Blog entries from category Fragen
Blog entries: 7. All Blog entries are sorted chronologically.
2007/10/10 | Comments: 11
Tags: No Tags available
Da sich hier doch viele junge Leute tummeln, möchte ich heute gern die Gelegenheit nutzen, um von unparteiischer Seite mal eine Rückmeldung zu bekommen und gegebenenfalls meine Ansicht über das, was erlaubt sein sollte, zu revidieren.
Es gab gestern bei uns eine recht heftige Diskussion mit meiner Tochter, die in der Regel für ihr Alter (jetzt 16) vernünftig und umgänglich ist. Abgesehen von den üblichen Stimmungsschwankungen und der Unsicherheit über sich selbst und was man wirklich will, gibt es mit ihr, anders als mit meinem Sohn (13 Jahre), wirklich keine nennenswerten Probleme. Entsprechend hat sie - aus meiner Sicht - auch viele Freiheiten, was Feten, Übernachtungen bei Freunden, Disco-Besuche etc. angeht.
Da ihre besten Freunde derzeit allerdings im Ausland sind, ist sie vor allem damit beschäftigt, sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen, der nun nicht mehr aus ihrem direkten Umfeld stammt, das ja mit zunehmenden Alter ohnehin immer größer wird.
Nun denn, am kommenden Montag wird von einem der hiesigen Gymnasien eine Abi-Fete in einer Lübecker Disco stattfinden. Die Erlaubnis dorthin zu gehen hatte sie bereits und auch die Zusage, dass sie den Schrieb bekommt, der es ihr ermöglicht, länger als bis 12 zu bleiben. Der Rest war noch ungeklärt, da ich nicht wußte, wer sonst noch dort sein wird bzw. welche Eltern möglicherweise nächtens noch fahren würden oder ob sie sich mit jemanden die Taxikosten teilen könnte. Für gewöhnlich ist in solchen Situationen zwei Uhr Limit, denn auch wenn ich eine Nachteule bin, irgendwann brauche selbst ich meinen Schönheitsschlaf bzw. werde ein zu großes Verkehrsrisko ;-)
Gestern kam sie nun mit der aus ihrer Sicht glorreichen Lösung an, dass sie mit einer ihrer neuen Bekannten (das Mädel hat sie vor zwei Wochen auf einer Fete kennengelernt, und ich habe es zweimal kurz gesehen) vor der Fete zu einem anderen noch flüchtiger bekannten Jungen gehen wollte, der für sie kochen würde. Danach wollten sie dann gemeinsam feiern gehen und hinterher bei ihm übernachten, weil ja keine Busse mehr führen und das doch so praktisch wäre und die Eltern ihrer Bekannten ihr die Übernachtung nur gestatteten, wenn Annika denn auch dort bliebe.
Mir fiel erst einmal die Kinnlade runter.
Nicht, dass sie nicht häufiger nach Feten schon bei Freunden übernachtet hätte, oder dass ich befürchtete, sie wollte sich sinnlos besaufen oder irgend einen Scheiß machen, den ich so nicht mitbekäme. Keineswegs. Aber bislang ist sie eben nur bei den Leuten geblieben, von denen ich mir auch ein recht gutes Bild machen konnte bzw. bei denen ich auch die Eltern kenne.
Als ich einwandte, dass ich das keinesfalls für eine gute Lösung hielte, weil ich den Jungen noch nie in meinem Leben gesehen hätte, ist sie total abgegangen. Was ich wohl für Vorstellungen von ihren Bekannten hätte, die wären total in Ordnung und viel besser als der Umgang den ihr Bruder pflegte, und sie würde sicher nicht mit dem Typen ins Bett gehen oder gar von ihm vergewaltigt werden und es wäre total gemein von mir, ihr und ihrer Bekannten den ganzen Abend zu vermiesen etc... Holla.
Ist es wirklich so unverständlich, wenn ich meine Tochter nicht bei jemanden übernachten lassen möchte, den ich gar nicht kenne? Ist der Abend verdorben, weil sie so gegen 3 Uhr zu Hause sein wird und nicht noch den Rest der Nacht mit anderen verbringen kann?
Wobei ich z.B. überhaupt nichts dagegen hätte, wenn ihre Freundin hinterher bei uns übernachtete, aber das kam ja nicht einmal als Idee auf...
Bin ich da zu altmodisch und gebe ihr nicht genügend Freiraum??
Eure Meinung interessiert mich wirklich!!
Danke. Read entry » |
Tags: No Tags available
Ich mache mir mal wieder Gedanken über Dinge, die eigentlich meine Sorge nicht sein sollten, und dennoch gehen mir manche Sachen einfach nicht aus dem Kopf, weil ständig damit zu tun habe und sie nach wie vor nicht verstehen kann.
Eine davon ist z.B., warum das mit der "Liebe" bei den jungen Leuten heute so extrem schwierig zu sein scheint.
Es ist ja nicht so, dass man früher nicht auch in den Traumtyp verliebt gewesen wäre, an den man im Leben nicht rankam, aber die Enttäuschung darüber dauerte nur eine Weile, dann kam wer Nettes anderes vorbei, lenkte einen ab... und irgendwann stimmte die Kiste dann.
Die Anfeindungen der Freundinnen verursachten doch eigentlich den größten Kummer, wenn man mal bei einem landen konnte, der ihnen auch gefiel ;-) Ansonsten hatte das Ganze letztlich über geraume Zeit einen eher spielerisch leichten Charakter, egal wie überzeugt man davon war, dass es "Liebe" wäre - und das war auch gut so.
Wenn ich heute auf meine Tochter und deren Freundinnen/Freunde schaue, dann ist das Bild für mich total verzerrt.
Die einen spielen eiskalt - insbesondere zu gern mit denjenigen, die diese Sache nun mal bitter ernst nehmen -, und die anderen lieben so mit Haut und Haaren, dass sie sich selbst dabei zerfleischen - natürlich immer die falschen ;-)
Halloho... was ist denn da los?
Klar möchte man gern den einen Menschen an seiner Seite haben, der nur für einen da ist (zumindest eine Weile lang ;-)), aber der wird scheinbar vor allem nach äußerlichen Kriterien ausgesucht und die sind gnadenlos.
Dass es auch andere geben könnte, die besser zu einem selbst passen könnten, dafür aber im Freundeskreis vielleicht nicht als der Renner angesehen würden - pah, nee, also nun wirklich nicht...
Selbst wenn es nur um Freundschaften geht (sind die unter Männern und Frauen tatsächlich dauerhaft möglich?? - eine Frage, die sich mir auch immer wieder stellt...), dann ist die Devise: Freundschaft ja - Probleme nein.
Auf die Frage, wie es einem bestimmten Freund ginge, von dem ich wußte, dass er psychische Probleme hat, kam nur die lapidare Antwort: "Och, keine Ahnung, mit dem machen wir nichts mehr, der ist ja sooo depri, dass der uns nur runterzieht, da können wir nicht drauf... "
Toll.
Gleichzeitig wundern sie sich dann aber, wenn ihnen selbst in "Tiefphasen" genau das gleiche Desinteresse entgegen schlägt.
Sind die nun alle so werbungs- und Soap-geschädigt, dass sie die Traumwelten nicht von der Realität unterscheiden können? Oder haben wir Eltern so viel falsch gemacht?
Wer erklärt mir das?? Read entry » |
Blog replies
- No related Blogs yet
Tags: No Tags available
Oh mann, ich weiß echt nicht, was mit mir los ist, aber ich vermute mal, dass in diesem milden Winter mein inneres Thermometer kaputt gegangen sein muss.
Seit das Wetter schön ist, und die Temperaturen über 13 Grad geklettert sind, friere ich eigentlich nur noch. Das ist doch nicht normal??!!!!
Ich, die ich sonst immer Hitze habe und auch im Winter nach Möglichkeit nicht mehr als einen Pulli anziehe, der Handschuhe, Schal und Mütze Fremdworte sind, der Schnee und Regen selten etwas anhaben können, ich friere nun bei 14 Grad und ziehe zwei Rollis übereinander an, um wenigstens halbwegs entspannt mit meinem Monster durch den Wald marschieren zu können... ??
Menno, da ist nach endlosen Regenzeiten mal ein bisschen sonniges Frühlingswetter, bei dem andere schon den ersten Sonnenbrand weghaben, und ich kann nicht mal in Top oder T-Shirt durch die Gegend laufen. Heul.
Hat vielleicht jemand von Euch ne Idee, wie ich mein Thermometer wieder "geeicht" bekomme??
Jedenfalls wünsche ich Euch allen einen rundum kuscheligen Sonntag ;-) Read entry » |
Tags: No Tags available
Hallo, Ihr Lieben.
Ich habe mal wieder eine persönlichere Frage, die mich ziemlich bewegt und hoffe, dass Ihr mir Eure Meinungen und Kommentare dazu nicht vorenthalten werdet.
Am Sonnabend hat meine Tochter mal wieder Abtanzball, und sie und ihr Freund hatten sich überlegt, dass es eigentlich die Gelegenheit wäre, endlich auch einmal eine Nacht gemeinsam verbringen zu können bzw. den Rest derselben.
Seit meinem Erstes Mal ?- Blog ist einige Zeit ins Land gegangen und die Verhütungsfrage inzwischen geklärt, soweit das halt zu klären ist.
Für uns stellt die Tatsache einer "gemeinsamen" Nacht kein Problem dar, da die Kinder ja auch sonst immer mal allein im Haus sind, und wir da keinen qualitativen Unterschied sehen.
Offensichtlich ganz anders verhält es sich bei den Eltern des Freundes. Jedenfalls kam Annika vor kurzem entrüstet nach Hause und erzählte mir, dass ihr Freund nicht bei uns übernachten dürfte, wegen des "Kuppelparagraphen". Seine Mutter befürchtete, möglicherweise angezeigt zu werden.
Dieses Argumemt klang in meinen Ohren für die heutige Zeit seltsam. Also habe ich mir den Gesetzesext rausgesucht und für mich den Schluß gezogen, dass der Paragraph 180 nicht greift, zumal wenn man das Jugendschutzgesetz hinzunimmt, das Jugendlichen ab 14 - bei elterlichem Einverständnis - eine freie Ausübung ihrer Sexualität zugesteht. Soweit, so gut.
Meine Tochter meinte, ich könnte mich ja mal mit der Mutter ihres Freundes in Verbindung setzen, damit es vielleicht doch klappte. Das habe ich abgelehnt. Ich denke, es reicht, dass wir es erlauben, zum Fürsprecher der Sache muss ich nicht auch noch werden, oder?? ;-)
Gestern abend fuhr ich nun Annikas Freund nach Hause und traf dort zufällig auf seine Mutter, die offensichtlich sehr gern über das Thema mit mir reden wollte. Also gut, warum nicht, auch wenn ich eigentlich viel zu müde war, um ein gutes Gespräch zu führen.
Es ging dann zum einen tatsächlich um die rechtliche Lage. Angeblich hat sie sich beim Jugendamt erkundigt, das ihr dringend davon abgeraten hätte, ihren Sohn bei uns übernachten zu lassen.
Wenn dem so ist, verständlich, dass sie sich Scherereien sparen möchte. An dieser Stelle hätten wir das Gespräch dann auch schon beenden können. Es ist ein "Nein" von ihrer Seite, das ich akzeptiere und respektiere und gut. Ganz davon abgesehen, dass es mich ja gar nicht betrifft. Außer, dass ich den Frust meiner Tochter darüber abbekomme, aber damit kann ich gut leben.
Doch das Gespräch ging weiter...
Ihr Sohn wäre noch nicht einmal in der Lage die Verantwortung für sich selbst zu tragen...
?
Mädchen dagegen wären ohnehin den Jungs voraus, und Annika machte einen deutlich reiferen und verantwortungsbewußteren Eindruck auf sie (sie hat Annika erst zweimal gesehen)
Außerdem verkomplizierte sich durch ihren bevorstehenden Frankreichaufenthalt die Angelegenheit sehr... da müßte man die Beziehung nicht noch unnötig vertiefen (das war zumindest der Sinn ihrer Worte)
Sie als Frau wüßte ja, wie ernst Frauen den ersten Freund in der Regel nähmen und wie vergleichsweise sorglos Männer damit umgingen. AHA???
Angst vor Komplikationen, Ansprüchen, Streitigkeiten, wenn die Sache auseinandergeht... alles nachvollziehbar - und doch, all das hängt doch nicht allein an der Übernachtung, oder??
Wie Menschen reagieren, wenn eine Beziehung auseinandergeht, kann doch niemand voraussehen. Sollte man deshalb von vornherein darauf verzichten eine einzugehen??
Ja, es wäre ihr ja auch bewußt, dass Sex eine große Rolle spielte, dem wollte sie sich gar nicht entgegenstellen, weil sie es nicht verhindern könnte, es aber quasi durch die eigene Erlaubnis zu legitimieren, dazu wäre sie wohl zu altmodisch...
Macht eine Übernachtung (der möglicherweise weitere folgen würden, klar) denn wirklich so einen großen Unterschied aus??
Dass ich es erlauben kann, bedeutet vor allem, dass ich die derzeitigen Gefühle der Kinder ernst nehme, auch wenn ich genau weiß, dass es wohl nicht für die Ewigkeit ist und welche Gefahren da lauern könnten.
Ist es nicht eine Art doppelte Moral, die sich da ausdrückt, nach dem Motto: "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" oder solange ihr es nur in den Büschen treibt, ist es allein Euer Bier?
Was meint Ihr?? Übersehe ich da was? Read entry » |
Blog replies
- No related Blogs yet
Tags: No Tags available
Hi, ich muss heute mal wieder ausführlich aus dem Nähkästchen plaudern, weil ich mich frage, ob das, was hier so zur Zeit unter den Mädels, die eigentlich "beste Freundinnen" sind, abgeht, inzwischen "normal" ist und ich mit hoffnungslos veralteten Vorstellungen von Freundschaft auf die Dinge blicke oder ...
Das Traumwetter und die Tatsache, dass ich ausnahmsweise einmal keine Zeit hatte sie zu fahren, veranlaßten am Dienstag selbst meine recht bequeme Tochter und unsere - im Radeln nicht zu geübte - Französin sich auf die Drahtesel zu schwingen, und die 15km zur Ostsee auf diese Weise zu überwinden. Sie hatten eine schöne Zeit und nicht einmal Muskelkater hinterher ;-)
Ermuntert durch diese positive Erfahrung wollte Debbie nun gestern nach Travemünde an den Strand, zumal abends dort auf einer großen Leinwand auch das WM-Spiel übertragen werden sollte, viele Klassenkameraden meiner Tochter auch dort sein würden und natürlich auch ihr großer Schwarm ;-))).
Mein Mädel hatte aber weder Lust schon wieder so weit zu radeln (ca 10km) noch solange dazubleiben, um dann im Dunkeln nach Hause zu müssen. So fußballbegeistert ist es dann doch nicht, trotz eifrig kickenden Freundes.
Also wurden die beiden besten Freundinnen gefragt, die auf jeden Fall nachmittags zum Baden auch dorthin wollten, ob sie Debbie nicht mitnehmen könnten, weil sie halt allein nicht hinfände. Kein Problem. Schön.
Wir hatten nur nicht ausgemacht, ob Debbie dann bis nach dem Spiel dortbleiben könnte oder vorher nach Hause käme, weil sie sich selbst noch nicht sicher war, was sie machen wollte.
Als wir von einem spontanen Besuch der Eisdiele zurückkamen, hockte Debbie ganz unglücklich vor unserer Haustür - nicht, dass wir ihr keinen Hausschlüssel gegeben hätten-, nur wo der wohl sein mag??
Es stellte sich heraus, dass die beiden Grazien, die Annika versprochen hatten, sich um Debbie zu kümmern, sich entschlossen hatten, das Spiel doch in Travemünde zu genießen. Debbie wollte das auch gern, doch als sie die beiden darum bat, ihr ein Handy zu geben, damit sie fragen könnte, ob das für uns ok wäre, rückten sie ihre nicht raus und sagten nur, dass sie das bestimmt nicht dürfe, und es ja nun für sie auch reichte und ließen sie mehr oder weniger allein stehen. ??
Zum Glück fanden sich wohl andere Jugendliche, die in unsere Richtung nach Hause fuhren und Debbie mitnahmen, wer weiß, wo sie sonst gelandet wäre?
Ich war erstmal platt und meine Tochter oberstinkig. Debbie wollte natürlich immer noch gern zu dem Spiel, und so fuhr ich dann die Mädels mit dem Auto noch mal hin ... sehr zur Freude der beiden Damen!!, die von Annika natürlich sofort zur Rede gestellt wurden und allerlei Ausflüchte machten, warum ihr Verhalten total korrekt gewesen sei. (Hallo? Merken die die Anschläge noch?)
Inzwischen waren auch die Jungs angekommen und da wenig Platz war, saßen die Mädel halt bei ihnen auf dem Schoß. Sinnigerweise hatte der Freund meiner Tochter ihre beste Freundin an ihrer Statt auf seinem sitzen... klar, damit dass sie noch aufkreuzt, war ja nun auch wirklich nicht zu rechnen. So ein Mist aber auch...
Nachdem Annika die nächste Gelegenheit genutzt hatte, den Schoß "zurückzuerobern", sprach ihre Freundin dann den ganzen Abend kein Wort mehr mit ihr... aha??
Sie ließ ihr Rad von der Mutter des anderen Mädchens mit nach Hause nehmen, blieb aber selbst noch da, obwohl ihre Heimfahrt von dem Moment an nicht mehr gesichert war.
Auch die Gelegenheit mit einem Freund und dessen Vater, die im gleichen Ort wohnen, mitzufahren, ließ sie ungenutzt verstreichen.
Dafür hatte sie aber keinerlei Probleme sich kackfrech und grußlos in unser Auto zu setzen, als sei es von Anfang an genau so geplant gewesen.
Natürlich gibt es auf der Autobahn genau bei ihrer Abfahrt eine Baustelle, so dass mein Mann schon fast bei uns zuhause war, ehe er dann wieder in ihre Richtung zurückgondeln konnte.
Er kochte vor Wut als er zuhause ankam. Verständlich. Aber das Mädel allein im Dunkeln stehen zu lassen, das hatte er nun doch nicht fertig gebracht.
Sie hat großes Glück gehabt, dass er gefahren ist. Ich hätte sie unter diesen Umständen zwar auch gefahren, aber absolut platt gemacht. Das steht mal fest.
So ein unfreundliches und selbstsüchtiges Verhalten einer "besten Freundin" ist mir noch nicht untergekommen.
Über die Geduld und den Langmut meiner Tochter kann ich nur staunen.
Aber wahrscheinlich hat sie halt die Gutmütigkeit (Blödheit??) von mir geerbt, die Freunden erst mal nichts Schlechtes zutraut??
Manchmal wünsche ich insgeheim, dass Annis Befürchtung ihre Freundin könnte hinter ihrem Rücken etwas mit ihrem Freund anfangen, sich bewahrheitet, dann wäre endlich Ruhe.
Ich weiß, ich bin gemein. Aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende... und die Erkenntnis, dass da mit wirklicher Freundschaft nicht viel ist, wird kommen... oder mein Bauchgefühl ist kaputt ;-)
Oder liege ich doch völlig neben der Spur?? Read entry » |
Blog replies
- No related Blogs yet
Tags: No Tags available
Die Zeit unserer Austauschschülerin hier läuft mit ganz großen Schritten aus.
Am 17. Juni geht ihr Flieger nach Hause und darüber ist Déborah nicht gerade glücklich.
Es ist ein seltsames Gefühl für mich mitanzusehen, dass ein Kind sich nach so langer Zeit nicht auf sein Zuhause, seine Freunde, seine gewohnte Umgebung freut.
Mit ihrer Abreise rückt aber auch der Aufenthalt meiner Tochter in Frankreich in greifbare Nähe. Ende August wird sie dann weg sein.
Bisher war das alles nur ein tolles, großes Abenteuer für sie, und selbstbewußt wie sie ist (bzw. nach außen zu sein scheint), war sie sich sicher, dass sie diesen Aufenthalt ohne große Schwierigkeiten meistern wird.
Nun aber beginnen die ersten großen Bedenken in ihr zu keimen.
- Was wird sein, wenn sie wiederkommt?
- Wird sie den Anschluß in der Schule ohne Schwierigkeiten schaffen können, es ist immerhin die 10.Klasse, die auf dem Programm steht.
- Werden ihre Freundinnen noch Freundinnen sein?
Und am wichtigsten natürlich: wird ihr Freund sie noch lieben und ihr treu gewesen sein??
Sie ist hin- und hergerissen und fühlt die Angst davor wegzugehen, weil ihr nun bewußt geworden ist, nicht mehr in das zurückkehren zu können, was sie verlassen hat.
Ich würde ihr gern helfen, die Ängste nehmen, sie unterstützen, aber ich kann ja nur für uns als Familie sprechen und nicht für die anderen Menschen.
In ihrem Alter sind Veränderungen doch an der Tagesordnung und niemand könnte jetzt sagen, was in einem Vierteljahr sein wird, selbst wenn sie hier bliebe.
Doch das ist natürlich kein Trost.
Vielleicht hat der ein oder andere von Euch seine Erfahrungen mit einer ähnlichen Situation gemacht?? Read entry » |
Blog replies
- No related Blogs yet
2006/05/25 | Comments: 10
Tags: No Tags available
Durch das Telefonat mit meiner Mutter und die dabei entstandene "Diskussion" bin ich ins Nachdenken gekommen und muss Euch einfach mal fragen, wie Ihr wohl den Begriff "Geschenk" definieren würdet??
Für mich ist ein Geschenk etwas, das man einem anderen Menschen gibt, um ihm eine Freude zu machen und es können durchaus Sachen sein, die man selbst überhaupt nicht toll findet, hauptsache der andere hat Spaß daran.
Es hat sich eingebürgert zu bestimmten Anlässen (Geburtstag, Weihnachten etc.) generell Geschenke zu machen, was mir mitunter ziemlich auf den Keks geht.
Und dann gibt es die Momente, in denen einem etwas begegnet, was einen an den anderen erinnert und wovon man genau weiß, dass der andere sich darüber freuen wird. Diese spontanen Geschenke ohne "Grund" finde ich persönlich am schönsten.
Nun fragte meine Mutter mich vor geraumer Zeit, was ich wohl mit dem Geld machte, wenn sie mir 500.- Euro schenken würde.
Hm.
Solche Fragen sind bei ihr extrem heikel, denn erstens tut sie es eh nicht, also brauche ich darüber gar nicht erst nachzudenken und zweitens will sie meist etwas Bestimmtes hören.
Ich antwortete also zunächst ausweichend, dass ich es so nicht wüßte, aber mir fiele sicher noch ein guter Verwendungszweck ein.
Ob ich mir nicht was Schönes für die Wohnung kaufen wollte (sie findet unsere Einrichtung recht geschmacklos)??
Nöö, daran hätte ich sicher zuletzt gedacht, zumal das, was mir gefiele/fehlte, für 500.- sicher nicht zu kaufen wäre ;-).
Und dann ist mir rausgerutscht, dass ich es toll fände, mir mit dem Geld ein nettes Wochenende mit meiner besten Freundin zu machen. Sie wohnt leider nicht in meiner Nähe, unser Kontakt ist auf E-Mail und Telefonate beschränkt, und wenn wir uns denn dreimal im Jahr sehen, hängen immer die ganzen Familien mit dran.
Nicht, dass das nicht auch schön ist, zumal sich alle supergut verstehen, aber so ein Weiberwochenende ganz für uns in netter Umgebung und ohne hausfrauliche Verpflichtungen wäre einfach geil.
Tja.
Gestern nun erinnerte sich meine Mutter plötzlich an dieses Gespräch und hielt mir vor, wie taktlos, gefühllos und gemein es von mir war, das zu sagen. Ehe sie mir für so etwas Geld gäbe, schmisse sie es lieber in den nächsten Fluß.
??
Hat der Schenkende ein Recht Bedingungen an sein Geschenk zu knüpfen?
So stelle ich mir Schenken jedenfalls nicht vor.
Was meint Ihr? Read entry » |
Blog replies
- No related Blogs yet
|
|
Guests: 19 und Du 
|