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All Blog entries from category Miscellaneous

Blog entries: 30. All Blog entries are sorted chronologically.

Armut anderer Art

2008/06/06
| Comments: 2
Blog reply on: versteckte armut from benzin
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Die von benzin beschriebene Armut wird in unserer Gesellschaft wohl nur zu gern verleugnet; vielleicht auch deswegen, weil es keine einfachen Lösungswege gibt?
Mir jedenfalls fallen keine ein, was genauer betrachtet eigentlich schon ein Armutszeugnis ist.

Aber mir ist in dem Zusammenhang etwas eingefallen, was ich neulich erlebte, und was eine ganz andere Armut zeigt, die mich nicht weniger betroffen macht, als wenn alte Menschen es nötig haben, die Abfalleimer nach etwas Brauchbarem durchsuchen zu müssen...

Ein ganz normaler Freitagabend bis auf die Tatsache, dass ich vergessen hatte Brot zu besorgen, was aber für das Abendbrot meines Holden unerlässlich ist.
Da die Bäcker in Reichweite schon geschlossen haben, werfe ich also mein Auto an und zuckele zum nächstgelegenen Famila-Markt, um den Mangel zu beseitigen. Klar bin ich in Zeitdruck und ärgere mich über mich, dass ich die Vorräte nicht beizeiten kontrolliert habe.
Der kürzeste Weg ist normalerweise nicht stark befahren und recht idyllisch, so bin ich ein wenig erstaunt, dass direkt vor mir mindestens fünf andere Fahrzeuge ebenfalls in meine Richtung wollen.
In Gedanken damit beschäftigt, was ich wohl mache, wenn unser Lieblingsbrot ausverkauft sein sollte, nehme ich dennoch schon recht früh eine Gestalt am rechten Straßenrand wahr, der unbefestigt und dank der Witterung ziemlich mullig ist.
Ich richte mich mehr instinktiv darauf ein, dass die Kolonne vor mir abbremsen wird, aber nichts dergleichen passiert. Einer nach dem anderen fährt vorbei, obwohl ganz klar ersichtlich ist, dass da ein Mensch mit seinem Fahrrad gestürzt sein muss und sich gerade ziemlich mühsam aufzurichten versucht.
Gut anhalten kann man direkt an der Stelle nicht, also fahre ich ein Stück weiter, stelle mein Auto sicher ab - ist bei mir gar nicht so selbstverständlich, wenn ich spontan anhalte ;-) - und gehe zurück.
Es stellt sich heraus, dass es eine alte Frau ist, die in dem weichen Sand weggerutscht war und zu Fall kam. Das Fahrrad liegt auf ihr drauf und sie kann aus eigener Kraft nicht sich selbst und das Rad anheben. Ich helfe ihr, suche ihren Schuh, der bei der Aktion im Laub verloren gegangen ist und frage, ob ich sie nach Hause begleiten soll.
Gottseidank ist sie recht weich in der Böschung gelandet und hat sich nicht verletzt. Nein, sie wohne gleich um die Ecke und schöbe nun den Rest des Weges nach Hause.
Alles in allem eine Aktion, die mich knapp fünf Minuten kostete, die Frau aber war dankbar und froh, dass ihr jemand geholfen hatte.

Natürlich ist mir klar, dass das Ganze auch anders hätte aussehen können, aber ist das schon Grund genug, so zu tun als sähe ich den Menschen in Not vor meiner Nase nicht?

Dass kein anderer auf die Idee gekommen ist, wenigstens Hilfe anzubieten, fand ich jedenfalls erschreckend und sehr "arm".
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de vrouwvenbumper ;-)

2007/11/24
| Comments: 0
Blog reply on: Frauenstoßstange - pah !!!! from tweety
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Nach dem Lesen von tweetys Blog habe ich mal den Begriff "Frauenstoßstange" bei Google eingegeben, neben einem Hinweis auf ihren Blog fand sich dann nur noch nachstehendes Video.
(Kann es also sein, dass dieser andere Begriff für die Einparkhilfe gar nicht so gebräuchlich ist??)

Jedenfalls ist mir diese Version da deutlich lieber als nerviges Gepiepse im Auto, auch wenn Spuren zurückbleiben mögen. Ein Auto ist schließlich ein Gebrauchsgegenstand ;-)


vrouwenbumper
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schlimmer geht immer ;-)

2007/11/02
| Comments: 1
Blog reply on: Deppenapostroph: Das Leopold's from slayer
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Ich kann Slayers Entsetzen über den Deppenapostrophen wirklich sehr gut verstehen, wuchert und blüht er inzwischen wirklich beinahe an jeder nur denkbaren Lokalität.
Als ich jüngst in meinem Heimatörtchen - dem schönen Wildeshausen, wo die Welt noch in Ordnung ist, grins - weilte, war ich total geschockt, dass selbst eine der altehrwürdigsten Apotheken dort sich inzwischen mit dem verblödenden Strich ziert: "Jacobi´s Apotheke". Wenigstens die sollten es doch besser wissen??
Ich befürchte, das abgetrennte Genitiv-s werden wir wohl nicht mehr los, aber mein "Prunkstück" in Sachen sprachlicher Verwahrlosung ist nach wie vor folgender Aufsteller vor einem hier bei uns total angesagten und qualitativ wirklich sehr guten Restaurant, der einen ganz anderen Schluß auf das Niveau desselben nahelegt. So was könnte mich von einem Besuch abhalten, weil mir da glatt der Appetit vergeht!
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zufälliges Fundstück

2007/10/16
| Comments: 1
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Dass wir in Deutschland ein Problem mit zuvielen Schildern haben, ist hinlänglich bekannt. Das folgende Beispiel fand ich aber unwiderstehlich und wollte es deshalb gern mit Euch teilen ;-)
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Meine große Mutprobe ;-)

2007/05/23
| Comments: 2
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Ich weiß, wenn ich erzähle, worin sie bestand, dann lacht Ihr Euch kaputt und fragt Euch, wie ich wohl überhaupt so alt werden konnte, wenn ich so ein Schisser bin...
Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung!

Jedenfalls treiben mir unbekannte Situationen bzw. welche, bei denen abzusehen ist, dass ich sie durch mein Verhalten überhaupt nicht beeinflussen kann, sofort den kalten Panik-Schweiß auf die Stirm.
Da ich dieses Gefühl nicht besonders gut leiden kann, suche ich es halt so oft es nur geht zu vermeiden.

Zu diesen Sachen, um die mich doch sehr gern drücke, gehörte bis HEUTE auch die Fahrt zum TÜV.
Seufz.
Aber nachdem mein kleiner grüner Frosch nun schon seit einem guten Monat überfällig war, und Männe es einfach nicht geschafft hatte, sich während seiner doch recht reichlichen freien Tage wie versprochen tatsächlich dafür Zeit zu nehmen, um mir diese Unannehmlichkeit zu ersparen (ich gehe schließlich auch immer ans Telefon, damit er nur ja nicht sprechen muss ;-) ), blieb mir keine andere Wahl mehr. Ich wollte keinesfalls Gefahr laufen, Strafe zahlen zu müssen, und da die "Staatskarrosse" immer mit dem Herrn des Hauses unterwegs ist, hätte es ja nur mich treffen können. Das wäre erst peinlich gewesen... oh ne.

Da nun außerdem heute morgen hier zuhause ohnehin schon alles quer gelaufen war (es fing damit an, dass ich um Fünf aufstehen mußte, weil der Göttergatte für einen Tag nach Nürnberg muss, dann galt es ein unglückliches Kind mit Magenkrämpfen zu heilen, das so erst zur dritten Stunde in die Schule kam, weiterhin einen aufmüpfigen Hund zu bändigen, der gern eine Runde raufen wollte, wodurch das so nett geplante zweite Frühstück mit einer Freundin dann aus Zeitmangel - ich war viel zu spät dran - ausfallen mußte), rang ich mich zu der Ansicht durch, dass es nun nicht mehr schlimmer kommen könnte, also konnte mich nicht mal mehr der TÜV schrecken. Einmal ist schließlich immer das erste Mal, das gute Hutschefidel war ja gerade erst für viel Geld in der Werkstatt und überhaupt...


tja, und überhaupt war das Ganze am Ende so locker, so entspannt und überhaupt nicht schlimm, dass ich mich im Nachhinein frage, wovor ich eigentlich so eine Angst hatte...??
Dass ich am Ende diese Rieseneinfahrt nicht treffe? Dass ich rechts und links verwechsle, nicht weiß wo die Nebelleuchten angehen, die Motorhaube nicht aufbekomme, das Bremspedal nicht finde oder wie? Hallo?
Ich bin zwar echt nicht streßresistent und in mich hineingucken hätte auch keiner dürfen, aber ich habe das natürlich alles geschafft.

Was aber viel wichtiger ist, mein kleiner grüner Kaktus, ähm nein, Frosch natürlich, der hat jetzt seine neue Plakette und darf weiter rumhüpfen!!
Gut okay, ich gestehe, die Nebelleuchten müssen eingestellt und die Blinkerglühbirnen sollen gewechselt werden... ja klar, noch innerhalb eines Monats... sicher... mh... wenn sich denn mein Männe erbarmt ;-)

Ich bin jedenfalls stolz auf mich!*
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Neuzugang

2007/04/12
| Comments: 2
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Eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass es so schnell gehen würde, aber wir haben heute unsere Familie nun doch wieder um ein Mitglied erweitert. So ein leerer Hamsterkäfig ist einfach ein zu schrecklicher Anblick.
Nachdem selbiger gründlichst für einen möglichen Neuankömmling vorbereitet war, habe ich mich mit Sohnemax auf den Weg gemacht, die Tierhandlung unseres Vertrauens aufzusuchen.
Natürlich im dicksten Feierabendverkehr, prima, denn solche Aktionen liebe ich besonders.
Als wir dann endlich dort ankamen, stellte sich außerdem heraus, dass Hamsterweibchen derzeit nicht zu haben waren, bis auf ein ganz weißes, das meinem Sohn aber nicht gefiel.
Also haben wir halt die Männchen in Augenschein genommen. Da wir nicht sicher waren, ob es wieder ein Zwerg werden soll oder nicht, haben wir auch die vorhandenen Pandahamster angeschaut, aber die waren so vergretzt, dass wir uns nicht dazu entschließen konnten. Ist schon spannend zu sehen, wie wehrhaft diese kleinen Tiere sein können ;-)
Am Ende ist es dann ein relativ helles Dschungaren-Männchen mit einer ganz zarten grauen Zeichnung geworden, das einen recht chilligen Eindruck machte.
Hier zuhause im Käfig stellte sich dann heraus, dass er ein echter Kletterkünstler ist, haha. Flugs saust er an den Gitterstäben hoch, um sich dann (zu faul oder zu dumm?? um wieder runterzuklettern) einfach von oben fallenzulassen.
Das war nach der vorsichtigen Hamsterdame echt ein Schock, aber da es ihm nichts auszumachen scheint, werde ich mich wohl daran gewöhnen müssen.
Drückt uns mal die Daumen, dass wir mit dem Kleinen mehr Glück haben werden.

Anbei ein Foto von einem Pandahamster, falls Ihr Euch darunter genauso wenig vorstellen könnt wie ich bis heute.
Ein Foto von unserem noch Namenlosen (Vorschläge??) kommt, sobald der kleine Kerl sich eingelebt hat.

Bin, glaube ich, mindestens so glücklich wie mein Sohn
;-)

Euch noch einen schönen Abend und ein entsprechendes Glücksgefühl, aus welchem Grund auch immer!
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Nachwirkungen

2007/04/06
| Comments: 1
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Der Fund unserer toten kleinen Hamsterdame im Gästezimmer hat, abgesehen von der emotionalen Seite, auch von der praktischen her einige Nachwirkungen, weil mein Holder sich bemüßigt fühlte, den Raum nun grundlegend zu "entseuchen". Er ist in diesen Dingen ein wenig eigen...
Natürlich hat das nahezu unvermeidbar dazu geführt, dass er die "Gesamtkonzeption" des Raumes in Frage gestellt und überdacht hat, und nun seit Mittwoch dort unten herumräumt und
-werkelt, um es zu perfektionieren.
Super.
Ich weiß ja, dass sich mein Schatz am allerbesten entspannen kann, wenn er was zum Rumwerkeln gefunden hat, aber momentan kommt es mir ein wenig ungelegen.
Zum einen habe ich derzeit einfach erhöhten Bedarf nach kuscheliger Zuwendung, der aber allerhöchstens von unserem Zottelmonster gedeckt wird, denn alle anderen Familienmitglieder rennen bereits mit einem riesigen P in den Augen davon, wenn ich mich ihren Hoheitsgebieten auch nur annähere ;-), zum anderen bedeuten die bevorstehenden Feiertage, dass wir uns mal wieder auf den Weg zu den Eltern machen werden - morgen, örgs - wozu ich dieses Jahr noch weniger Lust habe als letztes.
Planen, Geschenke kaufen (wozu muss es zu Ostern eigentlich Geschenke geben; ist es nicht Geschenk genug, dass Jesus auferstanden ist, wenn man denn dran glaubt? und warum schaffe ich es nicht, das einfach zu ignorieren???) Klamotten fertigmachen und packen, sich auf unschöne Situationen einstellen, weil meine Ma sich immer vernachlässigt fühlt und ohnedies ein Kapitel für sich ist... von Entspannung, freudiger Erwartung, netter Zeit etc. kann überhaupt keine Rede sein, geschweige denn von irgendwie gearteter österlicher Stimmung.
Nicht ein Ei ist gefärbt, nichts gebastelt, nichts gebacken, nichts geschmückt... wofür auch, wenn ich eh nicht zuhause bin?
Meine Tochter hat sich neulich schon über meine Negativität beschwert... und ich weiß, dass sie recht hat, leider.

Deshalb wünsche ich Euch, dass Ihr wenigstens Freude an den bevorstehenden Feiertagen habt, eine nette Zeit verbringt und es Euch gut gehen laßt - und wenn Ihr die Tage nur mit Nichtstun zubringt, hauptsache in Eurem Sinne.
Frohe Ostern!

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trübe Stimmung

2007/04/04
| Comments: 3
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Heute war hier im Norden mal wieder ein Traumtag mit Sonne von morgens bis abends, und ich hätte ihn zu gern unbeschwert genossen. Leider hinderte mich zum einen eine recht scharfe Brise daran, mich einem längeren Sonnenbade hingeben zu können, zum anderen war meine Stimmung einfach so megatrüb, dass mich nix aufmuntern konnte.
Ich habe nämlich heute morgen in unserem Gästekeller, der irgendwie seltsam roch, unsere kleine Liesl gefunden. Leider war sie - wie ich nach einer Woche ohne Lebenszeichen schon befürchtet hatte - tot.
Ist ein echtes Scheißgefühl, das mich heute den ganzen Tag begleitet, und das obwohl ich weißgott nicht so realismusfremd bin, dem Tod nicht begegnen zu können, es gab schon genügend weit härtere Situationen zu verarbeiten.
Und doch... vielleicht liegt es daran, dass ich nicht weiß, woran sie gestorben ist, ob ich hätte helfen können, wenn ich sie früher gefunden hätte, dass sie ganz allein sterben mußte, ohne dass jemand ihr in den letzten Minuten beistand...
Nico ist sich den Frust aus der Seele skaten gegangen (blöd, dass ich so abgrundtief unsportlich bin, vielleicht hätte es mir auch geholfen!!) und er hat auch mit keinem Wort erwähnt, dass er gern einen neuen Hamster hätte.
Ich fänds ja schön, aber mein Holder ist fürs Erste bedient. Wir werden sehen.

Jetzt konzentriere ich mich mal auf das noch lebende Fellteil hier und werde mich in die kühle Abendluft stürzen, vielleicht macht das den Kopf wieder klar.
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Meine Blog-Pause ist ja doch viel größer geworden, als ich mir jemals hätte vorstellen können, tse, hoffentlich geht der lange Entzug einigermaßen spurlos an mir vorbei, sonst tut Ihr mir jetzt schon leid, aber wie heißt es so schön: schlimmer geht immer! ;-)

Ich hoffe allerdings, dass sich das Leben hier bei mir wieder normalisiert, nachdem die 11 Wochen ohne mein Töchterchen nun endlich, endlich rum sind.
Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass ich viel mehr Zeit hätte, wenn sie nicht da ist, aber das war ein Satz mit X, denn sobald ich am Rechner saß, habe ich mich meist mit den akuten Problemen meiner Kleinen in der Fremde auseinandersetzen dürfen und davon gab es doch recht viele.
Feten bei denen hemmungslos gesoffen und gekifft wurde, ganze Nächte in Autos von lieben Freunden ihrer Gastschülerin, während die Eltern sie in irgend welchen Betten guter Freundinnen wähnten, jede Menge "Männerstreß", ein extrem nerviger Sportlehrer und ein ständig über ihre Eßgewohnheiten nörgelnder Gastpapa haben sie ganz schön gebeutelt.
Mal ganz abgesehen von der liebevollen Zuwendung ihres Freundes in Deutschland, der sich so gut wie gar nicht bei ihr meldete, während sie vor Sehnsucht fast verging. Super. Aus den Augen aus dem Sinn??
Die letzte Woche war dann der absolute Horror, denn es stellte sich heraus, dass ihr Freund wegen eines Todesfalls in der Familie nicht mit zum Flughafen kommen konnte... gut, solche Dinge passieren und niemand ist dagegen gefeit.
Aber im gleichen Atemzug teilte er ihr auch mit, dass es ihm ebenfalls unmöglich sein würde, sie am Sonntag wenigstens kurz zu sehen und das stellte er ohne Angabe eines konkreten Grundes einfach so in den Raum. ????
Nun mal ehrlich, wenn Ihr Eure Freundin/Euren Freund fast ein Vierteljahr nicht gesehen hättet, würdet Ihr nicht alles in Bewegung setzen, um sie/ihn am Wochenende noch zu treffen?? Also für mich wäre das jedenfalls die normale Reaktion gewesen.
Nicht so bei ihm, er ging nach dieser Ankündigung einfach jeder Kommunikation aus dem Wege.
Natürlich hatten ihre Freundinnen hier vor Ort nichts Besseres zu tun, als ihn zur Rede zu stellen. Zugegeben, nicht gerade sehr geschickt, aber wann sind Frauen das in diesen Dingen schon mal??
Dabei kam heraus, dass er am Sonntag unbedingt Latein zu lernen hätte, weil heute eine Klausur ansteht, die er gut schreiben muß (er will im nächsten Jahr für 1 Jahr nach Kananda, und das erlauben seine Eltern nur, wenn der Notendurchschnitt stimmt)... und als sie ihn deswegen "anmachten", kam ein Klipp und Klares: "man müsse eben Prioritäten setzen"
...

Zum Glück gab es außer uns noch ein paar wirklich gute Freunde, die es sich nicht nehmen ließen, sie gemeinsam mit uns schon am Flughafen in Empfang zu nehmen, und so hat sie zumindest am Samstagabend ihren "Liebsten" nicht zu sehr vermißt.

Jetzt bin ich eigentlich nur noch gespannt, wie es wohl weitergehen wird. Da sie ihn wirklich liebt, vermute ich mal, dass er auch diesmal wieder mit seinem Egotrip durchkommt, was eine weitere Zeit des Leidens, Enttäuschtseins und der Wut in Aussicht stellt, der ich hoffentlich genügend Gelassenheit entgegensetzen kann, um ihr ein bisschen zur Seite zu stehen.

Ich hoffe, dass Eure Lieben Euch jeden Tag wenigstens ein bisschen zeigen, wie wertvoll Ihr für sie seid und wie schön es für sie ist, Euch zu haben.

Alles Liebe,
M.
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(Selbst)Wertprobleme

2006/09/05
| Comments: 1
Blog reply on: Das Alltägliche Problem Pubertierender Weiber ;-) from Stoney-Mahoney
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Es sind wahrhaftig nicht mehr nur die Mädchen, die mit Figurproblemen, Pickeln und anderen Äußerlichkeiten hadern.
Zugebombt mit "Idealvorgaben" versuchen die meisten jungen Leute dem "Mainstream" in etwa zu entsprechen und so ihre Chancen in der Liebe oder anderswo zu erhöhen.

Ich bin inzwischen aus dem Alter raus, wo mich diese Dinge noch beeinflussen konnten und habe nie einem der Ideale entsprochen (gottseidank?), aber wenn ich die Situation in der meine Tochter und ihre Altersgenossen sich befinden und meine eigene damals vergleiche, dann ergeben sich für mich ungeachtet gewisser Parallelen, doch auch erschreckende Unterschiede.

Klar, wie jeder hatte auch ich damit zu tun, dass meine Traumtypen in der Regel nun mal nicht auf klein, rund und dunkelhaarig sondern auf langbeinig und blond mit Püppchengesicht standen. Das tat schon weh, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich zu blondieren und abzuspecken was das Zeug hält oder möglichst noch die abstehenden Ohren anlegen und den im Vergleich kläglichen Busen vergrößern zu lassen, um vielleicht doch noch den Vorlieben zu entsprechen. No chance. Und warum nicht? Weil ich so ein tolles Selbstbewußtsein hatte? Mitnichten.
Es stand einfach gar nicht als Option im Raum - und ich bin nicht traurig darüber.

Heute möchte ich ums Verrecken nicht mehr jung sein.
Das Klima ist um ein Vielfaches rauher geworden, die Fähigkeit andere in ihrem Sein gelten zu lassen, verschwindet zusehens und die Sensiblen haben das Nachsehen.
Sich Gedanken über mögliche Probleme des anderen machen? Bloß das nicht, das ist viel zu anstrengend und bringt einen runter... und wir wollen schließlich Fun und Chillen, klar?
Als Konsequenz des boshaften Umgangs miteinander zeigen sich immer häufiger Eßstörungen bis hin zur Magersucht, tiefe Depressionen, Sinnkrisen, Selbstmordversuche und natürlich regelmässige Saufgelage, um den Frust für eine Weile vergessen zu können.
Es ist für mich unglaublich, mit welcher Selbstverständlichkeit sich die "Kleinen" (von 12 aufwärts) ohne jede Scheu in der Öffentlichkeit z.B. den Alkohol reinkippen. Keinen scheint es zu stören bzw. wenn es stört, dann guckt man weg, schließlich will man auch als Erwachsener keinen Streß mit den Kiddies.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Großteil irgendwann doch die Kurve bekommt.
Daß an der richtigen Stelle die Erfahrungen kommen, die es braucht, um den eigenen Wert zu erkennen und auch den anderen in seinem Sein gelten zu lassen.

Da aber immer mehr "Alte" auch nicht zögern ihre Körper zurechtschnippeln und auf jung trimmen zu lassen, wird der "schöne" Schein am Ende vielleicht doch endgültig siegen und vom Sein bleibt dann nichts mehr.

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Life

2006/09/01
| Comments: 2
Tags: anonymous  frightening  humor  life  mood
I found this accidentally (on www.armenianteens.com/blog) while I was strolling around in the depths of the net and I liked it - so true ... hope you like it, too.


Life...

I have come to the frightening conclusion
that I am the decisive element.
It is my personal approach that creates the climate.
It is my daily mood that makes the weather.
I possess tremendous power to make life miserable or joyous.
I can be a tool of torture or an instrument of inspiration,
I can humiliate or humor, hurt or heal.
In all situations, it is my response that decides
whether a crisis is escalated or de-escalated,
and a person is humanized or de-humanized.
If we treat people as they are, we make them worse.
If we treat people as they ought to be,
we help them become
what they are capable of becoming.

- Anonymous

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hier sind sie auch schon

2006/08/22
| Comments: 1
Blog reply on: Dayvid HAT Recht ;) from slayer
Tags: alien  aliens  manipuliert  zeichen
Während sich die Aliens in Köln durch ihre Aktivitäten nachweisen lassen, zeigten sie hier oben im Norden sogar ihr wahres Gesicht...

Bei einer so flächendeckenden Durchseuchung werden mir auch die unverständlichsten Handlungen meinerselbst und vieler lieber Mitmenshen klar. Wir sind einfach schon total manipuliert. Juchuh, endlich nicht mehr selbst verantwortlich für das eigene Tun!! ;-)

Aber ob es sich bei den Aliens dann wirklich um intelligente Lebensformen handelt??
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Abreise

2006/07/01
| Comments: 1
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Brr.
Es ist gerade mal nach fünf und meine Nacht war entschieden zu kurz. Knappe drei Stunden Schlaf sind selbst für mich ein bisschen wenig, zumal die letzten Nächte alle nur unwesentlich länger waren.
Gähn.
Ich fühle mich ausgesprochen matschig und habe mein stilles Vorhaben, mich mit dem Hund gleich in den jungen Morgen hinauszubegeben und das Erwachen des Tages endlich mal wieder live zu erleben, ad acta gelegt. Obwohl es wahrscheinlich klüger wäre, mir meine dunklen Gedanken von der kühlen Morgenluft vertreiben zu lassen, anstatt sie hier runter zu tippen. Aber ich bin nun mal nicht klug... seufz.

Mein Holder ist gerade auf dem Weg zum Flughafen und wird heute abend in Jerusalem ankommen.
Normalerweise macht mir seine gelegentliche Reiserei nicht viel aus, denn ich bleibe ja in meinem gewohnten Umfeld, kann mich einrichten wie ich mag und muss zwar ihn entbehren, aber sonst nichts von dem, was mir vertraut ist.
Heute morgen indes ist mir der Abschied extrem schwer gefallen. Israel ist derzeit wohl kaum als Traumziel anzusehen.
Mein gewohntes "Gottvertrauen", dass alles glatt und gut verläuft und ich ihn bald wieder in meine Arme nehmen kann, fühlt sich heute ein wenig flau an.
Normalerweise kann meine Vernunft mein Gefühl in solchen Situationen beruhigen oder auch umgekehrt, aber diesmal ziehen die beiden zur Abwechslung mal an einem Strang, und ich fühle mich hilflos.
Was ist, wenn?? Bloß nicht drüber nachdenken.

Das Haus ist friedlich und still, die Kinder schlafen noch, der Hund hat die Hoffnung aufgegeben, dass hier in der nächsten Zeit noch was passiert und sich wieder nach unten getrollt, und ich tigere in mir hin und her auf der Suche nach einem Ausweg, der mir die gewohnte Sicherheit und Gelassenheit eines ganz normalen Abschieds eröffnete.


Wenn mein Mann Gelegenheit dazu hat, wird er u.a. bestimmt wieder die Grabeskirche besuchen, die ihm beim letzten Mal so sehr beeindruckt hat. Schade, dass ich ihn dabei nicht begleiten kann...
aber ich stelle gerade erstaunt fest, dass es mir jetzt irgendwie besser geht.
Alle Schatten verscheucht ;-)



Zur Erläuterung:
The Church of the Holy Sepulchre
umfaßt das Gebiet von Golgotha, dem Ort an dem Jesus gekreuzigt und jenes des Grabes, in dem er beigesetzt worden war. Seit dem 4. Jahrhundert ist sie eine wichtige Pilgerstätte und bis heute der heiligste Ort der Christenheit.
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Für die Autofreunde unter Euch

2006/06/26
| Comments: 8
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Ich glaube, hier erübrigt sich jeder Kommentar ;-))
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Gedanken über Frauen

2006/06/26
| Comments: 10
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Nachdem wir dank Tapatapatu einen Einblick bekommen haben, wie man ein richtiger Mann wird, zumindest was das "typische" Verhalten angeht, habe ich mich mit ihren Gedanken über uns Frauen beschäftigt, die ich im folgenden gern weitergeben möchte. Einige davon fand ich doch bemerkenswert ;-)



"Frauen: austauschbare Werkzeuge zu einem stets gleichen Vergnügen." - Marcel Proust

"Es ist absolut sinnlos, die Frauen verstehen zu wollen, wo doch ihr größter Reiz in der Unergründlichkeit liegt." - Alfred Hitchcock

"Aus dem Bewusstsein, gut angezogen zu sein, empfängt eine Frau mehr innere Ruhe als aus religiösen Überzeugungen." - Ralph Waldo Emerson

"Bei jungen Frauen ersetzt die Schönheit den Geist, bei alten der Geist die Schönheit." - Charles de Montesquieu

"Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das Schöne zu nennen, konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt fertigbringen." - Arthur Schopenhauer

"Den Kopf in den Rachen des Löwen zu stecken, ist auch nicht gefährlicher, als ihn von einer Frau streicheln zu lassen." - David Herbert Lawrence

"Eine anständige Frau ist eine, die nicht oder nicht mehr imstande ist, mehr als nur einen Mann unglücklich zu machen." - Henry de Montherlant, Erbarmen mit den Frauen

"Frauen sind für mich wie Elefanten. Ich sehe sie gern an, aber ich würde keinen haben wollen." - W.C. Fields

"Intuition ist der eigenartige Instinkt, der einer Frau sagt, dass sie Recht hat, gleichgültig, ob das stimmt oder nicht." - Oscar Wilde

"Wenn eine Frau nicht spricht, soll man sie um Himmels willen nicht unterbrechen"

"Alle Verführer wissen, daß man mit Frauen flüstern muß, denn je leiser man spricht, desto aufmerksamer hören sie zu."
(Marcel Achard; 1899 - 1974)

"Und deshalb hat es mir gefallen, ein Weib zu nehmen, das nicht errötet, wenn es mich den Pinsel zur Hand nehmen sieht." - Peter Paul Rubens, Brief an Peiresc, 1630

"Die weibliche Natur ist wie das Meer: sie gibt dem leisesten, schwächsten Druck nach und trägt doch die schwersten Lasten." - Rasmus Nielsen
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Dead Sexy

2006/06/25
| Comments: 3
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Habe leider immer noch nicht den "Traummann" gefunden, den ich als Ausgleich für Bälle, Obst, Architektur und weibliche WM-Fans hier anführen könnte.
Dafür habe ich aber einen weiteren "Antihelden" entdeckt. Nur als Hinweis für unsere Supersucher:
Wenn´s irgendwie geht, dann bitte in Zukunft nicht mehr so was, ja? Danke!!!!
Im übrigen könnte sich hier vielleicht für die zart besaiteteren Gemüter ja zumindest die Möglichkeit zu einer Neuauflage des Beruferatens bieten?
Ich habe keinen blassen Schimmer, aber eine leise Ahnung, was so kommen könnte ;-)

Die Bildunterschrit im Original lautete wie hier die Überschrift: dead sexy... oh ja, im wahrsten Sinne des Wortes.
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Nicht nur vitaminreich ;-)

2006/06/22
| Comments: 3
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Eigentlich wollte ich den netten Bildern von Plato und DrB ja mal ein männliches Pendant entgegenstellen, aber bei meiner Surferei bin ich auf folgenden Artikel gestoßen, den Ihr hoffentlich noch nicht kennt, auch wenn er schon älter ist... (falls doch - verzeiht, ich bin halt ein bisschen rückständig)
und der ganz neue Möglichkeiten eröffnet ;-)


Der wahre Nutzen der weiblichen Brust
Ernst Corinth 24.10.2005

Britischer Futurologe möchte die Frauen technisch aufrüsten
Auf Frauen warten rosige Zeiten. In Zukunft können weibliche Brüste nämlich Musik abspielen, meint allen Ernstes der britische Futurologe Ian Pearson von den BT Laboratories in Martlesham Heath. Natürlich wird nicht jede Brust und jede Frau dieses können, sondern nur die Damen, die sich Brustimplantate haben einsetzten lassen. Und die dann damit nun gleichsam mit einer Klappe zwei Fliegen erschlagen könnten, also neben der Verschönerung auch die Musikalisierung ihrer Brust. Dafür müssten sie sich aber in das Implantat einen Computerchip einbauen lassen, auf dem man Musik speichern kann. Dann würde nach Meinung des Futurologen die eine Brust sich in einen MP3-Player verwandeln und die andere würde die Musikkollektion enthalten.


Wenn die auf diese Weise "hightechmäßig" aufgerüstete oder upgedatete Frau nun einen bestimmten Titel abspielen möchte, macht sie das allerdings sogar in der Zukunft nicht mittels Drehung ihrer Brustwarzen, das wäre ja auch zu simpel und sähe schon ein bisschen befremdlich aus, sondern die Steuerung des MP3-Players erfolgt drahtlos über die Bluetooth-Technik und einem Schalter, den die Person am Handgelenk trägt. In 14 Jahren, schätzt der Futurologe, könnten diese Geräte auf den Markt kommen. Und dann, meint Pearson in einem Artikel für die British Telecom, hätten Brustimplantate endlich einen Nutzen. Fragt sich nur für wen?

Doch damit nicht genug. In einem Papier, das Pearson auf seiner Homepage veröffentlicht hat, sieht er noch wesentlich mehr Anwendungen für upgedatete Brüste. So können seiner Meinung nach in die Brustimplantate auch Plastikhandys oder Klein-Computer eingesetzt werden, wobei der Vibrationsalarm des mobilen Telefons auch sexuelle Reize erzeugen könnte. Zudem ließen sich Gerät einbauen, die den Blutdruck kontrollieren oder vor Krebs warnen. Und selbst ein GPS-Navigationsgerät hält er für möglich, das dann mittels Vibration anzeigt, welches der richtige Weg ist.

Kurzum: Die Zukunft sieht für entsprechend upgedatete Frauen richtig rosig aus, nur wir Männer haben mal wieder Pech und müssen auch in Zukunft all die tollen Geräte selbst mit uns herumschleppen. Es sei denn... Nein, darüber möchte Mann lieber gar nicht erst nachdenken!!

Quelle : (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21201/1.html)
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Schilftage

2006/05/28
| Comments: 3
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Ich kann es kaum glauben, dass die Sonderferien (die beweglichen Ferientage - auch Schilftage genannt - wurden dieses Jahr sinnigerweise mal zusammengelegt und sogar von den verschiedenen Schulen zeitgleich, was eine absolute Sensation ist) meiner Kinder schon wieder um sind.

Um ehrlich zu sein, so stinkfaul wie die letzte Woche bin ich seit ewigen Zeiten nicht mehr gewesen... ahhhh, und ich habe es in vollen Zügen genossen!!
Auch die Kinder haben absolut nix Sinnvolles vollbracht und nur gechillt - an den Ausdruck gewöhne ich mich nie ;-)
Man gut, dass mein Holder gerade in Amerika weilt und von unserer "Liederlichkeit" nichts mitbekommt ;-)
Höhepunkt war eine nächtliche "Freßorgie" Freitagnacht, weil wir alle tagsüber irgendwie nicht zum Essen gekommen sind und meine Mädels an dem Abend beide sooo großen Liebeskummer hatten...
Wenn ich mich bloß nicht immer so gut in sie reinversetzen könnte und mitleiden müßte ;-)

Weniger gut ist natürlich, dass
ich den ganzen liegengebliebenen Wust nun auf Schlag werde erledigen müssen, örgs... aber ich gehöre sowieso nicht zu den bewunderswert durchorganisierten Hausfrauen, die jeden Tag ihr Pensum erledigen und immer ein perfektes Umfeld haben, sondern lasse mich mehr vom Moment zu meinen Handlungen "inspirieren".
Da Hund und Kinder eigentlich immer Dreck und Undordnung machen, kann das schon mal peinlich sein, wenn überraschend Besuch kommt... aber es ist wenigstens schön lebendig, und die Menschen, die mich mögen, stört das auch nicht mehr.

(okay, manchmal hadere ich deswegen schon mit mir, aber es ändert nix ;-) )

Auch für heute steht hier nichts weiter an, bis auf die Hundespaziergänge, was ganz gut ist, denn ein bisschen frische Luft kann mir nicht schaden.
Dafür ist ab morgen dann wieder alles anders...

Wünsche Euch einen Sonntag, der genau so ist, wie Ihr ihn mögt!
Martina

P.S.: für diejenigen, die sich fragen, wofür Schilf denn nun eigentlich steht... "schulinterne Lehrerfortbildung" kürzt das ab ;-)
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Feierabend ?

2006/05/17
| Comments: 5
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War es "ein geiler Tag" heute?

Najaaaaa.
Zur Abwechslung will ich mal nicht zu viel meckern ;-)

Meine Idee mit den Hamburgern wäre sicher besser angekommen, wenn meine ach so selbständigen Kinder nicht auf die geniale Idee gekommen wären, schon auf dem unendlich langen Nachhauseweg von ihren Schulen (beide ca. 5 Minuten Fahrradfahrt von unserem Häuslein entfernt) ihren größten Hunger mit Chips, Würstchen, Schokolade, Eis und ähnlich nahrhaften Dingen zu stillen.
Mein Sohn hatte sinnigerweise zwei Stunden früher Schulschluß, ist mit einem Freund durchs Städtchen getrabt und schlug just dann hier auf, als ich gerade meinen Einkauf erledigen wollte.
Dafür hat meine Tochter mal wieder locker eine Stunde an die normaler Unterrichtszeit drangehängt (ohne ihr Handy zu benutzen - "sorry, der Akku war leer" - brrrrr) und trudelte zuhause ein, als ich schon wieder auf dem Sprung zum Radtraining war. Perfektes Timing!
Nein, ich radele nicht selbst, dafür bin ich viel zu unsportlich!, sondern mein Sohnemax, für den es vor ca. anderthalb Jahren nichts Tolleres als Rennradfahren gab... tja, inzwischen ist die Luft raus und es gibt oft einen regelrechten Kampf ihn zum Training zu bekommen.
Stop... kann mir denken, was Euch durch den Kopf geht!!
Nein, es ist nicht der krankhafte Ehrgeiz der Eltern, der nicht einsehen will, dass das Kind keine Freude am Leistungssport mehr hat, sondern die simple Tatsache, dass das Radfahren ihm sehr bei seinen schulischen Schwierigkeiten geholfen hat (er bekommt davon den Kopf frei, kann sich besser konzentrieren, ist ausgeglichener etc). Die Zeit ohne Training merkt man an den Leistungen sofort...
Abgesprochen ist nun bis zum Sommer zu gucken, ob die Lust am Rennradfahren nach der krankheitsbedingten langen Winterpause sich vielleicht doch wieder einstellt. Bislang sieht es aber nicht so aus.

Erstaunlicherweise waren wir pünktlich am Treffpunkt, und ich hatte eine freie Stunde in ländlichster Umgebung. Ist das nicht der pure Luxus??
Kurz vor Ablauf der Trainingszeit teilte mir mein Sohn mit, dass er die Gelegenheit nutzen und direkt mit dem Rad nach Hause fahren wollte - und dafür hatte ich nun gewartet??? Genial.
Hätte ich es ihm vorgeschlagen, wäre er explodiert, aber so konnte ich ihn nun natürlich nicht ausbremsen.

Mütter stehen doch ohnehin von Natur aus nur zu gern in allen möglichen Warteschleifen. Nicht?
Wenn dann wenigstens hin und wieder mal ein attraktiver Mann aufkreuzen würde oder es was zu lästern gäbe, wäre die Warterei ja nicht sooo schlimm...
seufz.

Hatte ich gesagt, ich wollte heute abend nicht meckern??
Ich halte meine Vorhaben selten ein ;-)

Aber wenn mir jetzt noch jemand erklärt, wie ich meine Drillings-Buddies von redhead wieder loswerde (ich komme nicht mal in die Nähe einer Möglichkeit sie abzuschießen !!), dann kann ich für heute beruhigt Feierabend machen.
Ich werde ihn hundertpro genießen, denn die Sonne scheint strahlend und der entspannende Spaziergang mit meinem treuesten Gefährten steht ja noch aus...

Und Ihr, die Ihr Euch Euren Feierabend im Gegensatz zu mir wirklich hart erarbeitet habt, macht was draus und genießt ihn nach Kräften!
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Morning has broken

2006/05/17
| Comments: 8
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Ganz im Gegensatz zu Platos sonnigen Morgen sieht es hier bei uns gerade trübe und düster aus.
Der Regenguß beim Hundespaziergang scheint also vorprogrammiert und von guter Laune am frühen Morgen konnte zumindest bei meinen Kindern keine Rede sein.
Die schleichen morgens ohnedies mehr oder weniger wortkarg die Treppe runter, murmeln bestenfalls einen knurrigen Gruß, obwohl ich sie elfengleich und lieblichst (ich kann gut aufstehen und wenn mir nicht gleich alles aus der Hand fällt, dann ist der Morgen für mich zunächst immer gut!) zu diesem neuen Tag beglückwünsche, worauf sie liebend gern verzichteten. Feix.
Ok, macht nix. Aber was ist mit Frühstück??
Erste abwehrende Würgegeräusche machen mir klar, dass es mal wieder ein Kampf wird, ehe ich meinem Sohn wenigstens die kleinste Menge Nahrung vor der Schule eingetrichtert haben werde. (Er hat es von mir, denn ich frühstücke auch nicht gern, zumindest nicht vor 12, aber das hilft ihm auch nicht). Dafür zeigt die Krümelspur auf dem Boden an, dass meine Tochter mit ihrem Frühstückstoast mal wieder durch die ganze Bude marschiert ist, jippieh! Deborah dagegen fällt vor Müdigkeit mit ihren langen schwarzen Haaren beinahe in ihre Schoko-Crispies-Milch, weil sie mal wieder nicht geschlafen hat.
Schlaflosigkeit in so jungen Jahren?? Ist mir ein echtes Rätsel. Ich kann zu jeder Tages- und Nachtzeit pennen...
Ich weiß, das ist ein echtes Privileg, zumal ich es auch gern in die Tat umsetze.
Ahh, aber spätestens um halb acht sind sie dann ausgeflogen. Bis dahin habe ich sie vielleicht stocksauer gemacht (ohne zu wissen warum bzw. womit) und mir bleibt nur zu hoffen, dass sie es bis zum Mittag wieder vergessen haben.

Mittag??
Die Alarmglocke schrillt, denn da ist sie wieder, die ständige Frage nach dem: was koche ich heute??
Ich habe keine Ahnung, ehrlich.
Heute ist wenigstens Markt... ich könnte mich also inspirieren lassen, aber das funktioniert irgend wie auch nicht mehr so wie früher. Vielleicht weil ich schon im Vorfeld das Gemaule im Ohr habe?
Deshalb... wenn Ihr einen Vorschlag habt, was ich kochen könnte, dann nix wie her damit.
Rahmenbedingung: relativ leichte Zubereitung (also nicht 1000erlei Zutaten exotischter Provenienzen) und kurze Zubereitungszeit...

Ich verlasse mich auf Euch. Danke! ;-)
M.

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Vermischtes

2006/05/14
| Comments: 5
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Eigentlich waren die Tage seit meinem letzten Blogeintrag hier ja vergleichsweise ruhig. Das ist - abgesehen von seiner leicht entspannenden Wirkung - auch deshalb gut so, weil ich sonst noch den Verdacht gehegt hätte, dass bei mir in letzter Zeit nur deshalb so viel Action ist, damit ich hier was schreiben kann ;-)

Jene, die sich fragen mögen, ob sich denn nun neue Erkenntnisse in Sachen "erstes Mal" ergeben haben mögen, kann ich beruhigen (oder enttäuschen): die geplante Übernachtung beim Freund ist geplatzt. Das führte zu einem Anfall heftigsten Liebeskummers, der ein zweistündiges Mutter-Tochter-Gespräch nötig machte, an dessen Ende ich sicher war, dass diese Beziehung ein jähes Ende finden wird. Aber seit wann verstehen Mütter schon ihre pubertierenden Töchter?? Inzwischen ist die ganze Sache nur um eine Woche verschoben worden (die Übernachtung an sich, versteht sich!!) und sollte es dazu kommen, habe ich zu allem Überfluß auch noch ein Gespräch mit der Mutter des Jungen gewonnen. Geil.
Ich frage mich die ganze Zeit, was will sie eigentlich mit mir besprechen??? Eine Verzichtserklärung, die ihren Sohn von jeder Verantwortung für die Folgen seines Handelns freistellt, werde ich keinesfalls unterzeichnen, soviel ist sicher!! ;-)

Ansonsten habe ich das schöne Wetter ausgiebig genutzt und viel auf meiner Terrasse in der Sonne gelegen.
Dabei entdeckte ich gestern zufällig einen Zigarettenstummel. Hm. In unserer Familie raucht keiner... oder doch? Es war auch noch der Rest einer Selbstgedrehten, also konnte er nicht vom Besuch meiner Freundin am Donnerstag stammen, selbst wenn er auf merkwürdige Weise dem Aschenbecher entronnen sein mochte.
Meine Tochter schloß ich sofort aus. Mütterlicher Instinkt! Naja, vielleicht sollte ich damit vorsichtiger sein (s.o.), aber in diesem Fall lag ich richtig.
Also blieben unser Gast, mein Sohn oder ein ungünstiger Wind... Unser Gast war es leider nicht, und der Wind hätte schon sehr stürmisch sein müssen...
Ich ertappte mich dabei, dass ich meinen Sohn auch gern ausnehmen wollte, aber hatte er nicht gerade erst nach meinen Fishermen´s Friend gefragt, die er überhaupt nicht mag?? Und was sollen eigentlich diese seltsamen Deo-Orgien, die sein Freund und er immer abzogen und nach denen das Haus noch stundenlang stank (hatte ja auf erwachende männliche Eitelkeit getippt, aber dazu war´s im Grunde zu arg) ?? ...
In meinem Hirn paßten die Indizien plötzlich perfekt zusammen.
Als mein Sohn begeistert mit seinem Freund und zwei Fröschen in einem Minisafe zur Tür reinmarschierte, bemerkte ich, nachdem ich eine Tupperdose als neue Behausung für die Tiere gesucht und nicht gefunden hatte, ganz beiläufig meinen Terrassenfund.
Nach einem langen und eindeutigen Blickkontakt zu seinem Freund, lagen etwa zwei Minuten später ein Päckchen Tabak und drei Päckchen Blättchen auf dem Küchentisch, über den die Fröschlein zu entkommen suchten. Recht zu haben ist nicht immer schön, seufz.
Wie sich herausstellte, hatte der Kontakt zu einem relativ neuen Klassenkameraden, der anscheinend nicht nur raucht und den sie noch vor einem Monat total ätzend fanden, sie dazu bewegt, sich von dessen älteren Freunden den Tabak kaufen zu lassen. Wie schön.
Ich wußte echt nicht, was ich dazu hätte sagen können, auch wenn ich wohl recht lange auf die Kleinen eingeredet habe ;-)
Zum Glück kehrte mein Holder relativ früh heim, so habe ich mich mit Hund und Fröschen, die ich mittlerweile einige Male quer durch die ganze Küche verfolgt hatte, auf den Weg an die Au begeben, während meine Männer die Sache endgültig austrugen.
Ich hoffe inständig, dass meinem Sohn solche Anwandlungen bis auf weiteres vergangen sind. Aber wer weiß...
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Schulelternbeiratssitzung

2006/05/12
| Comments: 1
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Gestern abend hatte ich das zweifelhafte Vergnügen das erste Mal an einer Schulelternbeiratssitzung des Gymnasiums teilnehmen zu dürfen.
Von der Schule an sich bin ich seit dem Eintritt meiner Tochter dort überzeugt (ganz im Gegensatz zu der Realschule, die mein Sohn besucht), aber nach dem, was gestern Abend vom Schulleiter über die von den Politikern am grünen Tisch ausgedachten anstehenden Veränderungen zu erfahren war, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass sich die Situation für kommende Schülergenerationen eigentlich nur deutlich verschlechtern kann.
Und das, wo doch ständig die Notwendigkeit für Verbesserungen im pädagogischen Bereich von allen Seiten propagiert wird!
Doch der Mut zu grundsätzlichen Umstrukturierungen fehlt, also wird mal pro forma an allen Ecken und Enden ein bisschen herumgepfuscht, bis am Ende auch funktionierende Systeme arbeitsunfähig werden.
Wahnsinn.

Was mich letztlich am meisten irritiert hat, ist aber die immer wieder zu erlebende Tatsache, dass die Elternschaft sich in der Diskussion um Kleinigkeiten aufreibt (z.B. die Notwendigkeit der Einführung eines Elternsprechtages, pfff) bzw. nur an dem aktuellen Ist-Stand - sind die Veränderungen für "mein" Kind denn relevant? Nein, puh, Glück gehabt! - interessiert ist, während die Möglichkeiten der Einflußnahme auf langfristige Entwicklungen nur für wenige Engagierte ein Thema zu sein scheint.
Klar, in ein paar Jahren sind unsere Kinder ja aus der Schule raus und nach uns die Sintflut...

Irre ich mich oder ist das symptomatisch für unsere Gesellschaft, dass wir uns immer nur punktuell über die Dinge ärgern, die uns persönlich kurzfristig betreffen, während die langfristigen Auswirkungen der Veränderungen völlig aus dem Blickfeld entschwinden?

Um nicht falsch verstanden zu werden:
In solchen Momenten ärgere ich mich auch gerade über mich selbst, dass ich nicht informiert genug bin, meine Möglichkeiten der Einflußnahme nicht nutze, denke, dass der Kelch ja vielleicht an mir vorübergeht...

Wie motiviert man sich selbst in dieser Hinsicht aktiver zu werden??
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Angst vor Spritzen

2006/05/10
| Comments: 5
Tags: angst  artzt  spritzen
Ich frage mir derzeit wirklich, ob ich eigentlich ein Zeichen auf der Stirn (oder auch anderswo) haben mag, das mich für besonders nervige Erlebnisse prädestiniert??

Vor etwa zwei Wochen hat unsere Französin sich mit dem Rad langgemacht und sich recht heftig das Knie aufgeschrammt, aber auf meine ständigen Nachfragen stets behauptet, es sei alles bestens.
Montag nun erzählte sie dem Französischlehrer auf dessen Nachfrage, wie es ihr ginge, dass sie gaaanz große Probleme mit dem Knie hätte, wenn sie es belastete. ??
Zum Glück stand meine Tochter daneben und erzählte es mir, und auch dass der Lehrer meinte, wir müßten damit zum Arzt. Als ob ich das nicht selbst wüßte!!

Deborah selbst schien unsicher, ob sie gehen sollte, sie hätte schließlich nicht immer Schmerzen usw. aber ein Blick auf ihr Knie, den sie mir dann endlich doch gewährte, machte die Sache für mich völlig klar.
Sicher ist es blöd im Ausland zum Arzt gehen zu müssen, aber was nutzt das schon, im Zweifelsfalle kann man da einfach zu viel versäumen.

Also habe ich bei einem Orthopäden angerufen, der in Notfällen schon ein paarmal meine Kinder unter hatte. Ich habe zwar ein gespaltenes Verhältnis zu dieser Arztgattung, aber naja, meine Hausärztin war leider nicht zu erreichen.
Was von Seiten der Orthopädie-Praxis dann kam, verschlug mir jedoch den Atem. Ich könne kommen und das Kind vorstellen, müßte aber privat bezahlen, denn mit ausländischen Krankenkassen hätten sie so ihre Erfahrungen gemacht. Meine vorsichtige Nachfrage in welcher Region sich das Honorar bewegen könnte, wurde dezent ignoriert. Na, danke bestens für Obst und Südfrüchte!

Gestern morgen erreichte ich meine Ärztin, klärte ab, was an Unterlagen benötigt wurde, alles, was Deborah mithatte, genügte - oh Wunder!! - und so begaben wir uns in die Praxis. Nach ´ner halben Stunde waren wir selbst ohne Termin dran, super.
Aber was dann kam, darauf war ich absolut nicht vorbereitet, obwohl ich mit meinen Kindern auch ziemlichen Stress beim Arzt gewohnt bin, da sie in ihren jungen Leben schon genügend unangenehme Erfahrungen machen mußten (aber das ist ein
anderes Kapitel ;-))
Jedenfalls reichte auch der Ärztin der Blick und ein Griff ans Knie um ein dickes Hämatom unter der Kniescheibe festzustellen, das eine Injektion nötig machte.
Deb hörte nur das Wort "Spritze" und fing an zu jammern und zu weinen, sie war völlig panisch...
Ich redete ihr gut zu, nahm sie in den Arm, versuchte sie zu trösten, es half alles nicht. Also bekam sie mit sanfter Gewalt die Spritze in den Po, mit dem Effekt, dass sie sofort total abklappte und kurz vor einer Ohnmacht war.
Da stand ich nun und war völlig geplättet.
Wie kann ein Mensch so eine Angst vor einer Spritze haben? Einen Blutentnahme, ok, aber ein Pieks in den Po??
Es dauerte dann eine gute halbe Stunde, ehe ich die Praxis mit dem Kind verlassen konnte, das schrecklich humpelte, aber nicht wegen des Knies...
Natürlich kam ich grausam und gemein vor. Seufz. Aber welche Alternative hätte ich gehabt?

Mein Mann meinte, er hätte das seinerzeit beim Bund häufig erlebt, dass die Leute schon beim Anblick der Spritze wegsackten...

Was sind das eigentlich für Ängste, die sich da ausdrücken??

Dabei sehen die Dinger heute schon viel netter aus ;-)
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Das erste Mal ?

2006/05/09
| Comments: 3
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Ich dachte ja, es würde langsam aber sicher mal wieder so etwas wie Normalität hier einkehren, doch offensichtlich stehen noch einige Turbulenzen bevor...
Am Wochenende möchte meine Tochter gern das erste Mal bei ihrem Freund übernachten, falls seine Eltern das erlaubten.
Tja, was nun?

Nicht, dass ich generell damit Probleme hätte, doch große Kopfschmerzen bereitet mir, dass sie die Verhütung mit Kondom für das erste Mal, zu dem es bei diesem Schlafbesuch natürlich niemals kommen wird (hahaha!), als eine gelungene Variante ansieht.
Ich frage mich ja ernsthaft, was die jungen Leute in ihrem Biologie-Unterricht wohl gelernt haben mögen...
Es sei ja sooo sicher (??) und natürlich ist es ja auch überhaupt kein Problem das auf Anhieb perfekt zu beherrschen.
Als ob das nicht ohne technische Fummeleien schon kompliziert genug wäre!! Wo bleibt da der Genuß??
Seufz.

Bin ich nun übervorsichtig oder betriebsblind und es ist ganz normal das so durchzuziehen oder wie?

Würde mich über Eure Rückmeldung sehr freuen ;-)

Martina, die Ratlose
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Firmung

2006/05/08
| Comments: 5
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Während Ihr anderen hier, so scheint es zumindest, ein richtig entspanntes und ruhiges Wochenende hattet, durfte ich mich die letzten Tage mit der Vorbereitung für die Firmung meiner Tochter vergnügen.

Da ich von Natur aus ein Riesenorganisationstalent bin, örgs, bereiten mir solche Aktionen immer ganz besondere Freude...
Soll ich zugeben, dass der Termin schon seit November feststand, ich aber irgend wie leicht überrascht war, dass es dann doch schon letztes Wochenende soweit sein sollte?? PEINLICH!
Das lag wohl vor allem daran, dass die Firmung im Gegensatz zur Kommunion keine große Familienveranstaltung werden sollte - ich weiß, um Ausreden bin ich nicht verlegen ;-)
Statt Familie hatten einige von Annikas Freunden angekündigt, dem Spektakel beiwohnen zu wollen, schließlich hat die katholische Kirche hier oben einen recht exotischen Touch.
Eine "Party" wollte meine Tochter aber zunächst nicht haben...
Ehrlich gesagt fand ich das total bescheuert, denn wenn die anderen sich schon sonntagmorgens aus dem Bett quälen, um anderthalb Stunden "Langeweile" zu ertragen (ich dachte da noch, dass unser Pfarrer predigen wird), dann sollte man doch hinterher wenigstens noch ein bisschen Gelegenheit zum Zusammensein haben??
Wir haben also hin und her überlegt, was die beste Variante sein könnte, und uns dann am Freitag (!!) entschlossen, bei uns zuhause zu grillen, weil bis zum Schluß nicht klar war, wer nun wirklich kommen wird und wer nicht... Ich liebe das!!

Sonnabend herrschte hier dann der absolute Ausnahmezustand, denn wenn man einlädt, egal wie locker die Einladung ist, sollte doch vielleicht ein Mindestmaß an Ordnung sein, nicht? Leider waren nicht nur die Kinderzimmer chaotisch, sondern wie gewöhnlich unser ganzes Haus. Was mache ich nur falsch?? Seufz.
Allein schon die Einkaufsplanung verschluckte merkwürdig viel Zeit, nicht zu reden von einer Präsentation des Radsportteams, bei dem mein Sohn unbedingt erscheinen mußte, den obligaten Hundespaziergängen mit einem total genervten Rüden (die Nachbarhündin ist gerade läufig!), der vorläufigen Lösung von Kleidungsfragen (ich hasse das!) usw.
So war ich dann, meine Lieben schlummerten längst friedlich und süß, so gegen halb drei doch schon in meinem Bett.

Sonntagmorgen um halb sieben ging´s nahtlos weiter, der Zeitplan war zwar eng, aber nicht unmöglich ;-)
Nach dem Duschen wollte ich mal eben fix meinen Nachtisch fertigmachen, sollte eig kein Problem sein, denn ich hatte ja in der Nacht zuvor alles perfekt vorbereitet.
Doch wie ich da so stehe und meinen leckeren Portwein über das Gebäck träufele und mich in Gedanken schon darauf freue, ihn nach der Kirche als Aperitif zu trinken, schwupps, saust mir die Flasche aus der Hand und zerspringt in tausend Stücke.
Natürlich lag der Hund in Reichweite, so hatte ich zusätzlich noch die netten roten Pfotenabdrücke quer durchs ganze Wohnzimmer, wohin er sich in seinem Schreck flüchtete...
Zum Glück ist mein Holder in solchen Situationen die Gelassenheit in Person und nahm sich der Schweinerei an. Nicht ohne einen kleinen feinen Kommentar, versteht sich ;-)
Also flüchtete ich mit dem Hund nach draußen. Logisch, dass uns gerade da ein Hase über den Weg laufen mußte und der Hund erst mal verschwunden war, was meinen Zeitplan extrem gefährdete.
Wieder Zuhause angekommen, war meine Tochter dem Nervenzusammenbruch nahe, denn sie sollte schon eine Stunde vor dem Gottesdienst in der Kirche sein, da die Firmlinge noch ein Gruppengespräch mit dem Erzbischof von Hamburg hatten... und wir sind ja nieeee pünktlich (was nicht stimmt!)... die Arme!
Keine Ahnung wie, aber - oh wunder - wir waren doch pünktlich, obwohl unser Citroen an einer roten Ampel ausging und für ein paar Minuten nicht zum Anspringen zu überreden war. Dieses Auto hat echt Sinn für eine gelungene Dramaturgie!

Der Bischof war - im Gegensatz zu unserem Gemeindepfarrer, der erzkonservativ und stocksteif ist - superlocker und nett und hat zumindest auf meine Tochter einen großen Eindruck gemacht.
Er war es dann auch, der die Predigt hielt und die war einfach nur schön und rund und ging über mein Lieblingsthema: LIEBE. Yeah!
Insofern war die Firmung für mich eine wirkliche Erbauung, denn mit den Predigten unseres Pfarrers, der ganz klein und unglücklich versuchte den Rest seiner Zeremonien und Rituale gegen das lockere Auftreten des Bischofs zu verteidigen, kann nicht nur ich nicht viel anfangen.

So hielten sich dann auch die Kommentare unserer "heidnischen" Gäste in Grenzen, die den Gottesdienst ansonsten sicher kaum überstanden hätten ;-)

Der Rest des Tages verlief absolut entspannt, wenn ich mal davon absehe, dass ich einem Mädel die Fanta mit elegantem Schwung über die Jeans gegossen habe, dass der gemischte Salat erst fertig war, als sie bereits satt waren und dass so elementare Sachen wie Butter zum Baguette auf dem Tisch völlig fehlten...
Aber was ist schon Perfektion wert, wenn man liebevolles Chaos haben kann??

Wenn ich nicht völlig mit meiner Einschätzung daneben liege, dann hat es allen gefallen und das ist für mich die Hauptsache.

In diesem Sinne ist meine Quintessenz: egal, was Ihr macht, macht es mit Liebe ... und es kann nur gut sein!
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Merkwürdigkeiten

2006/05/02
| Comments: 4
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Ahh.
Endlich ist dieses lange Wochenende um... juchuh!

Ich weiß, Ihr, die Ihr arbeiten müßt, seid darüber sicher nicht erfreut, aber ich bin echt heilfroh, dass es die Schule gibt und meine Bude wieder leer ist.
Rabenmutter, schon klar!
Mal abgesehen davon, dass das grummelde Zottelfell (muss die schon wieder vor der langweiligen Kiste sitzen, anstatt mit mir raus zu gehen??) hier rumliegt. Aber auch das kann ich ganz gut ignorieren, wenn ich Zeit für mich brauche.

Unser "Tanz in den Mai" war die reinste Pleite.
Mein liebstes Töchterlein hatte sich mit Freunden für eine Party am Strand entschieden (siehe Bild, allerdings ohne Partydrumherum), und da die "Kleinen" gefahren werden mußten, wollten wir unseren Abend auch dort verbringen.
Doch erwies sich schon die Organisation als äußerst schwierig, weil unser Auto einfach nicht genügend Platz für alle hatte, und die anderen Eltern anscheinend niemals fahren können. Warum bloß nicht??
Jedenfalls sollte es gegen halb acht dort losgehen und wie immer waren wir in Verzug. Der arme Freund weinte sich vor Sehnsucht sicher schon die Augen aus... haha!
Als wir gegen acht am Strand ankamen, war natürlich noch gar nix los, die NDR2 Leute redeten sich mal gerade warm... War ja klar. Dank Handy ließen sich die anderen aber schnell finden und nach einer verschämten Begrüßung (die Bierflaschen ließen sich blöder Weise nicht unsichtbar machen, grins) wurden wir mit einem netten "naaa, Ihr lieben Eltern, wollt Ihr Euch nicht langsam mal verziehen??" von unserer Tochter aus ihrer Nähe verbannt. Als ob wir ein Interesse daran gehabt hätten, unseren Abend in ihrer Gesellschaft zu verbringen??, grrrr.
Also ein bisschen rumgeschlendert, die Leute beguckt, die sich da so einfanden, ein Fischbrötchen auf die Hand, die Seebrücke auf und ab und dann absolute Ratlosigkeit ... das Wetter war ungemütlich und die Musik durchwachsen.
Je länger wie da waren, desto stiller wurde mein Liebster, so habe ich ihn nach anderthalb Stunden dann barmherzig erlöst, obwohl doch er es gewesen war, der mit mir in den Mai tanzen wollte ?? ;-)
Also, ab nach Hause, auch wenn es doppelte Fahrerei bedeutete... mein Holder war über sich selbst total entsetzt, dass ihn das Ganze so abgeschreckt hatte, und ich es offensichtlich längst nicht so schlimm fand... naja, ich bin ja schließlich auch 10 Tage jünger!! ;-)
Aber dem Anblick der vielen Jugendlichen, die anscheinend nix besseres zu tun hatten, als soviel Alkohol wie möglich in kürzester Zeit in sich reinzukippen, war er irgend wie nicht gewachsen. Nicht, dass wir früher nicht auch getrunken hätten. Aber die Wodkapulle mitten auf der Promenade an den Hals ???
Überhaupt verkonsumieren die jungen Leute deutlich mehr als wir früher...oder bilde ich mir das nur ein??
Er fühlte sich auf Schlag uralt und war nicht mehr zu trösten. Seltsam, wo so unsere Empfindlichkeiten liegen können, nicht? Und ich dachte, ich kennte ihn inzwischen...
Zuhause angekommen ertappten wir unseren Kleinen bei einem Dauergespräch übers Handy, mit ein paar Mädels, die er am Sonnabend zufällig im Hansapark kennengelernt hatte, und die einen Freund von ihm zu begeisterten und nicht mehr zu stoppenden "Oh mann, ich bin so geil" Ausrufen hinrissen. Die sind man gerade 12, arrrgghhh!!
Als wir uns halbwegs erholt und mit unserem gemeinsamen Schicksal alt zu sein abgefunden hatten, klingelte das Telefon, und wir bekamen die glorreiche Nachricht, dass das Handy unserer Tochter weg war... Also, Sim-Karte sperren und uns jedweden bösen Kommentar verkneifen, schließlich kann man ihr ja die Party-Laune nicht verderben, oder??
Als ich die Mädels dann um Mitternacht wieder einsammelte, war die einhellige Meinung, dass es viel zu früh wäre und sie ja gar nicht wirklich in den Mai hätten tanzen können... dass sie rein rechtlich gesehen schon um 22 Uhr hätten geholt werden müssen, konnten sie natürlich nicht gelten lassen.
Pffffffffff.

Jetzt habe ich erst einmal damit zu tun, mich zwischen Mann und Kindern zu einem für mich tragbaren "gefühlten Alterskompromiss" zu sortieren.
Der eine findet es merkwürdig, dass mir jetzt u.a. Musik gefällt, die ich früher niemals gehört hätte und die andern meinen, es wäre doch langsam mal an der Zeit, dass ich erkenne, wie alt ich wirklich bin.

Wie alt bin ich??
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Nicht mehr 15

2006/04/30
| Comments: 6
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Die Kinder heranwachsen zu sehen, birgt so seine Tücken für mich. Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht, aber wenn ich z.B. das Gepiepse höre, das einsetzt, sobald meine Tochter sich bei ICQ einloggt und es mit der absoluten Funkstille an meinem Rechner vergleiche, dann kann mich das schon mal verstimmen.
Ganz zu schweigen von ihrer Figur und den Klamotten, die sie tragen kann... ja, sie ist noch nicht ganz 15... aber selbst in dem Alter sah meine Figur nie so gut aus, seufz...
Und ihre Kommentare geben mir mitunter den Rest. Die derzeitige Krönung stellt wohl "wenn ich mir vorstelle, dass Papa und Du noch Sex hättet, boa, nee, da wird mir doch gleich ganz schlecht..." dar.
ARRRGH.
Ok, klar, natürlich bin ich keine 15 mehr, aber auch noch nicht scheintot oder hoffnungslos rückständig, zumindest fühle ich mich nicht so...

Wie hält man sich also schadlos, um als zartbesaitetes Wesen nicht ganz unterzugehen??
Hm.
Hin und wieder gibt es zwischen all dem pubertären Gezicke ja auch mal ein richtig gutes Gespräch, was die Dinge wieder gerade rückt. Zum Glück bin ich zuhause und habe Zeit dafür.
Wenn dann der Zickenterror unter den Mädels, die Blödheit der Jungs oder die eigenen Unsicherheiten zur Sprache kommen, entspanne ich mich wieder ;-)
Am besten sind aber die "peinlichen" Situationen, wie neulich als ich mein ach so "sexfeindlich" (sie findet z.B. dass Männer nur einen freien Oberkörper haben sollten, um attraktiv zu wirken, selbstredend mit geilem Sixpack und möglichst ohne ein einziges Härchen, die tieferen Region sind dagegen völlig abschreckend und eigentlich unnötig) eingestelltes Mädel aus Versehen (Ehrenwort!!, denn ich hasste es viel zu sehr, wenn meine Mutter ungebeten in mein Zimmer geschossen kam, dabei kamen Jungs uns gar nicht erst ins Haus!) zusammen mit ihrem Freund in den Gästebetten aufstöberte, weil sie der Gefahr von ihrem Vater in ihrem Zimmer gestört zu werden (der ist da nicht so sensibel) entgehen wollte. Prust!!!
Wie blöd kann man sein, sich, wenn man weiß, dass im Hause gerade der Sperrmüll zusammengesucht wird und der meiste Krempel im Keller lagert, ausgerechnet dorthin zu verziehen???
Spätestens dann, wenn ein wissendes Grinsen und ein kleiner Kommentar ausreichen, sie völlig aus der Fassung zu bringen, weiß ich genau, wie unendlich glücklich ich bin, nicht mehr 15 zu sein. Jippieh!!

(Das Foto zeigt meine Tochter, ihre Freundin und ihren Freund beim Abtanzball - da wäre ich allerdings gern wieder 15 gewesen ;-)
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Traum einer Freundin

2006/04/27
| Comments: 0
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Als ich heute morgen nach meiner E-Mail sah, fand ich dort folgende Nachricht von meiner besten Freundin...

"Hi meine Liebe,

ich muss dir heute früh ganz fix meinen Traum der letzten Nacht schreiben. Also wenn Ihr noch ein Kind wollt, dann bitte macht es auf die herkömmliche Art ...

Ich habe nämlich geträumt, dass Ihr noch ein Kind haben wolltet und es diesmal mit einer künstlichen Befruchtung getan werden sollte. Ich habe mich zwar total darüber gewundert, aber mein Gedanke war, dass es halt eine spinnerte Idee von A. war.
Da man diese künstlichen Befruchtungen nur in bestimmten Städten machen kann und BS dazu gehört, habt Ihr uns mit einem Besuch beehrt. Wie schön!
Wir mussten mitgehen, weil das ja nicht lange dauert und man es ganz locker zwischen einer Shoppingtour durch BS und einem schnuckeligen Abendessen mal eben fix erledigen kann.
Wir befanden uns also in der Praxis und A. hat sich über den Inhalt seines Pöttchens amüsiert und immer schon gekichert.
Wie wir so sind, waren wir natürlich meganeugierig und wollten das auch sehen, weil A erzählte, dass da ein Kringel Salbe drin wäre, der nun obenauf mit seinem Meisterwerk gekrönt wäre.
Er gab mir das Pöttchen nach langem Betteln, leider habe ich es nicht richtig aufbekommen, und schwupps war erst einmal der Deckel reingerutscht...
Oh je, Oh je, wo doch jedes Tröpchen wichtig und wertvoll ist (grins)
A fand uns wieder mal absolut unmöglich und kam aus seiner Kicherei nun gar nicht mehr raus, also bin ich erst einmal losgeschossen, weil ich eine Sprechstundehilfe bzw. einen Arzt fragen wollte, was ich denn nun machen könnte. Aber die waren alle beschäftigt, und so bin ich zu Euch zurückgedackelt.
Du hast gesagt, dass das alles nicht schlimm wäre und ich sollte einfach den Deckel wieder drauf machen. Nur war das nicht so einfach, weil der irgendwie ein bisschen zu klein war...
jedenfalls wollte das gute Töpfchen nicht mehr anrühren und habe es also ganz vorsichtig auf den Tisch abgestellt.
Natürlich haben wir uns - in unser üblichen gestenreichen Art - weiter angeregt unterhalten und dabei bin ich im Eifer des Gefechts gegen diesen blöden Pott gestoßen, der schwupps auf die Erde klatschte und der Großteil ergoß sich über den Boden, da es sich inzwischen mit der Paste vermischt und flüssiger geworden war.
Mit As Beherrschung war es völlig vorbei, er schüttete sich aus vor Lachen, dass ihm die Tränen liefen.
Mir war das mega-peinlich.
Dann kam endlich die Sprechstundenhilfe mit einem Ergebnis von dir und hat dich mächtig ausgeschimpft, weil es total schlecht war und nicht zu gebrauchen usw. usw. (es sah aus wie eine Urinprobe) und du hast dann ganz locker geantwortet, dass du zwar gewusst hättest, dass du dich ernährungsmäßig darauf einstellen müsstest und dass du deine Broteinheiten auch nicht überschritten hättest (wie hast Du das gemacht??), dass du aber kurz vor dem Termin noch eine Handvoll Glückskekse genossen hättest...
Da bin ich aufgewacht. Zum Glück!

Also wenn, dann macht es, wie es sich gehört und lasst mich bitte, bitte aus dem Spiel."

Auch wenn ich schon zwei Kinder habe und keinerlei Bedürfnis verspüre, in meinem Alter noch ein Drittes in Angriff zu nehmen, die Situation könnte sich im Falles des Falles genau so abgespielt haben...

Natürlich werde ich mir jetzt erst mal ein paar Glückskekse besorgen :-)


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Esoterik

2006/04/21
| Comments: 2
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Ich gebe es gerne zu, ich habe schon seit langem eine Schwäche für esoterische Themen wie Kartenlegen, Astrologie, Magie, Orakeleien etc. ... aber ich bin nicht mehr allein damit ;-)
Wenn ich an das Angebot esoterischer Bücher vor einigen Jahren denke, da staubten selbst in größeren Buchhandlungen nur die ewiggleichen Exemplare ein, während sich mittlerweile selbst mir altem Spökenkieker zwischen all den merkwürdigen "spirituellen" Ratgebern ab und an der Magen umdreht. Auch das Internet ist voll von Seiten, die sich mit derartigen Themen beschäftigen.
Wie kommt es eigentlich, dass diese Dinge einen solchen Zulauf haben? Ist die "Suche nach Sinn" einfach nur in, haben viele plötzlich ihre inneren Leerstellen entdeckt oder was treibt die Menschen da um?
Ihr meint, ich müßte es wissen, weil ich doch selbst Betroffen bin?? Hm.
Meine Motivation ist Neugier und Spieltrieb, aber das ist sicher nicht repräsentativ, oder doch?

Denjenigen unter Euch, die sich mit Schlafproblemen rumplagen, kann ich nur folgende wunderschöne Entspannungsmöglichkeit empfehlen. Unter http://www.selbsthypnose-seminar.de/ gibt es eine Hörprobe (16 Minuten)... GRINS.
(Ich werde davon ja immer total unruhig, aber vielleicht klappt´s bei Euch) und wenn ich mal Langeweile habe, dann vergnüge ich mich bei http://www.spiritproject.de, für mein kleinkindliches Gemüt in solchen Fällen genau das Richtige. ;-)

Licht und Liebe
M.
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