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All Blog entries from category Gedanken

Blog entries: 16. All Blog entries are sorted chronologically.

Und wo bist du jetzt?

2007/06/17
| Comments: 4
man traeumt von dingen,
die man noch nie gesehen hat.

man sucht die scherben von etwas,
das noch nicht mal begonnen hat.

man denkt ueber dinge nach,
von denen man keine ahnung hat.

man abstrahiert oder vereinfacht.
man addiert oder subtrahiert.
es ist alles so einfach.
wenn man am rande steht.

niemand ist da.
es ist nacht und niemand ist da.

ich muss mich zusammenreissen
mich nicht anzuziehen und eine runde cruisen zu gehen.
ich reisse mich zusammen mich nicht auf die terasse in die dunkelheit zu setzen.

wieso?
weil ich da nicht alleine bin. um mich herum schwirrt eine wolke von benommenheit in form von 1001 gedanken.
ohne moeglichkeit auf antwort.

es ist niemand da.
ausser ich und ich ich...
aber das "ich" ist schon lange gegangen...
und hat platz fuer ein neues ich gemacht.
das sich entwickelt und waechst...

es ist niemand da.
nur ich.
niemand da gute nacht zu sagen.

wuensche euch eine gute nacht.
ich werde mir die nacht um die ohren schlagen.
den rest der nacht verbringend damit zu lernen, zumindest versuchen ;)

während sich die welt weiterdreht, sitze ich hier und halte mich fest...
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"hoer auf zu bloggen..." - Fortsetzung

2007/06/17
| Comments: 3
nachdem mein vorletzter blog nicht komplett vom server angenommen wurde, warum auch immer (bei mir war er komplett angezeigt worden)
spinne ich den gedanken weiter...

--------
"hoer doch auf zu bloggen. das will doch eh keiner lesen"

wieso bloggen wir was?
warum teilen wir uns im grunde leuten mit, mit denen wir nichts zu tun haben?
ich meine im grunde sage ich hier sachen, die ich so im "normalen" leben nicht sagen wuerde.
eben das macht das schreiben aus. weniger das bloggen. ich habe schon immer geschrieben. seit ich klein bin. der traum sich mitzuteilen, zu schreiben.

aber wie dreist kann man sein, jemandem erzaehlen zu wollen, dass er etwas machen oder zu UNTERLASSEN soll?

meine antwort auf den satz war dann, dass ich das nicht fuer andere mache. ich schreibe nicht fuer andere. ich schreibe fuer mich. das ist wie ein spaziergang mit huerden.
ich schreibe, denke und verarbeite gleichzeitig. dabei bedeutet aber nicht, je mehr buchstaben, umso "erleuchteter" gehe ich hervor.
im gegenteil.

im grunde bin ich meistens danach verwirrter als am anfang ;-)
aber es ist eine angenehme sucht.
ich weiss dass ich zuviel denke und mir zuviele gedanken mache ;-) buerde und erhabenheit.

aber was bleibt mir denn noch... wenn ich nicht mehr schreiben koennte?
ich wuerde verstummen.
mehr als jetzt sowieso schon.
die welt braucht worte. nicht alle worte. aber das bleibt jedem selber ueberlassen. solange einer schreibt, wird es immer einen geben der das liest.
und vll auch einen, der es versteht, teilt oder kritisiert. kommunikation.

dreist. der gedanke regt mich schon wieder auf: "hoer doch auf zu bloggen. wer will das schon lesen?"

um das klar zu stellen: es ist mir egal was andere denken, aber es sind gedanken die mich aufregen.
die lassen mich dann nicht los.


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can u see through it?

2007/06/15
| Comments: 4
oder:
a shiny world?

---
heute beim autofahren, und ich bin heute wie immer viel auto gefahren, weil es eine art sucht mittlerweile schon ist...
naja back to the roots...

ich habe ein lied gehoert im radio, unverhofft und habe erst bei der hookline gemerkt, um was es geht.
es war eine art liebeslied.
und der saenger hat von einer person gesungen, die er noch nie getroffen hat, aber von ihr weiss, dass sie fuer ihn geschaffen ist.

wie kann man soviel gefuehl in etwas interpretieren? in soviel ungewissheit?
was treibt menschen dazu zu glauben, dass es irgendwo den perfekten menschen fuer sie gibt?
haben soviele menschen angst vor der einsamkeit? und was bringt die zweisamtkeit?
ein einziger bildet in sich, im einklang mit sich selber, eine einheit, ein abgeschlossenes system.
mitteilungsbeduerfnis und urtriebe treiben uns dazu uns mitzuteilen und zwischenmenschliche, tiefe oder weniger tiefe, beziehungen einzugehen.
einhergehend damit dass mehrere parteien an diesem "zusammenschluss" beteiligt sind, folgt die ursache und die wirkung von geben und nehmen, haben und wollen, sehen und nicht sehen,...
dies bewirkt eine veraenderung des eigenes urspruenglich abgeschlossen systemes.
grundsaetzlich anfaenglich immer negativ.
doch sobald der zeitfaktor und die erfahrung und das lernen durch negativitaet hinzukommen, koennen daraus auch vorteile fuer das eigene system entstehen.
zb der selbstschutz oder die erfahrung, dass gewisse signalzeichen in einer beziehung dazu fuehren einen schonmaligen fehler nicht noch einmal zu wiederholen (zumindest nicht mit absicht).

aber geklaert wieso der gedanke, "irgendwo ist der perfekte partner fuer mich!" so beruhigend ist,... hab ich immer noch nicht.
ich glaube das liegt an meinem "system". ich definiere mich nicht durch zweisamkeit.
ich definiere mich vielmehr selbst. (oder wie ich vorhin ausgelegt habe: durch das pro und contra und den einfluss auf mein system im laufe der zeit)

mich beruhigt der gedanke nicht, dass da draussen jemand fuer mich ist.
er beunruhigt mich auch nicht. es ist vielleicht eine neutrale tatsache.

mathematisch und stochastisch betrachtet ist die wahrscheinlichkeit ueberall gleich jemanden kennenzulernen.
aber was kann man sich davon "kaufen", wenn man weiss dass es jemanden gibt der perfekt fuer einen selber ist, ihn aber nicht kennt?
und vll nie wieder kennenlernen wird?

ist der gedanke und das leben in einsamkeit dann weniger schlimm?
brauchen wir wirklich immer eine "hintertuer"?
auch wenn wir sie nie erreichen werden?
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Args i cant see it...

2007/06/13
| Comments: 13
Tags: bloggen  interesse
ich kaaaaaaaaaaaaaannns nicht mehr sehen...
man.
soweit wollte ich gar nicht in das Thema hineindringe.

ich sollte doch eigentlich aufhoeren mir soviele gedanken zu machen.

aber wer kennt das nicht... man denkt und denkt und dann denkt man, dass man denkt und denkt ueber die gedanken die man gedacht hat, die man noch nicht gedacht hat, die man noch denken kann, die die man schon durchgedacht hat und wiederdurchgedacht hat...
args...

zwischen den stuehlen. da bin ich zuhause. nur leider ist das kein zuhause.
ich geniesse meine flashs.
"dein wesen zieht mich an.
nicht dein alter."

*fuer gedankenspruenge wird nicht gehaftet*

"hoer auf zu bloggen. es will eh keiner lesen."
<- danke das habe ich verstanden.

um das mal klar zu stellen.
es wird niemand gezwungen das zu lesen.
alle blogger hier, ich schaetze diese kleine feine menge der immer wiederauftauchenden menschen hier, und ihre kommentare und ihre freuden und aengste sehr.
durch das inet bleibt immer ne rest distanz. das hat wohl auch vorteile.
die welt is von schoenheit geplagt.

warum kann ich dann noch etwas unmut, "haesslichkeit", versenden?
es muss niemand lesen.
jeder einzelne buchstabe strengt an.
ein bild sieht man schnell. die einzeilheiten vielleicht nicht.
ich schaetze jedoch auch bilder. auch durch sie druecke ich mich aus..

aber mal ehrlich...
wieso lest ihr blogs? wieso lest ihr diesen blog jetzt?
was sagt das ueber mich aus?
was koennt ihr euch davon kaufen?

im grunde nichts.
nur wieso tun wir das dann?
es ist wahrscheinlich das beruhigende gefuehl danach.
fast so gut wie sex. irgendwie das erfuellende etwas. das gefuehl etwas gegeben zu haben. in welcher form auch immer.
und wenn es nur ein paar bytes in form von deutscher sprache im internet sind...

pace.
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Es ist egal wohin man schaut. Überall wimmelt es von Communitys... (ja auch hier. ich weiss)
Überall diese selbstdarstellenden Profile. "Vielsagende" Motti, Hobbys und vll noch Locations die man bevorzugt.
Heute möchte ich mal alles Negative los werden. vll haben solche Communitys auch Vorteile.
Doch entschuldigt, dass ich heute davon angepisst bin.
Von den überall mich angrinsenden Bilder, von Freunden zusammen auf irgendwelchen Events.
Photos auf denen man noch den ausgestreckten Arm der die Digicam haelt, nur damit man mit zusammengestecktem Kopf ein Photo ablichten kann.
Einen Moment festhalten kann.

Diese vielsagenden Freundschaften, die vorallem von den Sprüngen von einem Event auf das nächste leben.

Doch wo ist der "Freund", der das immer macht?
Wo ist der Freund der mich noch mit 30 in ner Kneipe in den Arm nimmt und ein peinliches Photo schiesst?
Und wo ist die Community, die nur noch 40- jährige Mitglieder beherbergt?
Was wird da dann als Hobby, Lieblingslocation stehen?
"Arbeiten"? "Couch"? "Meine Frau"?

No jokers on my side.

So enden möchte ich nicht. wer will das schon. wenn man schon das Alter nicht aufhalten kann, dann doch den Stil erhalten.

Aber bitte...
wo ist die Langlebigkeit hin?
ich brauche nichts von Langlebigkeit zu erzaehlen. ich als aller letztes. ok nicht aller aller aller letztes... aber ich bin auch kein paradebeispiel.

ich wuensche mir... wieso kann es nicht immer nacht sein? es scheint mir, als waere mein lebens nachts am einfachsten. vorallem problemloser.
niemand hat sich nachts in der wolle.
ich gehe weg, gehe aus, unterhalte mich, betrinke mich auch, ja das muss auch mal sein, tanze und feiere. ich beobachte fremde und menschen, von denen ich denke, schon irgendwo einmal gesehen zu haben.
ich komme mit leuten ins gespraech.

doch wo sind die, die ich eigentlich gerne dabei haette?
in gedanken bei mir. und dann bin ich schon wieder im teufelskreis. ich betrink mich um den gedanken zu vergessen und wenigstens die nacht zum sorgenfreien "tag" zu machen.
der tag bleibt mir dann um wieder im trott und dem gedankenwellengang zu folgen.
ich surfe auf permanenten gedanken.

kann man das nicht irgendwie abschalten?
bitte schalte das einer ab. ich mag nicht mehr dauerhaft berieselt werden.
ich weiss nicht mehr wo ich hin gehoere.
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N8schwärmer

2006/12/30
| Comments: 1
Gestern abend war ich allein on tour.
War mit nem Freund im N8. Da war schlagerparty. was aber nicht das hauptausschlaggebende war. sondern es gab wodka lemon für einen euro.

gut! trinken um zu vergessen.
nach ca 6 von den teilen, weil die anscheinend echt minimal wodka da rein gemacht haben, hab ich ne leicht benebelnde wirkung gespuert.
aber auch nur leicht.

ich konnte mich gott sei dank ablenken solange ich da war.
ich hab nicht viel an ihn denken müssen. obwohl sau viele leute von ihm da waren. mich natuerlich begruesst haben und gefragt haben wieso ich alleine hier bin.

ich hab nur christina die wahrheit gesagt, ne cousine von ihm.
ansonstn hab ich party gemacht und getrunken im sekunden takt.
die huebsche bedienung, und das soll was heissen, hat am ende wenn ich an der theke stand schon immer direkt meine zwei wodka lemon gebracht.
sau lieb :-)

heute abend wird aber auch hart.
heute abend geht er on tour.
ich habe angst, dass was passiert.
aber auf der anderen seite: ich bin nicht mutter theresa und wenn er sowas machen wuerde, wuesste ich ja was ich von ihm zu halten habe.
den heutigen abend ertrage ich auch nur im suff...

ganz schlimm gestern wars als ich heimgekommen war und allein auf der couch um 0300 gelegen hab, weil ich angst hatte allein ins bett zu gehen.
ich hab dann auch ein paar stunden auf der couch mit licht und tv an geschlafen. dann bin ich ins bett.
war furchtbar.
ich wollte und wollte nicht warm kriegen. embryostellung. von einer seite auf die andere.
zu allem ueberfluss hat mein eines ohr noch weh getan, weil ich den ohrring nicht richtig rausbekommen hab. (sind noch rel. frisch)

ich koennte heulen.
aber ich bin stark.
ich habe geschworen nie wieder den hennes mit mir machen zu lassen.
und obwohl ich ihn ueber alles liebe, muss ich doch auch mich selbst schuetzen.
ich kann mich nicht wieda so vollkommen hingeben dass ich das verhalten dulde.
nein.
soviel selbstachtung habe ich.

viele tun sich das nur an, weil sie angst vor dem schmerz haben.
ich habe auch angst vor dem schmerz.
aber ich habe eine abneigung gegen geheuchele und gegen unzufriedenheit.
fuer mich waere der gedanke untragbar, dass mein partner leidet.
ich wuerde alles daran setzen, dem entgegen zu wirken...

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Unverstanden

2006/12/29
| Comments: 1
Tags: helden  kuss  liebe  sieg  verderben
Nicht jeder Kuss bedeutet Liebe.
Nicht alles ist immer so wie es scheint.

Nicht alle Helden, ernten Dank.
Nicht jeder Kampf, bringt einen Sieg.
Nicht alles was böse ist, bringt Verderben.


Nicht alles ist so wie wir es gerne hätten.

Ich fühle mich gerade sowas von unverstanden, Leute, das glaubt ihr nicht.
Ich spüre immer noch den Wind des Aufbruchs.
Seine Sachen weg.

Aber was ist so falsch daran, an dem Wunsch auch zusammen mal etwas zu unternehmen?
Sollte man in einer Beziehung nicht auch mal Kompromisse eingehen? Beiderseits?

Es kann nicht sein, dass ich immer kompromissbereit bin; um der Harmonie Willen.
Und tue was ihm gefaellt.
Und meine Gefuehle und meine Freundschaften leiden darunter.

Wieso versteht er nicht, dass ich es auch gerne mal hätte, dass er zu mir sagt "Schatz komm wir gehen am Samstag mal da und da hin".
Aber nein.
Stattdessen: auf meine Frage "was machen wir am Wochenende?"
Antwort: "Keine Ahnung."

Und die Ahnung haengt davon ab, ob sich irgendwer meldet und etwas vorschlaegt, was ja dann auch gemacht wird.

Egal ob ich will oder nicht.

Mein Resumé:
was du kannst, kann ich schon lange.
Ich zeige dir, wie weh so ein Verhalten tun kann.
Es war noch nie meine Art, aber anders versteht er es nicht.
Ich muss wohl ein bissl Arschloch- like sein.
Mit immer Lieb und Brav sein kommt man wohl nicht weiter!
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Alle Jahre

2006/12/20
| Comments: 0
Tags: No Tags available
wieder...
weihnachtszeit.
wie schon in einem anderen blog erwaehnt, ist die xmas zeit nicht wirklich meine lieblingszeit.

ich hatte heute nacht einen traum.
wunderbar. ich war mit meiner mutter in urlaub, an einem herrlichen hellen, feinkoernigen sandstrand. mit vielen palmen. irgendwie glaube ich immer noch die sonnenstrahlen zu spueren. und kneife unweigerlich die augen etwas zu, weil es zu hell ist...
schade nur ein traum. aber auch irgendwie erholsam.

doch was hat das jetzt mit xmas zu tun?
vll mit meinem wunsch dem ganzen heck meck hier zu entfliehen. langsam waechst mir alles wirklich ueber den kopf.

der streit, die uni, das gelerne, die freunde die probleme haben, die probleme die ich mir anhoere und zu verstehen und loesen versuche, meine eigenen konflikte, meine wuensche und traeume und sachen die ich gerne hoeren wuerde, aber doch nicht hoeren werde dann, meine aengste...

herje die liste koennte man doch noch endlos weiterfuehren.
mh dann machen wir prioritaeten:

1. mein gelerne fuer die klausuren (etwas ueberladen für 2007)
2. meine eigenen konflikte
3. die ansichten meiner freunde

ein fest, familie...
es ist doch immer das gleiche. jeder hat die gleichen ansichten wie es sein SOLLTE und doch laeuft es bei dermehrheit nicht so ab.
bei uns wird es wie immer ablaufen.

scheinheiliges essen bei den grosseltern um denen eine freude zu machen. den ganzen abend alte geschichten hoeren und ich fuer meinen teil immer nur dummes genicke und "ja" und "echt?" abgeben.
mein stranger cousin, der die ganze stimmung zunichte macht mit seinem rumgeprolle. alle die dann auf ihn und das hasegespraech eingehen und hinueber ist die stimmung. dann sobald essen und die peinliche bescherung vorbei sind, heimfluechten.

dort werde ich mich wohl gleich fertig machen und meine mutter allein an heiligabend zuruecklassen. spaeter wird man mich dann entweder wieder zuhause wiederfinden oder vollstrak in einer kneipe, in der ich eigentlich an xmas eve nich sein moechte; aber um des friedenswillen und meiner geheimen schwaeche, ich vll klein bei gebe und dann dort auftauche.

ich wuensche mir schnee.
kalten weissen schnee. der zu meinem gemuetsstand im moment passt. lass mich eins werden mit der natur. nur fuer einen moment moechte ich zerschmelzen mit etwas urgewaltigem, etwas altem. ich moechte im schnee liegen und die flocke auf meiner nase spueren. die erste schmilz. die zweite vll auch. doch alle die danach kommen, werden meiner fliehenden waerme widerstehen.
ich moechte auch so kalt sein wie die schneeflocke.

sollte liebe nicht temperamentvoll, emotional, heissbluetig, aufopfernd sein?

und nicht so berechnend, wie eine mathematische formel, und abschaetzend?

ich bin angewidert von soviel nachdenklichkeit. wieso koennen liebende das, was ihnen zuteil kommt, nicht einfach geniessen und sich ihrer emotion hingeben?

ich verstehe es nicht...
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Dezember and how I hate it...

2006/12/07
| Comments: 1
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dezember.

ach welch besinnlicher monat.
und was doch fuer angenehme tage man hier verbringen kann.

ich mag diesen monat nicht.
null entspannung.
null besinnlichkeit.
null angenehmes.

es ist jedes jahr das gleiche.

null weihnachtsspass.
dagegen 100% familienkrach und 100% vorwuerfe die von jahr zu jahr immer wieder einfallsreicher aufgelegt werden.

wie hab ich im moment die schnauze voll von dem scheinheiligen getue im dezember, especially 24.12, 25.12...

und 31.12... allgemeine depression angesagt. und die ernuechterung... schon wieder ein neues jahr.

es scheint mir so, an jedem 31.12., dass das leben und das jahr wie eine sandburg ist.
man baut und baut und strengt sich an. doch am ende, wird sie wieder zerstoert und man muss wieder von ganz vorne anfangen.

es ist echt jedes jahr das gleiche.
the same procedure as every year...

in diesem sinne wuensche ich allen gleichgesinnten, dicke nervenstränge und schonmal einige in reserve...
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1.) December and how I love it from spaetzle

Allgemeine Unlustigkeit

2006/12/07
| Comments: 0
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aloa und guten abend,

wie ich sie verarbscheue.
die allgemeine unlustigkeit.
die so ansteckend wie ein virus.
sie verbreitet sich minutös. und sie ist gegen nichts immun und nicht zu stoppen.

und aktuell schwebt sie wieder um mich.
alle um mich herum sind jedoch davon infiziert.
und langsam steigt sie auch auf mich ueber.

meine ideen... meine wuensche...
alles scheint auf einmal voellig abstrus und unnoetig.
nur weil die allgemeine unlustigkeit dies fuer richtig haelt.
ich habe keine lust mehr darauf.

alle ideen werde ich wie fast immer verwerfen...
denn meine erfahrung hat mich gelernt, dass wenn ich trotz aller unlustigkeit mein ding durchziehe,
es immer etwas schief geht.

was wird immer alles auf mir abgewaelzt?
sachen fuer die ich um gottes willen gar nichts kann?

danke fuers gespraech... und dass ich anscheinend immer der grund fuer alles bin
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The day after...

2006/12/03
| Comments: 0
Tags: No Tags available
this night?
it was a lil' shorty... but it was alright...
oke wieda auf deutsch ;)
ich die alte deutsch verfechterin...!
aber keinesfalls mit diesen langweiligen regeln... deshalb schreib ich aus prinzip alles klein und mit umlauten. naja...

habe schon wieda coffeeinuum (oda wie das geschrieben wird) intus. dh ich bin sehr wach und sehr fit. hoffentlich auch bereit fuers lernen nachher...

ich fuehle mich jetzt irgendwie leer.
ka wieso.
es ist aber ein erhabenes gefuehl. ich fuehle mich als haette ich heute nacht ein stueckchen wahrheit erkannt. doch sobald sie zum greifen nah ist, fluechtet sie wieder. wie ein reh. greifbar und doch so unnahbar.


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Vater- Dasein

2006/09/17
| Comments: 0
Tags: papa
Ich danke dir.
Ich danke dir dafuer, dass ich heute so bin wie ich bin.
Ich danke dir dafuer, dass ich heute so denke wie ich denke.
Ich danke dir auch dafuer, dass ich heute so fuehle wie ich fuehle.

'Verhätschel deinen Kleinen nicht so! Sonst wird er irgendwann noch arrogant!', sagte ich zu meinem Arbeitskollegen Thomas, der von dem ersten Schultag seines Sohnes auf dem Gynasium erzaehlte.
Dabei hatte er strahlende Augen und war permanent am Lächeln und ich konnte erkennen, wie stolz er auf seinen 'Kleinen' ist.
'Ja aber was soll ich machen? Er ist mein EIn und ALles und das Beste was mir in meinem Leben passiert ist!', erwiderte er. Und ich schwieg.
Vater sein.
Eine perfekte Lebenseinstellung fuer die Einen.
Eine Illusion fuer die Anderen.

Ich fuehle einen leichten Stich.

'Der Kleine war alles fuer mich, bis sie mich verlassen hat. Meinte wir sollten nur Freunde sein. Es tat mir leid, vorallem um den Kleinen. Er hatte Papa zu mir gesagt. Kein Wunder, ich war ja auch der, der in den ersten drei Lebensjahren fuer ihn da war. Wir waren eine richtige Familie.', sagte mein Freund.

Ein Stich.

'Hurraaa! Gestern, am 18.08.2006 um 09.00 Uhr früh hat mir meine Frau unsere wunderschöne Tochter zur Welt gebracht!
Sie heißt Kimberly Chiara hatte 49 cm und 3630 Gramm!
Danke mein Schatz, Du warst während Deiner Schwangerscha ft soooo Tapfer!', sagte Sascha ueber die Geburt seiner Tochter zu mir.

Ein Stich.

'Wenn du Geld brauchst oder sonst irgendwelche Sorgen hast, dann kannst du mir das sagen. Auch unter vier Augen. Die Oma oder deine Mama braucht davon ja auch nichts zu wissen. Ich bin ja fuer euch da wenn ihr etwas braucht!', sagte mir mein Opa.

Ein Stich.

Was laeuft bei mir nur falsch?
Ich habe Menschen um mich, nicht viele, sehr wenige, aber die sind fuer mich da.
Doch meine Gedanken bleiben hier in mir.
Auch wenn es schwer ist, werden sie da auch wohl bleiben.
Hier und da werde ich etwas verlieren, doch im Großen und Ganzen werde ich sie fuer immer in mir behalten.

'Ich sage dazu nichts, ich kenne deinen Vater nicht, ich kann das nicht beurteilen. Ich kann dich verstehen, aber auch ihn', sagte mein Freund.

Ein Stich.
Entschuldigung.
Es tut mir leid. Es tut mir leid fuer jeden den ich mit meinem Inneren ab und an belaestige. Es tut mir unendlich leid, doch auch ich bin nur ein Mensch, den Gefuehle ab und zu ueberkommen.

DU verstehst ihn auch?
Ja?
Das macht mich rasend. Nichts versteht er.
Nichts WILL er verstehen.
Nichts will irgendwer verstehen.
Wut. Gepaart mit Traurigkeit. Gefaehrliche Mischung.

Ich werde kein Verstaendnis aufbringen.
Wann darf ich das Kind sein?
Wann darf ich der Jugendliche sein?
Hab ich das ueberspringen muessen wegen jemand, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt?
Soll ich dafuer gerade stehen? Soll ich etwa dafuer Verstaendnis aufbringen?
Nein ganz bestimmt nicht.

Ich bin nicht Mutter Theresa.
Ich zeige meine Wut.
Ich zeige meine Enttaeuschung.

Und doch bin ich verletzt.
Nichts in der Welt wird etwas an der Situation aendern koennen.
Nichts bringt mir all das Verlorene zurueck.
Und jetzt?
Jetzt hat er die Chance verpasst.

"Ich bin da, wo vor mir keiner war.
Nicht faehig zu lieben oder liebe ich die Qual?
Liebe ich den Schmerz bin ich nicht normal?"

Nichts bringt mir die Zeit zurueck.
Mir bleibt nur, stark zu sein.
Frech, keck, ungezogen und skrupellos zu sein.
Die Maskerade fuer alle aufrecht zu erhalten.
Fuer meine Familie, fuer meine Freunde, fuer meinen Erzeuger.

Was sie denken? Mir egal.

Doch dann ueberkommt es mich manchmal.
Mir gehen all die Dinge durch den Kopf, was ich verpasst habe. Allerdings was auch er verpasst hat.

Und dann ueberkommt mich wieder der Gedanke, dass es diese ekelhafte Gleichgueltigkeit gibt.
Es ist einfach egal! Es ist unerheblich! Es war, es ist so.
Beiderseits.
Mittlerweile bei mir auch.

Rückblick:
Mein erstes Wort 'Papa'.
Ich springe auf der Couch herum und freue mich wie wild, weil mein seltener, lieber Superpapa zu Besuch ist. Mich nach Hause gebracht hat. Er sitzt auf der Couch und stoesst mich weg.
Ich falle mitm Kopf gegen den Tisch. Ich schreie wie wild. Ich heule.
Die Mutter kommt angerannt und troestet mich.
Er geht zur Tuer raus 'Habe noch einen Termin'.
Ich weine und weine. Aber nicht wegen dem Schmerz. Sondern weil er einfach geht.

Später: 'Der Termin' war ne ekelhafte Blondine.

Rückblick:
Meine Kommunion. Alle lieben Menschen da. EIner fehlt.

Rückblick:
Jeder einzelne Tag, an dem ich Geburtstag hatte,
jeder einzelne Tag, an dem ich mit Grippe im Bett lag.
Der Tag an dem ich mir den Gipfel meines Zeigefingers abgeschnitten habe, ein kleiner Vulkan.
Wer ist da? Meine Mutter und mein Opa fahren mich ins Krankenhaus.

Wer ist da, wenn es mir schlecht geht?
Meine Mutter, meine Großeltern.
Mehr gibt es dazu nichts zu sagen.

Viele, unzaehlige Momente in meinem Leben, die sich auf einen Punkt manifestieren.
Enttaeuschung. Die geballte Enttaeuschung. Konzentrat.

Letzter Rueckblick:
2004
Ich gehe ins Krankenhaus, sage keinen etwas davon. Ich spuere, dass etwas in meinem Gesicht nicht stimmt. Ich kann meine Mimik kaum noch ausdruecken. Habe Angst.
Gehe rein, warte. Und komme dran.
Diagnose: Verdacht auf Borreliose.
Sofortige Einweisung in die Neurologie der Uniklinik.
Ich weine und heule.
Fahre heim und packe. Informiere die Familie.
Ich bin da fuer ca 1,5 Woche. Werde behandelt.

Wer weiss nicht Bescheid?
Wen interessiert das nicht?
Wer ist anderweitig beschaeftigt?
Wer will ein Teil sein, will ein 'Freund' sein, wird immer abgelehnt, hat sich immer bemueht...??
Ganz bestimmt nicht der, der das von sich behauptet. Luegner.
Luege. Ales Luegen.

Ich stehe darueber.
Wir sehen uns.
Vorm Gericht.
Heute 2006. Der Beginn vom Rest.
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der wahre Kern

2006/06/07
| Comments: 9
Tags: No Tags available
Gibt es die wahre Liebe noch?
Ich will küssen! Oft!
Ich will Wasserschlachten beim Zähneputzen machen, nachts auf den Spielplatz gehen.
Ich will so lange gekitzelt werden, bis ich keine Luft mehr bekomme und beim Frühstück unterm Tisch Deine Füße berühren.
Ich will beschützt werden und beschützen.
Ich will mir Geschichten erzählen lassen, die irgendwann einmal wirklich passieren werden und welche, die erfunden sind.
Ich will, dass Du dich ohne mich irgendwie nicht vollständig fühlst. Ich will bis in den Morgen reden. Ich will graue Sonntage mit Dir im Bett verbringen, im Regen spazieren gehen und Dein regenasses Gesicht küssen.
In meinen liebsten Wollsocken mit Dir warmen Pudding essen und schöne Musik hören.
Es soll nichts Schöneres geben, als neben Dir aufzuwachen und mit dem Kopf auf Deiner Brust einzuschlafen.
Ich will in deine Augen sehen und mich zu Hause fühlen.
Ich möchte dämlich grinsen müssen, weil es Dich in meinem Leben gibt.
Ich möchte deine fehlende Hälfte sein und ich möchte, dass Du mir vertraust.
Ich möchte, dass Du mir vom Einkaufen meine Lieblingsschokolade mitbringst und an heißen Sommertagen in Deinen Armen auf einer Wiese den Tag verschlafen.
Deine Stimme soll mir eine Gänsehaut bereiten.
Ich werde versuchen, meine Tränen zu unterdrücken, um ewig deine heldin sein für dich zu sein. Und wenn Du weinst, werde ich Dich trösten und ganz stark sein. Ich will nachts weinen vor Glück, wenn wir uns lieben.
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Nachtrag zum...

2006/05/30
| Comments: 7
Tags: No Tags available
Kampf, der sich immer lohnt.
Der wo gemeint ist, wirds sicher verstehen.
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Vanitas

2006/05/29
| Comments: 2
Tags: No Tags available
Man sollte sich im Leben an Nichts gewöhnen.
Denn Gewohntes, weiss man oft dann nicht mehr zu schätzen.

---
Möchte euch hiermit auch drauf aufmerksam machen, wenigstens einen Tag lang mal drauf zu achten, WAS ihr täglich geniessen könnt.
Ob das die Kochkuenste der Mama sind, ob das die beste Freund/in, das Gespräch mit dem Freund/in, dass man einen von nem Fremden ausgegeben bekommt, dass das Auto mal wieder anspringt ;), dass wenn man heimfährt, die Sonne am Horizont scheint, dass man schön chillig nach getaner Arbeit daheim chillen kann... usw!

Ich möcht nochmal drauf pochen, dass ich das sehr wichtig finde, das in Ehren zu halten, was man 'besitzt', was man geniessen kann.
Ich bin dankbar für jeden positiven, angenehmen Augenblick. Auch wenn der ganze Tag beschissen war, und man am liebsten im Bett geblieben wäre, ein kleiner glücklicher Moment macht das Alles wieder gut.
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nebelige Zukunft

2006/05/29
| Comments: 1
Tags: No Tags available
Und schon in diesem Moment in dem ich dieses hier schreibe, in dem du dieses hier liest,
ist das erste geschriebene, bzw gelesene Wort schon wieder Vergangenheit.
Und wenn du das hier beendet hast, wirst du auch einen Bruchteil deiner Zeit beraubt sein.
Dafür möchte ich mich schon jetzt entschuldigen.
Doch da dies ein Bestandteil des Lebens, des Alltäglichen geworden ist, ist diese Entschuldigung nichtig.
Überlies sie einfach, denn auch sie ist schon Vergangenheit.
Das einzige was nicht Vergangenheit im Moment ist, ist die Erinnerung an sie.
Sie weilt jedoch nicht lange, weil sie für dich keine sonderlich große Bedeutung hat.
Doch vielleicht und nur vielleicht, wenn dem Schreiber die passenden Worte einfallen, wird der Gedankengang, der der Vergänglichkeit unterliegt, zur Erinnerung. Und hat die Möglichkeit somit zum Allgegenwärtigen zu werden, der Vergänglichkeit zu widerstehen.

Es scheint als ob die Vergangenheit mit der Zeit kooperieren würde.
Ohne Vergangenheit keine Zeit. Gäbe es keine Zeit, gäbe es keine Vergangenheit.
Das menschliche Empfinden von Zeit ist von ihrem Vergehen geprägt.
Die wohl markanteste Eigenschaft der Zeit ist der Umstand, dass es stets eine in gewissem Sinne aktuelle und ausgezeichnete Stelle zu geben scheint, die wir die Gegenwart nennen, und die sich unaufhaltsam von der Vergangenheit in Richtung Zukunft zu bewegen scheint. Dieses Phänomen wird auch als das Fließen der Zeit bezeichnet.

Das ist für jeden verständlich.
„Alle Erkenntnis fängt mit der Erfahrung an.“ sagte E. Kant schon.

Manchmal finde ich mich in einer schon fast kindlichen, starren Einstellung wieder.
Ich möchte einfach nicht akzeptieren, dass man täglich sich mit Dingen beschäftigt, für die man keinen effektiven Gebrauch findet.
Und doch stellt dies die meiste Zeit der Beschäftigung dar.
Und dann widerstrebt es mir zu akzeptieren, dass alles vergänglich ist.
Ich strebe an mich zu lösen, trotz dieser kindlich- menschlichen Eigenschaft.
Ich möchte loslassen können und einsehen können, dass nichts ewig ist.
Allein aufgrund der Erfahrung.
Wären alle Menschen und alles Sein jeher unsterblich gewesen, würde dieser Gedanke gar nicht erst auftauchen; er wäre weiterhin nicht wichtig.

Ich finde keinen Ausweg.
Und ich muss also verbleiben wie jeder hier, der weilt.
Ich verbleibe in der klaren Gegenwart, in der dunklen Vergangenheit und in der nebeligen Zukunft.
Und mein einziges hoffnungsvolles Ziel ist, das Aufrechterhalten meiner Vergangenheit durch die Verwahrung von Erinnerung. Wie auch immer...
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