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All Blog entries from category Gedanken

Blog entries: 15. All Blog entries are sorted chronologically.

Gefahr

2008/03/28
| Comments: 11
Tags: No Tags available
Was für ein Mensch Du bist!
Staunend nahm ich wahr:
Du bist so klar,
doch gleichzeitig auch sonderbar.

Dein Blick ist offen,
Deine Worte sind es auch,
welch Seltenheit in meiner Zeit.

Ganz geradeaus, die Schale hart,
und doch
im Inneren geborgen -
Dein Herz so zart
zeigt sich in Deinen Augen.

Das Ziel im Blick
mit festem Schritt ohne zu zögern,
weichst du
um ihretwillen weit zurück
hinter die selbstgezogenen Linien.

Ich schau nur zu.
Belustigt erst, dann interessiert
und warte ab,
was noch passiert.

So reif bist Du,
und Dein Ideal ist hoch,
nie wird sie es erfüllen;
sie spielt ja noch.

Enttäuschung, Rückzug,
kein Schritt weiter.
(wohl weil Du sonst
an Dir zerbrichst)
Klirrender Frost vereist die Fronten...
was schade ist,
denke ich.

Ich sehe Deinen tief
zu ihr geneigten Kopf
und wie ein sanftes Streicheln,
ruht Dein Blick auf ihr.

"Himmel, nein!",
entfährt es mir.

"Lauf, solang´ Du laufen kannst,
noch bist Du frei!
Wenn sie Dein Herz
in Händen hält,
ist es vorbei!!"
sagt mein Verstand.

Mein Herz jedoch, das widerspricht:
"Was aber ist,
wenn ihr NEIN
ein VIELLEICHT meint,
das eigentlich ein JA ist,
von dem sie selbst nichts weiß?"

Das ist es,
was Du hören willst.
Da hat das Herz auf Herz gebaut.

Was immer geschehen wird
oder auch nicht,
ich will nicht sehen,
wie Dein Herz
in dieser Falle
zerbricht.

Es gibt so wenige von seiner Art.
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Momentaufnahme

2008/03/28
| Comments: 1
Tags: No Tags available
Tiefschwarz die Nacht
und blutrot mein Verlangen.
So eisern hielt ich einst die Wacht;
wie hat es angefangen?

Kein Dieb war es zu später Stunde,
der das Geflecht so jäh zerbiss,
nur jener unerhörte Riss
auf ungewohntem Grunde.

Warum so blind, so taub, so stur,
leugne ich seine Kraft,
wenn er so leicht es schafft,

dass ich der Laune der Natur
mich lüstern nur ergebe
und meine wüsten Träume lebe?
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Deinetwegen

2008/01/04
| Comments: 3
Tags: No Tags available
Deinetwegen
mache ich mir Gedanken,
die nichts austragen
sondern nur
die Kluft zwischen uns vergrößern.

Deinetwegen
regen sich plötzlich Zweifel
an allem,
was bisher Gültigkeit besaß.

Deinetwegen
gehe ich traurig und still
durch die schönste Landschaft
als wäre ich blind.

Deinetwegen
wäre ich gern ein Zauberer,
der Todessehnsucht
in Lebenslust verwandeln könnte.
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Unterwegs

2007/10/10
| Comments: 4
Tags: No Tags available
Noch habe ich mich von den Sommerferien nicht richtig erholt, da stehen bei uns auch schon wieder die Herbstferien vor der Tür... brrr.
Die Herbstzeit stimmt mich leicht nachdenklich, und so gibt es in diesem Falle als "Quintessenz" mal wieder ein Gedicht.
Ich bitte um Eure großmütige Nachsicht, dass mir kein anderer Wiedereinstieg in den Sinn gekommen ist! ;-)

Unterwegs

Guten Mutes ausgelaufen,
die rechte Karte in der Hand,
meiner Sehnsucht Ziel bald zu erreichen,
dafür schien sie der Garant.

Die Segel blähten sich im Wind,
nichts war dieses Mal mir Schrecken
und unbefangen wie ein Kind,
das Zweifel nicht beim Namen nennt,
wollte ich meinen Schatz nur heben,
um ganz zu sein und ganz zu leben.

An seiner Statt rinnt durch meine Hände Sand,
mein Schiff zerschellte nämlich, unbekannt
woran.
Nein, ich will´s auch nicht wissen,
denn klein und unglücklich
sitze ich an einer fremden Küste
und wundere mich.
Gern würde ich jammern oder klagen,
indes, ich hab ja selber schuld,
führten doch mein Unbehagen
und die jähe Ungeduld
mit mir selbst mich auf diese Reise
im hehren Trugschluß, sie wär´ weise.

Verängstigt,
rühre mich nicht weg,
komme langsam zu Ruhe an diesem Fleck,
richte mich bedächtig ein,
ja, hier wird mein Zuhause sein
für immer und ewig...
doch später, wenn grad ich heimisch bin,
treibt´s mich wieder sonstwo hin.
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Vorsicht, lyrisch ;-)

2007/02/02
| Comments: 0
Tags: No Tags available
Der Vollmond scheint mal wieder meine poetische Ader rausgekitzelt zu haben, aber vielleicht waren es auch nur die jüngsten Alltagserfahrungen, die mich umtrieben... hoffe, Ihr überlebt´s Lesen...


Bitte an Dich

Bitte, bitte, lass mich ein,
nur einmal will ich bei Dir sein.
Dein finsteres Reich leise betreten,
fürchte mich nicht vor Deinen Nöten.

Dein Gruselkabinett, lass es mich sehen,
will Deine Ängste und Dich verstehen.
Schon lange treibt mich die Sorge um,
das Wesentliche zu versäumen
und die Erlösung nur zu träumen,
bleibst Du noch länger stumm.

Mein Herz schlägt wild bei dem Gedanken,
es gäbe plötzlich keine Schranken
mehr zwischen Dir und mir.
Deine Seele ist wie ein scheues Tier,
stets auf der Flucht vor jeder Nähe...
doch konnte ich sie im Traum berühren
und ihre Trauer und Sehnsucht spüren.
Wenn nur Dein Ich sie einmal wirklich sähe!

Verkriech´ Dich nicht, schließ´ Dich nicht länger ein,
lass Dich jetzt von mir befreien.
Keine Schatten sollen Dich betrüben.
Ja, wir müßten lange üben,
bin ja selbst auch ungeschickt
zu wissen, wie das Leben tickt.
Doch manchmal spür´ ichs in den Ohren,
fühle es brausen und rumoren
mit jeder Faser meines Seins -
Dein Leben ist noch lange keins.

Bitte, lass mich Deine Narben schauen,
mit Küssen will ich sie bedecken,
vor mir sind sie nicht zu verstecken.
Lass mich das Eis von Deinem Herzen tauen,
gib Dir die Blöße... - bleibst nicht lange kalt,
denn ich werde Dich weich und warm umhüllen.
Verzichtest Du auf die Gewalt,
kann ich Dein Verlangen stillen.

Bitte, bitte lass mich ein,
ich werde immer in Dir sein.
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1.) Fremdling ;-) from annianbi

Das Wesen von Beziehungen?

2006/10/11
| Comments: 1
Habe heute gerade meine Lektüre von Frank Schätzings "Lautlos" beendet. Wie "der Schwarm" aus meiner Sicht ein äußerst spannend geschriebenes und lesenswertes Buch.
Dabei bin ich über eine Stelle gestolpert, in der der Autor seinen Hauptcharakter über das Wesen von andauernden Beziehungen nachdenken läßt, weil der gerade dabei ist, sich zu verlieben.

Dabei charakterisiert er es folgendermaßen.

Zitat:

"Jedes Mal aufs Neue hatte er sich gefragt, warum nicht alles aus Anfängen bestehen konnte, aus beliebig gedehnten ersten Malen? Er hatte die flüchtige Natur des Lichts gezähmt. Warum konnten Liebesgeschichten nicht im Beginn verharren, konnte man ihr Fortschreiten nicht abbremsen wie Photonen? Warum unterwarfen sich Gefühle nicht der Physik? Das Chaos gebar den Augenblick, die Attraktion, die Reise ins Unbekannte, die Außerkraftsetzung von Regeln und Formen. Hierin lag etwas Großartiges. Aller Verbindlichkeiten ledig vollzog sich Einzigartiges, nie Dagewesenes, ungemein Elektrisierendes. Wie aufregend war es, Amerika zu entdecken! - Wie zäh und freudlos, es zu besiedeln!
Was folgte waren gemeinsam verbrachte Stunden wie Perlen auf einer Schnur, sauber aufgereiht, von zunehmender Häufigkeit und Regelmäßigkeit. Man bemächtigte sich der Zeit des anderen und damit seiner Lebensumstände und seiner Person. Statuten wurden aufgestellt, feste Tage, an denen man sich sah und anderes dafür einschränkte. Dem Außergewöhnlichen folgte das Gewöhnliche. Es begann die zementartige Verdichtung zu dem, was sich irgendwann Beziehung nennen würde und mit dem Fortissimo des Auftakts nicht wesentlich mehr zu tun hatte als das repetetive Verstreichen von Minuten mit dem Urknall. (...)
War es nicht genau das, was ihn immer abgestoßen hatte? Wie aus einer wilden, explosiven Leidenschaft ein domestiziertes Feuerchen wurde, auf dem der Alltag dahinköchelte. Wie der eine versuchte, dem anderen all das abzugewöhnen, weswegen er sich in ihn verliebt hatte. Feste Beziehungen liefen dem Wesen der Faszination zuwider. Das war so. Der andere begann, darüber zu befinden, was für einen wichtig war und was nicht. Man möblierte sein Leben, der andere möblierte es um. Er richtete sich so lange in der Persönlichkeit des Partners ein, bis er sich wohler darin fühlte als der ursprüngliche Bewohner. Der freie Geist verendete im Wir.
Ja, wir fahren gern in die Berge. Nein, wir gehen nicht gern auf Partys. Ja, wir lieben dieses Auto. Nein, diese Partei wählen wir nicht. Der Film hat uns gefallen. Das Buch hat uns weniger gefallen. Wir gehen jetzt nach Hause, es ist spät genug. Wir finden, wir meinen, wir sind der Ansicht, dass...
Nicht wahr, Schatz?"

Tja und seit ich diese Stelle gelesen habe, läßt sie mein Denken nicht mehr los. Ist es so? Ist es nicht so?

Was meint Ihr??
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Septembersonne

2006/09/25
| Comments: 1
So unerwartet reich
an goldenem Sonnenlicht;
wäre gern genau so weich,
doch ich bin es nicht.

Zuviele Fragen ungeklärt,
die Antworten längst nichtig.
Zuviel Geheimnis, das noch gärt
und nie mach´ ich was richtig.

Ich irre hin und her,
ergebe mich den Strahlen
und frage wieder, wer ich bin,
durchleide alte Qualen.

Einen Schritt vor und zwei zurück,
kann nichts dagegen machen.
Wenn es nicht so traurig wär´,
würde ich darüber lachen.

Soll ich denn nur noch stille stehen,
nicht einen Schritt mehr weiter gehen?
Käme ich dann vielleicht ans Ziel
zu wissen, was ich wirklich will??
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Kommunikation

2006/07/14
| Comments: 2
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Ein klares Wort zur jeder Zeit,
die "Wahrheit" immer auf der Zunge,
das Leben echt und ungeschminkt
trägt mich so weit...

Mein klares Wort auf Deine Frage
verkommt zu einer bloßen Klage,
weil Du es nicht verstehen kannst
und mich in eine Ecke bannst.

So stehe ich da,
könnte den ganzen Kosmos füllen
mit meinem klaren Schweigen,
oh, wäre es mir nur zu eigen!

An seiner Statt verlier´ ich mich
im unbedachten Wollen,
der Worte Sinn den Weg
in Dein Gehirn zu ebnen.

Doch schlimmer nur und wüster
verwirrte er sich sogar mir,
gefangen in den Fadenworten
hänge ich nun hier.

Ganz ohne Schere wird´s nicht gehen.
Wo bleibt der Sinn,
wo das Verstehen?
Verloren wohl für dieses Mal.

Ein klares Wort zur falschen Zeit
bringt manchmal Streit.

Mein klares Wort wird wiederkehren
in anderem Gewand,
dass seine Wahrheit
Dich erreicht.
Vielleicht.
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Liebe

2006/06/20
| Comments: 2
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Immer wieder auf der Suche
nach mir
doch nur in seltenen Momenten
ganz eins.

Glückseliger Zustand, so leicht zersprengt
in Einzelteile.
So wird mir immer wieder fremd
mein Selbst.

Ich hänge fest im Hier und Jetzt
ohne Ziel
manchmal strampele ich heldenhaft
doch vergeblich.

Der Spiegel zeigt ein unbekanntes Bild ganz
ohne Ähnlichkeit.
Was sich im Äußeren verändert, bleibt
Innen unbekannt.

Wärest nicht Du mit Deiner Liebe
um mich,
so ginge ich mir selbst wohl
ganz verloren.

"Schau nur, wie ich Dich sehe",
flüsterst Du.
Verwunderte Frage darauf: "So schön
bin ICH?"

Dein Herz lacht leise über
meine Zweifel
und in diesem Lachen, unbegreiflich, erkenne
ich mich.

Ich liebe Dich!
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Grenzgang

2006/05/30
| Comments: 3
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Ich kannte Dich nicht,
bis kurze Momente der Anwesenheit
Dich nachhaltig in meine Gedankenwelt katapultierten.
Soviele Gedanken, von denen Du nichts ahntest.

"Er hat einen Flachmann mit Whiskey" -
in Deinem Alter??
Okay, mein Apfelkorn beim Reiten war auch nicht besser...

"Er hat Probleme mit seinem Selbstbewußtsein..."
Wer hat die nicht?
Die Sensiblen haben sie immer.

"Es geht ihm besser"
Meine Gedanken schlafen ein.
"Er ist aufmerksam, hilfsbereit und so gut erzogen."
Aber was sagt das über Dich??

In die vordergründige Stille hinein
hallte Dein furchtbarer Schrei.
Alle, die ihn hörten, sind geschockt,
aber hilflos.

Mein kläglicher Versuch der Kommunikation,
dabei bleibt es.
Zu klar die Schranken Deines Ich.
Deine Angst schlägt mir auf den Magen.
Dennoch wage ich mich vor
in Regionen, die mir nicht offenstehen.
Noch nicht?

Ich sollte es lassen?
Dieser Rückzug käme mir wie eine Niederlage vor,
deren Opfer wir beide wären.

So fremd und doch vertraut ist mir das,
was in Dir vorgeht,
und ich weiß,
es ist noch nicht vorbei...

Manchmal sehe ich tiefer,
manchmal bilde ich es mir auch nur ein.

Wo liegt der Schlüssel,
Dich zu befrei´n??
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Schweigen

2006/05/18
| Comments: 3
Tags: No Tags available
Schweigen

wenn all meine Worte
nicht ausreichen
um zu erfassen
was Wesentlich ist

und alles
was mir bleibt
nur stilles Lieben ist

wenn das Leben
sich meinem Zugriff entzieht
dann bleibt einzig

Schweigen ?

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Leben

2006/05/16
| Comments: 4
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Wird immer nur Wirrnis sein
rings um mich her?
Wird das Glück stets mich fliehen
und niemals verweilen?
Was einst kraftvoll und gut war,
liegt schal, brach und leer.

Wieder im Widerstreit all meine Seiten
deren keine ich lassen kann.
Oh ja, es wird mich zerreissen!!
Oder - gewöhne ich mich doch noch daran?

Die Zeit, sie flieht
so Vieles ist noch ungetan
Gedanken für die Ewigkeit
eilen meinem Tun voran.
Was heute wahr ist morgen falsch,
wer ahnt, wohin ich treibe?
Das Leben immer nur als Traum gelebt -
wenngleich als Traum der Wirklichkeit -
verhaftet jetzt an Raum und Zeit.
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Moment

2006/05/15
| Comments: 4
Tags: No Tags available
Für Dich

Nie wirst Du
all die Worte lesen,
die ich nicht finden kann,
weil sie, wie eine Seifenblase,
nur einen Moment lang brilliant schillern,
ehe sie lautlos zerplatzen,
unwiederbringlich.

Wohl spürte ich den Blick,
den Druck Deiner Hand,
einen Bruchteil zu lang
um bedeutungslos zu sein.
Ich frage mich:
war es nur meine Phantasie
oder doch Realität?

Träumtest Du diesen Sekundenaugenblick
mit mir
oder warst Du in Gedanken
längst woanders?

Es bedürfte mehr magischer Momente,
um Raum zu schaffen
für dieses Erleben.
Doch dann verlöre das alles
wohl seinen Reiz.
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Standpunkt

2006/05/12
| Comments: 0
Tags: No Tags available
Stillstand

Je mehr Bewegung ich mir verschaffe,
desto intensiver trete ich
auf der Stelle.


Fluchtpunkt

Je mehr ich nach mir selbst suche
in desto größere Ferne
flüchte ich


Standpunkt

Wenn ich nun stehenbleibe
und nur schaue,
werde ich dann Wurzeln schlagen,
die mich mit mir verbinden?
Wird dann die Suche ein Ende haben
und es beginnt das Finden?


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Selbst-los

2006/04/26
| Comments: 0
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Leise rinnt
doch unaufhörlich der Regen
wie jeder Tropfen Bluts,
der meinem Herz entwischt.
Schon fühle ich
die klirrende Kälte,
das Erstarren
und wundere mich lautlos.

Mein Leben läuft
auf glatten Schienen
gerade durch gelobtes Land.
Woher dann wohl
diese kleine Wunde stammt,
die mich am Ende
sicher übermannt?

Bin ich es selbst?
Ist es das Leben?
Vergangenheit,
Zukünftigkeit,
lassen sie denn niemals
meine Wandlung zu?
Aber wenn doch...
warum, wohin, wozu?

Kann diese Wandlung dann
wirklich auch Heilung sein?

Sagt,
ist es ein Wahn
oder unabänderliche Realität,
dass man sich selbst
so leicht verloren geht?
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