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Ab heute werden die Tage also wieder länger, die Wintersonnenwende ist vollzogen und der feste Griff der Dunkelheit beginnt sich Stück für Stück wieder zu lockern.
Ich freue mich bereits jetzt auf den Frühling, milde Temperaturen, im T-Shirt spazieren zu gehen und schönen Frauen in leichten Kleidern in’s Gesicht zu sehen.
Kennt jemand von euch Arundhati Roy?
Mit dem Buch „Der Gott der kleinen Dinge“ wurde sie literarisch bekannt doch auch sonst machte sich die kritische Inderin vielfach einen Namen.
Einen ihrer Artikel mit dem Titel „The algebra of infinite justice“ fand ich persönlich besonders ansprechend:
www.guardian.co.uk/Archive/Article/0,4273,4266289,00.html
Geschrieben am 29.09.2001 schildert sie ihre kritische und differenzierte Sichtweise zur amerikanischen schwarz-weiß- (with us or against us) Politik.
In einfach nachzuvollziehenden Sätzen versucht sie einer vom schrecklichen Terror geblendeten Welt den Horizont zu erweitern bzw. die Menschen einfach zum Nachdenken zu bewegen. Denn Angst und Hilflosigkeit lähmen und im Angstzustand besteht die Gefahr, dass wir wichtige Entscheidungen gerne anderen überlassen, die diese erweiterte Befugnis nur zu gerne auszunutzen wissen.
Heute sind wir vier Jahre weiter, Afghanistan rottet im „befriedeten“ Chaos vor sich hin, der offiziell beendete und offiziell auf Lügen aufgebaute, Krieg im Irak fordert tausende von Todesopfer, London wurde Terroristenziel, der mittlere Osten bietet das Selbe Spektakel wie seit jeher.
Als Antwort fanden die Unsrigen: Biometrische Pässe, Kameraüberwachung, Übermittlung von Passagierdaten, Rasterfandung, militärische Unterstützung, schwergewichtige Worte.
Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere im Ideal stilisierte Freiheit, das Aushängeschild westlicher Demokratien, zum Teufel geht um eben diesem „Bösen“ zu opponieren.
Es ist doch für jeden halbwegs klar denkenden Menschen logisch, dass die Gefahr nicht im gefälschten Pass oder in dem Menüwunsch eines Passagiers auf der Strecke Paris – New York liegt.
Die Gefahr steckt im Kopf, in den Gedanken, im Willen eines Menschen und in seiner Überzeugung nichts mehr verlieren zu können.
Stell dir vor es ist Krieg…und das schon seit du denken kannst.
Es gibt keine Schulen (weltliche Bildung bleibt aus), wenig zu essen (das Überleben ist schwierig), der Nachbarstaat (unterstützt vom „bösen“ Westen) zerbombt deine Familie oder tötet deine Freunde, die Perspektiven sind nicht wirklich rosig und dann redet jemand auf dich verstörtes Wesen mit Engelszungen ein, verspricht dir Rache, Genugtuung und das Paradies.
Ich denke das Angebot muss verlockend klingen.
BUMM, wieder einer der sich sprengt, aus Wut, aus Rache, aus Perspektivlosigkeit, mangels besseren Wissens, im Gemeinsinn, für die Sache.
Das Thema lässt sich bis in’s Unendliche ausweiten. Meine Meinung dazu ist.
Hätte die Welt auch nur die Hälfte des monetären Einsatzes statt in den militärischen, in eine Bildungsoffensive und in lang währende Aufbauprojekte ohne religiös-politische Interessenkonflikte gesteckt, so wäre sicher einigen Organisationen des organisierten Terrors die Mitgliederakquirierung erschwert worden und radikalpolitischen-, sowie religiösen Gruppen der Boden entzogen worden.
Das Problem hätte sich also langfristig verkleinert statt nun, trotz enormen Aufwand und verringerten Freiheiten für uns alle, immer extremer und blutiger zu Vorschein zu kommen.
Hey, ich bin zwar kein echter Weihnachtsfreund, doch möchte ich auch niemandem die Freude daran vermiesen.
Ich glaube an das Gute im Menschen, ich denke mehr Frauen sollten regieren und vor allem ist dieses Portal sehr Männer / Spieler-lastig.
Eine schöne Vorweihnachtswoche euch allen. Read entry » |
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Wenn jemand, der ein millionenschweres Textilienimperium aufgebaut hat, von sich behauptet er habe sinnlose Dinge produziert, seine Firmenanteile für $125Mio verkauft und sich in den Dienst der Natur stellt, große Ländereien aufkauft um sie vor dem Raubbau zu schützen und sowohl sein geschäftsmännisches KnowHow als auch seine Liquidität dafür nutzt einen Teil des Paradises Erde zu erhalten, dann finde ich das nicht nur groß sondern extrem ergreifend groß.
Kennt ihn jemand von euch?
Es regnet seit stunden in Strömen. Nicht dass das von weitreichendem Interesse wäre aber in letzter Zeit kam das nicht oft vor.
Das Geräusch des Wassers vermittelt Abgeschiedenheit und Geborgenheit zugleich doch mir persönlich steht der Sinn mehr nach der Möglichkeit mich ohne Regenschutz frei bewegen zu können.
Ich bin neugierig wie sich diese Plattform entwickelt und glaube an die Macht der freien Informationsverteilung.
Wehe denen die sich für die gößte Weltendemokratie halten und doch unter dem Joch der Zensur/Gleichschaltung der Medien leben müssen.
In diesem Sinne
Good log, good wave, good luck. Read entry » |
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Gerade keine Logwaver online
...aber 15 Guests und Du 
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