Blog-Einträge der Kategorie Sonstiges
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31.08.2010 | Kommentare: 0
Heute um Mitternacht schließt sich das Transferfenster, und es wird noch eifrig gehandelt. Haupt-Einkäufer war Felix Magath, der für Schalke gleich drei Last-Minute Geschäfte tätigte. Am Montag wurde der Wechsel von Klaas Jan Huntelaar bestätigt, der für 14 Millionen Euro vom AC Milan wechselt.
Bereits in der Nacht zum Dienstag wurde der nächste Coup bekanntgegeben. José Manuel Jurado wechselt für rund 13 Millionen Euro von Atletico Madrid zu den Königsblauen. Ebenso wie Huntelaar spielte er früher bei Real Madrid, und ist damit neben Christoph Metzelder und Raúl bereits der vierte Ex-„Königliche“ in den Reihen der Gelsenkirchener.
Und nur wenige Stunden später vermeldete „kicker“ den nächsten Neuzugang. Auch Nicolas Plestan vom französischen Erstligisten OSC Lille soll nach dem schwachen Saisonstart für Schalke wohl der Mannschaft wieder zu neuem Schwung verhelfen. Wetten, dass das nach Magaths Kaufrausch und einer ganzen Reihe von internationalen Top-Talenten im Kader kein Problem mehr ist?
Auch andere Bundesliga-Vereine haben sich kurz vor Schluss noch nach Schnäppchen umgesehen. Für geschätzte zwei Millionen Euro hat der VfB Stuttgart Mittelfeldspieler Mauro Camoranesi von Juventus verpflichtet, und kann damit einen Weltmeister in seinen Reihen aufweisen.
Bei Werder hingegen hat man sich Mikael Silvestre geangelt, der vom FC Arsenal ablösefrei nach Bremen kommt. Der 33-jährige Franzose war jahrelang Teil der französischen Nationalmannschaft und erhält bei den Grün-Weißen einen Zweijahresvertrag.
Zvjezdan Misimovic hingegen wird die Bundesliga verlassen, und in die Süper Lig wechseln. Nach Diegos Transfer nach Wolfsburg steht Misimivics langersehntem Wechsel nichts mehr im Weg, doch Hoeneß untersagte ihm einen Wechsel innerhalb der Bundesliga – jetzt hat der Bosnier bei Galatasaray Istanbul unterschrieben.Blog-Eintrag lesen |
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27.08.2010 | Kommentare: 0
Nach wochenlangem Hin und Her ist der Transfer jetzt perfekt. Der Brasilianer soll dem Vfl Wolfsburg zu alter Form zurückhelfen.
Dieter Hoeneß hatte über Wochen hinweg bestritten, dass ein Wechsel Diegos im Gespräch sei. Am Donnerstagabend war es dann endlich soweit: Der Brasilianer unterzeichnete bei den „Wölfen“ einen Vierjahresvertrag, der ihm ca. sechs Millionen Euro pro Jahr einbringt.
Mit der Verpflichtung des 25-Jährigen, für den er an Juventus eine Ablösesumme von 15,5 Millionen Euro zahlt, endet für Hoeneß eine lange Phase der Ungewissheit. Er versucht schon seit Beginn seiner Zeit als Manager in Wolfsburg vor einem halben Jahr, den Verein auf internationales Topniveau anzuheben. Wetten, dass es mit einem großen Namen wie Diego wieder bergauf geht für die Wolfsburger?
Der Deutsche Meister des Jahres 2009 hatte seit dem Überraschungs-Sieg an Tempo verloren. In den vergangenen Monaten war der Verein eigentlich nur dann in den Schlagzeilen wenn es einmal wieder um die Transferwünsche des bosnischen Erfolgs-Duos Edin Dzeko und Zvjezdan Misimovic ging.
Nun aber versucht der finanzkräftige Verein, mit der Verpflichtung von hochkarätigen Spielern, den Verein dahin zu bringen wo er schon einmal war. Unterdessen werden Fragen laut, ob Bundesliga-Rückkehrer Diego wohl im morgigen Spiel gegen Mainz 05 bereits sein Debüt für die Wölfe spielt. "Vom Zeitablauf wäre das möglich", meinte Manager Dieter Hoeneß.
Für Misimovic dürfte mit der Verpflichtung Diegos jetzt der Weg frei sein – er wurde mit einem Wechsel zu Schalke 04, Madrid und Florenz in Verbindung gebracht.Blog-Eintrag lesen |
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19.08.2010 | Kommentare: 0
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Die Football League fordert von Cardiff City Antworten in Hinblick auf deren finanzielle Situation, bevor sie Craig Bellamy freie Fahrt für sein Debüt am Samstag geben.
Greg Clarke, Vorstandsvorsitzender der Football League, streute gestern Abend überraschend Sand ins Getriebe des sensationellen Neuzugangs auf Leihbasis, als er bekanntgab, er suche dringende Gespräche mit Cardiff zu deren Finanzen.
Bis es zu dieser Unterredung kommt, und die Football League zufrieden mit den erhaltenen Antworten ist, warnte Clarke, er werde Bellamy nicht als Spieler registrieren.
Diese Bombe ließ er nur wenige Stunden nachdem Bellamys Ankunft in der walisischen Hauptstadt vor seinem erwarteten Debüt gegen Doncaster einen plötzlichen Anstieg der Karten- und Trikotverkäufe ausgelöst hatte, platzen.
Doch Clarke sagte gegenüber Sky Sports News: „Unsere Aufgabe ist es, einen fairen Wettbewerb sicherzustellen, und dass nur Verpflichtungen eingegangen werden, die auch gehalten werden können.
„Wir müssen den Spieler registrieren, und wir haben Cardiff um bestimmte Informationen gebeten, die vertraulich zwischen dem Verein und uns bleiben werden, und so werden wir beurteilen, ob wir den Spieler registrieren oder nicht.
„Ich will nicht mit dem Finger auf Cardiff zeigen, aber ich habe den Grundsatz, dass man im Geschäftlichen wie im Privaten immer seine Schulden zurückzahlen sollte.“
Diese Enthüllung kommt nur wenige Stunden nachdem der schottische
Premier League Verein FC Motherwell drohte, einen Auflösungsbeschluss gegen die „Bluebirds" zu beantragen weil diese Rückzahlungen für den Transfer von Paul Quinn nicht nachgekommen waren. Der Vorsitzende des Vereins, John Boyle sagte dazu: „Wie absurd, dass ein Verein eine Reihe renommierter, teurer Spieler verpflichten kann, wenn sie einem kleinen Verein wie uns mehr als 200.000 Pfund schulden.“Blog-Eintrag lesen |
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17.08.2010 | Kommentare: 0
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Der holländische Stürmer Ruud van Nistelrooy erzielte einen Hattrick und spielte ein weiteres Tor heraus, und steuerte den Hamburger SV damit in die zweite Runde des DFB-Pokalsmit einem 5:1 Sieg gegen den Fünftligisten Torgelower SV Greif.
Die „Wölfe“ musste unter dem neuen Trainer Steve McClaren bis zur 80.Minute warten, bis sie den Widerstand des Regionalligisten Preußen Münster brechen konnten, als der Brasilianer Grafite zwei Minuten vor Schluss den entscheidenden Siegestreffer für den 2:1 Zittersieg landete.
Die Amateure Torgelower SV hielten sich von Beginn an gut gegen den HSV, und ihr Torhüter Andre Greulich hatte alle Hände voll zu tun, und musste bereits in der 13. Minute Mladen Petrics Ball abwehren. In der 34.Minute konnte Greulich nicht halten, als Van Nistelrooy aus Nahdistanz das 1:0 holte, nachdem Jonathan Pitroipa aus Nahdistanz den Ball an den Pfosten setzte.
Doch die Gastgeber revanchierten sich, und landeten zwei Minuten vor der Halbzeitpause einen Ausgleichstreffer durch Daniel Pankau. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, da der peruanische Stürmer Paolo Guerrero einen Freistoß aus 18 Metern ins Tor zirkelte, und den HSV acht Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte wieder in Führung brachte.
Van Nistelrooy legte in der Mitte der zweiten Halbzeit noch zwei Treffer drauf, und David Jarolim rundete das Ergebnis neun Minuten vor Ende ab.
Wolfsburg hatte gegen die Amateure Münster zu kämpfen, und Stürmer Edin Dzeko verpasste zu Beginn einige offensichtliche Torchancen. Dzeko, der die Deutschen Meister der Bundesliga Saison 2008/09 angeblich verlassen will, hat schließlich doch noch getroffen, allerdings nur ein einziges Mal.
Der letztjährige Torschützenkönig lieferte eine schöne Vorlage für Neuzugang Cicero in der 80. Minute, doch sechs Minuten später fälschte er einen Ball unglücklich ins eigene Netz ab.
Grafite, der Torschützenkönig der Saison 2008/09, kam zur Hilfe und landete nur zwei Minuten später nach einer schönen Kopfball-Vorlage von Dzeko den Siegestreffer.Blog-Eintrag lesen |
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09.08.2010 | Kommentare: 0
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Englands Nationaltrainer Fabio Capello hat seinen ersten Kader benannt, nachdem sein Team in der diesjährigen WM so kläglich versagt hat. Der Kader hat für sein Freundschaftsspiel gegen Ungarn ein gänzlich neues Gesicht verpasst bekommen.
Drei von Arsenals Nachwuchsspielern haben es in den Kader geschafft, Kieran Gibbs und Jack Wilshire zum ersten Mal. Theo Walcott kehrt in den Kader zurück, nachdem er es dieses Jahr nicht in den endgültigen 23-Mann starken WM-Kader geschafft hatte. Ein anderer Spieler, der vor Beginn der Weltmeisterschaft aus dem Kader gestrichen wurde, war Manchester Citys Flügelspieler Adam Johnson. Der junge Spieler hofft, jetzt nach seiner Berufung in den Kader zu einem festen Bestandteil der englischen Nationalmannschaft zu werden.
Darren Bent schloss letzte Saison als zweitbester englischer Torschütze in der Premier League nach Wayne Rooney ab, dies reichte allerdings nicht aus um ihm einen Platz in der WM zu sichern. Fulhams Bobby Zamora hatte Pech, dass er nicht für die WM ausgewählt wurde. Hätte er sich nicht Ende letzter Saison die Achillessehne verletzt, hätte Zamora diesen Sommer in Südafrika gespielt. Jetzt ist seine Chance gekommen, und er wurde zum ersten Mal in den Nationalkader berufen.
Ashley Youngs Form für Aston Villa letzte Saison hat ihm erneut einen Platz im Kader beschert, ebenso wie Blackburn Rovers Torhüter Paul Robinson und Birminghams neuem Innenverteidiger Ben Foster. Rob Green wurde nach seinem WM-Patzer nicht mehr ausgewählt, was vielleicht etwas übertrieben war. David James’ Hoffnungen, seine Karriere als Nationalspieler nach seinem Wechsel zu Bristol City fortzusetzen scheinen zunichte gemacht worden zu sein, nachdem er nicht in den Kader berufen wurde.
Evertons Phil Jagielka und Boltons Gary Cahill werden mit Michael Dawson von den Spurs um einen Platz an der Seite von John Terry in Englands Abwehr kämpfen. Alle drei hoffen darauf, Rio Ferdinand und Ledley King zu ersetzen, die sich beide in Südafrika Verletzungen zugezogen haben.
Von denjenigen, die diesen Sommer so bitter versagt haben, haben Wayne Rooney, Frank Lampard, John Terry, Ashley Cole, Gareth Barry und Steven Gerrard ihren Platz im Kader behalten. Überraschenderweise sind auch Jermain Defoe und Joe Cole nicht dabei, eine Entscheidung, die nach Defoes Leistungen diesen Sommer etwas merkwürdig anmutet.
Der neue Kader sieht spannend aus, und es scheint als habe Capello Ratschläge befolgt, es mit einer Verjüngungskur zu versuchen. Wetten, dass er es damit weiter bringen wird als in Südafrika? Jack Wilshire ist einer der talentiertesten Spieler seiner Generation. Diese frühe Feuertaufe in der Nationalmannschaft wird ihm wertvolle Erfahrungen bringen, die sich in der Zukunft auszahlen werden.Blog-Eintrag lesen |
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06.08.2010 | Kommentare: 0
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Dem jungen Stürmer steht eine lange Zeit am Spielfeldrand bevor...
Der ehrgeizige Hamburger SV hat nach seinem 2:1 Sieg im Freundschaftsspiel gegen Premier League Giganten Chelsea am Mittwoch schlechte Nachrichten erhalten.
Der neue Cheftrainer Armin Veh wird etwa zwei Monate lang ohne die Dienste des jungen Stürmers Heung-Min Son auskommen müssen, nachdem der 18-Jährige sich in den letzten Spielminuten gegen Chelsea eine Fußverletzung zuzog.
Son wurde nach 82 Spielminuten für Ruud van Nistelrooy eingewechselt, und nach nur einer Minute schoss der vielversprechende Stürmer den Siegtreffer. Doch nur wenige Minuten nach seinem Tor zog er sich die Verletzung zu.
Der Stürmer spielte bis über die Schmerzgrenze hinaus bis zum Schlusspfiff, entschied sich aber nach Spielende, ein Krankenhaus aufzusuchen, um sich weiteren Untersuchungen zu unterziehen. Einem Bericht von Bild zufolge haben Untersuchungen gezeigt, dass Son einen gebrochenen Mittelfußknochen im linken Fuß hat, und deswegen vermutlich zwei Monate ausfallen muss.
Das Nachwuchstalent war in der Vorsaison einer der Stars des HSV, und Veh hatte für die kommende Bundesliga-Saison große Hoffnungen in ihn gesetzt.Blog-Eintrag lesen |
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02.08.2010 | Kommentare: 0
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Raúl hat sich bei Schalke schnell eingelebt
Schalkes Neuzugang, Real-Legende Raúl, hat seinen ersten großen Erfolg für den Verein errungen und sich sofort in die Herzen der Fans gespielt. In einem Freundschaftsspiel gegen den Deutschen Meister und letztjährigen Champions League-Vize Bayern München legte Raúl ein Traum-Doppelpack hin, und Schalke trug einen 3:1 Sieg davon. Schalkes anderer Torschütze war der brasilianische Stürmer Edu, und Youngster Deniz Mujic schoss ein Tor für die Bayern.
Wenn auch all dies lediglich in einem Saisonvorbereitungsspiel passierte, das wenig Aussagekraft für die gesamte Saison hat, so hat es doch sicherlich ein wenig Bedeutung hinter den Kulissen. In nur wenigen Tagen, am 7.August, werden Schalke und Bayern München im Spiel um den deutschen Supercup wieder aufeinandertreffen.Unter wesentlich wettkampforientierteren Bedingungen wird es dann interessant, zu sehen ob Schalke und Raúl erneut in der Lage sind, die Bayern zu besiegen, und ob sie zeigen, dass sie unter Trainer Felix Magath diese Saison das Zeug zum Deutschen Meister haben.
Raúls Doppelschlag ist – wenn schon sonst nichts – zumindest ein gutes Zeichen für Schalke. Die „Königsblauen“ haben sich aufgrund ihres Platzes als Tabellenzweite in der Bundesliga letzte Saison in dieser Saison für die Champions League qualifiziert, die zusätzliche Stürmer-Kraft eines Spielers, der gegen den Deutschen Meister Tore schießen kann, ist also ein dringend benötigter Gewinn. In den Fußballwetten wird Schalke jedenfalls schon als heißer Favorit gehandelt.
Schalke holte Raúl als Ersatz für Kevin Kuranyi, der für die „Königsblauen“ über fünf Saisons hinweg ein zuverlässiger Torschütze war.Blog-Eintrag lesen |
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27.07.2010 | Kommentare: 0
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Roberto Mancini wird seine Aufmerksamkeit von nun an der Verpflichtung eines neuen Stürmers widmen, nachdem er den Deal für Lazios Linksverteidiger Aleksandar Kolarov endlich festgemacht hat, und hat angedeutet, dass er die bestehenden Unstimmigkeiten zwischen Fernando Torres und Liverpool mit Interesse verfolgt.
Der Trainer von Manchester City ließ vor Ende der letzten Saison wenig Zweifel an seiner Absicht in Hinblick auf den spanischen Stürmer, und vor der gestrigen 2:1 Niederlage gegen die New York Red Bulls sagte Mancini: „Torres ist einer der besten Stürmer in Europa, und er spielt bereits seit drei Jahren in der Premier League.“
Torres’ fortdauernder Widerwillen, seine Zukunft bei Liverpool fest zuzusagen und das Eingeständnis des neuen Trainers Roy Hodgson, dass der Stürmer sich aufgrund von gebrochenen Versprechen vom Verein im Stich gelassen fühlt, könnte Citys Interesse festigen, da es wohl wenige andere potenzielle Interessenten gibt.
Kenny Dalglish, Repräsentant von Liverpool, hofft dass Kapitän Steven Gerrards Verpflichtung bei dem Verein, verbunden mit dem Wechsel von Mittelfeldspieler Joe Cole, ausreicht, um Torres zum Bleiben zu überreden. „Ich hoffe, dass er bleibt, aber nur Fernando weiß wirklich, was er tun wird“, sagte Dalgish. „Die Tatsache, dass Stevie bleibt, wird bei Fernando ein großer Vorteil sein. Joe Cole hat unterzeichnet, Milan Jovanovich ist dazugekommen, Danny Wilson ist von den Rangers gewechselt, sie haben Jonjo Shelvey.“
Kolarov hat seinen 20 Millionen Euro Wechsel nach Manchester von Lazio dieses Wochenende abgeschlossen, und wird nach einem Wochenende in Belgrad diese Woche nach Manchester zurückkehren, um mit den Spielern zu trainieren, die nicht zur Saisonvorbereitung in die USA gefahren sind.
Der Serbe sieht die Zukunft des Vereins optimistisch, und hofft, die Premier League Wettquoten aufzumischen, und er glaubt dass Mancini – der auch David Silva, Yaya Touré und Jérôme Boateng für eine Gesamtsumme von 90 Millionen Euro verpflichtet hat und immer noch an James Milner interessiert ist – die Premier League- und Champions League-Titel nach Manchester holen wird.Blog-Eintrag lesen |
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22.07.2010 | Kommentare: 0
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Laut der Daily Mail hat Chelsea ein 24 Millionen Euro Angebot für Benficas Ramires abgegeben, der in der Fußball-WM für Brasilien im Mittelfeld spielte. Auch Bayern München und Barcelona sehen ihn sich an. Ramires’ voller Name ist Ramires Santos do Nascimento, was an Pelé erinnert.
Arsenal beobachtet Mikel Arteta, und Sunderland, Fulham und Celtic befinden sich in einem Dreierkampf um die Verpflichtung von David James.
Wigan will den mexikanischen Linksverteidiger Carlos Salcido für 2,5 Millionen Euro von PSV Eindhoven kaufen. Stoke City Trainer Tony Pulis’ 2,5 Millionen Euro Angebot für Middlesboroughs Kapitän Gary O'Neil wurde von Trainer Gordon Strachan abgelehnt. Strachan will den Außenmittelstürmer Craig Conway von Dundee United kaufen.
Der Mirror berichtete heute morgen, Liverpool bereite sich auf einen „Überraschungsangriff“ auf Manchester Citys Wayne Bridge vor. „Wayne Bridge ist der neueste englische Star, der auf Liverpool-Trainer Roy Hodgsons Radar aufgetaucht ist“, so der Mirror. Manchester City hat Lazio Roms Linksverteidiger Aleksandar Kolarov gerade für 20 Millionen Euro in die Premier League geholt.
Hodgson hat auch seinen kleingeratenen aber agilen Stürmer Nabil El Zhar und seinen unbedeutenden Mittelfeldspieler Damien Plessis als Teil eines Spieler-plus-Geld Deals für Loïc Rémy angeboten. West Ham Trainer Avram Grant versucht sein Glück dabei, den 21-jährigen serbischen Stürmer Miralem Sulejmani von Ajax zu West Ham zu holen. Die Ablösesumme für Sulejmani beträgt 17 Millionen Euro.
Schließlich wurde Barcelona-Fan Aljaksandr Hleb Fulham und Birmingham angeboten. Hleb, der in den letzten beiden Saisons hin und wieder gesichtet wurde, als er auf dem Camp Nou Spielfeld im Anzug applaudierte, steht für 3,5 Millionen Euro zum Verkauf.Blog-Eintrag lesen |
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19.07.2010 | Kommentare: 0
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Wolfsburg hat Obafemi Martins mit seiner 7 Millionen-Verpflichtung von Dinamo Zagreb Stürmer Mario Mandzukic ersetzt.
Der nigerianische Nationalspieler Martins enttäuschte in seiner ersten Saison bei den Deutschen Meistern der Saison 2008/09 und wurde an den russischen Verein Rubin Kazan verkauft.
Der kroatische Nationalspieler Mandzukic (24) unterzeichnete einen 4-Jahresvertrag bei den Wölfen, und kehrt damit nach Deutschland zurück, wo er zwischen seinem 6. und 10. Lebensjahr gelebt hat.
„Es war immer mein Wunsch, in die Bundesliga zu wechseln,“ sagte Mandzukic bei seiner Pressekonferenz. „Ich freue mich auf Edin Dzeko.“
„Er ist ein überragender Stürmer und ich hoffe, dass er hier bleibt.“
Steve McClaren hatte den Kroaten bereits zu seinem Ex-Klub Twente Enschede holen wollen, doch dies scheiterte an der Ablösesumme.
Auch Simon Kjaer wurde bei derselben Pressekonferenz vorgestellt, nachdem er seinen 12 Millionen-Euro-Wechsel von Palermo abgeschlossen hatte.
Wolfsburg versucht, einen Kader zusammenzustellen, der ihnen die Bundesliga-Krone wiederholen kann, die sie letzte Saison an Bayern München verloren haben. In den Fußballwettquoten stehen die Wölfe derzeit ganz vorne, da Bayern München momentan wenig Favoriten-Potential bietet.Blog-Eintrag lesen |
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12.07.2010 | Kommentare: 0
Arsenals Abwehr wird im Vergleich zur letzten Saison kaum wiedererkennbar sein, nachdem Arsène Wenger bestätigte, dass noch mehr Neuzugänge anstehen.
Der französische Trainer hat sich diese Woche Innenverteidiger Laurent Koscielny gesichert. Der 24-Jährige wird für eine nicht genannte Summe zu Arsenal wechseln.
Wenger sagte, sein Neuzugang sei eine „große Bereicherung“ für den Kader des FC Arsenal, doch er wies auch darauf hin, dass bald noch mehr neue Verteidiger kommen sollen. Das Team ist in den Premier League Wetten hinter Manchester City gerutscht, es werden also neue Gesichter benötigt.
Das altbewährte Trio William Gallas, Sol Campbell und Mikael Silvestre wird wohl das Emirates Stadium verlassen, während Koscielny als neuer Partner in der Innenverteidigung für Thomas Vermaelen bereitsteht.
Wenger gab kürzlich an, dass im Zusammenhang mit Campbells Zukunft noch eine Entscheidung ausstehe, doch man geht davon aus, dass er seine zweite Spielzeit bei den Gunners beendet, nachdem er Verhandlungen mit Celtic und Sunderland geführt hat.
Die neuesten Kommentare des Trainers scheinen Campbells Chancen, nächste Saison ein Stammspieler bei Arsenal zu werden falls er bleibt, besiegelt zu haben.
Im Zusammenhang mit Koscielnys Verpflichtung sagte Wenger: „Er kann eine außerordentliche Bereicherung für unsere Mannschaft sein. Aber es ist noch nicht vorbei, wir sind immer noch offen, andere Spieler zu kaufen.“
„Wir sind immer noch auf der Suche nach einem anderen Abwehrspieler, da wir noch einen weiteren benötigen.“
Die Premier League 2010/11 Wettquoten deuten darauf hin, dass Arsenal eine Chance darauf hat, nächste Saison den Titel zu gewinnen, aber das Glück wird auf ihrer Seite sein müssen.
Belgiens Nationalspieler Vermaelen hat über Arsenals ganze Premier League Saison hinweg beeindruckend gespielt, doch er gab kürzlich zu, dass Verletzungen ihre Chancen zunichte gemacht hätten.
Der 24-Jährige erzählte Arsenal TV Online dass er „überzeugt“ sei, dass Arsenal ein „gutes Jahr“ haben und nächste Saison Pokale gewinnen könne, wenn sie Glück hätten im Hinblick auf Verletzungen.Blog-Eintrag lesen |
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05.07.2010 | Kommentare: 0
Nach dem regelrechten Festgelage, das wir über die letzten drei Wochen in Form von Fußball verschlungen haben, sollten uns zwei spielfreie Tage noch hungriger auf das Festmahl machen, das uns mit dem WM Viertelfinale erwartet.
Es gibt Gerüchte, dass der englische Fußballverband sich von Fabio Capello trennen möchte. Jeder hat dazu seine eigene Meinung. Aber wenn er tatsächlich gehen sollte, wer wird ihn ersetzen?
Die Fakten: Eine Reihe von Kandidaten wurden zu Gesprächen eingeladen nachdem Sven Goran Eriksson England als Trainer verließ. Martin O'Neil war einer von ihnen. Steve McClaren wurde ausgewählt.
Die Theorie: Den englischen Fußballverband zu kritisieren ist ein gefährliches Unterfangen, aber ich denke dass einige Informationen, die ich von einem Fußballberater erhalten habe, relevant sind. Martin O'Neil war, nachdem Scolari absagte, angeblich die erste Wahl des Fußballverbandes als Nachfolger Erikssons.
Aus verlässlichen Quellen ist mir aber bekannt dass er nicht auf die Bedingung des Fußballverbandes einging, a) David Beckham im Team zu behalten, und b) der Zentrale über alle seine Managementfortschritte, Trainingsberichte usw. Bericht zu erstatten. In beiden Fällen hat das Blatt sich gewendet aufgrund von Beckhams Alter, und anscheinend ist der englische Fußballverband jetzt weniger interessiert an jeder einzelnen Tat von Englands Trainer.
O'Neil ist offenkundig unzufrieden bei Aston Villa, da zu wenig Gelder für den Sommer verfügbar sind, und er das Team schon so weit gebracht wie er kann (sechster Platz in der Premier League). Der Job für Liverpool wartet vielleicht auf ihn, aber der englische Fußballverband wird es mit Sicherheit nochmal versuchen. Ich hatte einmal eine längere Unterhaltung mit dem reizenden Aston Villa-Besitzer Randy Lerner, der mir erzählt hat dass O'Neil einer der beeindruckendsten Menschen sei, die er je im Sport getroffen hätte. Doch würde O'Neil die Stelle annehmen?
Die beste WM-Wette: Martin O'Neil als Englands Trainer für 10/1.Blog-Eintrag lesen |
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29.06.2010 | Kommentare: 0
Die Black Stars hissen weiterhin die Fahne für Afrika mit ihrem Einzug ins Halbfinale der Weltmeisterschaft 2010.
Es war keine klassische Performance für Uruguay am Samstag im Nelson Mandela Bay Stadium, als Nordkorea den Ballbesitz dominierte und genügend Chancen verpasste um das Spiel mindestens in die Verlängerung zu bringen. Wenn man aber einen Stürmer von Luis Suarez' Kaliber im Team hat, gibt es immer eine Hoffnung auf den Sieg.
Der 26-Jährige ist bei La Celeste in den letzten paar Spielen regelrecht aufgeblüht. Er hat im Spiel gegen Mexiko das einzige Tor geschossen und dann zwei weitere gegen Korea gelandet, und seinem Team so einen Platz im Viertelfinale verschafft. Das sollte nicht weiter überraschen, bedenkt man dass er in 33 Punktspielen für Ajax in dieser Saison 35 Tore erreicht hat, und dass die WM Wettquoten 6,5 dafür stehen dass er den toten Punkt für das dritte Spiel überwindet.
Wie auch letzten Samstag, ist Uruguay ein starker WM Favorit dafür, dieses Spiel zu gewinnen, obgleich es auffallend war wie stark das Team sich zurücklehnte, nachdem es gegen Südkorea in Führung gegangen war.
Auch Ghana ist nur drei Spiele davon entfernt, der erste afrikanische Gewinner der Weltmeisterschaft zu werden, obwohl es immer noch 34,0 dafür steht, dass Milovan Rajevacs Team den Titel holt. Den Black Stars gelang am Samstag abend mit Leichtigkeit eine frühzeitige Führung gegen die USA, obwohl sie für den Großteil der zweiten Halbzeit in ihre eigene Hälfte zurückgedrängt waren.
Enorme Unterstützung ist einem ghanaischen Team sicher, das Geschichte schreiben würde wenn es das erste afrikanische Team wäre, das das Halbfinale des Wettkampfes erreicht, und im Januar kamen sie gar bis ins Finale der Fußball-Afrikameisterschaft.Blog-Eintrag lesen |
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29.06.2010 | Kommentare: 0
Brasilien ist mit jedem Spiel stärker geworden, und bedenkt man wie stark sie zu Beginn waren, muss das allen anderen Teams die noch im Wettkampf verbleiben Sorgen bereiten, allen voran ihren Gegnern Niederlande.
Chile hat dieses Jahr bereits bewiesen dass es ein gutes Team hat, doch Brasilien hat sie im Achtelfinale vom Platz gefegt. Verschwunden war bei Brasilien die Nervosität, die den 2:1 Sieg gegen Nordkorea im Eröffnungsspiel gekennzeichnet hat, und zurück waren das Können und die Leidenschaft, die man bei den WM-Favoriten im 3:0 Sieg gegen die Elfenbeinküste beobachten konnte. Sie hatten das träge, torlose Unentschieden mit Portugal hinter sich gelassen.
Die Holländer hatten volle Kontrolle über ihr Achtelfinalspiel von der achtzehnten Minute an, als Arjen Robben den Ball einschoss. Sie hinderten die Slowaken für den Großteil des Spiels am Fortkommen, bis kurz nach der ersten Stunde, als Marik Hamsik und Robert Vittek beide gute Chancen für die Slowakei verpassten. Nur gut fünf Minuten vor Spielende wurde dann doch alles klar gemacht, dank eines Tors durch Wesley Sneijder.
Die Niederlande waren das erste Team, das sich fürs Achtelfinale qualifizierte, als sie ihre ersten beiden Spiele gewannen. Nach einem dritten Sieg hatten sie eine 100 Prozent Bilanz und das niederländische Team wurde zu einem Team, auf das für den Rest des Wettkampfes alle Augen gerichtet sind.
Niederlande schlug Dänemark 2:0 und Japan 1:0 vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Kamerun, einem etwas enttäuschenden Abschluss, da die Niederlande bereits weiter waren, und Kamerun beriets ausgeschieden war. Es ging 2:1 für die Niederlande aus.
Bei den WM-Wetten führt Brasilien als Favorit mit den meisten Wetten um 2:1 herum; 11:10 ist das beste verfügbare Ergebnis für einen Gewinn in neunzig Minuten. Für die Niederlande stehen 5:2 und 3:1 zur Verfügung, aber es gibt 16:5 für diejenigen, die Angebote vergleichen. Die verbreitetsten Quoten für ein Unentschieden sind 11:5.Blog-Eintrag lesen |
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29.06.2010 | Kommentare: 0
Brasilien gegen Niederlande Vorschau
Brasilien ist mit jedem Spiel stärker geworden, und bedenkt man wie stark sie zu Beginn waren, muss das allen anderen Teams die noch im Wettkampf verbleiben Sorgen bereiten, allen voran ihren Gegnern Niederlande.
Chile hat dieses Jahr bereits bewiesen dass es ein gutes Team hat, doch Brasilien hat sie im Achtelfinale vom Platz gefegt. Verschwunden war bei Brasilien die Nervosität, die den 2:1 Sieg gegen Nordkorea im Eröffnungsspiel gekennzeichnet hat, und zurück waren das Können und die Leidenschaft, die man bei den WM-Favoriten im 3:0 Sieg gegen die Elfenbeinküste beobachten konnte. Sie hatten das träge, torlose Unentschieden mit Portugal hinter sich gelassen.
Die Holländer hatten volle Kontrolle über ihr Achtelfinalspiel von der achtzehnten Minute an, als Arjen Robben den Ball einschoss. Sie hinderten die Slowaken für den Großteil des Spiels am Fortkommen, bis kurz nach der ersten Stunde, als Marik Hamsik und Robert Vittek beide gute Chancen für die Slowakei verpassten. Nur gut fünf Minuten vor Spielende wurde dann doch alles klar gemacht, dank eines Tors durch Wesley Sneijder.
Die Niederlande waren das erste Team, das sich fürs Achtelfinale qualifizierte, als sie ihre ersten beiden Spiele gewannen. Nach einem dritten Sieg hatten sie eine 100 Prozent Bilanz und das niederländische Team wurde zu einem Team, auf das für den Rest des Wettkampfes alle Augen gerichtet sind.
Niederlande schlug Dänemark 2:0 und Japan 1:0 vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Kamerun, einem etwas enttäuschenden Abschluss, da die Niederlande bereits weiter waren, und Kamerun beriets ausgeschieden war. Es ging 2:1 für die Niederlande aus.
Bei den WM-Wetten führt Brasilien als Favorit mit den meisten Wetten um 2:1 herum; 11:10 ist das beste verfügbare Ergebnis für einen Gewinn in neunzig Minuten. Für die Niederlande stehen 5:2 und 3:1 zur Verfügung, aber es gibt 16:5 für diejenigen, die Angebote vergleichen. Die verbreitetsten Quoten für ein Unentschieden sind 11:5.Blog-Eintrag lesen |
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28.05.2010 | Kommentare: 0
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Die Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern scheint genau richtig dosiert zu sein, dies ist nicht zuletzt der Verdienst von Louis van Gaal. Er setzte sich für die Jugend ein und machte aus Holger Badstuber und Thomas Müller Nationalspieler und beschert ihnen somit die Teilnahme an der Weltmeisterschaft. Bei van Gaal und Arjen Robben haben sich die Bayern selbst übertroffen, dass beide Personalien derart einschlagen würden war im Vorfeld nicht zu erahnen. Doch auch am Ende der Saison konnten die Verantwortlichen um Präsident Uli Hoeneß noch Mal ein Zeichen setzen, Superstar Franck Ribery verlängerte seinen bis 2011 laufenden Vertrag bis 2015. Zwar müssen die Bayern nun das höchste Jahresgehalt der Bundesliga Geschichte überweisen, jedoch hat diese Verpflichtung auch eine gewisse Signalwirkung. Der von halb Europa gejagt Franzose gilt als auf seiner Position als einer der besten und wird auch in den nächsten Jahren eine Schlüsselfigur im bayerischen Spiel sein.
Wo die Münchner ihren Kader im Laufe der Sommerpause verstärken werden ist im Moment noch fraglich. Bereits bestätigt wurde nur dass man nach wie vor nach einem neuen Außenverteidiger fahndet, ob links oder rechts scheint hierbei irrelevant, da Philipp Lahm ohnehin auf beiden Seiten spielen kann. Die vor Allem im Champions League schwächelnde Innenverteidigung zu stärken schloss Sportdirektor Christian Nerlinger zuletzt kategorisch aus. Ob dies nur zur Positionierung auf dem Markt dient, oder doch ernst gemeint ist bleibt abzuwarten. Die Offensive scheint hingegen tatsächlich stark genug besetzt zu sein, zumal Toni Kroos von Bayer Leverkusen zurückkehren wird. Doch dass der FC Bayern sich ausschließlich um einen Außenverteidiger bemühen wird scheint zweifelhaft, immerhin sollte das Festgeldkonto nach solch einer Saison aus allen Nähten platzen, die Alternative zu neuen Spielern scheint dann nur ein Geldspeicher im Stile Dagobert Ducks zu sein. Vielleicht kann sich ja bei de WM ein Spieler in den Fokus der Münchner spielen.Blog-Eintrag lesen |
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28.05.2010 | Kommentare: 0
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Der FC Bayern München spielte eine tolle Saison und wurde, beim Saisonabschluss auf dem Marienplatz, zurecht gefeiert. Bei den meisten Anhängern war der Schmerz über die bittere Final-Niederlage, schnell verflogen. Bei den Spielern und dem Team drum herum, geschah das wohl erst nach der Ankunft in München, die Spieler und vor allem der Trainer Louis van Gaal waren sichtlich überrascht und emotional berührt, so einen Empfang haben sie nach der Final-Niederlage nicht erwartet. Vieles Erinnerte daran wie die deutsche Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2006, trotz verpassten Finale gefeiert wurde.
Das Finale war ein herber Rückschlag für den Verein, dabei war die Mannschaft im Vorfeld durch Meisterschaft und Pokal äußerst motiviert und voller Selbstbewusstsein. Doch der FC Internationale Milan zeigte den Münchenern seine Grenzen auf und gewann zurecht den Pokal. Das von Jose Mourinho, dem zukünftigen Trainer Real Madrids, trainierte Team war Mal wieder perfekt eingestellt und nutzte seine Chancen eiskalt aus. Die Bayern spielten wie gewohnt mit viel Ballbesitz und guter Ordnung, jedoch war Inter darauf vorbereitet und konterte den Kontrahenten eiskalt aus.
Nach dem verlorenen Finale beschwor Karl-Heinz Rummenigge den Geist von 2001 herauf und zog den Vergleich zwischen der Niederlage gegen Manchester United im Jahre 1999 und der aktuellen Niederlage. Er wies ausdrücklich darauf hin dass auch die damalige Mannschaft am Boden war und trotzdem wieder aufstand. Das Resultat war, wie sich die meisten noch erinnern können, der Champions League Triumph im Jahre 2001. Doch bevor die neue Saison in Angriff genommen werden kann steht für viele der Spieler die WM in Südafrika an.
Der Plan sich in den nächsten Jahren wieder in Europas Spitze zu etablieren, existierte bei den Verantwortlichen bereits seit längerem, dass schon diese Saison so erfolgreich werden würde, war wohl nicht Teil des Plans. Aber natürlich nimmt man im Profi-Fußball was man kriegen kann. Trotz der Finalniederlage wurde aufgezeigt dass bereits ein starkes Gerüst geschaffen wurde, es herrscht eine gute Stimmung in der Mannschaft, so wie im ganzen Verein.Blog-Eintrag lesen |
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11.05.2010 | Kommentare: 0
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Die Bundesliga Saison ist vorbei, doch das Fußballjahr noch lange nicht. Nicht nur die Weltmeisterschaft in Südafrika steht an, auch diverse andere Knallerspiele mit Final-Charakter werden noch in dieser Woche ausgetragen.
Mittwoch:
-In der Hamburger HSH Nordbank Arena steigt das Europa League Finale, der FC Fulham trifft auf Atletico Madrid. Ein Spiel bei dem wohl Atletico als Favorit gehandelt wird, allerdings hat Fulham in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen dass immer mit ihnen zu rechnen ist. Spannung ist hier jedenfalls garantiert.
Donnerstag:
-Das DFB-Team testet gegen Malta, da noch einige Spieler Verpflichtungen bei ihren Vereinen haben bietet sich hier eine gute Möglichkeit für Spieler aus der zweiten Reihe den Bundestrainer zu beeindrucken. Immerhin ist noch bis zum 1. Juni Zeit Joachim Löw zu überzeugen und somit das WM-Ticket zu buchen.
-Des Weitern wird das Hinspiel zwischen Nürnberg und Augsburg ausgetragen. Letztes Jahr machten die Nürnberger in der Relegation den Aufstieg klar, läuft die ganze Geschichte dieses Mal anders rum? Augsburg spielte ein starke Saison und will unbedingt in die 1. Liga!
Freitag:
- Auch der dritte der 3.liga und der 16. der 2. Liga tragen ein Relegationsspiel aus. Der FC Hansa Rostock muss gegen Ingolstadt um den Verbleib in der zweiten Liga kämpfen. Diesen Freitag steigt das Hinspiel in Ingolstadt.
Samstag:
Am Samstag steigen gleich drei Spiele die für alle Fußballfans interessant sein dürften.
- Nachmittags steht das DFB-Pokal Finale der Frauen an, hierbei trifft Duisburg auf Jena.
- Zeitgleich wird in England das FA-Cup Finale ausgetragen, kann der FC Chelsea das Double perfekt machen oder schafft der frisch gebackene Absteiger FC Portsmouth die Sensation?
-Am Abend werden dann der FC Bayern versuchen seine Triple Träume aufrecht zu erhalten und mit einem Sieg gegen Werder Bremen den zweiten Titel der Saison einzufahren.
Sonntag:
- Jetzt geht es um alles, wer spielt in der ersten und wer in der zweiten Bundesliga? Für wen beginnt die große Party, Nürnberg oder Augsburg?
Montag:
- Abgeschlossen wird der Fußballmarathon, mit dem Rückspiel des Kampfes um den letzten freien Platz in der zweiten Bundesliga. Wer macht´s, Ingolstadt oder Rostock?
Am kommenden Samstag dann noch das große Champions League Finale mit deutscher Beteiligung genießen, dann sind es auch nur noch drei Wochen bis zur WM. Diese drei Wochen bringt man dann auch noch rum, genügend Transfergerüchte sollten vorhanden sein! ;-)Blog-Eintrag lesen |
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10.05.2010 | Kommentare: 0
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Bundestrainer Joachim Löw hat den vorläufigen 27 köpfigen WM-Kader bekannt gegeben. Da der endgültige Kader nur 23 Spieler umfassen darf, wird Joachim Löw noch vier Spieler aussortieren müssen. Die Torhüter stehen fest, so lange sich keiner verletzt werden Neuer, Butt und Wiese zu WM nach Südafrika fahren. Wer hier die Nummer eins, zwei und drei ist wird das Trainerteam noch entscheiden, Favoriten auf die Nummer eins sind hierbei wohl Neuer und Wiese.
Auch in Sachen Sturm hat der Bundestrainer Stellung bezogen und sich darauf festgelegt mit sechs Stürmern zur WM zu fahren. Somit haben Cacau, Müller, Gomez, Klose, Podolski und Kießling ihr Ticket nach Südafrika sicher gebucht.
Um Spieler zu streichen bleibt Löw somit nur noch das Mittelfeld und die Abwehr. In der Abwehr dürften die gesetzten Lahm, Mertesacker ihre Stammplätze sicher haben. Im Mittelfeld sind Ballack und Schweinsteiger gesetzt. Bleiben noch 14 Spieler die somit bangen müssen. Da im ersten Aufgebot ganze zehn Abwehspieler nominiert sind dürften sich diese die größten Sorgen machen. Im besonderen Andreas Beck und Dennis Aogo stehen hierbei auf der Kippe.
Im Mittelfeld ist es wahrscheinlich dass Piotr Trochowski gestrichen wird, er blieb in dieser Saison weit hinter den Erwartungen zurück. Auch für Christian Träsch könnte es knapp werden.
Für das Vorbereitungsspiel gegen Malta hat Löw zudem Torwart Tobias Sippel, Abwehrspieler Matts Hummels und Stefan Reinartz so wie die Mittelfeldspieler Kevin Großkreutz und Marco Reus nominiert. Jedoch sind diese Spieler nicht im WM-Kader, sie wurden ausschließlich für das Spiel gegen Malta berufen.
Tor: Manuel Neuer,Tim Wiese, Hans-Jörg Butt
Abwehr: Dennis Aogo, Holger Badstuber, Andreas Beck, Jerome Boateng, Arne Friedrich, Marcell Jansen, Philipp Lahm, Per Mertesacker, Serdar Tasci, Heiko Westermann
Mittelfeld: Michael Ballack, Sami Khedira, Toni Kroos, Marko Marin, Mesut Özil, Bastian Schweinsteiger, Christian Träsch, Piotr Trochowski
Sturm: Cacau, Mario Gomez, Stefan Kießling, Miroslav Klose, Thomas Müller, Lukas Podolski
Auffällig ist hierbei dass die Mannschaft ein sehr niedriges Durchschnittsalter aufweist. Der Kader beinhaltet sieben Spieler aus der U21-Europameister-Mannschaft und ganze 15 Spieler die weniger als zehn Länderspiele absolviert haben. Im Gegensatz zu den letzten Turnieren wird die Nationalelf bei der Weltmeisterschaft also mit einem anderen Gesicht auftreten. Ob diese junge Mannschaft den Erwartungen gerecht werden kann bleibt abzuwarten, aber Potenzial ist jedenfalls mehr als genug vorhanden.Blog-Eintrag lesen |
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03.05.2010 | Kommentare: 0
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Die Champions League
Auch in der Champions League, welche als zweit wichtigstes Turnier nach der Weltmeisterschaft gilt, hatte der FC Bayern anfangs seine Schwierigkeiten. Zwar startete man mit einem 3:0 Pflichtsieg gegen Maccabi Haifa in die Gruppenphase, doch dann verpasste man im eigenen Stadion gegen Juventus Turin die drei Punkte einzufahren. Das Spiel endete 0:0, doch Bayern war das bessere Team. Anschließend kam es knüppeldick, man kassierte zwei Niederlagen gegen Girondins Bordeaux. Somit waren die Bayern in der Bundesliga weit hinter den Erwartungen zurück geblieben und standen in der Champions League kurz vor dem Vorrunden-Aus. Doch der Trainer behielt die Ruhe, arbeitete weiter an seinem System und lies sich von keinem reinreden, selbst der Vorstand bekam seine Sturheit zu spüren. Doch letztendlich lohnte sich das Vertrauen in den holländischen Fußballlehrer. Er impfte der Mannschaft eine Sieger Mentalität ein die man beim FC Bayern zuletzt im Jahre 2001 bewundern konnte. In der Champions League kam es dann am 08.12.2009 zum Entscheidungsspiel in Turin. Die Bayern hatten es selbst in der Hand, mit einem Sieg würden sie als Gruppenzweiter in die K.O.-Phase einziehen – und sie siegten, es war ein grandioser Triumph für den Verein, Vorstands-Vorsitzender Karl Heinz Rummenigge sprach danach von einer magischen Nacht. Die Bayern standen mit dem Rücken zur Wand, kassierten das 0:1, doch sie kamen zurück und machten das bis dahin beste Spiel der Saison. Die Bayern fertigten Juventus schlussendlich mit 4:1 im eigenen Stadion ab. Im Nachhinein wurde diese Nacht in Turin immer wieder als Schlüsselerlebnis und Wendepunkt der ganzen Saison bezeichnet. Die Spieler merkten dass es sich lohnt nie aufzugeben und immer weiter zu machen, diese Mentalität sollte sie bis ins Finale nach Madrid bringen. Das Achtelfinale wurde gegen den AC Florenz ausgetragen, die Bayern gewannen das Hinspiel im eigenen Stadion glücklich mit 2:1. Im Rückspiel lagen sie zwischenzeitlich mit 3:1 hinten und wären somit ausgeschieden, doch das Team arbeitete unbeeindruckt weiter, bis sich Arjen Robben ein Herz fasste und mit einem Traumtor das entscheidende 3:2 markierte. Bei der Auslosung für das Viertelfinale wurde den Bayern dann kein geringerer als Manchester United zugelost. Doch auch hier konnten sich die Münchner durchsetzen, das Hinspiel wurde nach starker Leistung wiederum mit 2:1 gewonnen. Im Rückspiel wurde der Kampfgeist des FC Bayern dann richtig auf die Probe gestellt, man lag im Old Trafford nach 38 Minuten hoffnungslos mit 3:0 hinten. Doch der unermüdliche Ivica Olic konnte noch vor der Halbzeit das wichtige 3:1 erzielen. In der zweiten Halbzeit bewies das Team dann wieder Moral und sicherte sich, wiederum durch ein Weltklasse-Tor von Robben den verdienten Halbfinaleinzug. Die Revanche für das 1999 erlittene Trauma war somit geglückt. Das Halbfiale gegen Lyon hatte dann eher den Charakter eines Spaziergangs. Das Hinspiel wurde mit 1:0 gewonnen, das Rückspiel war eine Gala des kroatischen Stürmers Ivica Olic, er erzielte alle Tore beim überzeugenden 3:0 Erfolg. Am 22. Mai steigt das Finale der Champions League in Madrid. Der Finalgegner heißt Inter Mailand. Das von Jose Mourinho trainierte Team spielt ebenfalls eine bärenstarke Saison und ist gespickt mit Nationalspielern die man wohl auch bei der WM 2010 bewundern kann. Inter war sogar in der Lage den FC Chelsea und den FC Barcelona aus dem Wettbewerb zu kegeln. Es wird ein mehr als nur schweres Spiel für die Bayern, doch mittlerweile hat die Mannschaft oft genug bewiesen dass mit ihr zu rechnen ist. Sie werden kämpfen bis zuletzt und somit ist ihnen auch hier ein Erfolg zuzutrauen.Blog-Eintrag lesen |
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03.05.2010 | Kommentare: 0
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Die Bundesliga
Nach Meinung der Bayern Bosse ist die Bundesliga der wichtigste Wettbewerb, weil die Meisterschaft der ehrlichste Titel ist. Bei 34 Spielen entscheidet nur die Qualität der Mannschaft, im Gegensatz zu Wettbewerben mit K.O.-System, wie zum Beispiel eine WM. In diesem Jahr legten die Münchner allerdings einen klassischen Fehlstart hin, die ersten beiden Spiele gegen Hoffenheim und Bremen endeten unentschieden, das dritte Spiel gegen Mainz ging sogar verloren. Die Bayern standen also nach drei Spieltagen auf dem 14. Tabellenplatz, ein erdenklich schlechter Einstand für Trainer Louis van Gaal. Nach diesem Fehlstart fing sich die Mannschaft einigermaßen,jedoch standen nach 13 Spieltagen erst fünf Siege und Platz sieben in der Tabelle zu Buche, für die Ansprüche des Vereins mehr als nur ungenügend. Der Trainerstuhl von Van Gaal wackelte gehörig, auch wenn die Bayern Bosse anschließend stets beteuerten nie am Trainer gezweifelt zu haben. Doch am 14. Spieltag kam der Wendepunkt dieser Saison, mit einem 3:0 Sieg über Hannover startete der FC Bayern ein Serie und blieb 13 Spiele in Folge unbesiegt, nur zwei Remis mussten in dieser starken Phase hingenommen werden. Die Serie wurde von zwei Niederlagen gegen Frankfurt und Stuttgart beendet, jedoch war das Team in der Zwischenzeit gewachsen und lies sich auch von derartigen Rückschlägen nicht mehr aus der Bahn werfen. Schlussendlich konnte Bayern seine 22. Meisterschaft bereits am vorletzten Spieltag feiern, der Kontrahent aus Gelsenkirchen hatte im Endspurt das Nachsehen, kann sich jedoch über die Teilnahme an der Champions League freuen. Alles in allem verkörpert der Verlauf der Meisterschaft genau das Attribut das diese Mannschaft so stark macht. Auch wenn es nicht gut läuft und alles verloren scheint, mobilisiert dieses Team seine Kräfte und biegt es wieder gerade. Mit dem Rücken zur Wand am stärksten, ein Attribut einer Weltklassemannschaft! Bleibt nur zu hoffen dass die bayerischen Nationalspieler diese Einstellung auch in die Nationalelf tragen, dann steht dem WM-Titel nichts mehr im Wege.Blog-Eintrag lesen |
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03.05.2010 | Kommentare: 0
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Der FC Bayern München spielt im Jahr der Weltmeisterschaft, bisher eine überragende Saison. Die wenigsten hatten erwartet dass der Rekordmeister in diesem Jahr derart auftrumpfen würde. Besonders der verkorkste Saison-Auftakt gab den Kritikern neue Nahrung. Doch die Bayern besannen sich ihrer Stärken und fanden zurück in die Erfolgsspur. Jetzt ist sogar das Triple möglich, nur noch zwei Siege trennt das Team vom ganz großen Coup. Im folgenden Text möchte ich noch einmal auf eine jetzt schon großartige Saison zurück blicken und den Weg der Bayern in den einzelnen Wettbewerben Revue passieren lassen. Doch auch wenn die Triple und vor allem die Champions League Träume platzen sollten, dass hier etwas zusammen gewachsen ist sollte allen klar sein. Ich denke auch in Zukunft kann diese Mannschaft im nationalen wie auch im internationalen Fußball ein Wörtchen mitreden.
Der DFB-Pokal
Die ersten drei Runden des DFB-Pokals waren für die Bayern eher ein Spaziergang, gegen die SpVgg Neckarelz gewann man mit 3:1, in der zweiten Runde wurde Rot Weiß Oberhausen mit 5:0 abgefertigt und im Achtelfinale wurde Eintracht Frankfurt mit 4:0 abgeschossen. Im Viertelfinale traf man dann auf Greuther Fürth, auch das stellte für die Bayern keine große Hürde dar, mit 6:2 zog man souverän in das Halbfinale ein, dort wartete Schalke 04 auf den Rekordmeister. Das Spiel auf Schalke war überschattet von der Diskussion über den Rasen der königsblauen, welcher mehr einem Acker als einem ordentlichen Rasen glich. Ein WM-Viertelfinale hätte unter solchen Umständen sicher nicht statt gefunden. Das Spiel war dementsprechend zäh und auf einem niedrigen Niveau. Die Entscheidung brachte, wie so oft in dieser Saison, eine tolle Aktion von Arjen Robben. Dieser schloss in der Verlängerung einen Sololauf, begonnen aus der eigenen Hälfte, erfolgreich ab. Es war ein absolutes Traumtor der Marke Weltklasse. Das Finale wird der FC Bayern am 15. Mai gegen Bremen bestreiten. Die Bremer befinden sich in einer guten Form und werden es den Münchnern nicht leicht machen. Doch um das Triple zu gewinnen muss die Mannschaft auch diese Hürde meistern können.Blog-Eintrag lesen |
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16.04.2010 | Kommentare: 0
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Die Bundesliga scheint auf dem aufsteigenden Ast zu sein. In der Fünfjahreswertung wird Italien spätestens nächstes Jahr überholt, was für die Bundesliga einen vierten Champions League Startplatz bedeutet. Die zur WM 2006 auf Hochglanz renovierten Stadien, die noch dazu regelmäßig ausverkauft sind und die guten Strukturen in den Vereinen so wie bei der DFL sind nur einige der Vorzüge Deutschlands. Ein weiterer großer Vorteil sind die strengen Lizensierungsauflagen in der Bundesliga. Diese Auflagen zwingen die Vereine gut zu wirtschaften, im Vergleich zu anderen Ligen sind die deutschen Vereine mehr als nur gesund. In anderen Ländern passiert es des öfteren dass Vereine Ihren Spielern nicht mehr das Gehalt zahlen können, in Spanien denkt die Spielergewerkschaft momentan sogar über einen Streik nach.
Somit ist die Bundesliga für internationale Top Spieler mehr als nur interessant und je mehr von ihnen den Weg nach Deutschland finden desto höher wird auch das Niveau. Noch haben die Premier League un die spanische Primera Division großen Vorsprung auf die Bundesliga, jedoch holt diese mit großen Schritten auf.
Ein weiterer Punkt ist das Streben der Fifa ein einheitliches Lizensierungsverfahren für die europäischen Ligen einzuführen. Wenn dieses Vorhaben in den nächsten Jahren in die Tat umgesetzt werden sollte wäre die Bundesliga deutlich im Vorteil. Hoch verschuldete Vereine wie Real Madrid, FC Valencia oder Manchester United hätten dann große Probleme diese Auflagen zu erfüllen. Sie wären somit nicht mehr in der Lage ihren sportlichen Erfolg auf einem riesigen Schuldenhaufen aufzubauen. Die deutschen Vereine hätten hingegen keine Probleme diese zu erfüllen und wären somit der große Sieger dieser Reform.
Bleibt nur zu hoffen dass die Fifa sich in ihrem bestreben um ein einheitlich Verfahren nicht beirren lässt. Die Englischen, Spanischen und Italienischen Ligen werden versuchen was sie können um die Einführung dieses Systems zu verhindern. Einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gab es immerhin schon, in Spanien so wie in England wurden kürzlich die Steuersätze für Profisportler erhöht. Somit sind die Deutschen Vereine im werben um Spieler nicht mehr ganz so benachteiligt wie zuvor und können im bieten von Gehältern länger mithalten. Mal sehen wer, nach der Weltmeisterschaft, die neuen Sternchen am Fußballhimmel sind und vor allem welche Liga sie bevorzugen werden.Blog-Eintrag lesen |
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01.04.2010 | Kommentare: 0
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Am Dienstag haben die Bayern jegliche Erwartungen übertroffen und Manchester United mit 2:1 besiegt. Natürlich ist das keine perfekte Ausgangslage für das Rückspiel, denn das Auswärtstor von ManU könnte für die Münchner noch teuer werden. Aber immerhin wurde das Spiel gewonnen und das hat nach den zuletzt gezeigten Leistungen nun wirklich niemand erwartet. Das Rückspiel steigt nächsten Mittwoch im Old Trafford, in Manchester. Dort werden dann auch wieder „Hochgeschwindigkeitsdribbler„ Arjen Robben und Mittelfeldstratege Bastian Schweinsteiger mit von der Partie sein. Noch dazu fällt Manchester´s Superstar Wayne Rooney verletzungsbedingt aus. Also beste Voraussetzungen um sich für die Schmach von 1999 zu revanchieren.
Falls es die Bayern wirklich schaffen sollten ManU raus zu kegeln und somit in´s Halbfinale vorstoßen, wartet dort eines der verbliebenen französischen Teams. Bordeaux verlor das Hinspiel in Lyon mit 3:1. Natürlich ist diese Geschichte dadurch noch nicht gegessen, aber im Normalfall sollte Lyon das Ding nach Hause bringen können. Falls Bayern auch diese Hürde nehmen kann, warten im Finale entweder der große FC Barcelona oder Jose Mourinho´s Inter Mailand auf die Bayern. Dass Inter nach einem 1:0 Heimsieg über Moskau und Barcelona nach einem 2:2 bei Arsenal das Halbfinale verpassen ist wohl eher unwahrscheinlich.
Für Bayern ist das Tor zum Finale in Madrid somit so weit aufgestoßen wie lange nicht mehr. Und wie wir alle wissen ist in einem Champions League Finale wirklich alles möglich. Man denke nur an das Debakel von 1999 oder an die legendäre Aufholjagd von Liverpool gegen Mailand. Ein derartiger Erfolg hätte für den FC Bayern auch einige nette Nebeneffekte. Monsieur Frank Ribery würde es sich dann wohl zwei mal überlegen ob er München verlässt. Dies hätte natürlich auch eine gewisse Signalwirkung auf andere Stars an deren Verpflichtung Bayern interessiert sein könnte. Außerdem spült so ein Finaleinzug eine ganze Menge Geld auf Uli Hoeneß´ sagenumwobenes Festgeldkonto.
Also am kommenden Mittwoch alle schön brav vor den Fernseher setzen und dem Rekordmeister die Daumen drücken, auch wenn´s nur wegen der Fünf-Jahres-Werung sein sollte…
Und falls doch alles schief geht, haben wir ja noch die Weltmeisterschaft in Südafrika und ein WM-Finale ist fast genauso schön wie ein Champions League Finale!Blog-Eintrag lesen |
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09.03.2010 | Kommentare: 0
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Bei den Buchmachern wird die Deutsche Nationalmannschaft als fünft stärkstes Team gehandelt. Vor Deutschland liegen die Teams aus Spanien, Brasilien, England und Argentinien. Mal rein objektiv gesehen mag an dieser Reihenfolge schon etwas dran sein, jedoch wissen wir alle, spätestens seit 2006, wo der Weg unseres Teams in Südafrika führt. Für mich ist es ganz klar, unsere Jungs holen den Titel und bescheren uns die größte Party seit dem Sommermärchen! Sie glauben nicht dran? Spanien ist zu ausgefuchst, Brasilien zu gut am Ball und die Engländer zu stark? Das mag alles sein, doch das Deutsche Team wird bei der Weltmeisterschaft besser als all ihre Kontrahenten sein, warum ? ich werde es Ihnen sagen!
Das Team:
Das Deutsche Team hat mittlerweile ein anderes Gesicht bekommen. Die Zeiten des Rumpelfußballs, der dann schlussendlich doch immer irgendwie erfolgreich ist, scheinen vorbei zu sein. In den letzten Jahren sind so einige Spieler in den A-Kader aufgerückt, die in Ihren Vereinen bereits Leistungsträger sind. In den, zuletzt äußerst erfolgreichen, Jugendteams des DFB haben diese Spieler ebenfalls führende Rollen bekleidet.
Um den erfahrenen Stamm mit Spielern wie Kapitän Ballack, Lahm, Mertesacker, Klose oder Schweinsteiger scharen sich mittlerweile Spieler, mit unglaublich viel Potenzial. Diese „Neulinge“ sind an einem entscheidenden Punkt ihrer Karriere, die Fußball Weltmeisterschaft ist Ihre große Chance. Den internationalen Durchbruch vor Augen werden sie alles aus sich heraus holen um erfolgreich zu spielen. Das Gerüst der Mannschaft steht, doch Spieler wie Kroos, Müller, Özil, Marin oder Boateng drängen in die erste Elf. Sie machen das deutsche Team bei dieser WM unberechenbar, denn eine deutsche Nationalmannschaft mit so vielen individuell starken Spielern gab es lange nicht mehr!
In dieser Saison hat man gesehen zu was diese "jungen Wilden" fähig sind, Özil spielte bei Bremen eine überragende Hinrunde, Müller ist bei Bayern in seiner ersten Saison unverzichtbar geworden und Toni Kroos ist bei Bayer Leverkusen einer der Erfolgsgaranten, wenn nicht der Erfolgsgarant!
Jedenfalls haben alle Spieler eine hohe Qualität und die Mischung aus alten und jungen Spielern könnte der Schlüssel zum Erfolg sein. Die Zusammensetzung von Erfahrung und Unbekümmertheit, eine unberechenbare Mischung ist die Stärke dieses Teams. Bleibt nur zu hoffen dass der Bundestrainer mutig genug ist den jungen und unerfahrenen Spielern zu vertrauen.
Form:
Bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft hat sich Deutschland keinerlei Blöße gegeben und sich ungeschlagen als Gruppenerster qualifiziert. Im letzten Testspiel gegen Argentinien gab es zwar eine 0:1 Pleite, jedoch handelte es sich hierbei um ein nicht zu überbewertendes Testspiel. Wer die deutsche Mannschaft kennt weiß dass sie eine Turniermannschaft ist und, wenn es darauf ankommt, meistens ihre Leistung bringt. Zwei Final Teilnahmen und ein dritter Platz bei den letzten vier internationalen Turnieren sprechen für sich.
WM-Vorrunde:
Bei der Auslosung der Gruppen hatte Deutschland Glück und ist den ganz großen Brocken aus dem Weg gegangen. Die Gruppengegner heißen Serbien, Ghana und Australien. Hierbei ist das Team aus Serbien wohl der stärkste Kontrahent, diese Mannschaft spielte eine mehr als nur gute Qualifikation und qualifizierte sich als Gruppenerster vor Frankreich. Allerdings sind die anderen beiden Gegner auch nicht zu unterschätzen. Speziell Ghana, immerhin hat das Team einige Legionäre in Europa, allen voran ist hier Michael Essien zu nennen. Trotz dieser Hindernisse sollte die Qualifikation für das Achtelfinale kein Problem darstellen. Hier warten im schlimmsten Fall die Engländer. Wenn so ein Brocken schon im Achtelfinale ausgeschaltet werden sollte, gibt das Selbstvertrauen, dann ist alles möglich.
Aus diesen Gründen wird es Deutschland schaffen und den WM-Titel holen. Wenn ich mich an 2006 zurück erinnere freue ich mich bereits jetzt auf die landesweiten Feiern und den damit verbundenen Ausnahmezustand!!Blog-Eintrag lesen |
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18.02.2010 | Kommentare: 0
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Da lag ich wohl leicht falsch mit meinem Tipp ;-)
Die wichtigere Erkenntnis des Spiels von gestern Abend ist es allerdings, dass technische Hilfsmittel scheinbar immer notwendiger und besser zu gebrauchen sein könnten. Denn man kann es nicht anders sagen: das 2:1, das eventuell über bis zu acht Millionen Euro mehr oder weniger entscheidet, war eine deutliche Abseitsstellung und somit irregulär. Dass die Bayern dies zugeben, hilft der geschlagenen Fiorentina nicht weiter.
In diesem konkreten Fall kam allerdings erschwerend hinzu, dass der Linienrichter komplett versagt hat, weil das Geschehen nicht nur direkt vor seinen Augen sich abspielte, sondern auch so was von deutlich war, dass man noch nicht einmal eine Wiederholung mit Zeitlupe brauchte.
„Ich sage seit zehn Jahren, dass wir nicht mehr ohne technische Hilfsmittel auskommen. Das war klar abseits, da hatten wir sehr viel Glück für die Schiedsrichter wird es immer schwieriger, die Dinge mit dem bloßen Auge zu sehen. Jetzt sind wir glücklich, aber gegen Bordeaux zum Beispiel wurden wir benachteiligt.“ – Louis van Gaal
Auch Felix Magath gilt seit langer Zeit als Verfechter der technischen Hilfsmittel, spätestens seit seinen Schalkern ein reguläres Tor von Marcelo Bordon in Freiburg verweigert wurde und S04 somit (vorübergehend) aus dem Meisterschaftsrennen fiel – auch hier ging es streng genommen um Millionen.
Die wirklich interessante Frage ist jedoch die, warum wir im Millionengeschäft Fußball immernoch auf demselben technischen Standard operieren wie 1900 und eher an neuen und komischen Bällen entwickeln, als daran, dass man besser beurteilen kann, ob so ein komischer Ball tatsächlich im Tor war oder nicht.
Man stelle sich nur vor, das Finale der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika wird durch eine Fehlentscheidung entschieden.
Ich fände es falsch, wenn man bei allen Entscheidungen technische Hilfsmittel zu Hilfe ziehen würde, denn sonst würde das Spiel zu häufig unterbrochen, doch bei der Entscheidung ob Tor oder Nicht-Tor ist es eigentlich ein Muss – vor allem bei einer WM 2010!Blog-Eintrag lesen |
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17.02.2010 | Kommentare: 0
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Heute Abend spielt der FC Bayern München bekanntlich im Achtelfinale der UEFA Champions League zu Hause gegen den AC Fiorentina – es ist das Hinspiel und somit geht es darum, sich so deutlich durchzusetzen, dass man das Rückspiel eigentlich gar nicht mehr spielen müsste.
Bayern wird spielen mit
Butt – Lahm, van Buyten, Demichelis, Badstuber – Schweinsteiger, van Bommel – Robben, Ribéry – Olic, Gómez
Die Aufstellung des AC Florenz tut hier nichts zu Sache, weil die eh alle viel schlechter sind als die Spieler der Bayern – mit Ausnahme des Torwarts Frey und evtl. Talent Jovetic – und weil die Italiener sowieso nicht allzu bekannte Spieler haben, noch weniger seit sich der Rumäne Mutu im wahrsten Sinne des Wortes seine Karriere verkokst hat.
Dass Florenz in der Gruppenphase vor Hochkarätern wie Liverpool und Lyon Erster, ist zwar Grund genug für die Bayern, den Gegner stark zu reden und das traditionelle Losglück zu leugnen, in Wahrheit war es jedoch nichts anderes als Zufall.
Und so geht es aus:
- Bayern wird von Beginn an die Kontrolle über das Spiel an sich nehmen, weil die Italiener erstmal abwarten und kein zu großes Risiko eingehen wollen. Bayern wird zu einigen guten Chancen vor der Halbzeit kommen, teilweise durch Distanzschüsse von Robben und Dribblings von Ribéry, mit denen er auf Gomez und Olic vorzulegen versucht. Alle Vier spielen sich weiter in Form für die WM 2010.
- Den Bayern wird aber nur ein Tor vor der Pause gelingen. Zwischen der 55. und 75. Minute fallen das 2:0 und 3:0 für den Rekordmeister.
- Florenz wird langsam offensiver und traut sich ab und zu nach vorne – aus Verzweiflung. Jovetic, Gegner der Deutschen in der WM Gruppenphase, wird der Abwehr der Bayern ein-zweimal Probleme bereiten, daraus wird das 3:1 resultieren, so in der 83. Minute.
- Der eingewechselte Müller bringt kurz vor Schluss nochmal frischen Wind in die Partie. Weil die Italiener einmal nur zur Ecke abwehren können, wird Müller aus dem Gewühl heraus nach der Ecke das 4:1 erzielen und damit den Schlusspunkt setzen.Blog-Eintrag lesen |
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17.02.2010 | Kommentare: 0
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Im Herbst ging’s rund bei den Bayern, in der Bundesliga lief man wie schon in den letzten zwei Jahren auch den Erwartungen hinterher, die Stimmung war am Tiefpunkt und die Probleme waren zahlreich, Spieler zitterten gar um ihre Teilnahme an der WM 2010.
Wie kann das sein, dass auf einmal alle ganz begeistert sind vom FCB?
- Luca Toni hat, unter anderem mit der Stadionflucht in der Halbzeit, ordentlich auf die Stimmung gedrückt. Dann wurde der Italo-Stürmer nach Rom verliehen, was finanziell gehörige Einbußen sind, aber immerhin ein Unruheherd weniger.
- Philipp Lahm hatte zur Generalkritik an dem Verein ausgeholt und damit viele wunde Punkte angesprochen. Auch wenn Lahm (und seinem Berater) gehörig das Maul gestopft und die Brieftasche erleichtert wurde, geholfen hat es scheinbar schon. Lahm behauptet zumindest, dass bei den Bayern jetzt alles so ist wie er es schon immer wollte, seine Wechselgedanken sind angeblich auf Eis gelegt. Klingt zwar wie Bemühungen des Vereins, Lahm Stand bei den Bayern wieder in positiveres Licht zu rücken, doch scheinbar hilft auch das.
- Auch die ganzen Jubelläufe auf ihren selbstverliebten Trainer sind ganz offensichtlich inszeniert und sollen den alten Holländer stützen, doch auch das scheint zu wirken.
- Dank der einfachen Gegner, die die DFL dem deutschen Aushängeschild kredenzt hat, und dem traditionellen Losglück der Bayern gab es auch schmeichelnde Siege gegen Oberhausen, Fürth, Mainz und andere Fußballdörfer, auch in der Königsklasse wird durch das Freilos Florenz ein weiterer pseudo-positiver Beitrag zur heilen Bayern-Welt kommen.
- Christian Nerlinger ist als neuer Sportdirektor inthronisiert worden und hat sich mit markigen Sprüchen so positioniert, dass es momentan zur kreierten Wahrheit so gut passt, dass erstmal keiner Zweifel anmeldet.
- Schweinsteiger, Badstuber und Müller werden – auch mit Blick auf die Nationalmannschaft und die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika - weiterhin stark geredet und von den echten Leistungsbringern mitgetragen, Schweinsteiger redet sich sogar selbst Weltklasse.
Also, alles wunderbar bei den Bayern. Jetzt muss nur noch Leverkusen verlieren, und schon sind alles tatsächlich existierenden Probleme endgültig nicht mehr auf der Tagesordnung.Blog-Eintrag lesen |
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15.02.2010 | Kommentare: 0
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Wäre Deutschland im Fußball die alles dominierende Macht und das absolute Nonplusultra, könnte ich verstehen, dass man sich Nebenschauplätze selbst kreiert, um die Mission Weltmeisterschaftstitel etwas herausfordernder zu machen. Doch was in diesem Jahrzehnt bislang beim Deutschen Fußball Bund in der Otto-Fleck-Schneise 6 in Frankfurt vor sich zu gehen scheint, grenzt an Selbstzerstörung.
Ein geldgeiler Typ der Marke Selbstinszenierung soll Oliver Bierhoff, der Manager der Nationalmannschaft sein. Er sollte mit dem Präsidium des DFB neue Verträge für sich, Löw, Flick, Köpke, Siegenthaler und Co. aushandeln und hat dabei scheinbar die Kompromissbereitschaft des DFB-Präsidenten Zwanziger hoffnungslos überstrapaziert, in dem er eine in der freien Wirtschaft nicht unübliche „signing fee“ verlangt hat, also ein Jahresgehalt als Dankeschön für die Unterschrift unter das neue Arbeitspapier – meist ein Kniff, um offiziell keine Gehaltserhöhung bekommen zu haben.
Die Frage stellt sich, warum und vor allem wie es soweit kommen konnte, war sich doch im Spätherbst 2009 quasi per Handschlag auf eine Vertragsverlängerung geeinigt worden. Selbst wenn es, wie Löw angesäuert preisgegeben hat, nicht so war – sonderlich abwegig scheint es nicht gewesen zu sein, sonst hätte der Präsident es ja nicht so gesagt.
Die Glaubwürdigkeit der Führungsetage ist erheblich beeinträchtigt und es riecht nach einem verdammt großen Problem, das sieben Monate vor der WM hausgemacht zu sein scheint. Ich sage ganz ehrlich, dass ich bei meinem WM Wetten noch mal ganz genau überdenken werde, ob ich mein Geld wirklich auf unsere Nationalmannschaft setzen soll.
Insbesondere der Schein-Burgfrieden, den man nach dem Bekanntwerden des großen Ausmaßes des Eklats inszeniert hatte, drückt gehörig auf den Optimismus und die Zuversicht in Sachen WM. Viel schlimmer jedoch wiegt wohl, dass bereits über Nachfolger und ein Ende der Ära Löw spekuliert wird, was überhaupt nicht förderlich ist und der ganzen „Mission“ nur schadet. So muss man sich also ernsthafte Sorgen machen, was die DFB-Elf und die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika angeht – leider.Blog-Eintrag lesen |
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25.01.2010 | Kommentare: 0
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Football-Legende Brett Favre und sein Team, die Minnesota Vikings, haben den Einzug in den Super Bowl denkbar knapp verpasst. In den Conference Championships endete der Traum vom Finale der amerikanischen Football-Profiliga NFL für den Star-Quarterback. Spannend war es, das Spiel, in dem kein Team jemals die deutlich besseren Siegchancen hatte, doch nach Verlängerung unterlag man den New Orleans Saints mit 28:31. Damit erreichten die Saints den ersten Super Bowl in der 43-jährigen Vereinsgeschichte.
Das Spiel zwischen den Saints und den Vikings war bis zum Ende offen. Keines der beiden Teams konnte sich in der regulären Spielzeit spielentscheidend absetzen und so ging es beim Stand von 28:28 in die Verlängerung. In der „Overtime“ brachte Quarterback Drew Brees die Saints in Reichweite eines Field Goals, das Garrett Hartley sicher verwandelte.
Nach dem Hurrikan Katrina im Jahr 2005, der in New Orleans schwere Verwüstungen hinterließ, freute sich Saints-Quarterback Brees über den Sieg: „Wir haben großartige Fans und ich bin froh,
dass wir der Stadt den Sieg schenken konnten“, gleichzeitig richtete er den Blick bereits voraus: „Jetzt wollen wir auch in Miami gewinnen.“ Auch Running-Back Reggie Bush widmete den Sieg New Orleans: „Nach all dem, was die Stadt und wir in den letzten vier Jahren durchgemacht haben, ist es wunderschön, dass wir der Stadt so etwas schenken konnten.“ – Typischer Amerikanismus eben.
Dagegen war die 40 Jahre alte NFL-Ikone Brett Favre nach der Niederlage enttäuscht und wollte sich über seine weitere Karriere nicht äußern: „In einer solchen Situation will ich noch keine Entscheidung über meine Zukunft treffen. Es ist einfach enttäuschend.“
Im Super Bowl treffen die Saints auf die Indianapolis Colts um Quarterback Peyton Manning, die den New York Jets beim 30:17 die Grenzen aufzeigten. Der Sohn des ehemaligen NFL-Stars Archie Manning warf sein Team mit drei Touchdown-Pässen zum Sieg gegen die New York Jets. Dabei lagen die Colts zur Halbzeit noch zurück. Doch nach zwei Touchdowns durch Pierre Garcon und Dallas Clark und der daraus resultierende Führung ließ die starke Defensive der Colts keinen Punkt der Jets mehr zu.
Die 44. Auflage des Super Bowls, dem Highlight im US-amerikanischen Sportjahr, findet am 7. Februar in Miami statt. Die Indianapolis Colts sind dabei Favorit bei den Wettanbietern.Blog-Eintrag lesen |
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17.01.2010 | Kommentare: 0
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Martin Niefnecker spielt seit 14 Jahren Eishockey, doch sowas hat er noch nicht erlebt. Die Ice Cross Downhill-Strecke im Münchner Olympiapark war für den 19-Jährigen `das Brutalste, das ich je erlebt habe". Vor rund 50.000 Zuschauern stürzte sich Niefnecker am Samstag bei der Deutschlandpremiere mit 63 weiteren Waghalsigen in den WM-Kurs und machte seinem Spitznamen `Destroyer" (der Zerstörer) alle Ehre.
Als Sieger von München hat er jetzt die besten Chancen, in dieser Sportart auch Weltmeister zu werden, wenn er in Quebec, Kanada, auch Erfolg haben sollte.
70-prozentige Gefälle und eine 15 Meter hohe Startrampe, 386 Meter langer Kurs? Fußball-Nationalspieler Mario Gomez zollte den Athleten Respekt: „Ich würde mich nicht mal auf allen Vieren hier runtertrauen.“
Vier Athleten auf Schlittschuhen und in Eishockey-Montur kämpften Runde für Runde im Pulk um die Final-Plätze, die besten Zwei starteten in der nächsten Runde. Markus Jocher, sonst Eishockey-Profi bei Zweitligist EHC München, berichtete: „Du musst volles Risiko gehen und fährst da mit brutal viel Adrenalin runter. Für uns Adrenalin-Junkies ist es genau das Richtige.“
Ice Cross Downhill ist eine Mischung aus Eishockey, Boardercross und Ski-Abfahrt und lebt von seiner Vielseitigkeit. Zu viel Tempo auf dem anspruchsvollen Kurs in München wurde so einigen Fahrern zum Verhängnis.
Auch Top-Favorit Jasper Felder aus Schweden, der sieben der bis jetzt 14 Crashed-Ice-Rennen gewonnen hat, knallte in der Qualifikation bei Tempo 50 auf die Kante eines Landehügels und musste das Finale als Zuschauer verfolgen.
Gegen kanadische Cracks und die Elite der internationalen Szene muss der erst 19-jährige Niefnecker am 20. März in der Altstadt von Quebec wahrscheinlich noch mehr Risiko gehen, um vorne mitzufahren.
Allein die Kulisse wird für die 32 Besten aus München die Reise aber wert sein: Nach 50.000 Zuschauern in München werden zum Finale rund 90.000 Fans erwartet. Finn Christian Jagge, norwegischer Slalom-Olympiasieger von 1992 und 71. des Münchner Rennens, ist sich sicher: „Solchen Sportarten gehört die Zukunft.“Blog-Eintrag lesen |
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06.01.2010 | Kommentare: 0
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Ein ganz besonderer Tag war es gestern für Dirk Nowitzki, der sich einmal mehr in den Geschichtsbüchern der Texaner verewigte. Der Würzburger steuerte nicht nur einen Double-Double mit 22 Punkten und zwölf Rebounds bei, sondern bestritt auch noch sein 873. Spiel für Dallas. Damit verdrängte er Derek Harper in der vereinsinternen Rangliste von Rang zwei. Mehr Begegnungen für Dallas absolvierte nur Klub-Legende Brad Davis, dessen 883 Einsätze Nowitzki noch in dieser Saison erreichen dürfte.
Andreas Kofler hat die 58. Vierschanzentournee gewonnen. Dem Österreicher reichte dazu ein fünfter Platz beim Finalspringen in Bischofshofen. Den Tagessieg auf der vierten Station sicherte sich der Österreicher Thomas Morgenstern mit 264,7 Punkten vor Janne Ahonen aus Finnland (264,0) und dem Schweizer Simon Ammann (261,5).
Als bester Deutscher belegte der Tournee-Gesamtsiebte Pascal Bodmer (Meßstetten) Platz neun. Michael Neumayer (Berchtesgaden) schaffte als Zwölfter die Olympia-Teilnorm. Michael Uhrmann (Rastbüchl) wurde 13., Vizeweltmeister Martin Schmitt (Furtwangen)
landete auf Platz 21.
Verteidiger Cristian Chivu vom italienischen Fußball-Meister Inter Mailand hat sich am Mittwoch einen Schädelbruch zugezogen. Das gab der Klub nach dem 1:0 im Meisterschaftsspiel der Serie A bei Chievo Verona bekannt. Nach Angaben von Trainer Jose Mourinho besteht bei dem Kapitän der rumänischen Nationalmannschaft, der bei einem Kopfballduell mit einem Gegenspieler zusammengeprallt war, aber keine Lebensgefahr. Chivu, der noch während der Begegnung ins Krankenhaus gebracht werden musste, wird aber eine längere Zeit ausfallen, wie Mourinho berichtete.
Bei der Rallye Dakar ist der Motorrad-Gesamtführende David Casteau auf der 5. Etappe schwer gestürzt und hat das Rennen aufgeben müssen. Der Franzose war auf dem 670 km langen Teilstück zwischen Copiapo und Antofagasta zu Fall gekommen und von den Ärzten aufgrund einer Beinverletzung sofort ins Biwak überstellt worden.
Die erste komplett in Chile ausgetragenen Etappe, bei der insgesamt 483 Wertungskilometer absolviert werden mussten, gewann Lokalmatador Francisco Contardo Lopez mit seiner Aprilia.
Luca Toni hat beim AS Rom ein enttäuschendes Debüt gefeiert. Am 18. Spieltag der italienischen Serie A wurde der vom deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München ausgeliehene Stürmer beim 2:2 (0:0) der Roma bei Cagliari Calcio in der 80. Minute für Mirko Vucinic eingewechselt. Bei seiner Einwechslung hatte es noch 2:0 für die Roma gestanden. Die Tore für die Gäste erzielten David Pizarro (52., FE.) und Simone Perrotta (65.). Diego Lopez (90.) und Daniele Conti (90+3.) retteten für die Gastgeber das Unentschieden.Blog-Eintrag lesen |
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05.01.2010 | Kommentare: 1
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Ich wünsche allen ein gutes und gesundes Jahr 2010 !
Was mich optimistisch macht, ist dass man auch mit wenig Finanzen scheinbar sich einiges leisten kann, vielleicht ist das ja die erste frohe Botschaft des neuen Jahrzehnts…
Das beste Beispiel dafür ist der Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 – die gelten als hochverschuldet und überhaupt nicht liquide, doch jetzt verpflichten sie soviele Spieler wie sonst niemand.
Felix Magath scheint ein Zauberer sein – der Typ ist der Wahnsinn !
Im Sommer übernahm der als Trainer, Manager und Vorstand den FC Schalke 04, der hoffnungslos seinen Zielen hinterherhinkte und nahe am finanziellen Ruin stand. Sehr bedrohlich war die Situation auf Schalke, von Verbindlichkeiten in Höhe von mehr als 130 Millionen Euro war die Rede.
Ein halbes Jahr später ist eine beinahe unfassbar junge Mannschaft auf Rang 2, hat so viele Spiele gewonnen wie sonst keine Mannschaft in der Bundesliga.
Schalke shoppt!
Fünf neue Spieler hat Schalke geholt, ohne einen abgegeben zu haben!
Nachwuchsstürmer Bogdan Müller kam von der Spielvereinigung Neckarelz (Gegner von Bayern München in der ersten Runde des DFB-Pokals) aus den Niederungen des Amateurfußballs,
Dann kam mit dem Brasilianer Edu einer, der bei Bochum und Mainz in der Bundesliga bereits ausrangiert war, über Japan zurück in die Bundesliga und soll für Magath und Co. auf Torejagd gehen.
Zudem holte man Alexander Baumjohann zurück nach Gelsenkirchen. Das Spielmachertalent drohte bei den Bayern in München zu verrotten, dann kam Magath. Baumjohann kickte in der Jugend bei S04, wechselte 2007 kurz nach seinem Bundesligadebüt nach Gladbach zur Borussia.
Und ebenfalls für Mittelfeld kam Peer Kluge vom 1.FC Nürnberg in den Ruhrpott. Der defensive Mittelfeldspieler gilt als Wunschspieler von Magath, der auf dieser Position jedoch mehrfach gut besetzt ist…
Tore Reginiussen ist ein absoluter Unbekannter, aber auch den Norweger hat Magath sich geholt, um mit Schalke eventuell die nächste Situation im deutschen Fußball zu sorgen.
Die finanziell „Knappen“ machen’s vor – der Wirtschaftskrise muss getrotzt werden !Blog-Eintrag lesen |
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23.12.2009 | Kommentare: 0
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Auch wenn endlich Winterpause beim Fußball ist, so lohnt sich doch auch ein kleiner Rückblick auf die Hinrunde, die zwischen August und jetzt gespielt wurde. Das Sportfachmagazin kicker benotet ja jeden Spieler jeder Mannschaft in jedem Spiel – das ist praktisch. Und weil die Bundesliga ja schon genug ist und man es nicht direkt übertreiben sollte, so lassen wir die ganzen Champions Leagues, Europa Leagues und DFB Pokals mal außen vor.
Unspannend wie die Überschrift gewählt wurde, ist der notentechnisch beste Spieler der Bundesliga der Herr Müller, und zwar der Heinz von Mainz. Der Neuzugang aus England, Torwart seines Zeichens ist der große Rückhalt der Mainzer Überraschungstruppe aus der Karnevalshochburg.
Danach kommt dann aber der Mann, den vermutlich alle auf Platz 1 vermutet hätten – Stefan Kießling, der dann doch schon Nationalspieler aus Leverkusen, zugleich Torschützenkönig der Hinrunde. Kießling hat in Leverkusens Herbstmeistermannschaft überragt, doch er bekommt mit Patrick Helmes einen nicht schlechteren Rivalen in den eigenen Reihen hinzu.
Es folgen mit Arjen Robben und Hans-Jörg Butt erst der neue Superstar der Münchner, dann der neue Anti-Star der Bayern. Butt profitiert davon, dass nunmal irgendeiner im Tor einer Fußballmannschaft stehen muss, und weil er einigermaßen gut hält und Elfmeter verwandeln kann, soll er nun sogar einen neuen Vertrag bekommen.
Mit Wiese, Adler und Schäfer folgen auf den nächsten vier Rängen mit Gonzalo Castro drei Torhüter – auch wenn Schäfer für seinen Kick in die Genitalien des Wolfsburgers Zwetschge Misimovic eigentlich Punktabzug bekommen sollte.
Sami Hyypia, der wohl cleverste Transfer des Sommers und sein Leverkusener Abwehrkollege Manuel Friedrich runden die Top 10 der Hinrunde ab.
Übrigens sind, wenn auch wenig überraschend, zwei Spieler von Hertha BSC Berlin am ganz unteren Ende der „besten“ Spieler der Liga sind. Maximilian Nicu, einer der Senkrechtstarter der letzten Saison, und Kollege Artur Wichniarek sind laut kicker offiziell die schlechtesten Spieler der Hinrunde.Blog-Eintrag lesen |
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20.12.2009 | Kommentare: 0
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Endlich Winterpause, endlich mal kein Fußball mehr. Wahnsinnig viele Spielen haben stattgefunden in diesem Jahr, eine echte Sommerpause gab es in diesem Jahr ja nicht, weil der FIFA Confederations Cup war, diese Pseudo-WM, bei der die FIFA verzweifelt Geld machen und Prestige aufpolieren will. Nächsten Sommer ist dann mit der WM wenigstens etwas, das wirklich von Belang ist.
So viele Wochen waren es, in denen sieben Tage lang Fußball war, jeden Tag, jeden Abend, zu jeder erdenklichen Uhrzeit.
Montag ist 2. Liga
Dienstag ist Champions League
Mittwoch ist Champions League und Europa League und Länderspiele und DFB Pokal
Donnerstag ist Europa League
Freitag ist 2. Liga und Bundesliga
Samstag ist 2. Liga und Bundesliga und DFB Pokal und Länderspiele
Sonntag ist 2. Liga und Bundesliga
Furchtbar. Was erlaubt sich dieser Fußball eigentlich. Es nervt, anders kann man das nicht sagen. Zudem kommt ja in diesem Jahr, dass die Spieltage der Bundesliga und der Spielplan der 2. Liga so zerrupft sind, dass zum Beispiel am Samstag zwischen 13.30 Uhr und 20.15 Uhr ununterbrochen Fußball kommt. Beinahe eine Frechheit, denn Sonntags ist es mehr oder weniger dasselbe.
Vielleicht wäre alles nicht so schlimm, wenn nicht auch noch soviel berichtet würde über Fußball bzw. Sport im Allgemeinen. Inzwischen werden in den Sportteilen der Printmedien ja sogar die Unterhaltsforderungen von Tiger Woods’ Ehefrau diskutiert und bei wem er überall eingelocht hat.
Außerdem gibt irgendwie ja jeder noch so doofe angebliche Experte oder miese Kommentator seinen Senf zu dem ab, was da an Überflutung stattfindet.
Das ist auch meine große Befürchtung, dass diese Möchtegern-Fachmänner jetzt wieder mehr schreiben, weil sie ja weniger zu schreiben haben. Das wird wohl einigen Leuten wieder auf die Nerven gehen.
Vielleicht sollten all diese Leute sich für das nächste Jahr mal vornehmen, die Menschheit weniger zuzumüllen. Ich wette allerdings darauf, dass dem nicht so sein wird.Blog-Eintrag lesen |
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20.12.2009 | Kommentare: 0
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Langsam kotzt es mich an – dass der FC Bayern München, diese unbestritten erstklassige Fußballmannschaft und der am besten geführte Verein der Welt immer so ein gottverdammtes Losglück hat. Immer.
In letzter Zeit war es immer so, dass den Bayern ein schweres Los drohte, bekommen haben sie es aber irgendwie nie. Ich verstehe das nicht. Ich bin kein Bayern-Hasser und beneide sie auch nicht, weil mein Verein schwerere Lose bekommen hat, aber es wundert schon sehr.
Da wuseln sich die Münchner aber gerade noch so ins Achtelfinale der UEFA Champions League (mit mehr Glück als allem anderen). Nachdem sie einer mittelschweren Gruppe eigentlich schon ausgeschieden waren, was ihnen auch zu Recht geschehen wäre. Und dann spricht jeder davon, dass sie als nur Zweitplatzierter einen ach so schweren Gegner für das erwuselte Achtelfinale bekommen werden…. Und statt Chelsea, Real Madrid, Manchester United oder dem FC Barcelona bekommen sie den AC Florenz geschenkt. Süß.
Der AC Florenz – letztjährige Eintagsfliege im oberen Drittel der schwachen italienischen Liga – ist mit riesengroßen Abstand das einfachste Los, das man als „nur“ Zweiter seiner Gruppe bekommen konnte. Selbst Gruppenerste haben schwierigere Lose bekommen, die zum Inter Mailand oder Olympique Lyon. Alles schwierigere Aufgaben.
Ähnlich war es auch DFB-Pokal. Dort ist es eigentlich Brauch, dass entweder große Vereine zu kleinen reisen müssen und sich dort eventuell blamieren, oder dass große Vereine früh aufeinandertreffen könnten und sich so gegenseitig auskegeln. Dies gilt nicht für den FC Bayern aus München. Dass sie in der ersten Runde die Spielvereinigung Neckarelz zugelost bekommen haben, ist nichts Schlimmes, da in der ersten Runde meistens irgendein Dorfverein gegen jemand Großes antreten muss.
Doch dann erwischen die Münchner es knüppeldick. Während sich beispielsweise Köln und Wolfsburg trafen und Leverkusen beim wiederbelebten Betzenberg zu Kaiserslautern ausschieden, da empfingen die Bayern Rot Weiß Oberhausen. Die Partie in Frankfurt danach kann ebenso als Freilos gesehen werden wie die Partie gegen Greuther Fürth in der heimischen Arena.Blog-Eintrag lesen |
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14.12.2009 | Kommentare: 0
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Dass Fußballer nach schlechten Ergebnissen oder Leistungen oftmals angesäuert zu unkontrollierten Aktionen neigen, ist nichts Seltenes, auch deswegen ist Fußball nicht nur eine gewöhnliche Sportart. Doch in Italien ging dabei mal wieder einer zu weit.
Jose Mourinho ist Trainer des italienischen Fußball-Meisters Inter Mailand und bekommt dafür so viel Geld wie kein anderer Trainer auf der gesamten Welt – knappe 10,5 Millionen Euro netto nämlich. Nach dem 1:1 im Auswärtsspiel am Sonntag bei Atalanta Bergamo hat der portugiesische Startrainer nun offensichtlich aber mal wieder die Nerven verloren.
Der ehemalige Trainer von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack bei Chelsea FC ging auf einen Journalisten der italienischen Sporttageszeitung „Corriere dello Sport“ los. Dieser hatte nach dem Abpfiff bei den Inter-Spielern Stimmen gesammelt, was eigentlich auf der ganzen Welt eine alltägliche Sache ist. Zudem ist nicht bekannt, dass der Reporter irgendwie kritisch oder herablassend über Inters Leistung geredet hätte.
Mourinho beschimpfte den Reporter daraufhin trotzdem und zwang ihn, den Raum zu verlassen, in dem sich die Spieler aufhielten. Dieser ist meist zwischen dem Spielfeld und der Kabine, also auf einer Strecke, die auch der Trainer laufen muss, wenn er in Richtung Pressekonferenz unterwegs ist. Während seines Angriffs auf den Interviewer konnte Mourinho nur dank der Initiative einiger Inter-Fans weggezerrt werden. Ein Trainer muss also von Fans des eigenen Vereins gerettet werden.
Dem 46-jährigen droht nun selbstverständlich eine Sperre und dies wäre nun wahrlich nicht das erste Mal. Mourinhos Beziehung zu den italienischen Journalisten ist seit seinem ersten Tag in Mailand mehr als nur angespannt. Immer wieder zeigt der Coach offen seine Aversionen gegen die Journaille, man kann fast darauf wetten, wann Mourinho für den nächsten Eklat sorgt.
Vor einem Jahr hatte Mourinho einen Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt RAI angegriffen, der ihn im Fernsehstudio nach einer Inter-Niederlage befragt und sich doch tatsächlich erdreistet, einen Vergleich zwischen Mourinho und seinem Vorgänger Roberto Mancini zu ziehen. Live auf Sendung beschuldigte Mourinho damals den Journalisten, eine enge Freundschaft zu Mancini zu pflegen und beendete das Interview abrupt.Blog-Eintrag lesen |
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23.11.2009 | Kommentare: 0
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Gelbe Karten im Fußball gibt es viele – manchmal für kleine Lappalien, manchmal für eigentlich schlimmere Sachen. Seit heute wissen wir aber auch, dass man eine gelbe Karte im Fußball auch für Tierliebe bekommen kann. Sein Herz für Tiere war es nämlich, das dem kroatischen Fußball-Torwart Ivan Banovic am vergangenen Erstliga-Spieltag eine Gelbe Karte eingebracht und nicht etwa Foulspiel oder Zeit schinden, wie man es sonst eventuell erwartet hätte. Wie die Medien berichten, ereignete sich in der ersten kroatischen Fußballliga am Wochenende eine selten merkwürdige Geschichte. Im Spiel im kroatischen Sibenik bemerkte der Schlussmann von des Erstligisten Medjimurje Cakovec scheinbar eine Katze, die in der 20. Minute in Banovics Strafraum getingelt war. Der Torwart fing das Tier ein und trug es, der Legende nach zart und liebevoll, vom Platz und setzte es an einem sicheren Platz nahe der Anzeigetafel ab, sodass das kleine Tierchen nicht von Bällen, Stollen oder sonstwas getroffen werden konnte. Eigentlich eine löbliche Sache, die Anerkennung verdient hätte. Doch bei seiner Rückkehr auf den Rasen staunte Banovic nicht schlecht, denn der Schiedsrichter schien seine Tierliebe nicht zu teilen, er verwarnte den Torhüter. Leider ist nicht überliefert, warum dies so passiert ist. Fest steht jedoch, dass die Fans auf den Rängen, die Banovics „Rettungstat" bemerkt hatten, mit einem heftigen Pfeifkonzert reagiert haben und dem Unparteiischen somit ihre Meinung zu wohl kuriosesten Gelben Karte des Fußballs geigten. Man stelle sich vor, der Torwart wäre bereits verwarnt gewesen und hätte aufgrund dieser Tatsache unter die Dusche gemusst – es wäre der vermutlich seltsamste Platzverweis gewesen, seit der Cottbuser Beeck mit einer Gelben Karte vorbelastet seinen ersten Treffer der Karriere am Zaun bei den Energie-Fans im Stadion der Freundschaft bejubelte und als frisch gebackener Torschütze vom Platz flog. Das war ihm eine Lehre, er traf danach nie mehr.
Sachen gibt’s …Blog-Eintrag lesen |
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20.11.2009 | Kommentare: 0
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Freunde, heute gebe ich Euch einen 1a Buchtipp – an alle Fußballfans, aber auch welche, die sich eigentlich nicht so sehr dem Fußballwahn ergeben. Es handelt sich um das Buch „Unhaltbar – meine Abenteuer als Welttorhüter“ von Weltenbummler Lutz Pfannenstiel, erschienen im Rowohlt Verlag.
Lutz Pfannenstiel ist 36 Jahre alt, geboren im bayerischen Zwiesel und Torwart. Er hält zudem den Weltrekord, als einziger Fußballprofi weltweit auf allen sechs Kontinentalverbänden unter Vertrag gewesen zu sein und dort gespielt zu haben. Momentan arbeitet er in Windhoek in Namibia, wo er bei einem dortigen Erstligisten auch als Sportdirektor arbeitet. In seiner Karriere hat Pfannenstiel wahrlich viel erlebt. In Singapur saß er wegen angeblicher Wettmanipulation drei Monate unschuldig im Gefängnis, ist England wurde er auf dem Platz für klinisch tot erklärt, im Iran spielte er vor 100 000 Zuschauer, in Finnland einmal vor gar keinen, in Albanien wurde er mit Steinen beworfen.
Alle Geschichten, die er bei den insgesamt 27 Vereinen, für die er aktiv war, erlebt hat, werden in dem Buch des sympathischen Bayers erzählt. Das Buch ist wahrlich gut zu lesen, stets unterhaltsam und gibt Einblicke in den Fußball, wie man sie noch nie erlebt hat. Pfannenstiel legt dar, dass der Fußball, den wir zu kennen glauben, unter der Schicht der absoluten Weltklasse und des Ruhms auch vieles beinhaltet, was nicht wirklich bekannt oder unbeachtet ist.
In zehn unterhaltsamen Kapiteln und auf knapp 300 nie langweiligen Seiten erhält der Leser tolle Einblicke in Pfannenstiels Leben, seine einmalige Art und die Geschichten des Fußballs der ganzen Welt.
Für die eingefleischten Fußballfans wird es interessant sein, andere Aspekte des geliebten Sports kennenzulernen, die eher Fußballneutralen werden sich wundern, was dieses Gekicke eigentlich alles zu bieten hat. Für alle bietet dieses Buch einen Aha-Effekt, was es zu einer sehr zu empfehlenden Lektüre macht.
Ich wette, dass der, der das Buch liest, es nicht bereuen wird.Blog-Eintrag lesen |
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18.11.2009 | Kommentare: 0
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Kann man das wirklich einen TV-Tipp nennen? Das Länderspiel heute Abend könnte im schlimmsten Fall nur interessant werden, weil man sehen wird, was sich die Nationalmannschaft und der Deutsche Fußball Bund (DFB) haben einfallen lassen, um Robert Enke beim ersten Länderspiel nach dessen Tod zu würdigen. Ist es nach der angekündigten Schweigeminute auch noch interessant?
Nur circa 28 000 Zuschauer werden im Stadion sein – 61 673 passen ins Stadion rein. Die Stimmung wird also nicht alles überragend sein. Ob es das Spiel sein wird, bleibt abzuwarten. Bundestrainer Joachim Löw wird, und das ist sportlich gesehen auch völlig in Ordnung und richtig, viel experimentieren, eine ungewohnte Elf auf den Rasen schicken. Und wenn dieses Spiel auch nur annähernd so wird wie die bisherigen Freundschaftsspiele ohne große Bedeutung, dann könnte es ein müder Kick werden.
Viele Auswechslungen wird es geben – der definitive Spaßkiller. Es ist ein Test und deswegen soll viel getestet werden, also auch viele Spieler. Es wird Auswechslungen en masse geben, sieben pro Team sind erlaubt. Angekündigt ist bei Deutschland schon der Wechsel im Tor zur Halbzeit. Durch viele Auswechslungen geht die Attraktivität und der Spielfluss immer verloren, Fußball ist nur noch interessant um neue Leute kennen zu lernen.
Dann wäre da noch der Gegner, die Elfenbeinküste. Sie sind nicht so schlecht wie es auf den ersten Blick klingt, doch den einzigen wirklichen Top-Star, den sie haben, werden sie nicht spielen lassen können, er ist verletzt. Ansonsten ist es eine international bestenfalls zweitklassige Mannschaft, die das Spiel gegen Deutschland aber als eine Art WM-Finale ansieht. Immerhin etwas.
Ich lehne mich garantiert nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich wette, dass dieses Spiel weder ein Leckerbissen noch ein sportliches Highlight werden wird. Hardcore-Fußballfans werden sich es sowieso anschauen, ich wünsche uns viel Spaß, allen anderen ist wohl eher abzuraten, euch einen schönen Abend.Blog-Eintrag lesen |
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05.11.2009 | Kommentare: 0
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Der Trainer des FC Bayern München, Louis van Gaal, macht sich trotz des drohenden Ausscheidens aus der Champions League nach eigener Aussage keine Sorgen um seinen Job als Trainer des FC Bayern München. „Nein, das ist kein Thema für mich“, sagte der Niederländer am Mittwoch. Nach der 0:2-Niederlage gegen Girondins Bordeaux müssen die Bayern das vorzeitige Aus in der Königsklasse, dem besten Wettbewerb der Welt, befürchten, was ein gewaltiger Imageschaden wäre.
Ein eventueller Imageschaden ist auch der Grund, warum van Gaal, der vor der Saison vom niederländischen Dorfklub AZ Alkmaar an die Isar wechselte, zumindest öffentlich nicht in Frage gestellt wird. Denn nach dem Jürgen Klinsmann – Fiasko wollen die Bayern, vor allem wenn man in der Champions League tatsächlich nicht weiterkommt, sich auf keinen Fall weitere Probleme und Dellen in der schönen und glanzvollen Fassade machen.
Momentan sind die Bayern in ihrer Gruppe auf Platz drei, womit sie sich für die UEFA Europa League „qualifizieren“ würden, dem Nachfolger des von Franz Beckenbauer als „Verlierer-Cup“ gebrandmarkten UEFA-Pokals, in dem die Münchner bereits vor zwei Jahren ihr Glück versuchen mussten und es peinlicherweise nicht fanden.
In der Nacht nach der Heimpleite gegen Bordeaux hat van Gaal nach eigenen Aussagen „schlecht geschlafen“. Die Pressekonferenz am Tag nach der ersten Heimpleite in der Gruppenphase der Königsklasse im prunkvollen Heim „Allianz Arena“ wurde kurzer Hand für alle Fernsehvertreter grundlos verboten – Zensur an der Säbener Straße – wein weiterer Punkt, an dem der Weltklub Schaden abzuwenden versucht.
Wer jetzt denkt, dass hinter den teuren Kulissen des Rekordmeisters hart und unermüdlich gearbeitet wird, der liegt so sehr richtig wie die Münchner Löwen auf Aufstiegskurs. Der Trainer gab den Spielern spontan den Donnerstag frei – „um den Kopf frisch zu machen und den Fokus auf Schalke zu kriegen“, so der Trainer. Übrigens: Nach einer Heimniederlage gegen Schalke wurde Jürgen Klinsmann vor knapp einen halben Jahr als Trainer des FC Bayern München entlassen…Blog-Eintrag lesen |
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26.10.2009 | Kommentare: 0
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Der englische Fußball-Star David Beckham, Mittelfeldstar der Los Angeles Galaxy, steht vor einer Rückkehr zum italienischen Renommierklub AC Mailand, bei dem er bereits zu Beginn des Jahres 2009 als Leihspieler war. Hintergrund des ganzen Hin- und Her ist, dass Beckham seine Chancen auf die Teilnahme an der kommenden Fußball Weltmeisterschaft erhöhen möchte. Da sein Verein, die Los Angeles Galaxy zwischen Mitte November und Mitte März aber keine Spiele haben, wäre er just wenn Englands Nationaltrainer Capello seinen Kader für die WM nominieren muss, außer Form und könnte sich nicht empfehlen. Von daher ist es also löblich, dass Beckham sich eine Möglichkeit sucht, um zu spielen und zu trainieren, statt faul auf der Haut zu liegen.
„Es ist hundertprozentig perfekt. Es fehlen einzig noch die Unterschriften“, sagte Milan-Geschäftsführer Adriano Galliani am Montag dem italienischen Pay-TV-Kanal Sky Italia. Es wird erwartet, dass der Mittelfeldspieler von seinem Klub Los Angeles Galaxy von Januar an bis zum Meisterschaftsende im Mai an die Mailänder ausgeliehen wird – genauso wie zu Beginn des aktuellen Jahres. Nach dem Ende der Saison in Italien und dem WM-Turnier 2010 in Südafrika möchte ‚Becks’ dann wieder nach Los Angeles zurückkehren, wo er einen gültigen Vertrag hat.
In England sind die Wettquoten darauf, dass Beckham bei der Weltmeisterschaft im Kader der ‚Three Lions’, sind zur Zeit schwankend, werden durch den Wechsel zu Milan aber wieder sinken, da man dann davon ausgehen kann, dass Beckham für seinen Einsatz belohnt wird.
Momentan ist der AC Mailand jedoch so schwach wie lange nicht mehr. Mit Maldini und Kaka haben die zwei besten Spieler den Verein verlassen, ein annähernd gleichwertiger Ersatz wurde nicht gefunden, Milan steht nur im Mittelfeld der italienischen Liga, in der Champions League muss man um das Weiterkommen bangen.
Ist Beckham jetzt doof, zu einer so schwachen Mannschaft zu gehen oder ist er clever, weil er dort umso mehr glänzen und sich empfehlen kann… ?Blog-Eintrag lesen |
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17.10.2009 | Kommentare: 1
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Die Lösung findet man in Brasilien. Der Verein EC Viana spielte in der Regionalliga des Bundesstaates Maranhão und wollte unbedingt in die erste Liga Brasiliens aufsteigen. Dafür musste man im Fernduell mit Moto Club gegen Chapinha gewinnen, und dabei noch einige Tore gutmachen, um sich gegen den punktgleichen Gegner durchzusetzen. Über die Wettquoten bei diesem spannenden Aufstiegsrennen ist nichts bekannt, das dürfte sich aber bald ändern, angesichts dessen, was während der finalen 90 Minuten der Saison noch passieren sollte.
Während Viana zur Halbzeit noch kein Tor gegen Chapinha erzielt hatte, lag Moto gegen Santa Quiteria, bei denen aus einem nicht weiter überlieferten Grund der 52 Jahre alte Bürgermeister auflief, schon mit 3:0 in Front, der Druck auf EC Viana stieg. Doch mit neun Toren in den letzten neun Minuten holte sich Viana mit 11:0 exakt das Resultat, das man zum Aufstieg benötigte. Da halfen dann auch drei Elfmeter in den letzten acht Minuten für Moto gegen Santa Quiteria nichts mehr. Viana war aufgestiegen, dabei stand es in der 80. Spielminute noch „nur“ 2:0. Also gab es in den letzten 10 Minuten noch genau so viele Tore, wie es für den Aufstieg brauchte.
Nur mal so als Zwischengedanke: Brasilien ist eines der größten Fußballländer der Welt und Ausrichter der FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2014. Also ist es eine richtig peinliche Geschichte, klar.
Die Funktionäre der beteiligten Vereine gaben sich im Anschluss an den außergewöhnlichen letzten Spieltag der Saison übrigens als Unschuldslämmer. „Wir fragen uns bis jetzt, was passiert ist“, sagte zum Beispiel Gil Lopes, der Manager des mit 0:11 unterlegenen Chapinha.
Den Vogel schoss allerdings ohne jeden Zweifel der Präsident von Viana, dem doch-noch Aufsteiger ab. Jose Carlos Costa behauptete ernsthaft: „Das Ergebnis war normal. Chapinha hätte auch gewinnen können", gab er völlig frei von Scham von sich.
Der Verband von Maranhão will den Fall vor das Sportgericht bringen, es riecht mächtig nach Wettskandal und Betrug…Blog-Eintrag lesen |
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17.10.2009 | Kommentare: 0
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Es passierte am 25. Juli 2009 im Training vor dem Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring in Budapest. Am Auto von Rubens Barrichello, Pilot von Sensationsteam Brawn GP, hatte sich eine 800 Gramm schwere Stahlfeder gelöst, über die Straße gehoppelt und Felipe Massa in seinem Ferrari am Helm getroffen. Scheinbar bewusstlos raste der Vize-Weltmeister ungebremst geradewegs in einen Reifenstapel, allen Fans der Formel 1 blieb das Herz stehen. Die Fotos von Massa und dem Schaden an seinem halb-demolierten Helm gingen um die Welt.
Nach einer langwierigen Operation an der schwer verletzten Augenhöhle waren Langzeitschäden erst nicht ausgeschlossen, doch der Brasilianer scheint alles ohne größere Probleme überstanden zu haben und wird zu Beginn der nächsten Saison wieder in seinem Ferrari-Cockpit sitzen.
Doch schon jetzt bekam er ein bizarres Andenken. Nämlich den Helm, der ihm Ende Juli das Leben gerettet hat – anders kann man es nicht sagen. Der Weltverband FIA hatte den Helm damals bekommen, um ihn zu untersuchen, jetzt übergaben sie den Kopfschutz dem Brasilianer zurück. Beim Wiedertreffen mit seinem neuen besten Freund sagte Massa angesichts des Schadens: „Das Loch ist beeindruckend. Das war ein starker Aufschlag.“
Das Schicksal und Massa – eine Never-Ending-Story. Am Ende der vergangenen Saison verlor er vor heimischer Kulisse in Sao Paolo die schon sicher gewähnte Weltmeisterschaft in der letzten Kurve, es war das größte Herzschlagfinale der Formel1-Geschichte und Massa dabei der Leid tragende. Und eine halbe Saison später passiert ihm dieser tragische Unfall, bei dem die Feder auf dem riesen großen Gelände einer Formel1-Strecke überall hätte hinspringen können, doch sie traf Massa lebensgefährlich am Kopf.
Zu seinem ungewöhnlichem Andenken an den tragischsten Moment seiner Karriere verriet Massa: „Ich werde ihn so aufbewahren, mit Blut und allem, was kaputt gegangen ist.“
Hoffen wir für den sympathischen Ferrari-Fahrer, dass es nicht der Beginn einer Sammlung ist …Blog-Eintrag lesen |
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15.10.2009 | Kommentare: 0
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Nach der gerade so noch geglückten WM-Qualifikation und dem damit haarscharfem Entkommen einer fast historischen Katastrophe war Diego Maradona, die lebende (und inzwischen die Nationalmannschaft trainierende) Fußball-Legende der Argentinier sichtlich und hörbar bemüht, Dampf abzulassen. Auf der offiziellen Pressekonferenz nach dem 1-0 Sieg in Uruguay sagte er:
„Denjenigen, die nicht an mich geglaubt haben, sage ich – die Damen mögen das entschuldigen – ihr könnt mir einen blasen. Ich danke den Fans und den Spielern, aber niemandem sonst. Die, die nicht an die Nationalmannschaft geglaubt haben, sollen weiter Schwänze lutschen. Die haben mich wie Müll behandelt.“
Aber Maradona ist nun wahrlich so wenig ein Kind von Traurigkeit wie Paris Hilton Jungfrau.
Im Januar 1986 wird er von der neapolitanischen Camorra umworben, und zu einer Party eingeladen. Der Clan kontrolliert den gesamten Drogenhandel, den Zigarettenschmuggel sowie die Prostitution in ganz Süditalien. Maradona Jahre später: „Ich hatte keine Ahnung, was diese Leute getan haben. Ich bin nur einer Einladung gefolgt.“ Ist klar.
Im Juni des gleichen Jahres spielt Maradona das WM-Viertelfinale gegen England. Maradona faustet mit der „Hand Gottes“ den Ball ins Netz. Später entscheidet er das Spiel mit dem „Tor des Jahrhunderts“ - nach einem unglaublichen Tempo-Dribbling über den halben Platz. Argentinien gewinnt mit 2:1 und wird eine Woche später Weltmeister.
Bei der nächsten WM stehen Maradona und die Gauchos abermals im Finale, wieder gegen Deutschland. Als die Fans ihn auspfeifen, beleidigt Maradona das Publikum und beschimpft die Fans während der Nationalhymne als Hurensöhne, in die laufenden Fernsehkameras. Das Finale verliert er mit 0:1 und geht heulend vom Platz.
Nachdem er 1991 wegen Kokainkonsums weltweit für 15 Monate gesperrt und später wegen Besitz und Weitergabe der Droge zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt wird, schießt er im Februar 1994 auf vor seinem Haus wartende Journalisten und verletzt dabei fünf Menschen. Die 15.000 Dollar Strafe zahlt er bis heute nicht, es gibt zwei Jahren und zehn Monate Haft auf Bewährung.
Im Juni 2002 bekommt Maradona wegen seiner Drogen-Vergangenheit kein Visum für die WM in Japan. „Wenn die Angst haben, hätten sie die Amis aussperren sollen. Die haben die Atombombe auf Japan geworfen, nicht ich“, schimpft er. Nach einer Intervention des argentinischen Staatspräsidenten darf Maradona doch einreisen. Dort nennt er die Elf Brasiliens „ein Abbild des Hinterns von Trainer Luiz Felipe Scolari.“
Wollen wir wetten, was als nächstes kommt …?Blog-Eintrag lesen |
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29.09.2009 | Kommentare: 0
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Heute Abend spielt der amtierende deutsche Meister VfL Wolfsburg in der UEFA Champions League beim englischen Weltklasseverein Manchester United – es ist der zweite Spieltag der diesjährigen Königsklasse …
Der Auftakt der „Wölfe“ war ja bekanntlich ein erfolgreicher, hatten sie doch vor zwei Wochen zu Hause den russischen Verein CSKA Moskau mit 3:1 besiegt und dabei durchaus zu glänzen gewusst.
Doch jetzt wartet ein ganz anderes Kaliber auf die VW-Kicker, denn Man United ist nicht nur ein absoluter Ausnahmeverein, sondern auch unter anderem seit 21 Heimspielen in der Champions League ungeschlagen, die letzte Heimniederlage in der Gruppenphase der Königsklasse ist sogar fast acht Jahre alt, genau gesagt gab es sie am 17. Oktober 2001.
Der amtierende Meister Englands ist zudem in guter Form, erklomm am vergangenen Samstag die Tabellenführung in der besten Liga der Welt durch einen 2:0-Sieg bei Stoke City. Doch die Wolfsburger müssen sich keineswegs verstecken, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht darauf wetten würde, dass die Wölfe im Old Trafford, dem „Theatre of Dreams“, gewinnen werden.
Die Ausnahmeverteidiger Rio Ferdinand und Nemanja Vidic waren zuletzt häufiger verletzt und sind noch nicht in ihrer besten Form, was den Ausnahmestürmern Edin Dzeko und Grafite durchaus einige Chancen ermöglichen könnte.
Dazu kommt, dass der holländische Stammtorwart Edwin van der Sar bei United verletzungsbedingt ausfällt. Auch wenn sein Ersatz Ben Foster kein schlechter ist, so dürfen die Wölfe zurecht darauf hoffen zu einigen Torchancen und eventuell auch dem ein oder anderem Tor zu kommen.
„Wir sind zwar krasser Außenseiter, aber wir fahren da nicht nur hin, um Trikots zu tauschen. Wir wollen für eine Überraschung sorgen. Alles ist möglich“, sagt Nationalspieler Christian Gentner treffend.
Es wird auf jeden Fall ein torreiches Spiel werden, denn die Top-Stürmer der Engländer, allen voran Rooney und Berbatov, werden der zuletzt schwächelnden VfL-Abwehr so einige Probleme bereiten…Blog-Eintrag lesen |
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28.09.2009 | Kommentare: 0
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Hallo ?!? – Geht’s eigentlich noch ? Serdar Dayat ist 40 Jahre alt und wollte den Trainerschein an der Hennes-Weisweiler Akademie in Köln machen, so wie hundert Andere vor ihm auch schon, und deswegen ist da prinzipiell auch gar nichts dagegen zu sagen.
Was aber absolut nicht in Ordnung geht ist Schummeln, und da ist der Herr Dayat schon ganz groß drin. Während der Trainerausbildung muss man nämlich als „Schüler“ ein mehrwöchiges Praktikum bei einem Verein/Trainer machen, ansonsten bekommt man die Lizenz nicht. Praxisnahes Lernen, nennt man das.
Serdar Dayat wollte dies beim MSV Duisburg (2. Bundesliga) machen – hat es aber nie. Und statt sich einen anderen Verein zu suchen, um dort das Praktikum zu absolvieren, hat er den Praktikumsbericht einfach gefälscht, und zwar auf eine ganz miese Art und Weise.
Beim MSV Duisburg war zu diesem Zeitpunkt, in dem das Praktikum angeblich stattgefunden haben soll, Peter Neururer frisch Trainer geworden. Neururer, ein kultiger Fußballlehrer mittleren Alters, ist inzwischen immer noch dort tätig, allerdings nur noch mit mäßigem Erfolg.
In mehreren Passagen kopierte Dayat das Internet-Lexikon „Wikipedia“, ohne auch nur einen Buchstaben zu ändern. Wikipedia ist bekanntermaßen völlig unseriös, mit vielen falschen Inhalten gefüllt und liefert unprofessionelles Gedöns. So schrieb er im Porträt über den Trainer Neururer, der immerhin während des Praktikums sein Lehrer sein sollte: „Er ist einer der größten Sprücheklopfer, den die deutsche Trainerwelt je gesehen hat.“
Noch schlimmer ist eigentlich nur, dass er damit auch wirklich durchkam und die Trainerlizenz vom DFB ausgestellt bekam. Nun ist er beim ehemaligen Hamburger und Dortmunder Trainer Thomas Doll in der Türkei bei Genclerbirligi Ankara Co-Trainer und Assistent von Doll.
In Sachen „Elite-Trainer-Ausbildung“ ist dies natürlich nicht nur ein herber Schlag, sondern ein waschechter Skandal. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat jetzt ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet und vermutlich wird ihm die Trainerlizenz wieder entzogen – ich zumindest würde darauf wetten, dass dem so sein wird.
Wäre ja noch schöner, wenn man mit sowas durchkommt….Blog-Eintrag lesen |
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24.09.2009 | Kommentare: 1
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Kennen Sie noch Ronaldo? Nein, nach den gegelten Schnösel den alle für so gut halten. Den Dicken, den dicken Ronaldo, der früher Mal so gut war und jetzt nur noch der riesige Schatten seiner Vergangenheit zu sein scheint. Der, den die Bild-Zeitung mal Pummelnaldo nannte, den meine ich !
Der brasilianische Weltmeister von 1994 und 2002, Freunde dürfen ihn auch Ronaldo Luís Nazário de Lima nennen, kickt ja momentan Corinthians Sao Paolo in seiner Heimat am Zuckerhut, weil ihn in Europa niemand, aber auch wirklich gar keiner haben wollte. Nicht mal die neureichen Klubs wie Manchester City und so.
Dort ist er relativ erfolgreich in Sachen Tore schießen, zudem gewann er die Staatsmeisterschaft von Sao Paulo sowie die Copa Brasil, den brasilianischen Pokalwettbewerb. Und was passiert mit Fußballern bzw. Stars im Allgemeinen, wenn sie erfolgreich sind. Richtig, sie wecken Begehrlichkeiten. Bei Ronaldo heißt das, dass eine in Singapur wohnende Brasilianerin behauptet, ihr vierjähriger Sohn sei 2004 von Ronaldo gezeugt worden. „Seine Augen, seine Nase und seine Haare sind wie Ronaldos“, behauptete die Dame. Ein Gericht ordnete daraufhin den Test an, der Klarheit bringen soll.
Hat Ronaldo also ein uneheliches Kind? Eigentlich ist es doch egal, wer was tut, aber komisch ist es manchmal schon, was mit alternden Fußballstars passiert. Ronaldo was ja nach Stationen in Holland, Spanien und Italien einer der größten Fußballstars der Moderne, von dem dann aber (auch wegen vielen tragischen Verletzungen) immer weniger jemand was wollte und er nur noch eine Randnotiz seiner eigenen Vergangenheit wurde.
Jetzt, wo er wieder einigermaßen erfolgreich Fußball spielt und viele private Probleme zu überwunden haben scheint, kommt all das auf ihn zu, was er als einziges aus seiner glorreichen Zeit vermutlich nicht vermisst.
Wenn es wirklich sein Kind ist, dann Glückwunsch und alles Gute, vor allem wenn das Kind mehr als nur Augen, Nase und Haare von Ronaldo hat und eventuell auch die fußballerischen Gene vorweisen kann, dann hat die Mama in einigen Jahren vielleicht wieder die Aufmerksamkeit die sie jetzt zu suchen scheint…Blog-Eintrag lesen |
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22.09.2009 | Kommentare: 1
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Am Sonntag ist ja Bundestagswahl und da geht es selbstverständlich um Politiker – und die meisten der Wähler sind nicht gerade Fan von denen, die da zur Wahl stehen und wichtige Ämter bekommen wollen.
Sinn würde es ja dann machen, wenn sich Fußballer in die Politik begeben – denn Fußballer haben ja viele Fans. Genau auf diesen Gedanken kam jetzt der gute Romário de Souza Faria, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Romario“. Der ist heute 43 Jahre alt und wurde 1994 immerhin Fußballweltmeister, bester Spieler der WM und Weltfußballer des Jahres – alles binnen zwölf Monaten. Nicht schlecht. In insgesamt 80 Länderspielen für das Fußballland Brasilien erzielte er 70 Treffer, was eine sensationelle Quote ist und ihn zum drittbesten brasilianischen Torschützen aller Zeiten macht.
Mit 42 Jahren beendete er im vergangenen Jahr seine Karriere als Spieler und will nun, man höre und staune, Politiker werden. Im kommenden Jahr will er bei der Wahl zum Nationalparlament in Brasilien sogar auf der Kandidatenliste einer sozialistischen Partei stehen. Seine Motivation, in die Politik zu gehen sei es, sich „dem Kampf gegen Korruption und Betrug zu widmen.“
Dies ist wenigstens ein vernünftiges Motiv eine relativ ehrenwerte Sache, möchte man meinen. Denn immerhin heißt es in einem seriösen Zeitungsbericht, Romario habe „genügend Kenntnisse sowie ehrgeizige Ziele“ und er könne zudem „auf die Stimmen seiner zahlreichen Fans hoffen“.
Doch wie alle Geschichten, die anfangs gut und verlockend und positiv klingen gibt es auch hier einen Haken und der ist in Romarios Vergangenheit und seiner Glaubwürdigkeit verankert. Zur Erinnerung: Romario will sich dem Kampf gegen Korruption und Betrug widmen. ABER: Romario leidet seit Jahren unter finanziellen Problemen, musste bereits sein Luxusappartment für über vier Millionen Dollar verkaufen, auch weil er immer wieder Steuerschulden hatte und darüber hinaus in illegale Wetten verstrickt war, weswegen er wie aufgrund der Steuerhinterziehung immer wieder in Skandal und Gerichtsverfahren verstrickt war.
Vielleicht sind Korruption und Betrug nicht die richtigen Ressorts für ihn ?Blog-Eintrag lesen |
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31.08.2009 | Kommentare: 0
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Real Madrid? Sind das nicht die, die nie Erfolg haben und immer so viel Geld ausgeben?
Zumindest grob über den Daumen gepeilt trifft das für die letzten sechs Jahre so auch zu. Denn in diesen Jahren gewann Real Madrid nie die Champions League und „nur“ zweimal die spanische Meisterschaft. Das ist für den größten und erfolgreichsten Verein der Welt wenig, sehr wenig.
Und wie man das inzwischen im Fußball so macht, lässt man sich entweder kaufen und schleudert mit Geld um sich (Stichwort: Chelsea, Manchester City) oder, wenn man nicht in England beheimatet ist, dann wählt man sich einen leicht größenwahnsinnigen Präsidenten, der Geld hat und Geld ausgeben will. Der heißt in Real Madrids Fall Florentino Perez und ist seit kurzem zum zweiten Mal Präsident der „Königlichen“.
Und weil das eben bei Real die letzten Jahren nicht ganz so prickelnd war, bläst man nun zu einer Großoffensive, die selbst für die geldvolle Fußballwelt so einzigartig ist.
Man nehme:
- den besten Fußballer der Welt: Cristiano Ronaldo für 94 Millionen
- den besten Spielmacher der Welt: Kaka für 65 Millionen
- einen der besten Stürmer Europas: Karim Benzema für 35 Millionen
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass man mit Ruud van Nistelrooy, Raul und Gonzalo Higuain schon verdammt gute Angreifer hat, dann klingt das doch super, oder ?
Doch dann fielen einem zwei kleine Probleme auf:
- was, wenn der Gegner uns angreift und an den Stürmern vorbei ist?
Lösung:
- Raul Albiol, Verteidiger, für 15 Millionen
- Alvaro Arbeloa, Außenverteidiger, für 5 Millionen
- Xabi Alonso, defensives Mittelfeld, für 35,5 Millionen
- Esteban Granero, defensives Mittelfeld, für 4 Millionen
253,5 Millionen Euro – 253 500 000 Euro !
In Sachen Fußballwetten gibt es da nur eine Antwort: Real gewinnt mindestens alles ! Ich glaube ja nicht daran, aber lassen wir uns überraschen. Ihr erstes Ligaspiel haben sie zu Hause gegen Deportivo La Coruna immerhin mal gewonnen.Blog-Eintrag lesen |
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31.08.2009 | Kommentare: 0
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Arjen Robben – kennt man. Fußballexperten schon lange, Fans seit einigen Jahren, alle anderen seit Samstag Abend. Ist ja auch ne coole Socke, der Holländer.
Er ist der, den die Bayern am Freitag Vormittag für 25 Millionen Euro verpflichtet haben. Obwohl alle dachten, dass sie einen Rechtsverteidiger und einen Torwart holen.
Er ist der, der sich am Donnerstag in Madrid noch von seinen alten Kollegen bei Real verabschiedet hat.
Er ist der, der am Freitag und nur am Freitag einmal mit den Bayern trainiert hat.
Er ist der, der am Samstag gegen den amtierenden deutschen Meister die komplette zweite Halbzeit gespielt, gezaubert und überragt hat.
Robben, 25 Jahre, Meistertitel mit PSV Eindhoven, Chelsea, Real Madrid, holländischer Nationalspieler und der Inbegriff eines Flügelstürmers.
Von seiner Spielanlage her ähnelt er Ribéry und er soll mit dem Franzosen die Flügelzange bilden und mit Gomez das neue Sturmtrio bilden.
Eine Drei-Stürmer-Variante ist in Holland, als Trainer van Gaal’s Heimat, gang und gäbe.
Ich finde den Robben eigentlich zu gut für die Bundesliga, aber vor allem finde ich ihn besser als den Franzosen, weil …
- er besser aussieht
- er sympathischer ist
- er keine Diva ist
- er sich super für ein Team kann
- er vielseitig ist und dies auch sein will.
Bei den Fußballwetten wird es einen Ansturm gegeben haben, dass Bayern jetzt doch Meister wird, da sie mit Ribéry, Gomez und Robben, sofern sie denn so spielen, eine Offensive haben, die sich nun wirklich mit den besten der Welt messen kann.
Schlechte Nachrichten also für Klose und Schweinsteiger. Für Luca Toni sowieso. Denn Gobbéry (Gomez, Ribéry, Robben) wird sich durchsetzen. Bei Bayern, in der Bundesliga, in der Champions League.
Die einzige Hoffnung für die Bayern-Gegner muss sein, dass Rib und Rob ihrem Verletzungspech treu bleiben, aber als fairer Sportsmann schließe ich mich dem nicht an.Blog-Eintrag lesen |
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05.08.2009 | Kommentare: 0
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Arie Haan war in den 70er und Anfang der 80er Jahre ein erfolgreicher holländischer Fußballspieler, auch Nationalspieler seines Landes, gefürchtet wegen seiner besonders harten Weitschüsse, wo man fast wetten konnte , dass sie ins Tor gingen. In China, wo er momentan als Trainer arbeitet, hat er jetzt richtig auf sich aufmerksam gemacht – doch dazu später etwas mehr.
Seit Mitte der 1980er Jahre ist er Trainer und hat – wie man sich vorstellen kann – dementsprechend viele Klubs trainiert und viele Erfahrungen gesammelt, unter anderem auch beim VfB Stuttgart (1987-90) und beim 1.FC Nürnberg (1990-91). Und wenn man so viel erlebt hat in seiner Trainerzeit, dann beginnt man nunmal sich neuen Herausforderungen zu stellen und macht komische Dinge.
In Haans Fall heißt das: Den FC Chongqing in China trainieren. Das ist ein Aufsteiger, was als Synonym für „schlechte Mannschaft“ angesehen werden kann. Der 60-jährige hatte letztens mit seinem Verein den Tabellenführer, also eine richtig gute Mannschaft, Guoan Peking zu Gast. Und wie es manchmal eben im Fußball passiert, gab es einen Strafstoß – und zwar für den Gast, also Haans Gegner. Haan, scheinbar unzufrieden mit der Entscheidung des Unparteiischen, ging zu dessen Assistenten und wedelte mit einem Bündel 100 Yuan-Scheine und fragte: "Willst Du Geld?"
Das ganze wurde als ziemlicher Skandal aufgefasst, weil es in China in den 1990er Jahren einen Bestechungsskandal mit Schiedsrichtern gab und man seitdem recht streng mit solchen „Späßen“ umgeht. Dies beweist jetzt auch der Chinesische Fußball-Verband (CFA) und verhängte gegen Haan eine Sperre von drei Erstliga-Spielen sowie eine Geldstrafe von umgerechnet 1500 Euro. „Grobes Fehlverhalten gegenüber dem Schiedsrichter-Gespann“ – lautete die Anklage. Haan habe den vierten Offiziellen "auf flegelhafteste Art und Weise" beschimpft, so die Urteilsbegründung des Verbandes.
Wirklich bemerkenswert finde ich drei Dinge:
1) Der CFA erklärte auch noch, dass Haans Geste einen "negativen sozialen Einfluss" auf die
Bevölkerung habe.
2) Die Partie hat Haans Mannschaft mit 3:2 gewonnen – wozu also die Aufregung ?
3) Der Schiedsrichter-Assistent hat das Geld nicht angenommen.Blog-Eintrag lesen |
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04.08.2009 | Kommentare: 0
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Fußballer haben den Ruf, dumm zu sein. So deutlich muss man das sagen.
Es gibt ja auch zahlreiche Beispiele, die das eindrucksvoll unterstreichen. Die deutsche Akademie für Fußballkultur vergibt jährlich einen Preis für den besten Fußballspruch, allerdings nur solche mit einem gewissen intellektuellen Hintergrund. 2008 hat der damalige österreichische Nationaltrainer Josef Hickersberger gewonnen für „Wir haben nur unsere Stärken trainiert, deswegen war das Training heute nach 15 Minuten abgeschlossen.“ Gefällt mir gut.
Vor Hickersberger hatte auch schon Lukas Podolski abgeräumt, der mit seiner Zote (eventuell aus Versehen) echt zum Nachdenken anregte. „So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere.“ – das waren des Poldis Worte nach dem WM-Aus 2006. Der Spruch ist wirklich tiefgründig.
Sprüche ohne Intellekt und Niveau gibt es auch, sogar sehr viele. Einer meiner absoluten Lieblingssprüche im Fußball ist nach wie vor der von dem Kaiser Franz Beckenbauer stammende Satz "Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau gesehen." Beckenbauer glänzte auch nach dem 2:5-Heimdebakel seiner Bayern gegen Bremen in der vergangenen Saison, indem er sagte: „Es gibt Tage, da bricht man sich beim Nasebohren den Finger.“
Der absolute Klassiker sind allerdings Sprüche, die Fußballer als Weisheit raushauen wollen, die aber jeglicher Wahrheit entbehren und damit der Belustigung dienen. Beispiele?
Roland Wohlfarth mit "Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige
Chancenauswertung."
Aleksandar Ristic und sein "Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich."
Berti Vogts mit "Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen
kann."
Fehlen darf natürlich nicht Lothar Matthäus. Die Auswahl fällt schwer, ich habe mich entschieden für "Wir sind eine gut intrigrierte Gruppe."
Ich gehe jede Wette ein, dass auch in den kommenden Jahren eine Menge solcher Sprüche dazukommen werden und Liste immer länger wird…
Denn auch hier hat Fußball-Deutschland jede Menge Talente …Blog-Eintrag lesen |
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30.07.2009 | Kommentare: 0
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Vor 94 Tagen wurde Jürgen Klinsmann beim FC Bayern München wegen Hardcore-Erfolglosigkeit entlassen – heute feiert er seinen 45. Geburtstag und hat ein dickes Geschenk seines doppelten Ex-Klubs bekommen. "Das beste Konzept nutzt nichts, wenn irgendwann nicht die Ergebnisse kommen ", hatte Manager Uli Hoeneß bei Klinsmanns Entlassung ernüchtert festgesellt.
Offiziell wird ein Trainer ja selten entlassen, sondern nur „beurlaubt“, also nach Hause oder sonstwohin geschickt. Der teils hochdotierte Vertrag läuft weiter und weiter, selbst die Erfolgsprämien bekommt ein Trainer noch, auch wenn er schon lange keinen Erfolg mehr hatte bzw. schon einige Zeit nicht mehr für den Verein arbeitet, sondern eben „urlaubt“.
Pseudo-tapfer hatte sich Klinsi dann ja irgendwann mal in der Öffentlich gezeigt, gestand mit einigen Wochen Abstand mittlerweile, dass "der Stachel unglaublich tief" saß nach der Entlassung.
Knappe fünf Millionen Euro Jahresgehalt hatte der Grinsebub bekommen bei dem großen FCB – soviel wie kein anderer in de Bundesliga – is klar. Sein Vertrag lief noch bis einschließlich Juni 2010, also noch fast ein komplettes Jahr.
Jetzt – endlich muss man sagen – haben sich die Bayern und des Klinsi’s Anwälte geeinigt, knappe vier Millionen Euro bekommt der Mann, den man im Sommer 2006 noch liebte wie kaum einen anderen.
"Wenn man jede Woche infrage gestellt wird, ist es schwer, diesen Prozess mittel- und langfristig zum Erfolg zu führen. Jede Kleinigkeit hat für einen Riesen-Aufruhr gesorgt. Das Sportliche wurde in den Hintergrund gerückt. Es ging nur emotional und populistisch um die verschiedensten Themen", so Klinsmann weiter. Dass dieses regelmäßige Hinterfragen und In-Frage-Stellen etwas ganz normales im Fußball ist (und entsprechen mehr beim großen FC Bayern München, dem so schnelllebigen Geschäft, scheint ihm heute noch nicht bewusst gewesen sein. Genau aus den beiden genannten Gründen, dem hohen Gehalt und der eisernen Weigerung, zu lernen oder nachzugeben, wird es der Weltmeister von 1990 wohl nicht mehr auf eine deutsche Trainerbank schaffen.
Geld genug hat er ja spätestens jetzt …Blog-Eintrag lesen |
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30.07.2009 | Kommentare: 0
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Der große FC Bayern München, Klassenprimus im deutschen Fußball – eine Sammlung von Stars und solchen, die es gerne wären bzw. denken zu sein. Das Leistungsprinzip steht ja nicht oft im Vordergrund im Fußball, doch die ach so armen Ribéry und Toni bekommen es jetzt zu spüren – zu Recht.
Zwei Jahre sin die beiden jetzt bei den Bayern, beide Saisons waren sie immer gesetzt, wenn sie nicht gerade verletzt oder gesperrt waren. Immer durften si e spielen, egal wie lust- oder erfolglos sie waren. Vor allem in der vergangenen Saison, einer der schlechtesten der letzten Jahre bei den Münchner Bayern, waren Ribéry und Toni oft die schwächsten, auch weil die Erwartungen die größten waren. Nur logisch, nach der überragenden ersten Saison , die die beiden Nationalspieler ihrer Länder in Süddeutschland hatten.
Schön finde ich, dass Ribéry jetzt fehlt, weil er nach seiner Knieverletzung, resultierend aus zu viel Wechselgedanken, noch nicht in den Trainingsbetrieb wieder einsteigen durfte. Ich gönne ihm die Verletzung nicht, bitte nicht falsch verstehen – aber der Franzos‘ muss jetzt erstmal um seinen Platz kämpfen und das ist er nun einmal einfach nicht gewohnt. Herr Superstar muss also unter dem neuen Trainer erstmal zeigen, was er wirklich kann und dass er wirklich will – wenn dem denn überhaupt so ist.
Und dass Luca Toni jetzt richtig viel laufen muss, um seine Kondition aufzubessern, das ist etwas stink-normales im Fußball, was jeder Fußballer so oft machen muss. Sein lustloses Gesicht soll er sich dabei bitte sparen, denn erstens finden die ganzen Frauen sein Lachen viel schöner finden und zweitens hat er bei seinem Lebensstandard und Kontoauszug überhaupt keinen Grund, irgendwie einen auf beleidigt zu machen. Und wenn er das trotzdem tun will, dann würde ich mir das an seiner Stelle für die Zeit sparen, die er auf der Bank sitzen wird, und das wird einiges sein.
Das Leistungsprinzip ist eingezogen in die Säbener Straße – das ist gut so und lange überfällig – auch für die vermeintlichen Superstars.Blog-Eintrag lesen |
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21.07.2009 | Kommentare: 0
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Eigentlich steht unsere Nationalmannschaft ja so gut da wie schon lange nicht mehr – aber warum wird denn immer wieder gestritten wie in einer Kita, wenn si ausnahmsweise mal nicht bestreikt wird?
Und schuld ist Bi-Ba – nein, nicht Butzelmann - sondern das Duo Bierhoff-Ballack. Irgendwie habe die immer mit schlechten Nachrichten zu tun. Erst hatten sie sich ja miteinander gezofft, weil der Kapitän Ballack gelinde gesagt kein Bock hatte, nach dem verlorenen EM-Finale sich bei den Fans zu bedanken, was Papa bzw. Nationalmannschaftsmanager Bierhoff den Spielern aber so angeordnet hatte.
Und dann gab es ja diesen Wortwechsel, in dem der eine den anderen beschuldigte, nicht toll genug sein. Nach dem Motto: „Die Nationalmannschaft war schon gut bevor du da warst und wird auch gut sein, wenn du nicht mehr da bist.“ Kindisch, irgendwie. Fußball ist ein Teamsport, das sollten die beiden doch eigentlich wissen, immerhin machen sie Werbung für Bier, Handy uns Reiseportale.
Jedenfalls hat Bierhoff jetzt gesagt, dass der deutsche Fußball schon lange keine echten Weltstars mehr hervorgebracht hat, so wie „in den 90er Jahren“. Aus zweierlei Gründen spricht mit Bierhoff diesmal aus der Seele: Erstens, Ballack ist kein Weltstar. Danke, endlich sagt es mal jemand. Zweitens, Bierhoff hat zwar in den 90er Fußball gespielt, nennt sich selbst aber zum glück nicht namentlich, was er sonst sehr selten tut oder durch die Formulierung „wir beim DFB“ kaschiert.
Wen Bierhoff ist der dusslige Matthäus und der Klinsmann, so habe ich das interpretiert. Was ich gut finde, ist dass Bierhoff sagt, dass genau das (also Weltstars) das Ziel des DFB sei. Das klingt beruhigend, auch wenn man das irgendwie hatte ahnen können. Wird ja kaum das Ziel sein, keine Stars hervorzubringen. Aus meiner Sicht ist übrigens Lahm kurz davor, ein echter Weltstar zu werden und ich hoffe, er packt es bald. Toller Kerl, echt geil.
Eines beunruhigt mich dann aber doch wieder und deshalb ist es ein klassischer Bierhoff: „Zurzeit leben wir vom Mannschaftsgeist“ – sagt Bierhoff. Welcher Mannschaftsgeist? – Derjenige, bei dem sich Spieler während der WM-Qualifikation auf dem Spielfeld gegenseitig watschen? Komischer Teamgeist…Blog-Eintrag lesen |
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14.07.2009 | Kommentare: 1
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Dass ein Mensch 93 Millionen wert sein soll, dass es Berufe gibt, für die man 13 Millionen Euro im Jahr netto verdienen soll und dass diese Leute dann auch noch das schönste Leben führen – von einem Luxushotel zum nächsten tingeln, Fußball spielen dürfen und gefeiert werden wie Halbgötter, das ist doch irgendwie fies und echauffiert viele – vermutlich auch zu Recht!
Aber es gab zum Glück auch noch andere Zeiten – als der Fußball noch nicht omnipräsent war und es Tage gab, an denen gar kein Fußball gespielt wurde. Eine schöne Zeit muss das gewesen sein…
- Bernd Trautmann, eine lebende Torhüterlegende spielte in den 50er Jahren in England, sogar mal mit Genickbruch und wurde dadurch zum Held. Er hat nie in seinem Leben auch nur eine Sekunde Torwarttraining gehabt. Heute gibt es teure Fußballstars, die wegen einer Blase am Fuß das Training abbrechen.
- Paul Steiner spielte von 1981 bis 1991 beim 1.FC Köln, wo er heute Mitarbeiter im Scouting ist. Ende der 80er Jahre wurde er gefragt, ob die Nationalmannschaft für ihn ein Thema wäre. Seine Antwort: „Nein, die spielen immer mittwochs, da habe ich keine Zeit.“ Legendär. Ob gegen seinen Willen oder nicht ist nicht bekannt, aber Steiner wurde von Franz Beckenbauer für die WM 1990 nominiert und darf sich, auch wenn er dort keine Sekunde spielte, als Fußball-Weltmeister bezeichnen.
- Horst Szymaniak gehörte Ende der 50er Jahre zu den besten Fußballern Europas. Trotzdem bliebt er bodenständig und bescheiden. Schimmi, so sein Spitzname, schaffte es in den 60er Jahren sogar zu Inter Mailand, ehe er nach Deutschland zurückkehrte. Bei seinen damaligen Gehaltsverhandlungen sagte er: „Ein Drittel mehr Gehalt? Nee, ich will mindestens ein Viertel!“ Sympathisch.
Aber man muss auch ehrlich sein und sagen, dass es Fußballer oft nicht einfach haben bei dem Erwartungs- und Leistungsdruck, der auf Ihnen lastet. Berti Vogts nannte das mal so: „Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker:’Noch nicht einmal schwimmen kann er!’“
In diesem Sinne…Blog-Eintrag lesen |
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22.06.2009 | Kommentare: 0
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Es war der 19. August 1995. „You can’t win anything with kids“ – es ist eines der berühmtesten Zitate in England, obwohl es nie als solches gemeint war. Als Alan Hansen zu Beginn der Premier League Saison 1995-96 genau diesen Satz sprach, war die Frage dazu keine fünf Sekunden alt. Wie aus der Pistole geschossen kam er, der Spruch: Mit Kindern kann man keine Titel gewinnen.
Manchester United, also Alex Ferguson (noch kein „Sir“ damals) hatte gerade mit Mark Hughes, Paul Ince und Andrei Kanchelskis drei seiner besten und wichtigsten Spieler – allesamt Nationalspieler - verkauft und stand von hier auf gleich ohne sein etatmäßiges Mittelfeld da. Ferguson, das sei dazugefügt, tat dies aus freien Stücken und ohne jegliche Not. Vor allem Hughes war fast eine United Legende, Ince ein umjubelter Spieler, der über Inter Mailand später zu Erzrivale Liverpool ging. Kanchelskis war der Inbegriff des Flügelflitzers, was er bei der EURO 96 in England unter Beweis stellte, als er mit der tschechischen Republik bis ins Finale dribbelte.
Alan Hansen war damals Experte im englischen Fernsehen und brachte seinen Spruch kurz nachdem er die Mannschaftsaufstellung von United am ersten Spieltag der Folgesaison betrachtete, Gegner war Aston Villa. Gary (20 Jahre) und Phil (18) Neville, Nicky Butt (20) und Paul Scholes (20) in der Startelf, David Beckham (20) später eingewechselt. Dazu kam noch, das Ryan Giggs (damals 21) verletzungsbedingt fehlte und sonst auch gespielt hätte. Mit Giggs wären es sechs (!!) Spieler gewesen, die 21 Jahre oder jünger waren und mit Manchester United Meister werden sollten – das war das Ziel von Ferguson. Alan Hansen’s Standpunkt schien vernünftig und angebracht – spätestens 90 Minuten später, als Aston Villa mit 3-1 (United’s Tor durch Beckham) vom Platz ging.
Dies sollte sich jedoch dramatisch ändern, als United 37 Spieltage später mit vier Punkten Vorsprung auf Newcastle Meister wurde und eine Woche danach in Wembley zudem den FA Cup holte. Pusteblume, Hansen.
Das alle Youngsters von damals es dauerhaft (und teilweise bis heute) bei United geschafft haben, dürfte sich herumgesprochen haben. Doch eben weil unter anderem Giggs, Gary Neville und Scholes damals so jung waren, sind sie heute so alt und stehen kurz vor dem Karriereende. Sportlich wie persönlich gilt es nicht nur sie, sondern auch Edwin van der Sar (38), in Bälde zu ersetzen – denn all sie sind Teil von einer der erfolgreichsten Mannschaften der Neuzeit.
Und genau um dieses „ersetzen“, also das „extreme Generationswandeling“ bei United soll es in diesem meinen Blog in Zukunft gehen.
Im folgenden eine Mannschaftsaufstellung von Manchester United mit Spielern, die allesamt schon unter (Vor-)Vertrag stehen und sind somit schon „Red Devils“. Allesamt sind ähnlich jung oder sogar jünger als die „Youngsters“ von 1995.
Um den Stellenwert von United und Sir Alex Ferguson auch bei der Wahl der Kriterien gebührend zu beachten, sind alle jungen Herren in der Aufstellungen erst nach Ferguson’s Dienstantritt bei United (01. August 1986) geboren.
Zieler (1989)
Rafael (1990) Evans (1988) de Laet (1988) Fabio (1990)
[Eckersley (1990)]
Gibson (1987) Anderson (1988) Tosic (1987)
[Possebon (1989)]
Campbell (1987) Macheda (1991) Welbeck (1990)
[Ljajic (1991)]Blog-Eintrag lesen |
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