulich in der Bahn
hat einfach so
meinen Schutzwall
aus Musik und Zeitung
niedergerissen
nur mit einem Blick
Es kletterte mühsam
auf den Sitz neben mir
und hielt mir
einen bunten
Plastikbecher hin:
"Das Meer ist da drin!
willst du mal hören?"
hat es gefragt.
Und ich hab mir
mehr aus Spass
den klebrigen Becher
ans Ohr gehalten.
Und die Mutter
hat sich entschuldigt
und den Knirps
samt Plastikbecher
zurückgeholt auf
ihren Schoss.
Das Kind neulich in der Bahn
hat mit mir
ein Wunder geteilt
einfach so:
das Meer in
einem Plastikbecher Read entry » |
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Du passt nicht zu mir.
Ich passe nicht zu dir.
Also...ich finde:
wie wir beide da so
gar nicht zueinander passen
passen wir doch
recht gut zusammen.
Unglücklicherweise
bist du mein Glück.
Glücklicherweise
mache ich dich nicht
unglücklich.
Das nennt man:
Glück im Unglück
*
unterm strich
Heute war
kein besonders guter Tag
Aber auch
kein wirklich schlechter.
Ich habe viel Zeit
verschwendet
mit seltsamen Gedanken
und dunklen Gefühlen
Aber ich dachte auch
soviel an dich
und fühlte:
ich werde geliebt.
Unterm Strich
hat mein Herz
heute trotzdem
Profit gemacht
*
nichts.dafür & dagegen
Ich liebe dich.
Ich kann
dagegen nichts tun
und nichts dafür.
Ich liebe dich.
Und du?
Hast nichts dafür getan.
Aber auch nichts dagegen.
Du liebst mich.
Was kann ich dafür,
dass ich
nichts dagegen hab?
*
irgendwann
Ja, ich schätze,
eines unschönen Tages
wird das alles in einer
Katastrophe enden
Und alle Unken
und Schwarzmaler
werden schreien:
"Wir haben es dir ja gesagt."
Und eines unschönen Tages
wird auch
die Sonne verlöschen
und die Welt untergehen.
Aber kein Mensch
lässt sich dadurch
von seinem Leben
abhalten.
Warum also sollte ich
heute aufhören zu lieben
in Erwartung
eines unschönen Tages...
irgendwann? Read entry » |
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zwischen
uns
liegen welten
aus
unbegreiflichem
und
unfassbarkeiten.
dein du
und
mein ich
ergeben selten
wir:
eins
und eins
sind oft genug
zwei
verschiedene schuh-
aber du
teilst dich
mit mir
und ich
mich dir mit
und
aus dem interesse
an der fremde
des anderen
er-finde
ich dich
und
du findest mich
und
zwischen den
welten
haben wir nun
ein ganzes
universum...
nur für
uns. Read entry » |
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Da gibt es vieles!
Zum einen ist da
wie du gehst:
zu einer Melodie
die nur du hören kannst
und dann ist da
deine Art, den Kopf
schief zu legen
und einen so anzusehen
als wäre nichts
wichtiger
dann ist da noch
deine Stimme:
dunkel und warm
dass ich mich
hineinlegen möchte
in ihren Klang,
und da sind auch
deine Augen,
die meinen Gedanken
auf den Grund gehen
und die öfter lächeln
als dein Mund-
und deinen Mund
liebe ich sowieso:
du küsst jeden
Kummer-Riesen
auf Taschenformat
und wenn du sprichst
hänge ich
an deinen Lippen
wie eine Fliege
am Leimpapier...
auch mag ich
dass du so klug bist
und Dinge weisst
die du mir
erzählen kannst
und mich staunen lässt
oder lächeln;
und dass du eigentlich
nie etwas sagst,
was keinen Sinn macht,
dein Lachen, und
weil ich gerade dabei bin:
natürlich deinen Witz.
und ich mag
wie du riechst
und ich mag
wie deine Haut sich anfühlt:
wie Schatten in der Sommerglut.
Und deine Hände
weil sie machen können,
dass ich mich sicher fühl'
und ach, ich mag so viel...
und von all dem
mag ich
am allerliebsten
dich
weil du
das alles bist Read entry » |
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heldin
inmitten
all der verführerischen schönheit
aus dramatisch dunkelsündigen
augenblicken
und winkendem
netzstrumpf-versprechen
stolpertest du
über den mausgrauen
durchschnitt
und meintest,
als ich sagte,
dass sie alle doch
bereit seien,
für dich zu sterben
zwischen den laken ,
dass ich durchaus
ein paar leben retten könnte
eben da.
und so fiel
ich dir todesmutig
in die arme
und zum opfer
jetzt bin ich
eine heldin.
*
hasenherz:
Wir zwei:
Immer ängstlich darauf bedacht,
ineinander das eigene Gefühl lesen zu können
und voreinander auf der Hut...
Tu alles, was du
nur tun kannst, um es
mir zu zeigen...
Aber:
sag es nicht!
Wenn du es aussprichst,
dann
wird sich mein Herz
freudig
zu Tode erschrecken...
*
beziehungs~killer:
und wieder läuft alles nach "plan b".
wir sind uns begegnet,
es hat geknistert,
begeisterung auf beiden seiten,
entzücken darüber,
wie sehr man sich doch ähnelt,
in diesem und jenem...ja sogar sich gleicht.
zwei im gleichen boot
auf der selben wellenlänge
mit dem draht für einander.
seelenverwandt...wie schön.
und jeden tag sagen wir einander auch,
wie sehr wir uns lieben
und wieviel wir einander bedeuten,
nicht können ohne den anderen,
eins sind für immer,
immer und ewig.
und da stehen wir nun
still und starr
hoch oben,
die könige der welt,
während uns langsam die herzen einschlafen.
aber ich sehe
das ende der ewigkeit
hinter dem horizont aus gewohnheit.
wir bewegen uns in ausgefahrenen gleisen
richtung endstation gleichmut,
langeweile und schweigen im gepäck.
*
vergiss mein!
mein herz geht
zur liebe
so lange
bis es bricht
ich werde
mein gefühl darin
sicher einschliessen
für immer
und nie mehr
aber da
wo ich diesen
schlüssel vergrabe
ganz heimlich
werden blumen wachsen
und keine
dieser blumen dort
wird jemals
sein ein
vergiss-dein-nicht Read entry » |
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Wenn man bedenkt
dass das Leben
ein Kind ist
mit schicksalhafter Launigkeit
und einer Schwäche für
mutwillige Spiele
dann wird einem klar
dass es im Grunde
nichts
gegen einen hat
Es ist wie jeder junge Geist
leichtsinnig und ungestüm
und interessiert sich
im Umgang mit dir
nur für eines:
Was hältst du aus,
was kann man
mit dir machen
und wie kriegt man dich
KAPUTT?
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In Nächten wie diesen
möchte ich
eine zweite Chance
oder mein Leben
wie es hätte sein können
oder dass du
nicht dort gewesen wärest
am falschesten Ort
zur falschesten Zeit
und dann finde ich:
es ist nicht fair.
In Nächten wie diesen
fühle ich
mich wie ein Kind
unbeschreiblich verraten
vom Schicksal oder
von Gott, meinetwegen,
weil ich immer brav war
und nichts getan hab
das zu verdienen
und ich weiss:
es ist nicht fair.
*
Diese einfachen Dinge
die ich nicht haben kann
wie eine Nachtfahrt im Auto
mit heruntergedrehten Scheiben
und aufgedrehtem Radio
wie mit Rotwein am Strand warten
auf den Lichtstreif am Horizont
und den Tag, der ihm folgt
wie die ersten Blumen im Frühling
wie die letzten Äpfel im Herbst
wie dein Gesicht neben mir
wenn ich aufwache
und dein Duft in den Kissen
wie einen Telefonanruf von dir
oder einen Brief
oder irgendwas...
Diese einfachen Dinge
die ich so gern hätte
mit dir
die ich nicht haben kann
ohne dich
*
Aber wenn
einer käme
und drehte an den Zeigern
jener Uhr
bis dass wir uns wieder träfen
zum ersten Mal
und ich wüsste da schon
um das bittere Ende
und den Schmerz
und das Vermissen...
ich würde dich wieder wollen
von deinem ersten Augenblick
in meine Richtung
bis zu deinem letzen Atemzug
dort im Schnee Read entry » |
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ach,all diese
besserwisser
und vorausseher,
schwarzmaler
und schlimmesahner
sind eine schlimme plage!
auf diese brut
muss geachtet werden!
sonst mausert sie sich
im handumdrehen
zu gefährlichen
dirindenohrenliegern
und aufdienervengeher
am besten
zieht man sich gleich
seine indenhinterntreter an
und schlägt sie mit einer
andiewandklatsche
in die flucht
bevor es zu spät ist! Read entry » |
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Manchmal schreibe ich
mir die Seele aus dem Leib.
Manchmal schreibe ich
mich um den Verstand.
Manchmal schreibe ich
um mein Leben.
Manchmal schreibe ich
mich atemlos.
Manchmal schreibe ich
aus Angst.
Manchmal schreibe ich
um mir Mut zu machen.
Manchmal schreibe ich
damit die Nacht endet.
Manchmal schreibe ich
weil mir vorm Morgen graut.
Manchmal schreibe ich
weil es so still ist.
Manchmal schreibe ich
weil es zu laut ist.
Manchmal schreibe ich
weil ich nicht anders kann.
Manchmal schreibe ich
aus Verzweiflung.
Manchmal schreibe ich
mit aller Kraft.
Manchmal schreibe ich
gegen den Sturm an.
Manchmal schreibe ich
aus Einsamkeit.
Manchmal schreibe ich
damit man mich hört.
Manchmal schreibe ich
aus genau dem Gegenteil.
Manchmal schreibe ich
weil mir sonst der Kopf platzt.
Manchmal schreibe ich
vor lauter Glück.
Manchmal schreibe ich
aus purer Lust am Leben.
Manchmal schreibe ich
aus Übermut...
...und manchmal schreie ich Read entry » |
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