Die Kirche
Geht ihr in die Kriche?
Glaubt ihr an die Kirche?
Was bedeutet euch die Kirche?
Was ist Kirche überhaupt?
Und was ich mich schon seit längerem frag: Hat die Kirche in ihrer jetzigen konservativen dem Zeitgeist trotzenden Form noch Sinn und Bestand?
Bei dem ganzen Streben nach Macht und Erhalt der Autorität?
Bestes Beispiel: Die Vertuschungsversuche des Thomasevangeliums, das 1945 in Ägypten gefunden wurde.
Den Grund für dieses Verhalten könnt ihr euch nach einem kleinen Auszug aus diesem Evangelium vielleicht selbst denken:
Hebe einen Stock auf und ich bin da. Drehe einen Stein um und ich bin da. Sei nicht da und ich bin da.
.....jaja, die Kirche!!! |
Comments on 'Die Kirche'
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kirchen=politik=kirchenpolitik. (nur meine ansicht)
wenn man gläubig ist, kann man immer und überall zu gott sprechen, dazu brauche ich kein gebäude und keine doktrin. alles andere kann ich dir nicht beantworten, da ich mich nie für die kirche interessiert habe.
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an die kirche?
welche schwebt dir denn da vor?
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also:
nö, ich geh nicht in die kirche.
nö, ich glaub nicht an die kirche.
die antwort auf frage drei kann ich aufgrund der antworten auf eins und zwei knicken
und viertens: ähm...ein grosses gebäude mit turm, wo sonntags eine menge leute reingehen, von denen du unter woche nicht glauben würdest, dass sie das tun...
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- Ja, ich gehe in die Kirche, hin und wieder, obwohl ich sehr gut auch ganz für mich Beten kann.
- manche Menschen können es und es bedeutet ihnen viel. Manche geben es vor und leben es nicht...
- wenn ich in die Kirche gehe, dann verbindet mich das immer auch mit meiner Oma, die sehr gläubig war und ihren Glauben auch gelebt hat. Das mag sentimental sein, aber mir bedeutet es viel, obwohl meine Erinnerung an sie auch an ganz anderen Stellen lebendig ist
- entgegen allen anderen möglichen und sehr verständlichen Meinungen: ja, sie hat Sinn, ob sie Bestand haben wird, weiß ich nicht, aber es steht zu hoffen, da sie vielen Menschen Halt gibt.
Über Kirche gäbe es viel zu sagen, insbesondere über die Verfehlungen wird immer gern gesprochen. Sie sind nicht zu leugnen. Diese Dinge passieren leicht, wenn Menschen zu "Macht" kommen. Das gilt im Großen genau so wie im Kleinen.
(Schau mal genau hin, wie es sich in Deinem Umfeld verhält!)
Sinnvoll ist es in meinen Augen auch, dass sie sich eben nicht dem Zeitgeist anpaßt und ihre "Doktrinen" wetterwendisch an alles anpaßt, was ihr an Wünschen entgegenschlägt.
"Glauben" ist schließlich kein Objekt für einen Bazar.
Wenn Liebe das höchste Gut ist, das gepredigt wird, dann kann "Kirche" sich z.B. nicht für Abtreibungen aussprechen.
Wen´s interessiert, der kann ja mal die Enzyklika "deus caritas est" von Benedikt nachlesen, für mich hat es sich sehr gelohnt!!
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Ich war nur als Kind und Jugendlicher in der Kirche, damals auf Nachdruck der Eltern. Ich war Ministrant, Sternsinger und im Kirchenchor. Und ich war in der Jugendgruppe wo ich meinen ersten Alkohol trank (Erdbeersekt und Apfelkorn) und meine ersten Zigaretten rauchte. Ich war auch beim Altenbesuchsdienst dabei, nebenan war das Altenheim in dem auch meine Oma war. Das ist alles Vergangenheit, aber für die Kirche spricht dass es sehr engagierte Mitarbeiter gibt die sich für ihre Mitmenschen einsetzen. Ebenso wie Pfarrer die in ihrer freien Zeit für ihre Schäfchen immer da sind. Ich habe sehr viele wertvolle Menschen kennengelernt die zur Kirche gehen, und es gibt nichts schlimmeres als Menschen die an nichts glauben. Ich persönlich kann inzwischen wenig mit Kirche anfangen, aber ich sehe ihre Funktion und Wert für andere Menschen, auch wenn es Dinge gibt die ich nicht verstehe (Zoelibat usw.)...
Jedem das Seine... :-)
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ich kenne ein paar leute, die nicht im geringsten gläubig sind, und trotzdem wunderbare menschen sind, meine freundin z.b.
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Ich meinte das nicht nur im kirchlichen Sinne... ;-)
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@benzin: richtig: Kirche ist nicht lebensbestimmend und grundlegend für Glück. Jeder sollte seinen eigenen Weg finden und auch das Recht dazu haben. Und ein Mensch glaubt immer an etwas, ohne Glaube könnte er nicht leben(und wenns auch nur das ist, dass die Welt aus Marzipan besteht*g*!)
@annianbi und Plato: Ihr habt beide Recht, vorallem dein Ausspruch Plato: "jedem das Seine" gefällt mir sehr gut. Nur finde ich dass man Kirche auch nicht als ein Ding sehen kann. Kirche setzt sich aus vielen Fassetten(Jugendarbeit, der gemeinnützige Pfarrer...) zusammen. Mit meinem Eintrag wollte ich auch eigentlich mehr auf die "Verfehlungen" und den allgemeinen Standpunkt der Kirche hinaus. Was ist gut, was nicht? Inwieweit kontrolliert oder beherrscht die Kirche unser Leben(muss nicht negativ sein)? Mir geht es vorallem darum, dass die Kirche neben ihrer häufigen positiven Unverrückbarkeit(Anninabi: Abtreibung) es aber auch nicht schafft, neues Gedankengut(zumindest offiziell) zu akzeptieren. Hierbei geht es mir vorallem um die Konfrontation mit der Esoterik und deren Ansichten über Gott und die Welt!
Liebe Grüße Stefan
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