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Neues von den RoadDucks!

2007/09/16
| Comments: 2
Tags: band  ektomorf  konzert  musik  roadducks  rock  stuttgart
Hallo liebe Logwaver,

nicht nur von mir gibt es ein Lebenszeichen (weitere werden bald folgen ;) ), auch die Band RoadDucks melden sich eindrucksvoll zurück.

In folgenden Blogs hatte ich bereits über die vier Jungs aus'm Schwabenland berichtet:
http://www.logwave.com/blogs/Virtual/entry/XR5M5L2R1N4WT977FEHN48ZDXHARFL1Y/roadducks.htm>Roadducks
http://www.logwave.com/blogs/Virtual/entry/BUXZ9ENNBF47WFU7N12P69AACX39DXYE/roadducks-die-zweite--kick-out-the-champs-fes.htm>RoadDucks, die Zweite! / "Kick Out The Champs" Festival

Wie gemunkelt wird, lassen sie ihre Kreativität derzeit in ein Debutalbum oder Promo-Tape oder Ähnliches einfließen.
So bin ich dann diese Woche bei Youtube.com zufällig auf ihr erstes Video gestolpert. Und ich finde es kracht direkt rein.

Kenner erkennen am Video sofort, dass unlängst leider Bassist Max, welcher soweit ich informiert bin aufgrund seines Studiums umziehen musste und daher nicht ausreichend Zeit für die Band mehr vorhanden war, durch Florian ausgetauscht wurde. Flo allerdings dürfte mit Lieblingsbands wie Disturbed, Godsmack und Megaherz eine tolle neue Metal-Inspiraton in die Combo der RoadDucks miteinfließen lassen, was ich sehr begrüßen würde.
Und vielleicht gibt es ja in wenigen Jahren bereits auch ein Wiedersehen mit meinem Ex-Nachbar Max. :)

Die RoadDucks scheinen sich aber auch so schnell weiterzuentwickeln und trotz des sicherlich neu gebastelten Musik-Materials ließ man sich die Open-Air-Konzert-Saison auch in diesem Sommer nicht nehmen. Erst gestern standen sie so beispielsweise bei einem Festival auf der Stage, bei welchem der Headliner kein Geringerer als die bekannte Metal-Band Ektomorf war.


Hier aber jetzt erstmal zu Musikvideo von "The Air That I Breathe":




Wir lesen uns im nächsten Blog.
Keep on rockin'!
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So schön kann Deutschland sein

2006/07/03
| Comments: 4
Tags: No Tags available
Ein WM-freier Abend, und endlich komm ich mal wieder dazu, mich hier zu blicken lassen.
Es gibt so viel über die WM zu berichten, aber da ich eh schon spüre, dass folgendes schon recht lang wird, beschränke ich mich auf die Erlebnisse des letzten Freitages beim Einzug ins WM-Halbfinale durch den Sieg über Argentinien.

Ich hab mir das Ganze, wie schon einige Spiele zuvor, auf dem Schlossplatz in Stuttgart angeschaut. Und ich denke es war das erste Spiel, das an Stimmung auf dem Schlossplatz mehr bot, als jenes, bei dem die Holländer in Stuttgart zu Gast waren bei ihrem Spiel gegen die Elfenbeinküste (an dem Vormittag schrieb ich meine letzte Klausur 500 m Luftlinie weg, so kam die Feierlaune genau richtig, nachdem mir schon die Aufseherin zuvor untersagt hatte, mein Sixpack während der Klausur zu öffnen..).
Aber zurück zum letzten Freitag. Auch hier ging's mit dem Sixpack unter'm Arm mit 12 Kumpels und Freundinnen nach Stuttgart. Schon in der S-Bahn konnte ich die Stimmung anheizen. Das Hineinkommen auf den Schlossplatz gestaltete sich dieses Mal etwas einfacher als beim Achtelfinalspiel (wo ein Krankenwagen meinte, die Seitenstraße benutzen zu müssen, wo sich hunderte Leute vorm Seiteneingang zum Schlossplatz-Innenbereich quetschten, und es so garantiert mehr neue Verletzte gab, als an jenem Ort, wo der Krankenwagen hin wollte), wenngleich gerade rechtzeitig, bevor der Eingang wegen Überfüllug Stunden vor Spielbeginn bereits dicht gemacht wurde. "Hüpfgesänge" machten das Gedrängee zur Nebensache. "Wer nicht hüpft der ist kein Deutscher. Hey, hey!" Sixxer war schon leer, da kam es gerade recht, da einer seine Klöpfer natürlich nicht mitreinnehmen durfte, er den 20er Pack daher abstellte und sich jeder schnell bedienen konnte.. Drinnen fanden sich dann auch gleich einige Leute aus meinem Flecken, so dass eine nette Runde beisammen war.
Das Spiel selbst: was 'ne Atmosphäre! 100.000e singen die Hymne, Hand auf's Herz. In- und außerhalb des Platzes. Die Stimmung war bombig. Beim Gegentor lag es dann mitunter bei uns, die Menge wieder heiß zu machen. Schließlich ist das unsere WM, da kann es keine Niederlage geben. Und wir kamen, gaben nicht auf. Dann das Tor zum Ausgleich. Ausgelassene Feierlaune. Stimme war längst kaum noch da. Ich umarmte wildfremde Menschen, die eigenen Leute mussten allesamt Küsse auf die Wangen einstecken. Dann übernahm ich quasi das Kommando, holte die letzten Reserven aus meinem Stimmorgan und packte alte Stuttgarter Fangesänge aus: "Auf die Knie, auf die Knie, ..."
Gar nicht wenige Leute folgten meinem Aufruf.
"Gebt mir ein H" - "H!"
"Gebt mit ein "U" - "U!"
"Gebt mir ein M" - "M!"
"Gebt mir ein B" - "B!"
"Gebt mir ein A" - "A!"
"Wir singen Humba Humba Humba dädädä..".
Alle springen auf, die Menge hüpft, singt.. und hüpft. Muss mir mal das Video vom Kumpel geben lassen; der hat den Trubel teilweise gefilmt. Die deutsche Mannschaft wurde unaufhörlich nach vorne geschriehen - und jetzt erst recht. Aber ich muss das wohl gar nicht im Detail aufführen, denn die meißten, die sich die Spiele auf Großleinwänden anschauen, kennen dieses Erlebnis, das sich kaum bis gar nicht in Worte fassen lässt. In der zweiten Hälfte hab ich die Argentinier eh alles geheißen. Besonders Heinze und Sorin fielen immer negativ auf, wenn mal ein Spieler mal am Boden lag. Auch wenn sich andere Zuschauer mit manchen meiner Worte nicht identifizieren wollten, davon abhalten konnte mich niemand. So kann man in so einer patriotischen Phase auch mal diverse L*ndser-Songs anstimmen. Interessanterweise gab's immer irgendwo jemand, der auch hier mitsang, egal welches Lied.. Schließlich Elfmeterschießen. Ab da war ich vollens vom Sieg überzeugt. Bei der zweiten Hälfte der Verlängerung musste man mehr zitterten. Der letzte Elfer. Zehntausende legten ihre Arme auf die Schultern der Nebenmänner und -frauen. Lehmann hält! Alles springt, alles tanzt, alle umarmen sich. So schön kann Fußball sein! Und es verstrich nicht viel Zeit, bis sich der Meister der Polonaise mit einem ganzen Gefolge den Weg quer über den Schlossplatz bahnte. Wahnsinn!
Nun also ab auf die Theodor-Heuß-Straße. Die Partymeile schlechthin. Auch hier noch einen guten Bekannten getroffen. Alle paar Meter wurde man von einem neuen Kommandeur "Auf die Knie!" gebeten, um mit einem "Humba dädädä" aufzuspringen. Selbiges im überfüllten Getränkemarkt. "Auf die Knie!" Alle gingen auf die Knie, die Schlange an der Kasse bewegte sich keinen Zentimeter mehr vorwärts. Auch neue Gesänge waren von meiner Seite aus schnell kreiert: "Und schon wieder kein Pokal: Maradooona!", und alle stimmten sofort ein.
Bei allen hübschen Mädels, die vorbeiliefen, erstmal die Flagge in die Höh gehalten, und mit aus den Finger gesogenem "So schön kann Deutschland sein! Schalalalala" Gesang umkreist. Ein weiterer Kumpel ließ sich so davon anstecken, er hat gar nicht mehr aufgehört und sich stänig neue Schönheiten gesucht. Die Polizisten am Straßenrand mussten für Fotos mit davor knieenden Fans herhalten, auch wenn sie gewiss nicht deswegen dort standen..
Dann ein Kastenwagen an einer roten Ampel. Die Leute reagierten sofort. Alle rennen hin. Ein mächtiges Gerüttel. Die Federung des Wagens wurde auf's Ärgste beansprucht. "Grün-weißer Partybus, schalalalala". Aber man muss die Polizei loben, die sehr kulant war, und nie überhastet eingriff, und so eventuell ein Umbruch der Stimmung verursacht hätte. Auch meine Bemerkung, dass sie da sicherlich ein Kasten hinten drin hätten, wurde mit Humor genommen. Ein andrer Kumpel hatte sich an der Erkenntnis gefreut, dass der Tacho der Polizeimotorräder nur bis ~180 geht, wie er auf dem Tacho der daneben geparkten Motorräder sah. Wird er sicherlich mal ausnutzen.. Einzigstes, was schließlich eine Polizistin entgegnete, war, ob wir nicht auch mal was andres singen könnten, als "grün-weißer Partybus". Und schon stimmte jener immer aktiver werdende Kumpel "grün-weißes Spaßmobil" an.
Der Marsch ging weiter zum Hauptbahnhof. Die wenigen Autos, die dort unterwegs waren, kamen an den sich hinknieenden Menschenmassen nicht vorbei, und wurden schließlich ebenfalls durchgerüttelt. Währenddessen formirte die Polizei eine Reihe auf der Straße, damit sich die Menschenschar nicht aus der Innenstadt hinaus Richtung weiterer Hauptverkehrsstraßen und Schnellstraßen bewegt. Da war jedoch schon ein Megafon geliehen und der Kumpel ließ ein "Geh'n wir halt außenrum, geh'n wir halt außenrum. Geh'n wir, geh'n wir, geh'n wir halt außenrum!" ertönen. In der Tat..
Später ging es dann jedoch doch einmal in die S-Bahn heimwärts. Doch die Gaudi war noch nichtmal auf dem Höhepunkt. Wir stellten fest, dass keine normalen Leute in unsreren Partywagon einsteigen wollten, wo wir noch andre megakorrekte Leute in Partylaune trafen, die sofort in die Lieder einstimmten. Also beschlossen wir, uns an der nächsten Station ruhig zu verhalten. Die Fahnen wurden beiseite gelegt, die Blicke gingen Richtung Decke. Und schon stiegen auch jene wenige ein, die sich wohl sonst dem Fußball eher abwandten. Tür geht zu, Bahn fährt an.. "SCHALALALA!!" Alle springen auf, hrhr. Auf die Frage, wie weit wir denn mitfahren, entgegnete ich nur "Biiiiiis zur Edstation!". Und schon wurde wieder gesungen: "Stuttgart ist 'ne schöne Stadt, da muss man sich benehmen. Drum Fahren wir nach Filderstadt und benehmen uns daneben...". An diesem Abend wollte uns nichts aufhalten. Sogar eine schwarze Dame in der S-Bahn konnte freiwillig dazu motiviert werden "Ich liebe Deutscheland" zu singen. Und sie sah dem Original sogar verdammt ähnlich.. Alsbald ertönte ein bekannter Sprechchor, jedoch mit nie dagewesener Stimmgewalt. "Seid ihr bereit?" - "Ja". "SEID IHR BEREIT?" - "JAA!". "Na dann.. AUUUF DIE KNIIIEEEE!!!" Einer unserer Mitfahrer und Hauptstimmungsmacher gab nun den Ton an. Man stelle sich einen Wayne Rooney vor (ähnlich sah er aus), der im Gesicht rot anläuft vor monströsem Schreien mit resultierendem Sauerstoffmangel; dann hat man ungefähr das aktuelle Bild vor Augen. Wir erfuhren, dass die Jungs später noch auf einen Abiball gehen wollten, doch der Gedanke, diesen mit bekannten Worten zu stürmen, wurde wieder verworfen. So dreißt wollten wir dann doch nicht sein und irgendwelchen unbekannten Leuten den Abiball versauen. Also stiegen wir an unserer Station aus. Ab in die Autos der Fahrer. Der Korso mit aufgedrehter Nationalhymne begann.
Sogar der Fahrer nahm mit einer Hand das Wichtigste in die Tatzen: eine Deutschlandfahne. Es ging kreuz und quer durh die Straßen. Wildes gehupe. Parallel zu einem Feldweg, wurde auf Augenhöhe mit den dortigen Radfahrern wieder ein Lied angestimmt: "Wer ein Deutscher ist der klatsche in die Hand..". Nun ging'S selbst auf den Feldweg, welcher später jene Straße kreuzte. Ganz unverdrissen, kreuzten wir eben mit dem Auto die eigentliche Straße über den Fußgängerüberweg. Die an der roten Ampel wartenden Autos auf der Straße nahmen's gelassen. Ein ganzes Land in gemeinschaftlicher Feierlaune eben.
Und da uns nun auch langsam der Hunger plagte, ging's kurz heim, duschen, Anzug anziehen, und dann auf den eigenen Abiball unserer alten Schule, wo schließlich mit weiteren bekannten Gesichtern gegessen, getrunken, und auf der Afterevent-Party bis weit über's Morgengrauen hinaus getanzt und gelacht wurde, und man sich gemeinsam an den schönen Dingen des Lebens erfreut hat.
Die Itakerflagge im Festsaal selbst hing leider zu hoch, um sie abzuhängen..
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In Flames Konzert

2006/04/14
| Comments: 7
Gestern war es endlich soweit, die schwedischen Metaller (unter schwäbischem Lable) von In Flames gaben in Filderstadt ein Konzert ihrer "Come Clarity" Tour 2006 - selbe Location übrigens wie vor einem Monat Scooter.
Einzigstes Problem: Ich hatte keine Karte. Wollte mit 'nem Kumpel gehn, aber bis der sich endlich vor einigen Monaten entschieden hatte mitzukommen, waren die Tixx bereits restlos ausverkauft - Abendkasse Fehlanzeige. Bei ebay stiegen die Kartenpreise rasant vom ursprünglichen Verkaufspreis von 28,20 EUR auf teilweise über 80 EUR pro Karte. Das war mir dann doch etwas zu teuer.
Und zu allem Überfluss machte unser Dozent gestern an der Berufsakademie erst gegen 17:30 h Schluss, statt um 16:00 h, wie lange es eigentlich hätte gehen sollen. Am Hauptbahnhof Stuttgart hab ich also noch kurz was zum Essen gekauft und hab mich dann mit der S-Linie in Richtung Filderstadt begeben, wo ich auch immer mein Auto parke. Schon in Stuttgart traf man alle paar Meter auf dem S-Bahnsteig Grüppchen an, bei denen man sich sicher sein konnte, dass sie an diesem Tag auch nur eines im Sinn hatten: In Flames. Die Zeit verstrich, Menschen stiegen aus der Bahn, Menschen stiegen in die Bahn. Währenddessen beschrieb ich beidseitig ein Stück Karton: "Suche Karte". Endstation Filderstadt. Als ich aufschaute merkte ich plötzlich, dass gut 90% der Fahrgäste wohl auf's Konzert gingen. Raus aus der Station und an die Oberfläche. Slipknot & Co Aufnäher an den Jacken und Metalstiefel so weit das Auge reichte. Ich lief zu meinem Auto und fuhr zur Halle. Doch niemand hatte ein Ticket übrig. Die einen belächelnden mich lediglich, mit anderen hatte ich mich nett unterhalten, worauf sie mir noch viel Glück wünschten. Ich entgegnete am Schluss nur "man sieht sich dann drin :D". Ein professioneller Ein-/Verkäufer, der schon die ganze Zeit seine Bahnen ablief, trat an mich heran. 60 EUR wollte er für eine Karte haben. Nein danke, wenn er sie ernsthaft losbekommen wollte, dann würde er wiederkommen. Die Zeit verstrich weiter. Offizieller Einlass war 19 h, diese Uhrzeit war längst erreicht, doch die Tore waren noch geschlossen. Mittlerweile hatten sich noch andere um mich herumgeschart; auch auf der Suche, aber ohne Schild. Da erfolgte nun der Einlass, als plötzlich zwei weitere Personen an mich herantraten. 2 Karten 60 EUR - aber nur zusammen! Na klar, kein Ding. Erfreut die Karten gekauft, einer zweiten Person für 30 EUR die andere Karte überlassen (somit hatte mich meine auch nur 30 gekostet), der Dritten mein Schild in die Hand gedrückt und auf ging's in die Halle! *YEEHAW*

Als ich mir meinen Weg nach vorne bahnte, hörte ich ein "Hey!". Es waren die Jungs von vorhin. Sie waren von der Stadt angereist, wo das "Summer Breeze" Festival jährlich stattfindet. "Na ich habe doch gesagt man sieht sich drinnen. Ich halte meine Versprechen! :)".
Endlich ging es los. Dabei war die Vorband "Dagoba" aus Frankreich wahrlich nicht zu unterschätzen. Ein paar richtig gute Tracks hatten sie im Gepäck, die sie super rübergebracht hatten.
Nach einer halben Stunde Spielzeit und kleineren Umbauten auf der Stage war der offizielle Special Guest Sepultura an der Reihe. Ich war nie ein Sepultura-Fan, aber mir "Roots Bloody Roots" haben sie die Menge derb gerockt! Wahnsinn, wie einheitlich die Massen getobt, gesprungen und gebangt haben. Da ging's so kurz vor dem Hauptact nochmal richtig ab.
Dann war es soweit: Ein Vorhang wurde heruntergelassen, dahinter fanden die letzen Soundchecks statt. Das Licht ging erneut aus, die Ballade "Your Bedtime Story Is Scaring Everyone" ertönte. Die riesigen Schatten der fünf Schweden tauchten auf, der Vorhang fiel, die geballte Power wurde entfesselt!
Insgesamt war es ein bunter Mix aus allen in Flames Alben. Höhepunkte sah ich in "Crawl Through Knives", "Trigger", "Behind Space" und "Cloud Connected". Wobei die anderen Songs wie "Take This Life" oder "The Quiet Place" dem eigentlich in nicht viel nachstanden.
Wehrmutstropfen war allerdings zum einen, dass ich anfänglich einen Platz kurz vor der Bühne hatte, aber mich recht schnell plözlich wieder 10-15 Meter von der Stage entfernt vorfand. Zum anderen hat mich das Ausbleiben von "Free Fall" und "Versus Terminus", welches in den letzten Wochen zu meinem unweigerlichen Liebling des neuen Albums empor gestiegen ist, ein klein wenig enttäuscht. Am Ring letztes Jahr standen In Flames zumindest ihrem Auftritt von gestern in nichts nach, aber dennoch war es ein extrem cooler Gig und ein toller Abend. Und wie ich schon vor der Halle sagte: Zur Not sieht man sie spätestens dieses Jahr bei Rock am Ring wieder!


Abschließend noch ein Videobeispiel für all diejenigen, denen die Textzeilen nicht genug sind (ist leider nicht das Konzert, auf dem ich war, aber anhand der Locationgröße und Menschenmenge sehr identisch, entnommen aus der DVD "Used & Abused - In Live We Trust")!

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Müffelnde Pogos

2006/04/08
| Comments: 2
Tags: No Tags available
Irgendwie habe ich das Gefühl mir heute Nacht zum x-ten Mal die Nase gebrochen zu haben. Hat ziemlich gekracht und wenn ich langsam drüber fahre, habe ich das Gefühl die einzelnen Knochensplitter zu spüren. :(
Deshalb hasse ich die müffelnden Pogo-Kids, besonders bei Metal-Tracks!
Naja, war dennoch lustig, hatte danach leichtes Nasenbluten, aber für den Schocker konnte ich trotzdem sorgen, als ich das Blut teils abgeleckt hatte und den Rest breit über's Gesicht verteilte und weiterbangte..
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Der karnevalistische Höhepunkt

2006/02/27
| Comments: 0
Tags: No Tags available
Nachdem ich letzten Donnerstag Urlaub hatte, und meine Krawatte somit unversehrt blieb, steigt für mich morgen der Höhepunkt des Faschings.
Anweisungen des Filial-Chefs für den morgigen Faschingsdienstag:
Verkleidung erwünscht.
8:30 h Sektempfang
9:00 h Sektfrühstück
Rufe bei von draußen nahendem Kunden: "Wolle m'r ihn reilasse?"
Allgemeiner Schlachtruf: "Ein dreifaches 866 Hellau! Hellau! Hellau!"

Nachmittags bleibt die Filiale dann geschlossen. Dafür gehen wir alle gemeinsam abends in Stuttgart bei 'nem Fernsehkoch in der Küche werkeln, um anschließend dem Gaumen eine Freude zu bereiten.

Ich hoffe danach bleibt für mich noch Zeit auf den Kehraus zu gehen, wo auch die Karnevalisten der "Dolfenger (=Neckartailfinger) Neckarbätscher" zu Gast sein werden, um ihr diesjähriges wie gewohnt klasse Programm zu spielen.
Wenn möglich folgt dann morgen noch ein Blog mit alten Erinnerungen zum Kehraus, dem fulminantesten Faschingsabschluss weit und breit..
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